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	<title>schwarzsicht &#187; Männer</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Der Hände Arbeit &#8211; Ein Auto als Hobby</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als hoffnungslos frustrierter Brainworker an ausnahmslos Langzeitprojekten vermisst man mitunter etwas, ohne es bewusst zu bemerken: Erfolgserlebnisse. Es kann unglaublich gut tun, an einem erschöpften Abend das Werk der Hände Arbeit zu begutachten und ein Bier drauf zu trinken. Vor rund einem Monat bin ich ja nun minder stolzer Besitzer einer Mercedes E-Klasse T-Modell (Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-516" title="mercedess210front200710" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/11/mercedess210front200710-300x154.jpg" alt="mercedess210front200710" width="300" height="154" /></p>
<p><strong>Als hoffnungslos frustrierter Brainworker an ausnahmslos Langzeitprojekten vermisst man mitunter etwas, ohne es bewusst zu bemerken: Erfolgserlebnisse. Es kann unglaublich gut tun, an einem erschöpften Abend das Werk der Hände Arbeit zu begutachten und ein Bier drauf zu trinken.</strong></p>
<p>Vor rund einem Monat bin ich ja nun minder stolzer Besitzer einer Mercedes E-Klasse T-Modell (Familie und so) geworden. Steinalt und rostbröselig.</p>
<p>Kurzer Überblick über die bisherigen Mängel:</p>
<p><span id="more-511"></span></p>
<p>-<strong> Kotflügel vorne rechts</strong> vor der Tür komplett durch (10 mal 10 Zentimeter grosses Loch), unter den Scheinwerfern Rostblasen, aber noch intakte Lackierung.</p>
<p>- <strong>Klimaanlage und Park-Distance-Control:</strong> Bereits am ersten Tag fiel signifikant auf, das beide ihr Werk nicht verrichten. Die PDC spinnt schlicht und pfeifft unkontrolliert und irr, ob da nun ein Hindernis ist, oder auch nicht. Bei der Klimaautomatik ließ sich die MB-typische &#8220;EC&#8221; &#8211; Leuchte für den Restwärme-/Kältesparmodus nicht deaktivieren. Somit auch keine Kühlfunktion, logisch. Laut kurzem Check bei ATU war der Anlagenfüllstand ok, es wurde auf das Steuergerät getippt.</p>
<p>Beide Mängel habe ich beim Verkäufer reklamiert und wurde, wen wunderts, an Mercedes verwiesen. Ich möge mir eine Fachwerkstatt suchen, denn man habe bei Renault nicht die benötigten Mess- und Kontrollgeräte, die Kosten für eine Reparatur übernähme man dann nach Rücksprache. Gesagt, getan. Mercedes diagnostizierte eine leere Klimaanalage, befüllte diese und stellte abschließend fest, der Klimalüfter samt Regelung und drei der vier PDC-Sensoren seien defekt. Wurde neu bestellt, Ersatzteile habe ich bereits (1800 Euro, aber nicht von mir), einbauen möchte Renault die selbst, Termin steht noch aus.</p>
<p>- <strong>Auspuff</strong> hing hinten rechts plötzlich runter. Zudem hatte ich massive Windzappelgeräusche. Das die vom flatternden Gummihalteband der vom Rost abgerissenen Endtopfaufhängung stammen, ja, darauf muss man auch erst mal kommen. MB hat mir den Pott beim Diagnosetermin kulanterweise ordentlich festgeschweisst.</p>
<p>- <strong>Stossfänger hinten</strong>. Die Perle ist im Dunkeln aus Versehen rückwärts leicht gegen den Hang gefahren. Das kann passieren und stellt üblicherweise kein Problem dar. Ist der Innenkotflügel jedoch derart durchgerostet, das beim leisesten Hauch gleich die Aufhängung für den Stossfänger komplett herausbröselt, sieht das schon ziemlich bescheuert aus. Renault hat mir den Stossfänger dann andernorts mit einer Karosserieschraube notdürftig befestigt, aber so kann das natürlich nicht bleiben. Für mich ein weiterer Gewährleistungsfall, wie Renault das abschließend beurteilt, steht noch aus.</p>
<p>- Arschbacken (hintere Innenkotflügel, innen) komplett durchgerostet, weiträumige Öffnung in den Innenraum. Da kommen natürlich, besonders im Stand oder Rückwärtsfahrt, ordentliche Rauchschwaden nach innen, bei einem alten 3 Liter Diesel. Das habe ich so allerdings gekauft, das ist leider kein Gewährleitungsfall. Stinkt aber.</p>
<p>- <strong>Radioverkabelung ausser Funktion</strong>. Radio rein, ISO-Stecker angeschlossen, Antenne verkabelt: Radio hat Strom, gibt aber keinen Mucks von sich. Auch so gekauft, selbst schuld.</p>
<p>- <strong>Automatikgetriebe schleif</strong>t. Er schaltet eigentlich sauber und immer dann, wann man es braucht, nur zwischen dem 2. und 3. Gang rutscht er fatal, sprich, dreht einmalig richtig hoch, bis er den Gang einlegt. Laut MB ein Verschleissanzeichen. Ich hoffe, das die Automatik noch im Rahmen der Gewährleistung komplett verreckt, ein neues Getriebe kommt locker auf 3 Scheine.</p>
<p>Gestern und heute habe ich mir den Bock dann mal vorgenommen. Als erstes wurde das Loch im vorderen Kotflügel komplett sauber ausgeschnitten (mit dem Dremel, ein Wunderwerkzeug!), grossflächig ausgeschliffen, mit Fertan (Rostumwandler) intensiv behandelt, anschließend Rostschutzbehandlung. In Ermangelung eines Schweissgerätes habe ich Kunststoffscheiben zur Hinterfüllung mittels Pattex-Klebeknete reingeklebt und dann grosszügig mit Alu-Spachtel aus- und aufgefüllt. Schließlich geschliffen (eine Wahnsinnsarbeit, wenn man es ordentlich macht), grundiert, wieder geschliffen und in drei Schichten mit Orginallack aus der Dose besprüht. Bereits vor dem Polieren sieht das aus, wie in der Werkstatt gemacht. Ich bin gutgehend verwundert über die Qualität meiner Arbeit, schließlich hatte ich mir derartigen Tätigkeiten bislang nichts am nicht vorhandenen Hut.</p>
