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	<title>schwarzsicht &#187; Medizin</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Als die Menschlichkeit ertrank</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 10:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich glaube, es muss gegen Ende der ersten Welle der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise gewesen sein, als die letzten Zuckungen, das verzweifelte Aufb&#228;umen vor dem endg&#252;ltigen Daniederliegen der Humanit&#228;t in unserer Gesellschaft verebbte. Sie ertrank, ersoff in panischer Existenznot, in Gier und und im falsch interpretierten und gelebten &#220;berlebenstrieb nicht bedrohter Wohlst&#228;ndler. Wir, als Privatmenschen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich glaube, es muss gegen Ende der ersten Welle der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise gewesen sein, als die letzten Zuckungen, das verzweifelte Aufb&auml;umen vor dem endg&uuml;ltigen Daniederliegen der Humanit&auml;t in unserer Gesellschaft verebbte. Sie ertrank, ersoff in panischer Existenznot, in Gier und und im falsch interpretierten und gelebten &Uuml;berlebenstrieb nicht bedrohter Wohlst&auml;ndler.</strong></p>
<p>Wir, als Privatmenschen, haben gelernt, uns abzugrenzen. Abzuschotten gegen&uuml;ber dem Leid Dritter, f&uuml;r das wir nicht verantwortlich zu sein glauben uns zwingen. Wir m&uuml;ssen uns um unser pers&ouml;nliches &Uuml;berleben k&uuml;mmern, wir haben nicht die Zeit, die Kraft, das Geld, denen zu helfen, die da allgegenw&auml;rtig um Hilfe ersuchen. Letztlich ist jeder seines eignen Gl&uuml;ckes Schmied, wer leidet, sollte sich prim&auml;r einmal die Schuldfrage stellen, bevor er nach dem Hab und Gut seiner Mitmenschen zu greifen trachtet.</p>
<p>Wir, als Unternehmensmanager, lassen selbstverst&auml;ndlich zu, dass in China Menschen verhungern und verdursten, w&auml;hrend uns unsere chinesischen Gesch&auml;ftspartner von den aus unw&uuml;rdigen Arbeiterseelen gepressten Gewinnen aufs Dekadenteste bewirten, durch Bordelle schleifen und auf Rosen betten, an denen noch das Blut der verarmten Pfl&uuml;ckerinnen klebt. Es ist uns selbstverst&auml;ndlich, dass wir das Gut, das wir gewinnbringend ver&auml;ussern, von gesellschaftlich Randst&auml;ndigen unter erb&auml;rmlichen Bedingungen und f&uuml;r einen Lohn, der f&uuml;r ein Leben nicht mehr ausreicht, produzieren lassen. Sklaverei? Aber es wird doch niemand gezwungen!</p>
<p>Wir, als Politiker, scheren uns einen Dreck um Volkesmeinung, solange die legalen Bestechungsgelder einer menschenfeindlichen Gro&szlig;industrie aus nur einer Legislaturperiode uns ein ein geruhsames Restleben in Saus und Braus, sowies die Aussicht auf jederzeit m&ouml;gliche Zuverdienste erm&ouml;glichen. Was k&uuml;mmert uns ein Nachhaltigkeitsansatz in den &Uuml;berlegungen zu weitreichenden Entscheidungen, wenn wir uns nach sp&auml;testens vier Jahren sowieso wohlges&auml;ttigt aus der Affaire ziehen k&ouml;nnen und sogar noch Geld damit verdienen, anderen die Schuld f&uuml;r unsere eigenen Verfehlungen zuzuschreiben? Wie sollen wir &uuml;berhaupt noch Einzelschicksale, selbst wenn sie millionenfach existieren, ber&uuml;cksichtigen, wenn wir in Gr&ouml;&szlig;enordnungen denken, die einen Menschen sowieso &uuml;berfordern m&uuml;ssen?</p>
<p>
