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	<title>schwarzsicht &#187; Menschsein</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Die Feigheit des Schmarotzertums</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 09:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manch Mensch verbringt sein Sein im schattenspendenden Baume jener, die im den Weg bereiten. Ein gar gemütliches Dasein, fernab von Verantwortung, Risiko und Tatendrang. Eben jener tut sich auch besonders leicht darin, ebene jene zu verurteilen, in deren Schatten er sich ausruht. In Unkenntnis der Beweggründe des Handels unbekannter Dritter diese zu verurteilen ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manch Mensch verbringt sein Sein im schattenspendenden Baume jener, die im den Weg bereiten. Ein gar gemütliches Dasein, fernab von Verantwortung, Risiko und Tatendrang. Eben jener tut sich auch besonders leicht darin, ebene jene zu verurteilen, in deren Schatten er sich ausruht. </strong></p>
<p>In Unkenntnis der Beweggründe des Handels unbekannter Dritter diese zu verurteilen ist eine weit verbreitete Sitte im Schmarotzertum. Was ist einfacher, als sich anhand rudimentären Halbwissens eine radikale Meinung zu bilden und diese, einem aufgescheuchten Mob gleich, in die Weltgeschichte zu posaunen? Einfacher wäre einzig, die Fresse zu halten. Sich der eigenen Unkenntnis bewusst zu sein ist jedoch eine Voraussetzung hierfür, die bedauerlicherweise nur wenige aufzubringen vermögen.</p>
<p>Der Mensch an sich muss nicht schlecht sein, um als Arschloch durchzugehen. In aller Regel genügt eine gesunde Diskrepanz zwischen der Selbst- und Außenwahrnehmung. Wer eigene Defizite geschickt zu verdrängen weiss, aber mit Argusaugen jeden Schritt seiner Mitmenschen lauernd glaubt verfolgen zu müssen, hat dies sicherlich bereits vollbracht. In meinem persönlichen Wertesystem bedarf es zu einer berechtigten Kritik im ersten Schritte Sachkenntnis, um diese Kritik jedoch auch noch moralisch zu rechtfertigen, zusätzlich die Bereitschaft, selbst zu einer Verbesserung beizutragen. Fehlt Letztere, reiht sich der Kritiker doch nur als weiterer, jammernd duldender Parasit nahtlos in die Reihen des gewollt hilflosen Bequemlichkeitspöbels ein.</p>
<p>Es ist ein Unterschied, ob man von einem sozialen System ausschließlich nutznießt, oder durch Eigenaktivität gezielt zu seinem Erhalt beiträgt. Allermeist sind es jedoch die Nutznießer, die sich allein in diskonstruktiver Marnier über Entscheidungen echovieren, denen sie selbst sich niemals zu stellen bereit wären.</p>
<p>Mitunter kotzt mich eine derartige Einstellung im armdicken Strahl an. Mitunter ist sie auch geeignet, das Bild eines Menschen ins negative Gegenteil zu verkehren.</p>
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