Willkommmen zurück!

am 07. April 2010 unter Foo abgelegt

Herzlichen Dank, dass Sie meiner Umleitung gefolgt sind, Sie haben Ihr Ziel erreicht Sollten sie dies nicht und neu hierher gefunden haben: Ignorieren Sie alles, was Sie nicht verstehen.

Leider brachen auf dem alten Blog immer mehr und mehr Funktionen ohne erkennbaren Grund weg, die Erreichbarkeit war eine Katastrophe und der Support des Hosters nicht unbedingt der Willigste. Mich nerven Fehler, die ich nicht selbst beheben kann, mich nervt, wenn ich Ideen nicht spontan umsetzen kann. Also lag nur ein Schluss nahe: Auf einen selbstadministrierten Webspace umziehen!

Seit einigen Wochen habe ich wieder einen Rootserver angemietet, der ursprünglich eher für andere Aufgaben gedacht war, als dumpfer Werbserver zu sein. Jetzt übernimmt er diese Aufgabe eben auch noch. Und was mir vermutlich kaum einer glauben mag:

schwarzsicht.org läuft jetzt auf Windows.

Ja, mir ist auch noch überaus mulmig, aber man wird sehen, wie es sich schlägt.

Als kleines Umzugsschmankerl habe ich dem Blog nun ein iPhone-Theme spendiert, welches das Blog auf mobilen Endgeräten optimiert darstellt.

 

ToolTime (06): Planschbecken – Einebnen, aufbauen, befüllen

am 19. Mai 2009 unter Tool Time abgelegt

Der Sommer naht eilenden Schrittes, die Temperaturen steigen rapide, was kann es da schöneres geben, als nach wohlverdientem Feierabend erschöpft in den heimischen Pool zu springen?

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Ein eigener Pool war Zeit meines Daseins ein Lebenstraum, nur in den Mietlöchern, die bislang mein Zuhause zu mimen trachteten, schwer zu realisieren. Nach dem kürzlichen Erwerb des Eigenheimes fehlen akut allerdings die finanziellen Mittel zu einem versenkten Festeinbau, also bot sich mit dem “EasyPool Set -oval-” der Firma Intex, das gerade bei Hofer zu 399 Euro im Angebot erhältlich ist (zwischenzeitlich vermutlich: war) eine Übergangslösung an. Mit einer Größe von 610 x 366 x 122 cm müsste man darin hinreichend Platz haben. …den ganzen Beitrag lesen »

Die unerträgliche Langsamkeit des austrianischen Bergvolks

am 11. Mai 2009 unter Foo abgelegt

Kulturelle Unterschiede sind die Würze des globalen Dorfs, die Essenz sozialer Langstreckenvernetzung und vermutlich die letzte Rettung für den Genpool der Menschheit. Meist jedoch vermutet man sie zwischen Kulturen mit einer gewissen räumlichen und religiösen Distanz, selten im Innersten des deutschsprachigen Raumes. Doch auch dort existieren sie, sorgen, wie überall, für Lust, wie auch für Frust.

Als “Piefke” in Österreich hat man seinen Ruf bereits mit Bekanntwerden seiner Herkunft, also mit dem ersten gesprochenen Wort, weg: Arrogant, fordernd, anmaßend, überkorrekt, schulmeisterhaft, schlicht und ergreifend: Ein Arschloch!

Es ist einem als Deutscher definitiv nicht möglich, einen Österreicher über seine Herkunft zu täuschen. Der Österreicher kann überlicherweise deutsche Dialekte und Akzente zielsicherer geographisch zuordnen, als jeder Deutsche selbst, was vornehmlich daran liegen dürfte, das man in Österreich bereits seit Jahrzehnten den Horden preussisch-proletischer Urlaubsbesatzer aus den verschiedensten Gegenden exponiert ist, was überdies auch das im Durchschnitt ganz sicher nicht positive Menschenbild des Österreichers über den Deutschen maßgeblich geprägt haben dürfte.

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ToolTime(04): Durchbruchsverschalung

am 20. April 2009 unter Tool Time abgelegt

Der Vorbesitzer unserer Hütte war ein grosser Freund von Seefischen. Was man bei einem Österreicher mangels Meeranschluss auch noch verstehen mag. Wieso es dann aber gleich ein 4000 Liter Seewasseraquarium im Wohnzimmer sein musste, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Es resultierte also ein recht häßlicher Wanddurchbruch zwischen Ess- und Wohnzimmer, mit einem kapitalen Betonblock als Aquariumsfundament…

Den Betonblock rauszuhauen, fehlte mir jedwede Motivation. Also entschlossen wir uns, das bestehende so gut es geht zu nutzen und eine Art kombiniertes “Büffet – Durchreiche” zu belassen.