	Wir, als &Auml;rzte, tragen doch keine Schuld daran, dass wir Medizin und N&auml;chstenliebe inzwischen wirtschaftlich erfolgreich betreiben m&uuml;ssen. Wer will uns verdenken, dass wir unsere N&auml;chstenliebe vornehmlich denen widmen, die am besten daf&uuml;r zahlen? Jeder muss schlie&szlig;lich sehen, wo er bleibt. Wir sind nun wirklich v&ouml;llig &uuml;berlastet und k&ouml;nnen nichts daf&uuml;r, dass unsere Arbeitgeber sich nicht mehr in der Lage sehen, eine praktikable Personaldecke zu finanzieren, weshalb wir ja geradewegs gezwungen sind Patienten abzulehnen, auch wenn dies, trotz aller Dokumentationsfinten, ihren sicheren, vermeidbaren Tod bedeutet. Ist es da nicht nachvollziehbar, nein geradewegs sinnvoll, bevorzugt jene abzulehnen, die sowieso wenig bis keinen Nutzen f&uuml;r diese elit&auml;re Gesellschaft erlauchter Ausbeuter besitzen? Was ist denn daran auszusetzen, nicht nachweisbare, vielleicht gar psychische Aspekte gerade dann nicht als medizinisch notwendig zu beurteilen, wenn sie denn Geld kosten k&ouml;nnten?</p>
<p>Wir, als Menschen, w&auml;ren gefragt. Doch h&ouml;ren wir gerade auf die Obrigkeit, die uns zu ihrem Vorteil instruiert, doch wir lauschen konzentriert, denn wir wollen ja keine Nachteile erfahren. Wir dulden Ausbeutung, auch an uns selbst, wenn sie denn nicht allzu schlimm stattfindet, wir akzeptieren, dass alleinerziehende M&uuml;tter aus dem selben Topf und mit den gleichen Mitteln &quot;unterst&uuml;tzt&quot; werden, mit denen der bekennende Arbeitsverweigerer und Gesellschaftsfeind seinen t&auml;glichen Vollrausch finanzieren l&auml;sst. Wir lassen Kinder von amtswegen kontrolliert in den Armen ihrer asozialen Eltern verhungern und kl&auml;ren die Schuldfrage nie. Wir lassen uns von Staatsorganen zu fiktiven Bedrohungen versch&uuml;chtern, geben bereitwillig unsere intimsten Daten an einen &Uuml;berwachungsstaat und seine markwirtschaftlichen Schergen preis und finanzieren mit unserer Arbeit kostspielige Kriege gegen nicht existierende Gegner.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Wir sind schon Trottel.</em></p>
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		<title>Ohne Rauch &#8211; Gehts auch!?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 15:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach 20 Jahren erbärmlicher Qualmerei habe ich, nachdem mein so prächtig auf Zehn pro Tag reduzierter Konsum wieder auf Zwanzig angestiegen ist, einen Entschluss gefasst: Es muss ein Ende haben, mit dem Gequarzte. Nicht etwa, weil mit dem Rauchen aufzuhören gerade modern ist. Es sind eher geldbörsen-, blutdrucks-, sozialverhaltens- und geruchsinduzierte Beweggründe, die mich motivieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-519" title="150px-kippe" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/150px-kippe.jpg" alt="150px-kippe" width="150" height="188" /></p>
<p><strong>Nach 20 Jahren erbärmlicher Qualmerei habe ich, nachdem mein so prächtig auf Zehn pro Tag reduzierter Konsum wieder auf Zwanzig angestiegen ist, einen Entschluss gefasst: Es muss ein Ende haben, mit dem Gequarzte.</strong></p>
<p>Nicht etwa, weil mit dem Rauchen aufzuhören gerade modern ist. Es sind eher geldbörsen-, blutdrucks-, sozialverhaltens- und geruchsinduzierte Beweggründe, die mich motivieren. Ich hatte bis heute niemals gesundheitliche Missempfindungen, die ich zweifelsfrei dem Rauchen zur Last legen konnte. Aber meine Lebenseinstellung hat sich geändert, ich bin gewillt, meine selbstauferlegte Verantwortung so lange als möglich so leistungsfähig wie möglich zu tragen, dieses Vorhaben verträgt sich nur schlecht mit einem Lungenkarzinom.</p>
