Gedanken zum Thema "Zeit"
am 10. Juli 2009 unter Foo abgelegt
“Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also im Gegensatz zu anderen physikalischen Größen eine eindeutige Richtung. Die Zeit ist in der menschlichen Wahrnehmung wie in der Physik als Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend zur Zukunft hin beschreibbar.” Sagt Wikipedia.
Weiters wurde der Zeit von namhaften Denkern vergangener Äonen auch nachgesagt, sie sei “gekrümmt” und als Dimension des Raumes eng mit diesem verknüpft. Ausgehend von der Erkenntnis, dass ein Individuum gleichzeitig nur an einem Ort zu verweilen vermag, ist dieser Schluss nachvollziehbar.
Empiriker leiden bekanntermaßen unter dem neurotischen Bedürfnis, die Welt in statische Regelwerke zu zerlegen. Der menschliche Geist vermag Abweichungen und Dynamik sowieso nur schwerlich zu erfassen, Unwägbarkeiten lösen bei den meisten ein ungutes Bauchgefühl aus. Also erfanden wir Gerätschaften, mit denen wir glauben, die Zeit messen zu können. In Wahrheiten messen wir jedoch nicht was Zeit ist, oder wie sie vertreicht, wir definieren lediglich frei eine neue Dimension zur Orientierung innerhalb der eigentlichen Zeit, schaffen damit eine künstliche, neue, statische Dimension.