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	<title>schwarzsicht &#187; Religion</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Islamophobie</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
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		<description><![CDATA[
Angst ist eines der urspr&#252;nglichsten, intensivsten und sinnvollsten menschlichsten Gef&#252;hle &#252;berhaupt, ohne die es eine Zivilisation gewiss nicht geben k&#246;nnte. Angst ist ein Fr&#252;hwarnsystem f&#252;r existentielle Bedrohungen, die uns erlaubt vernichtende Angriffe auf unser Leben abzuwehren, bevor sie erfolgen. Doch Angst kann auch l&#228;hmen, zerst&#246;ren und diskriminieren, wenn sie entartet und wuchert.
&#160;
In unseren heutigen, mitteleurop&#228;ischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center; "><img alt="frightened" class="aligncenter size-full wp-image-568" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/01/frightened.jpg" title="frightened" /></p>
<p><strong>Angst ist eines der urspr&uuml;nglichsten, intensivsten und sinnvollsten menschlichsten Gef&uuml;hle &uuml;berhaupt, ohne die es eine Zivilisation gewiss nicht geben k&ouml;nnte. Angst ist ein Fr&uuml;hwarnsystem f&uuml;r existentielle Bedrohungen, die uns erlaubt vernichtende Angriffe auf unser Leben abzuwehren, bevor sie erfolgen. Doch Angst kann auch l&auml;hmen, zerst&ouml;ren und diskriminieren, wenn sie entartet und wuchert.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In unseren heutigen, mitteleurop&auml;ischen Zivilisationsbunkern, die wir uns mit unserer exorbitanten Anpassungsf&auml;higkeit geschaffen haben, besitzen existenzielle &Auml;ngste kaum mehr eine Berechtigung. Wir k&ouml;nnen uns in der &uuml;berbordenenden Mehrheit stets sicher sein, warmgehalten, gen&auml;hrt, gew&auml;ssert und medizinisch umsorgt zu sein, egal, wie ungeschickt wir uns im Alltag auch anstellen m&ouml;gen, gleichg&uuml;ltig, welch ungerechtes Schicksal uns ereilen m&ouml;ge. Eine Bedrohung durch wilde Tiere, Krieg oder Kriminalit&auml;t ist bestenfalls als marginal zu bezeichnen, ratifiziert man verl&auml;ssliches, statistisches Material.&nbsp;</p>
<p>Und doch ist Angst existenzieller Bestandteil unserer Pers&ouml;nlichkeit. Gibt es keinen Grund mehr, vor &auml;usseren Einfl&uuml;ssen berechtigt Angst zu haben, sucht sich unser Angstbed&uuml;rfnis alternative Ventile. Die stetig zunehmende Zahl der Angsterkrankungen mit zum Teil dramatischen Auswirkungen vermag diese These zu st&uuml;tzen.&nbsp;</p>
<p>Hinzu kommt die Kleingeisterei, die gerade dem Mittelwohlst&auml;ndler best&auml;ndig im Nacken sitzt: Er krallt sich verzweifelt an dem bisschen Materiellen, dass er sich selbst erwirtschaftet glaubt, fest und verliert hierbei leicht die Relation der Bedeutsamkeiten. Der &quot;gute Christ&quot; sch&auml;mt sich aber gerne dieser egozentrischen &Auml;ngste, weshalb er sie so lange in vorgesch&uuml;tzer Besorgnis um das christiche Gutmenschenwertesystem kleidet und mimt, die abendl&auml;ndische Kultur vor ihrem sicheren Untergang bewahren zu wollen. Letztlich fehlt hier doch nur ein Feindbild, welches sich jedoch leicht in den Reihen unserer muslimischer Einwanderer ausmachen l&auml;sst: Fremd anmutende Menschen, oft in verschleierndes Tuch geh&uuml;llt, mit imperialistischem Funkeln in den schwarzen Augen, die ganz offen nach der Weltherrschaft trachten. Oder zumindest exotische Gebetsh&auml;user mit T&uuml;rmen bauen wollen und unversch&auml;mterweise ihre Grundrechte auf freie Religionsaus&uuml;bung einfordern.&nbsp;</p>