<p>Heute habe ich dann sämtliche Kabelbäume freigelegt, die Türverkleidungen demontiert, Lautsprecher überprüft (mit ner kleinen Batterie kurzgeschlossen, wenns brummt, ist alles ok &#8211; Tip aus dem Internetz), zwei Kurzschlüsse aufgefunden und beseitigt, ein neues Radio eingebaut&#8230; Und siehe da: Sound! Und tatsächlich nicht mal schlecht! Das neue Radio versteht sich auch via Bluetooth und/oder wahlweise Kabel mit meinem iPhone, spielt dessen Musik und fungiert als Freisprechanalage. Grossartig, so wollte ich das schon immer.</p>
<p>Letztlich habe ich noch die drei Löcher (eines wurde noch zusätzlich aufgefunden) in den Arschbacken grosszügig mit dem Dremel ausgeschnitten, abgeschliffen, die kompletten Arschbackeninnenräume mit Fertan und schließlich Rostschutzgrundierung ausgekleistert und abschließend dreilagig Glasfasermatten mit Epoxydharz und Härter zur Abdichtung angebracht.</p>
<p>Das Ende vom Lied: Alle dramatischen Rostlöcher sind beseitigt, das Teil spielt Musik, telefoniert und fühlt sich gleich viel besser an. Ich bin sozusagen rechtzeitig vor der grossen Fahrt mit allem dringlichen fertig geworden.</p>
<p>Für die in zwei Tagen erledigten Arbeiten hätte ich bei ATU rund 2000 Euro bezahlt. Hatte ich zum Spass mal schätzen lassen.</p>
<p><strong>FAZIT</strong>: Auch heute noch lässt sich, sogar als Laie, richtig Geld sparen, wenn man sich nur mal traut, Werkzeug in die Hand zu nehmen und ein bisschen Freizeit zu opfern bereit ist.</p>
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		<title>Nostalgie: Eine Dekade mobile Computing</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem nerdigen Geek sein Steckenpferd sind und blieben die mobilen Gadgets. Ich habe mich mit zahlreichsten Exemplaren nutzloser bis blödsinniger Spielzeuge beschäftigt, über die Jahre, hier meine ganz persönliche (und zum größten Teil nicht mehr existente) Sammlung. Im Folgenden werden nur die Geräte aufgeführt, die in irgendeinerweise für mich hervorstachen, an die ich mich noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dem nerdigen Geek sein Steckenpferd sind und blieben die mobilen Gadgets. Ich habe mich mit zahlreichsten Exemplaren nutzloser bis blödsinniger Spielzeuge beschäftigt, über die Jahre, hier meine ganz persönliche (und zum größten Teil nicht mehr existente) Sammlung.</strong></p>
<p>Im Folgenden werden nur die Geräte aufgeführt, die in irgendeinerweise für mich hervorstachen, an die ich mich noch lebhaft erinnere. Ich habe teure Stunden meiner Lebenszeit damit zugebracht, auf entsprechende Bestellungen zu warten und bin dabei um Jahrzehnte gealtert, vor Stress. Von den Ausgaben für das ganze Spielzeug hätte man vermutlich ein Eigenheim kaufen können. Aber das hat ja auch so geklappt.</p>
<p><strong>1994: Mein allererstes Handy: <em>Das Motorola MicroTac  7500</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-481" title="motorola_7500_2" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/motorola_7500_2-300x184.jpg" alt="motorola_7500_2" width="300" height="184" /><br />
</em></strong></p>
<p>Ein wunderschönes Gerät, steinschwer, von gigantischen Ausmaßen, 2 Stunden Sprechzeit, 50 Stunden Standby. Oder so. Die Antenne musste noch manuell ausgezogen werden, SMS gab es damals in Deutschland noch nicht, bzw. wusste niemand davon. Ich war der absolut allererste, der in meinem gesamten Bekanntenkreis ein mobiles Telefon besaß und die Gebühren waren noch derart hoch, das ich es, soweit ich mich erinnere, niemals benutzt habe. Als ich einst jedoch von einer sehr haftenden kasachischen Verehrerin massiv telefonisch belästigt wurde, schmiss ich das gute Stück kurzerhand in den alten Vater Rhein und zahlte die restlichen anderthalb Jahre für nichts meine Telekom-Vertragsgebühren.</p>
<p><span id="more-478"></span></p>
<p><strong>1999: Mein zweites Handy: D<em>as Nokia 5110</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-483" title="nokia_5110" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/nokia_5110-300x222.gif" alt="nokia_5110" width="300" height="222" /><br />
</em></strong></p>
<p>Beruflich inzwischen gesattelt und weit weg von zuhaus, musste erneut ein Handy her und diesmal ernsthaft. Das Nokia erwies mir gute Dienste, war schier unkaputtbar und bot mir sogar beim Kacken Unterhaltung in Form des Kultspiels  Snake. Später fungierte es sogar als Mobilfunkmodem an meinem ersten Notebook. Ich besitze das Gerät heute noch, es telefoniert nach wie vor einwandfrei.</p>
<p><strong>2000: Mein erstes Firmennotebook: <em>Das Compaq Armada</em></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-485" title="compaqarmada" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/compaqarmada-225x300.jpg" alt="compaqarmada" width="225" height="300" /></p>