<p>Ich habe den Geruch gehasst, all die Jahre, aber bei fast jeder meiner zahlreichen Zigaretten Genuss empfunden. So krank das klingen mag, es ist mein voller Ernst: Ich habe immer gerne geraucht. Die negativen Begleiterscheinungen haben mich immer gestört, aber nie genug. Erst kürzlich kam die Erkenntnis in mir auf, dass es keinen Sinn macht über den Umstand zu jammern, trotz der <strong><em>MirdenArschabarbeiterei</em></strong> nie auf einen &#8220;grünen Zweig&#8221; zu kommen, aber monatlich Unsummen einfach in die Luft zu blasen.</p>
<p>Ich habe bereits mehrfache Abstinenzen hinter mir. Nur einmal habe ich die Monatsgrenze knapp gepackt, ansonsten meist nach einigen wenigen Tagen wieder einen Rückfall beschlossen. Ich habe mit Pflastern, Kaugummies und mit gar nichts substituiert, es war niemasls leichter, oder schwerer.</p>
<p>Dieses Mal versuche ich es mit einer elektronischen Zigarette. Vielmehr mit mehreren. Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten werden sich nach 3 monatiger Tabakabstinenz amortisiert haben, langfristig ist mein Plan, auch die Elektrische im Alltag zu entwöhnen und nur noch in typischen Gesellschaftssituationen als Genussmittel zu verwenden.</p>
<p><strong>Aktuell sind es 41,5 Stunden und es geht mir relativ gut.</strong> Ich drücke mir die Daumen.</p>
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		<title>Tussi-Ness</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich. Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-153" title="wellness" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/03/wellness-300x178.jpg" alt="wellness" width="300" height="178" /></p>
<p><strong>Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich.<br />
</strong></p>
<p>Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, die im bemitleidenswerten Stress, stets das aktuellste Manolo Blahnic Modell an den unbenutzen Füßen zu tragen, schier zu vergehen droht. Wenn die Aufregung über das minderbemittelte, aber hochbezahlte Kinderbetreuungspersonal wieder einmal überhand nimmt und sich der seelenlose Gatte vorzugsweise bei Sechzehnstundenbürotagen entspannt, ist der Wellness-Kurzurlaub mit den gleichermaßen &#8220;betroffenen&#8221; Silikontittenfreundinnen ganz klar zum Zwang geworden.</p>
<p>Wohin auch mit der Kohle?</p>
<p>Wellness ist für reiche Mädchen, denen die Ideen ausgehen, die zugefallene Kohle sinnvoller zu verprassen. Männer, die Wellnessurlaube antreten, sind entweder schwul, homosexuell, oder aber vom anderen Ufer.</p>
<p><span id="more-152"></span>Soweit meine Meinung bis letztens&#8230;</p>
<p>Aus eigener Erfahrung muss ich das bestehende Bild jedoch nunmehr geringfügig ergänzen: Es kann einem auch als nichtschwuler Mann passieren, dass man sich plötzlich in einer nicht bewusst provozierten Wellness-Situation befindet:</p>
<p>Beispielsweise kann Mann heutzutage derart erschöpft sein, dass er zu bestimmten Zeitpunkten zu allem ja und Amen sagt, schlicht um weiteren Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Anstatt des ordnungsgemäßen Aktivabenteuerurlaubs mit den versoffenen Singlekumpels, kommt dann halt ein Massageaufenthalt mit Langeweilegarantie zur Buchung, jedoch hat Mann ihn dann vermutlich auch nötig.</p>
<p>Oder aber, Mann ist einfach derart im Arsch, dass er bereit ist, sämtliche Klischees überlastungsamnestisch über Bord zu werfen, im unbezwingbaren Hunger auf Ruhe und Entspannung sämtliche Resortiments abzulegen und sich einfach auf etwas einzulassen, was Mann nicht kennt, was aber zumindest nicht anstrengend klingt.</p>
<p>So geht es beispielsweise mir. Ich begebe mich morgigen Tages auf einen fremdinitialisierten, aber zu keinem Zeitpunkt abgelehnten Wellnessurlaub. Vier Tage lang.Wahrscheinlich rettet die Perle gerade mein Leben. Und ihrs.</p>
<p>Aber wir reden nicht drüber&#8230;</p>