<p>Schnell ist hier eine akute Bedrohung ausgemacht, schnell verbr&uuml;dert man sich mit dem &quot;Establishment&quot;, dem man noch zu trans- und postpubert&auml;ren Zeiten unbedingt den Kampf angesagt hatte. Mit allen Mitteln wird versucht, sich selbst zur Norm zu erkl&auml;ren, um ja seine abstrusen Phobien und Bef&uuml;rchtungen in ein wohlfeiles, v&ouml;lkisches Gewand zu kleiden. Der marktschreierisch christlich-traditionelle Demissionierungsinhibitationsbeauftragte aus eigenen Gnaden bezeichnet sich selbst gern als &quot;konservativ&quot;, &uuml;bersieht dabei aber, dass das Konservative den multikulturellen Charakter einer sich weiterentwickelnden Gesellschaft in einer vernetzten Welt, im Gegensatz zum agitatorischen Kulturmonopolisten, l&auml;ngst konstruktiv in sein Weltbild eingebunden hat, w&auml;hrend neofeudalistische Kleingartenp&auml;chter und Deutschrosenz&uuml;chter h&ouml;chst unkonservativ um ihr bisschen Habe bangen, nach welcher der diabolisierte Muselmann laut ihrer b&auml;uerlichen Denke einzig trachtet.</p>
<p>Der &quot;weltweite&quot; Terror hat dem braunen Gedankenhabitus unsagbaren Vorschub geleistet. Regierungen nutzen die Angst dankbar und wohlkalkuliert zur Kontrolle des P&ouml;bels. Niemand mag sich mehr an die Schandtaten des Christentums erinnern, wenn er aus seiner diesbez&uuml;glichen Glaubensorientierung das &quot;Recht des Besseren&quot; ableitet. Der bedingtbelichtete, geistige Mittelstand ist auf bestem Wege, den Humanismus einem neuen, christlichen Fundamentalismus zu opfern. Und regt sich dabei &uuml;ber die verschwindend geringe Anzahl islamistischer Trottel in Europa auf.</p>
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		<title>Fundamentalistischer Katholizismus</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 19:13:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[katholisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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Für einen Nichtreligiösen muten die Sitten und Gebräuche der großen Glaubensgemeinschaften mitunter befremdlich an. Jedoch nicht alle gleichermaßen. Die Katholiken mit ihrem archaischen Totenkult sind womöglich besser als der Islam dazu geeignet, bei kleinen, unschuldigen Kindern Albträume und Traumata zu verursachen.
Ich bin kein gläubiger Mensch. Nie gewesen. Als Kind hatte ich mal beschlossen Pfarrer zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" title="Katholiken" src="http://www.goethevideo.de/carnival/images/katholiken2.jpg" alt="" width="362" height="272" /></p>
<p><strong>Für einen Nichtreligiösen muten die Sitten und Gebräuche der großen Glaubensgemeinschaften mitunter befremdlich an. Jedoch nicht alle gleichermaßen. Die Katholiken mit ihrem archaischen Totenkult sind womöglich besser als der Islam dazu geeignet, bei kleinen, </strong><strong>unschuldigen</strong><strong> Kindern Albträume und Traumata zu verursachen.</strong></p>
<p>Ich bin kein gläubiger Mensch. Nie gewesen. Als Kind hatte ich mal beschlossen Pfarrer zu werden, weil ich einen mich überaus bewegenden Comic über einen Missionar gelesen hatte, der sich rührend um ein Lepradorf kümmerte und sich erst in hohem Alter infizierte. Mikrobiologie fand ich einfach schon immer spannend. Aber dann kamen die Weiber und die Kreuzzüge, im Geschichtsunterricht. Also die Kreuzzüge. Im Geschichtsunterricht.</p>
<p><span id="more-27"></span></p>