<p>Abgelegt von einer höherrangigen Kollegin war ich dennoch stolz. Trotz 128 MB Hauptspeicher, 4 GB Festplatte und einem 233er Pentium II. Bis Windows 2000 kam der kleine Kerl problemlos mit, ab Windows XP hakelt er schon gewaltig. Seit einem Sturz aus 1,5 Metern Höhe setzt das Display mitunter aus, was jedoch durch einen beherzten Rempler jederzeit zu beheben ist.</p>
<p><strong>2001: Mein erster Palm: <em>Der Palm M500</em></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="aligncenter" src="http://img32.imageshack.us/img32/7307/lightoff.jpg" alt="" width="199" height="320" /></em></strong></p>
<p>Einsam auf Reisen, war der Palm wieder eine meiner Schnappsideen. Irgendwo in Ostberlin gekauft, taugte er, mich exakt zwei Nächte lang in einem Hotelbett wach zu halten, dann war er ausgespielt. Ich brauchte damals keinen Organizer, schon gar keinen offlineigen. Einmal war ich unter Verwendung des alten Nokias mit ihm online, was aber eine heillose Frickelei darstellte, ganz sicher nicht alltagstauglich.  Hatte ihn dann sehr gelegentlich als ebook-Reader in Verwendung, bis er den Weg fast all meiner Gadgets ging: Unter Verlust nach ebay. Nicht ohne mich geärgert zu haben, nicht das nur wenig teurere, aber deutlich wertstabiliere Farbmodell, den M505, erworben zu haben&#8230;</p>
<p><strong>2002: Mein erster Pocket-PC: <em>Der HP Journada 568:</em></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-487" title="jornada568" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/jornada568-151x300.jpg" alt="jornada568" width="151" height="300" />Ich fand das Teil ultracool, zumal es mit seiner optional abnehmbaren Hartplastikschale über der Front original wie ein Kommunikator aus Star Trek rüberkam. Nur ohne Kommunikation, eben. Das damals installierte Windows Pocket PC 2002 war eine katastrophale Bugwüste und überdies erbärmlichst langsam. Mit einer faltbaren Tatstatur machte sich der Kleine aber als Schreibmaschine für unterwegs überaus nützlich, Pocketword lief gerade noch so flüssig. Via IrDa konnte man dann mittels Nokia 5110 auch ins Internet. Auf diesem Gerät habe ich irgendwann angefangen, kleine mobile Anwendung mit Visual Studio zu schreiben. Ein Meilenstein.</p>
<p><strong>2002: Mein drittes Handy: <em>Das Siemens S45</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-full wp-image-488" title="siemens-s45" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/siemens-s45.jpg" alt="siemens-s45" width="300" height="300" /><span style="font-weight: normal; font-style: normal;">Das vermutlich beste Handy, das ich je besaß. Klein, leicht, schick, robust,  ewige Ausdauer und alle Funktionen, die man sich nur wünschen konnte. Leider wurde das klein/leicht/schick zu seinem Verhängnis: Einmal Waschmaschine überstand es noch (ausgeschaltet), einmal Bad in der Toilette (angeschaltet) nicht.</span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><strong>2003: Mein zweiter Windowsorganizer: <em>Der Toshiba e740</em></strong></span></em></p>
<p><strong><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-490" title="ppc_e740" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/ppc_e330-222x300.jpg" alt="ppc_e740" width="222" height="300" />Ein bildschönes Gerät. Machte zuhause nun auch so langsam Sinn, da es sich via eingebautem WiFi-Modul problemlos ins WLAN integrieren lies und unter Pocket PC 2003 mit seinen 400 Mhz ganz flott unterwegs war. Leider ist es mir nach zwei Wochen aus der Hemdtasche gesegelt und hat sich einen verunstaltenden Kratzer auf der Front geholt, weshalb ich es (unter Verlust) bei ebay verramschte. </span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><strong>2004: Mein zweiter Palm: <em>Der Tungsten T5</em></strong></span></em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-491" title="Tungsten T5" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/01425i9086500.jpg" alt="Tungsten T5" width="275" height="275" />Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wozu ich den gekauft habe, noch, was ich je damit angestellt hätte. Ich weiss nur noch, dass ich ihn bei ebay verkauft habe (unter Verlust).</p>
<p><strong>2004: Mein erstes Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA II</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-493" title="mdadock" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/mdadock-232x300.jpg" alt="mdadock" width="232" height="300" /></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Endlich machte es einen Sinn, derartige Backsteine mit sich herumzuschleppen. Nebst seltenst genutzten Organizerfunktionen, einer hakeligen Bildschirmtatstur und der Möglichkeit, mit viel Glück ein paar MP3s abzuspielen, konnte man mit diesem Elektrobrikett nämlich auch noch telefonieren und fotographieren. Leider kannte er noch kein WiFi, aber man wusste sich mit einer entsprechenden SD-Card zu behelfen. Für den MDA habe ich viele kleine Anwendungen unter .NET geschrieben, allesamt nutzlos und für niemanden interessant. Mit ganz viel Aufwand konnte man sich kleine Filmchen (Pornos) auf das Teil konvertieren, die aber immer nur dann halbwegs ruckelfrei liefen, wenn man frisch gebootet hatte.