IKEA – nischer Matratzentriathlon

am 29. Januar 2009 unter Foo abgelegt

Ein Jahrzehnt Wasserbettenlagerung macht sensibel, was die nächtliche Unterlage anbetrifft. Was die Wahl einer Alternative keineswegs erleichtert, ist die Abkehr vom flüssigen Lager einmal beschlossen.

Vier Nächte Sultan Finnvik (Nicht “Fin – Fick”!) ließen sowohl bei der Perle, als auch bei mir die Hoffnung reifen, dass das auch noch besser gehen müsste. Man liegt nicht wirklich schlecht, auf der 18 cm Thermoschaum/Kaltschaumkombination, aber irgendwie doch recht hart…

Der Umstand, das der trächtige Perlenbauch zudem nicht ordnungsgemäß abgestützt wurde, trieb uns zurück in die Fänge der schwedischen Massenausstatter. Es hätte nicht unbedingt eine schwedische Matratze sein müssen, aber das dreimonatige Probeliegen und die 25 Jahre Garantie bieten einen gewissen Anreiz, wenn man immobilienerwerbsbedingt nicht gerade Motivationen für flexible Finanzplanungen verspürt.

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Aquaristik apokalypsiert

am 23. Januar 2009 unter Foo abgelegt

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Wasserbetten sind hinsichtlich des Liegekomforts, ihrer thermischen Eigenschaften und der Hygiene unerreicht. So lange sie dicht sind.

In einem anderen Leben, als ich meinen Unterhalt desselben noch mit ehrlicher, körperlicher Arbeit zu erwirtschaften gezwungen war, bot ein Bandscheibenvorfall eine hervorragende Argumentation zur Anschaffung eines solchen, nicht ganz unkostspieligen Schlafsystems. Ich habe nie besser gelegen, meine Rückenschmerzen gehörten schon bald der Vergangenheit an.

Zu Singlezeiten bot auch der Besitz einer so exotischen Liegewiese mit den exorbitanten Maßen von 2,20 mal 2,40 Metern einen nicht zu verleugnenden Aufrisskoeffizienten,  Sex im Wasserbett stellt immer noch einen Mythos dar und persönlichen Statistiken zufolge wurde er von 95 % der auf dem freien Markt verfügbaren Singlefrauen noch niemals praktiziert, weckt aber Interesse.

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