<p>Heutzutage schlachtet die katholische Kirche öffentlich keine Ungläubigen mehr ab. Man geht in seinem Vernichtungsanspruch diskretere Wege und agiert vorwiegend mittels <em>Understatement</em>: Nachdem man den Afrikanern in weiten Teilen den Katholizismus mit dem Buschmesser eingebleut hat, genügt es heutzutage durch eine Dämonisierung von Verhütungsmitteln Seuchen via AIDS oder überbevölkerungsbedingtem &#8220;Hunger&#8221; aus dem heilgen Orcus Vorschub zu leisten. Den Umsätzen der vatikanischen Zulieferer der Kondom- und Kontrazeptivaindustrie schadet dies natürlich, was aber mit dem modernen Äquivalent, dem Klingelbeutel, problemlos wieder wett gemacht wird.</p>
<p>Religiösität gegenüber betrachte ich mich als toleranten Menschen. Ich kann mich zwar nicht erwehren, Strenggläubigen einen nicht geringen Teil ihrer Zurechnungsfähigkeit abzusprechen, doch mache ich dies mit mir aus, ich missioniere nicht in meinem Heidentum. Von meiner Seite aus ist eine friedliche Koexistenz mit den Weltreligionen in einem aus Respekt und Rücksichtnahme geprägten Klima durchaus erwünscht.</p>
<p>In Deutschland funktionierte dies auch jahrelang erstaunlich problemlos. Man ging sich aus dem Weg und nahm keinen Anstoß aneinander. In Östereich aber ist ein Ignorieren im beiderseitigen Interesse nicht möglich: Die Sektisten lauern überall und sie tun es laut, rücksichtslos und in der festen Überzeugung im Recht zu sein. Man könnte annehmen, der Wohnort in unmittelbarer Kirchnähe gäbe den Ausschlag zur unterschiedlichen Empfindung der Belästigungsintensität. Aber ich habe schon immer neben Kirchen gewohnt, was hier abgeht, ist definitiv das krasseste Fundamentalistentheater seit meiner Zeit in Tunesien.</p>
<p>Wer glaubt, soll seinen Glauben auch ausleben dürfen. Jederzeit und gerne. Warum aber die Katholizisten ihren Glauben JEDEN MORGEN IN EINER LAUTSTÄRKE AUSLEBEN MÜSSEN; DASS ES MICH ERST HOCHKANT INS BETT STELLT, UM MICH DANN HERAUSZUSCHLEUDERN BLEIBT MIR EIN RÄTESEL. Um sechs Uhr. JEDEN MORGEN. MIndestens fünfminütiges Geläute in einer Geräuschintensität, die Big Ben vor Neid zu Noisetteschokolade würde schmelzen lassen. Dann wieder um zwölf mittags. Und um sieben am Abend. Fernsehen, Musikhören, Telefonieren, sich unterhalten: AUSGESCHLOSSEN. Solange der katholische Messingmuhazedin zum Appel scheppert, erstirbt das Leben im weiteren Umkreise zur generalisierten Schockstarre.</p>
<p>Ich nenne das rücksichtslos. Zudem werden hier am Wochenende gefühlte zehn rituelle Opfereucharistien zelebriert. Die Woche über nur fünf. Dabei dröhnt die Orgel duch die geschlossenen Kirchfenster durch den ganzen Ort, wie auch durch Mark und Bein. Schreckliche, beängstigende Musik mit furchteinflössenden, guturalen Sprechchören. Auch der letzte Parkplatz wird noch von einem Sektisten belegt, im Namen Gottes, versteht sich. Wird dabei ein Heide zugeparkt, drauf geschissen, der besitzt sowieso keine Rechte. Nicht in Österreich.</p>
<p>Kürzlich wurde ich Zeuge einer absolut traumatisierenden Zeremonie: Geschätze 7500 von 5000 Einwohner hatten sich, allesamt in schwarz gekleidet, auf der Strasse zusammgerottet, beleuchteten ihre Massenmördervisagen mit roten Grablichtern und folgen schließlich gebückt und zombiesk einer Schaar mit Sicherheit bereits in den Fünfzigern verstorbener Hexenweiber, die mit gebrochener Stimme &#8220;und gebenedeit unter den Frauen..&#8221; durch den Pfarrei-Bose-Würfel krächtzten. Mir ist bis heute unklar, was die da veranstaltet haben, aber ich habe so etwas wie &#8220;Frohen Leichnam&#8221; aufgeschnappt. Na lecker. Da soll man keine Angst vor bekommen.</p>
<p>Ja. Ich gestehe: Katholiken machen mir Angst. Das ist echt nicht mehr normal, was die abziehen. Krankes Volk!</p>
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