</span></span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>2005: Meine zweites Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA III</em></strong></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-494" title="mda3" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/mda3-126x300.jpg" alt="mda3" width="126" height="300" /><span style="font-weight: normal;"><span style="font-style: normal;">Jetzt also auch mit völlig unbrauchbarer Tastatur, dafür aber geringfügig schneller und mit eingebautem WLAN. Hatte meinen MDA II gegen geringen Verlust in einen solchen getauscht. Bei ebay. Er war halt deutlich schicker&#8230;</span></span></em></strong></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong>2007: Mein drittes Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA Vario II</em></strong></span></em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-495" title="t-mobile_mda_vario_ii_links" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/t-mobile_mda_vario_ii_links-300x220.jpg" alt="t-mobile_mda_vario_ii_links" width="300" height="220" /><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Mit der Länge der Produktbezeichnung wächst auch die Featureliste der MDAs aus dem Hause HTC. Dieser hier hatte erstmals eine als hervorragend zu bezeichnende Tastatur, eine gute Kamera, UMTS und eine halbwegs bedienbare Oberfläche (Windows Mobile 6 Professional). Dies war und wird auch für immer mein letztes Windows Smartphone bleiben, wenn sich nicht das Unmögliche ereignen wird (Microsoft baut eine bedienbare, mobile Oberfläche). Es ist und bleibt eine verdammte Frickelei mit dem Stift. </span></span></em></strong></span></em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong>2008: Mein erstes i<em>Phone: Das 3G 16GB</em></strong></span></em></span></em></span></em></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-497" title="iphone_white" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/iphone_white-300x250.gif" alt="iphone_white" width="300" height="250" />Für mich der Anfang einer Ära jenseits der Windows-Dose. Mein erster Apple-Kontakt und gleich so fulminant! Das Gerät vereint alles, was ich immer schon dabei haben wollte: Einen MP3-Player mit Videofunktion, eine Kamera, einen Organizer, ein Webpad, eine mobile Spieleplattform und ein Telefon. Exzellent gelöst mit einem bahnbrechenden Bedienkonzept. Mein bislang mit Abstand bestes Gadget, so lange hatte ich noch mit keinem Spaß. Zwischenzeitlich ist es der Perle an der Hand festgewachsen, die es, wenig technik- und webaffin, nicht mehr missen möchte.</p>
<p><strong>2008: Mein erster Mac: <em>Das Macbook Air</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-498" title="macbook-air1" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/macbook-air1-300x199.jpg" alt="macbook-air1" width="300" height="199" /></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-style: normal; font-weight: normal;">Inspiriert vom iPhone beschloss ich, auch hinsichtlich meines privaten Notebooks von einem 6 Jahre alten Dell Inspirion auf Apple umzusteigen. Ich habe es nie bereut. MacOSX ist DAS Betriebssystem schlechthin für alle, die arbeiten müssen und keine Zeit zum Basteln haben. Zum Rumspielen habe ich immer eine VM mit Windows und eine mit Linux dabei, falls mal Langeweile aufkommt. Meinen Plan, mit der Entwicklung von iPhone-Apps reich zu werden, habe ich noch immer nicht umgesetzt, aber das Air hat sich dennoch mehr als gelohnt. Mobiler kann ein Rechner einfach nicht mehr sein. Irgendwann steht dementsprechend auch ein Standgerät für zuhause an. 27 Zoll. Versteht sich.</span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>2009: Mein zweites iPhone: <em>Das 3GS 32GB</em></strong></span></em></p>
<p>Es sieht aus wie das Alte, es fühlt sich an, wie das Alte, nur ist es schwarz, doppelt so schnell und bietet den doppelten Speicherplatz. Und es kann Video aufnehmen. Hier wurde Gutes schlicht noch besser gemacht.</p>
<p>Damit bin ich erst mal satt, was Gadgets angeht. Mann wird älter&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Mobil audiophil &#8211; Ende eines Horrortripps?</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/10/mobil-audiophil-ende-eines-horrortripps/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 08:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, ich stehe auf wohlklingende Töne. Ich habe einen sehr speziellen Musikgeschmack: Ich liebe nur das Gute, genreunabhängig. Ganz wichtig aber: Es muss exzellent klingend wiedergegeben werden. Zum Herrenabend auf der Terasse verwende ich eine kleine Bose-Anlage, im Haus kann ich wegen meiner Weiber sowieso niemals Musik hören. Selbst der AKG-Ohrmuschelhörer, der mal richtig Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-450" title="schall" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/schall-205x300.jpg" alt="schall" width="205" height="300" /></p>
<p><strong>Ja, ich stehe auf wohlklingende Töne. Ich habe einen sehr speziellen Musikgeschmack: Ich liebe nur das Gute, genreunabhängig. Ganz wichtig aber: Es muss exzellent klingend wiedergegeben werden.</strong></p>