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		<title>Dentalsatanisten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 08:53:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zahnärzte bilden im Geheimen eine okkulte Sekte und huldigen Luzifer. Sie bringen ihm Menschenopfer dar, indem sie ihre Opfer so lange und brutal foltern, bis sie bereit sind, Satanas ihre Seele für einen Moment der Schmerzbefreitheit zu verkaufen. Jeder, der einmal sich windend auf den Folterstühlen der Hölle lag und in die beim leistesten Schmerzlaut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2008/11/evil_dentist.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-13" title="evil_dentist" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2008/11/evil_dentist.jpg" alt="" width="211" height="320" /></a></p>
<p><strong>Zahnärzte bilden im Geheimen eine okkulte Sekte und huldigen Luzifer. Sie bringen ihm Menschenopfer dar, indem sie ihre Opfer so lange und brutal foltern, bis sie bereit sind, Satanas ihre Seele für einen Moment der Schmerzbefreitheit zu verkaufen.</strong></p>
<p>Jeder, der einmal sich windend auf den Folterstühlen der Hölle lag und in die beim leistesten Schmerzlaut diabolisch glühenden Augen seines Peinigers blickte, weiss, wovon die Rede ist. Wer nicht gerne anderen Menschen Schmerzen zufügt, sucht sich einen anständigen Beruf, wie Klempner, Menschenhändler oder Bahnhofsstricher, wird aber keinesfalls Zahnarzt. Umfangreiche Studien belegen, dass spätere Zahnärzte bereits in frühkindlichen Phasen durch einen abnormen Hang zum Sadismus auffallen und allermeist bereits brutal niedliche Kleintiere quälen und schließlich ermorden. Sie sind in aller Regel überdurchschnittlich intelligent, besitzen aber die empathische Begabung eines Tapeziertisches.</p>
<p><span id="more-12"></span></p>
<p>Ich quälte mich bis zum heutigen Tage, an dem man mich gegen meinen Willen und gegen jede Vernunft zu einem solchen Folterknecht zwang, bereits seit vier Monaten mit bemerkenswert erfrischenden Zanhschmerzen im linken, oberen Backenzahn. Das fühlte sich keineswegs angenehm an, war aber mit vier bis fünf verschreibungspflichtigen Schmerztabletten am Tage gut zu beherrschen. Angesichts der Röntgenaufnahme schien mir eine Wurzelbehandlung wieder einmal unausweichlich.</p>
<p>Doch warum sollte sich der Zahnsadist mit nur einer schmerzhaften Behandlung zufriedengeben? Kaum hatte man mir den Zahn unter einer nicht wirksamen Betäubung bis fast hinunter ins untere Sprunggelenk aufgebohrt, witterte man augenscheinlich die Chance auf eine Wiederholungstat. &#8220;<em>Kann sein, dass wir den ohne Wurzelbehandlung retten können. Ich bohre jetzt einfach noch etwas tiefer (DANKE!!!) und mache eine Füllung, wenn wir Glückhaben, toleriert der Zahn das, ansonsten müssen wir ihn wieder aufmachen und dann wurzelbehandeln</em>&#8220;. Falsch: Wenn ich Glück habe, toleriert der Zanh das. Wenn er Glück hat vereitert das Ding innerhalb der nächsten vierundzwanzig Stunden derart, dass er mir den halben Oberkiefer rausbrechen muss. Wir wollen doch mal schon bei der Wahrheit bleiben, nicht wahr? Verarschen kann ich mich alleine!</p>
<p>Glück. Was soll das sein? Kenne ich nur vom Hörensagen, ich hingegen bin dem Glück zur Gänze unbekannt. Das Pochen, Klopfen, Schneiden, Brennen, die bislang nie dagewesenen, schmerzmittelresistenten Zahnschmerzen weisen mir bereits den Weg: Zurück auf die Folterbank der Hölle, zurück in die Hände Satans, auf das mein Wille gebrochen werde und ich schließlich, als Schatten meinerselbst, der Aufgabe meiner sowieso pechschwarzen Seele nur noch werde zustimmen können.</p>
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