Leider habe ich wieder einmal vor lauter Motivation vergessen, ein Vorher-Foto zu machen, bevor ich mich ans Werk machte. Hier ist also schon die abgesenkte Deckenverschalung mit auf dem Bild:

img-0041.jpg

Hierzu habe ich mit aus einer Bauholzplanke mit der Sticksäge vier 15 cm lange Stücke geschnitten, die ich dann mit Winkeln und Spaxschrauben an zwei bestende Holzleisten in der Decke montierte. Auf diese wurde dann eine auf 225 mal 80 cm zugeschnittene Leimholzplatte mit Aussparung für den Wandvorsprung “gespaxt”.

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ToolTime(03): Alter Tisch – ganz frisch

am 16. April 2009 unter Tool Time abgelegt

Es verhält sich keineswegs so, dass das Projekt Eigenheim nun sang und klaglos verstrichen wäre und ich dem lieblichen Müßiggang verfallen wäre, vielmehr habe ich derart viel zu tun, dass ich nur noch auf Kosten meines Arbeitgebers zum Schreiben und Berichten komme, meist aber nicht einmal das. Außerdem haben wir erst seit gestern wieder einen Internetzanschluß. So.

Munter ans Werk also nun. Man nehme: Einen steinalten Tisch aus der Garage des gerade gekauften Hauses, den die Perle schon zu Gunsten einer Neuanschaffung entsorgt wissen wollte, einen Exzentriker-Schleifer mit Schleifscheiben fein, mittelfein und grob, sowie eine Flasche naturbelassenes Leinöl und einen alten Lappen. Und natürlich viel Geduld und einen vibrationsunanfälligen rechten Arm (darf auch ein linker sein, der ist aber bei mir vom vielen früheren Onanieren entsetzlich vibrationsanfällig).

Auf dem nun folgenden Bilddokument habe ich leider die Tischplatte bereits angeschliffen, schlicht die Notwendigkeit eines VORHER-Fotos übersehen. Aber man sei versichert, die Platte sah schon arg geschunden aus und war in einem geschmacklosen Pissgelb-Transparent lackiert. Schlimmer noch als die hier noch unbehandelten Beine (in Österreich: Füße!)

img-0033.jpg

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ToolTime: Projekt Eigenheim

am 03. April 2009 unter Tool Time abgelegt

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Ab heute ist es so weit: Die Perle und ich sind nicht länger HausbesEtzer, wir sind HausbesItzer. Da unser Neuerwerb jedoch immerhin 29 Jahre auf dem Buckel hat und ich mich als Brainworker nun endlich den Freuden der wahren körperlichen Arbeiten zuwenden möchte, erhält dieses Blog eine neue Kategorie namens ToolTime.

Ich plane nämlich ernsthaft, mich zum neuen Stern am Heimwerkerhimmel aufzuschwingen. Eine Ahnung habe ich primär erst einmal von gar nichts. Aber immerhin zwei gesunde Hände, einen Internetanschluss und viel zu viel Kreativität, die geradezu nach Kanalisierung schreit.

Außerdem suche ich dringend nach einer Thematik, die diesem Blog zumindest zu ein wenig Leben verhilft. Immerhin ist die Domain bezahlt.

Nach der heutigen, offiziellen Hausübergabe geht es umgehend los: Ein Elektrokabel für den Rolladen im Prinzessinnen-Salon will verlegt werden. UNTER PUTZ, versteht sich. Und angeschlossen.

Die 230 mm Makita-Flex liegt schon im Kofferaum. Ich weiss bislang nur, dass es stauben wird. Verdammt, wird das stauben!

Verkleingärtnerung

am 10. März 2009 unter Foo abgelegt

am_hang_01

Hätte mir noch jemand vor zwei Jahren erzählt, dass ich heute als Kleinpatchworkfamilienvater mein bankfinanziertes Eigenheim bezöge, ich hätte nicht mehr als ein schiefes Grinsen zwischen zwei Bier für ihn übrig gehabt. Doch die Zeiten ändern sich, mit ihnen die Bedürfnisse, Wünsche und Ziele.

Seit rund neun Monaten bin ich nun in Österreich, Nachwuchs ist unterwegs und die bisherige Wohnung war von Anfang an zu klein, für drei praktisch ausgewachsene Menschen und zwei wirklich dumme Hunde. Man tritt sich ständig gegenseitig auf die Füße, niemand hat wirklich die Möglichkeit, sich auch einmal zurück zu ziehen, die Lärmbelastung aus der Kanzlei oben drüber und von der Straße tun ihr übriges.

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Retro – Spectat 2008

am 02. Januar 2009 unter Foo abgelegt

changesJahresrückblicke sind derweil allgegenwärtig und mir schon von daher unsympathisch. Mein persönliches Jahr 2008 war jedoch derart bewegt und von tiefschürfenden Änderungen geprägt, dass ich fast selbst befürchte, beizeiten den Überblick zu verlieren.

Wow. Es ist eine Menge geschehen. Das meiste davon wird signifikante Auswirkungen auf den Rest meines Lebens haben. Um ein Fazit jedoch gleich vorwegzunehmen: Es waren fast ausschließlich positive Änderungen. Kräftezehrend, aber überaus positiv.

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