<p>Zum Herrenabend auf der Terasse verwende ich eine kleine Bose-Anlage, im Haus kann ich wegen meiner Weiber sowieso niemals Musik hören. Selbst der AKG-Ohrmuschelhörer, der mal richtig Geld gekostet hat, nutzt mir nichts mehr, er lässt als halboffenes System zu viel Nebengeräusche (Geschwätz, Gekreisch, Gekeife, Gebelle und kleinstkindliches Wehklagen) durch. Im Büro die gleiche Problematik, hier sind es kollegiale Telefongespräche, die mir den letzten Nerv rauben.</p>
<p>Ich will, nein, ich muss aber Musik hören, sonst werde ich krank. Also habe ich vor einiger Zeit geräuschisolierende in-ear-Kopfhörer für mich entdeckt. Das Konzept klingt vielversprechend: Der Klang wird bei geringer Lautstärke und minimalem Schalldruck direkt auf das Trommelfell abgestrahlt, dichtende Polster schirmen dabei das Ohr von Nebengeräuschen zu einem hohen Grad ab. Doch die Suche nach dem WAHREN inear gestaltete sich mehr als schwierig. Scheissdrecksklang, schmerzhafte &#8220;Passform&#8221;, mangelnde Geräuschabschirmung, idiotische Frequenzabstimmung (zerrende Höhen bei schlappen Bässen, völlige Mittenlosigkeit, dumpf dröhnende Mässe bei nicht hörbaren Höhen, etc.), das alles ist Realität, ist Alltag.</p>
<p><span id="more-447"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-451" title="sennheiser-cx-95" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/sennheiser-cx-95.png" alt="sennheiser-cx-95" width="290" height="290" /></p>
<p>Alles angefangen hat mit einem Sennheiser CX-95. Für 99 Euro nicht gerade ein Geschenk, sollte man meinen. Klanglich halbwegs solide, etwas zu brummige, künstlich angehobene Bässe bei eher wenig brilliantem Gesamteindruck. Die monströsen Ohrpassteile schmerzten jedoch unerträglich und die Klagabschirmung ist bestenfalls mittelmäßig.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-453" title="apple_in_ear_headphones-i" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/apple_in_ear_headphones-i-300x300.jpg" alt="apple_in_ear_headphones-i" width="300" height="300" /></p>
<p>Der nächste Streich: Apples In-Ears der ersten Generation. Praktisch die integrierte Freisprecheinrichtung, da ich meist sowieso am iPhone höre, indiskutabel Klang und Passform. So oft ist mir noch nie etwas aus dem Ohr gefallen. Schick waren sie und zum Telefonieren klasse, aber als Kopfhörer eine Katastrophe. Mit 79 Euro definitiv viel zu teuer.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="bose_inear" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/bose_inear.jpg" alt="bose_inear" width="291" height="292" /></p>
<p>Nach vielfacher Empfehlung dann ein Bose Triport für wieder 99 Euro. Klangbild ausgewogen, wenn auch etwas basslastig, in den hohen Höhen eher schwach. Praktisch keine Geräuschsisolierung, da die Bose keine echten In-Ears sind, sie werden eher so locker ins Ohr &#8220;gelegt&#8221;. Leider neigen auch in der Produktrevision die Passstücke immer noch dazu, sich unmotiviert vom Chassis zu lösen. Prädikat: Im Alltag unbrauchbar, sofern man nicht ständig den Muffen hinterhersuchen möchte und auch einfach einmal Ruhe braucht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-455" title="shure_se310_schwarz" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/shure_se310_schwarz.jpg" alt="shure_se310_schwarz" width="252" height="221" /></p>
<p>Hernach habe ich einen großen Fehler begangen, den ich aktuell teuer bezahlt habe: Ich habe alle Shure SEs probegehört, angefangen beim 110 (katastrophaler Klang), über den 210 (blechern, charakterlos), weiter zum 310 (klaglich brilliant, ausgewogen, neigt leicht zum Verwaschen, bassschwach), über den 420 (absolut brilliant, exzellente Passform und Geräuschisolierung, aber deutlich zu schwach im Bass) bis schließlich hin zum 530 (Optimum aller Dinge, klaglich unerreicht, exzellente Abschirmung und Passform). Leider war mir der SE530 PTH mit seinerzeit 560 Euro einfach viel zu teuer, weshalb ich mit dem 310er einen ganz brauchbaren Kompromiss einging. Leider aber habe ich den unglaublich geil-grossartigen Sound des 530er nie wieder vergessen können&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-456" title="apple_in_ear_headphones-ii" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/apple_in_ear_headphones-ii-300x300.jpg" alt="apple_in_ear_headphones-ii" width="300" height="300" /></p>
<p>Als letzten Versuch habe ich mir noch die Apple In-Ears  der zweiten Generation für erneut 79 Euro zugelegt und wurde nicht enttäuscht, durch das 2-Driver-Kozept hat sich der Apple klanglich ganz weit nach oben gemausert, die Passform wurde optimiert und genügte nun meinen Ansprüchen. Klar, er hätte gerne etwas brillianter sein dürfen und untenrum mehr Dampf machen, aber die Freisprechfunktion und die Möglichkeit, den iPod des iPhones direkt am Kabel zu steuern machte einige Abstriche wett. Leider hat es alsbald einen der vier Driver komplett zerissen (der sieht regelrecht wie explodiert aus, habe nachgeschaut), womit der Hörer unbrauchbar wurde.</p>
<p>Zur Zeit schlage ich mich wieder mehr schlecht als Recht mit den Shure SE 310 (bei Saturn immerin satte 250 Euro wert) herum, die wirklich geil klingen, wenn man sie denn wirklich nanomillimetergenau im Ohr ausgerichtet hat. Das ist sehr lästig und hält meist nicht lange an. Zudem muss ich die Teile jedesmal, wenn ich im Büro angesprochen werde, mühseelig aus den Ohren heraus und später wieder hineinpuhlen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="shure_se530pth" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/shure_se530pth.jpg" alt="shure_se530pth" width="252" height="221" /></p>
<p>Nach ewiger Recherche habe ich jetzt eine Quelle erschließen können, von der ich den SE 530 PTH mit &#8220;Push to Talk&#8221; und iPhone Freisprechung halbwegs bezahlbar beziehen kann. gestern bestellt, ich warte sehnsüchtigst.</p>
<p>Der Apple wird umgetauscht, wenn ich den zusammen mit meinen restlichen Hörern bei ebay verscherbele, habe ich den Kaufpreis ja praktisch wieder drin. Und endlich den Hörer, den ich sowieso immer schon wollte, noch bevor es ihn überhaupt gab.</p>
<p><strong>Wer Interesse an so einem Teil hat, ich überlege aktuell, ob ich die nicht in kleinerem Stile gewerblich importieren soll. Gewährleistung und Abwicklung übernehme dann praktisch ich, lediglich die Bestellzeit dauert zwei bis maximal drei Wochen. <em>Einfach melden</em>!</strong></p>
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		<title>Zwischen den Welten</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/08/zwischen-den-welten/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 07:08:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Genevieve Wiese &#8211; &#8220;Wanderer zwischen den Welten&#8221;) Nachdem meine Keimung in der neuen Rolle, nach Metamorphosis zum Grundbesitzer mit Familienvaterambitionen, erfolgreich verlaufen ist und ich erste Wurzeln in meiner Existenz als Kleinbürger geschlagen habe, lässt der abschließende Schritt zur Spießbürgerwerdung im klassischen Sinne aktuell noch auf sich warten. Vor neun Tagen hätte meine Tochter, nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://img13.imageshack.us/img13/8726/20061116geno0304.jpg" alt="" width="320" height="240" /></p>
<p style="text-align: center; ">(Genevieve Wiese &#8211; &#8220;Wanderer zwischen den Welten&#8221;)</p>
<p><strong>Nachdem meine Keimung in der neuen Rolle, nach Metamorphosis zum Grundbesitzer mit Familienvaterambitionen, erfolgreich verlaufen ist und ich erste Wurzeln in meiner Existenz als Kleinbürger geschlagen habe, lässt der abschließende Schritt zur Spießbürgerwerdung im klassischen Sinne aktuell noch auf sich warten</strong>.</p>
<p>Vor neun Tagen hätte meine Tochter, nach moderner, medizinischer Berechnung, das Licht der Welt erblicken und mich, in einen emotionalen Rausch der Väterlichkeit einlullend, von jeglichen Existenz- und Zukunftsängsten ablenken sollen. Doch das kleine, ungeborene Menschlein hatte andere Pläne und lässt die verständlicherweise ungeduldige Perle und mich lieber in einem Zustand &#8220;zwischen den Welten&#8221; schmoren. Zur Persönlichkeitsstärkung, vermutlich. Zu unserer Persönlichkeitsstärkung.</p>
<p><span id="more-398"></span></p>
<p>Meinen aktuellen Gefühlszustand zu beschreiben, fällt nicht gerade leicht, am ehesten vergleichbar ist der Zustand mit dem, wenn man mitten im Umzug, zwischen zwei Jobs, auf gepackten Kisten sitzend und zur Untätigkeit verdammt, auf den LKW wartet. Das Anstrengenste noch vor einem, hier nicht mehr zuhause und dort noch nicht angekommen. In einem Zeitloch gefangen, das keine Heimat bietet, sozusagen. Da ist keine Ungeduld, da ist durchaus Vorfreude, aber alles überwiegend ist der Wunsch nach Fortschritt, auf das es einfach weitergehe.</p>
<p>Arbeitstechnisch bereits im Urlaubsmodus, der ebenfalls vor neun Tagen hätte beginnen sollen, bietet das demotivierte Werkeln an frustrierend langweiligen Arbeiten keine echte Zerstreuung. Private Projekte sind auf Eis gelegt, da jederzeit das alles verändernde Ereignis einzutreten vermag. Ich habe mir über neun Monate lang keine Sorgen über meine Eignung zum Vater gemacht, doch jetzt ist da der Raum und die Zeit, ins Grübeln zu geraten und Versagensängste aufzubauen. Zwischenzeitlich weiss ich nicht einmal mehr, ob ich die Geburt ertragen kann, obwohl ich doch schon Hunderten beiwohnte, aber da habe ich eben nicht die Perle schreien, toben und bluten gesehen. Und nicht um mein eigen Fleisch und Blut gebangt.</p>
<p>Mein Nestbautrieb ist versiegt, ich vermag mich nicht einmal mehr zum Fliesenlegen zu motivieren, alles ist ein einziger, großer, kaltbeleuchteter, steriler Wartesaal. Nur die Perle wartet mit mir, doch auch sie ist müde.</p>
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		<title>ToolTime (8): Pooltuning &#8211; Sandfilterpumpe</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 08:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
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		<description><![CDATA[Intex empfiehlt für den Betrieb seiner Aufstellpools die mitgelieferte Kartuschenfilteranlage mit Niedervoltpumpe. Das mag für vier Wochen Poolnutzung im Jahr auch ausreichend sein, aber bei saisonaler Normalnutzung darf von verstärkter Algenbildung ausgegangen werden. Fakt ist: Der Kartuschenfilter muss bei einem Pool ab 15 000 Liter Inhalt praktisch täglich gereinigt werden und wöchentlich ausgetauscht. Eine Ersatzkartusche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Intex empfiehlt für den Betrieb seiner Aufstellpools die mitgelieferte Kartuschenfilteranlage mit Niedervoltpumpe. Das mag für vier Wochen Poolnutzung im Jahr auch ausreichend sein, aber bei saisonaler Normalnutzung darf von verstärkter Algenbildung ausgegangen werden</strong>.</p>
<p>Fakt ist: Der Kartuschenfilter muss bei einem Pool ab 15 000 Liter Inhalt praktisch täglich gereinigt werden und wöchentlich ausgetauscht. Eine Ersatzkartusche kostet rund 15 Euro, im Fazit: Teurer, nerviger Spaß, denn die ersoffenen Fliegen, Wespen und Hornissen aus einem Papierfilter zu kratzen, gehört nicht unbedingt zu den spaßigsten Aufgaben.</p>
<p>Nachdem die Brühe also trotz perfekter Wasserwerte, regelmäßigem Aussaugen, Schrubben und Gekäschere trüb wurde, musste eine Lösung her. Schnell!</p>
<p>Diese hat dann auch vergangene Woche in Form einer kleinen Sandfilteranalage für insgesamt 179 Euro (inklusive Filtersand) zu uns gefunden.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Selbstredend haben die Anschlüsse Pool -&gt; Pumpe nicht gepasst, aber mit einem scharfen Messer und zwei Schellen konnte Abhilfe geschaffen werden.</p>
<p>Nach einer ausgiebigen Ausflockung und 12 Stunden Filterei durch den Sand war das Wasser klar wie nie zuvor. Zudem ist die Pumpe leiser, pflegeleichter (einmal wöchentlich BackWash genügt) und verbraucht auch nur 5 mal so viel Strom.</p>
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		<title>Nüchternheit</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/nuchternheit/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 10:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bierecke]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt Trockendock]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
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		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Saufen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Während Frauen sich Ihre Sorgen und Nöte von der Seele zu quatschen pflegen, gehen Männer mit seelischen Druck meist stillschweigend um. Sie reagieren sich ab, beim Sport, im Gesicht eines Dahergelaufenen oder der eigenen Ehefrau, im Puff oder auch im Job. Oder sie saufen. Stress beispielsweise ist eine kumulative Emotion. Sprich: Sie häuft sich an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://img3.imageshack.us/img3/9391/konkbioeth.jpg" alt="" width="200" height="150" /></p>
<p><strong>Während Frauen sich Ihre Sorgen und Nöte von der Seele zu quatschen pflegen, gehen Männer mit seelischen Druck meist stillschweigend um. Sie reagieren sich ab, beim Sport, im Gesicht eines Dahergelaufenen oder der eigenen Ehefrau, im Puff oder auch im Job. Oder sie saufen.</strong></p>
<p>Stress beispielsweise ist eine kumulative Emotion. Sprich: Sie häuft sich an. Stressfaktoren multiplizieren sich, statt sich schnöde zu addieren, weshalb es in aller Regel auch viel länger dauert, Stress abzubauen, als ihn zu bekommen. Wer nicht über geeignete Strategien zur Verarbeitung verfügt, wird seinem Stress früher oder später erliegen, sofern er welchen hat.</p>
<p>Ich, in meiner Eigenschaft als stinkendfauler Workaholic (diese Ambivalenz ist das Pulver im Fass, auf dem ich sitze&#8230;), habe mich Freitagsabends schon immer sehr gerne bei Bier und Schnapps anästhesiert. Der Vorteil einer Trunkenheit ist beispielsweise auch, das man als ehrgeiziger Spinner gerade einmal nicht vom schlechten Gewissen heimgesucht wird, wenn man sich erdreistet, sich einmal beim Nichtstun zu entspannen. Alltagsängste fallen von einem ab, die Gedanken werden leicht und beflügelt vom Schwachsinn eines vergifteten Gehirns.</p>
<p><span id="more-356"></span></p>
<p>Es ist erstaunlich, wie schnell sich eine derartige Strategie ins persönliche Handlungsmuster brennt. Ich kann mich tatsächlich an Situationen erinnern, in denen ich private Termine freitagsabends abgesagt habe, da sie mich am Saufen gehindert hätten. Welch Irrsinn!</p>
<p>Nach einem ersten, abstinenten Wochenende bin ich hinsichtlich meiner Befindlichkeit diesbezüglich zwiegespalten: Einerseits war es gar kein Problem, ich hatte nicht so etwas wie &#8220;Saufdruck&#8221; oder musste mich zum Nichttrinken zwingen, andererseits ist da aber auch das ständige Gefühl, etwas zu verpassen, oder etwas verpasst zu haben. Der Gedanke ist nicht konkret da, aber es fühlt sich an wie: &#8220;Ohne Alkohol ist alles fade und sinnlos&#8221;. Was selbstverständlich völliger Unsinn ist.</p>
<p>Ganz offensichtlich wurde mein Hirn durch all die jahrelangen Parties, die wochenendlichen Exzesse und immer gleiche Verhaltensmuster dahingehend konditioniert, das jedwede Form von Spass einen direkten Bezug zum Konsum alkoholischer Getränke haben muss. Nach wie vor kann ich mir nichts ätzenderes und abschreckenderes vorstellen, als glockennüchtern Gast auf einer Party zu sein.</p>
<p>Abends Internet? Foren? Gar chatten? Meine jahrelangen, abendlichen Hauptbeschäftigungen? Ohne Alkohol unvorstellbar. Langweilig, uninteressant.</p>
<p>Schätzungsweise hätte ich meine liebe Not, mein zukünftiges Dasein wohlwollend zu betrachten, hätte ich mich zu einer unbefristeten Abstinenz entschlossen. So weiss ich jetzt bereits, wann ich zumindest wieder dürfte, wenn ich noch wollte. Das beruhigt. So krank es auch sein mag.</p>
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		<title>SchneeBITCHchen und Hosentod</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/05/schneebitchchen-und-hosentod/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[verMALEdeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-338" title="bitch_tod" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/05/bitch_tod-300x197.jpg" alt="bitch_tod" width="300" height="197" /></p>
<p><strong>Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich vielfältiger in zahlreiche Untergattungen. Den ersten beiden sei sich hiermit einmal detailierter angenommen.<br />
</strong></p>
<p>Es war einmal, vor gar nicht all zu langer Zeit, ein liderliches Frauenzimmer, das durch die finstren Spelunken der Großstadtwälder striff um Beute zu reißen.</p>
<p>Oft traf Sie dort auf ihre Mitstreiterin, die außer Konkurrenz jedoch ganz andere Beute im Visiere hielt, welches jedoch allermeist geschlossen war.</p>
<p>So unterschiedlich der beiden Motivation, so verschieden ihr Vorgehen, so vergleichbar doch das Ergebnis.</p>
<p><span id="more-332"></span>Während sich die eine die Nase grundsätzlich innen zu pudern pflegt, verzichtet die andere ganz auf naturfremde Hilfsmittel und setzt allein auf das Gute im Menschen. Meist sind es Männer, die mit Ersterer bereits schlechte Erfahrungen hinter sich bringen durften, die sich auf Zweitere einlassen, und vice versa.</p>
<p>Der natürliche Lebensraum der gemeinen Koksnutte ist die hochpreisige Bar im Medien- bist Künstlersegment. Hier hält das meist possierliche Weibchen, die drogeninduzierte Aufregung kaum zu verbergen in der Lage, aufgeregt Ausschau nach neuen Opfern. Die Terminologie &#8220;Koksnutte&#8221; ist im Übrigen kein Hinweis darauf, das die entsprechenden Genre-Vertreterinnen hauptberuflich im horizontalen Gewerbe tätig seien, es gibt lediglich Aufschluss darüber, dass diese sich für ein Näschen blindlings zu verkaufen bereit sind.</p>
<p>In oft aufwändigem Federkleid, das jedoch kaum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen zu bieten vermag, schleichen sie sich langsam und Schutzbedürftigkeit vorgaukelnd an ihre späteren Opfer an: Finanziell potent anmutende Männer mittleren Alters, die trotz eleganten Kleidungsstils abgefuckt genug aussehen, ihre meist hart erlogene Kohle für illegale Drogen zu verschleudern. Die Schneebitch hat in aller Regel wenig Zeit, denn die Natur der Droge verlangt häufiges und regelmäßiges Nachlegen. Ist die Zufuhr einmal unterbrochen, ist die Possierlichkeit recht bald dahin und aus dem ansehnlichen Thekenschmuck wird alsbald ein aggressiv/depressives Nervenbündel ohne Aussicht auf weiteren Jagderfolg.</p>
<p>Nach wenigen Augenaufschlägen, manuell arrangierter, großzügiger Dekolleteeausleuchtung und einigen Schlucken erschnorrter Cocktailplörre geht es dann recht schnell zur Sache. In eher mittelmäßigen Kreisen wird nach einer schnellen Line vom Scheißhausdeckel noch flott narkotisiert der Hintern hingehalten, die High Society spült die Koksreste im Hotelzimmer mit Schampuss vom Zahnfleisch, bevor der Brausespender seinen Lohn erhält.</p>
<p>Die Lebenserwartung einer Schneebitch ist äußert begrenzt, chronisches Untergewicht legt auch die balsamierteste Haut recht bald in schattenspendende Furchen, und irgendwann fällt so eine Nase auch mal ab. Mangels Beschaffungsmöglichkeiten verlangert sich der Konsum recht bald ins Crackmillieu, wo die Ärmsten nach kurzer und schmerzhafter Karriere auf der Bahnhofstoilette recht bald sang und klanglos in die Drogenstatistik einfließen und nichts weiter zurücklassen als ein Häufchen chemisch zersetzten Fleischs, das bestenfalls noch in der medizinischen Forschung Verwendung findet.</p>
<p>Ganz anders da die Beweggründe, wie auch die Vorgehensweise des redlichen Fräullein Hosentods. Nach jahrelanger Einsamkeit wurde sie initial einmalig von maximal entnervten, bereits gebundenen Freundinnen auf die Piste verschleppt um endlich einen abzugreifen, natürlich erfolglos, fand aber eine Art masochistischen Gefallens an dem sündigen Treiben des Nachtlebens und machte sich von hier an selbstständig und alleine auf die Jagt.</p>
<p>Vorwiegend in Bierkneipen trifft man sie, das Warten auf eine erträumte Verabredung vorschützend, in beinnahe exotisch normal anmutendem Outfit Verlegenheitshandlungen ausüben. Mit scheuen Blicken, versonnenem Lächeln und jovialem Zwinkern spinnt sie ein thekenumfassendes Netz aus trügerischer Sicherheit, dem früher oder später ein frisch getrennter Trottel, der einfach nur mal wieder unkompliziert saufen und vögeln will, ins Netz gehen muss. Sind die Absichten des Angelockten meist von Anfang an offen und ehrlich dargelegt, spielt die Protagonistin des sich anbahnenden Trauerspiels mit angedeuteten Reizen und verdeckten Zweideutigkeiten und erhält so die stumpfsinnige, alkoholschwangere Geilheit ihres Gegenübers auf kontrollierbarem Niveau aufrecht. Auf das irgendwann fallende &#8220;Jetzt laber mal nicht so viel, Süße, lass uns ficken gehen&#8221;, reagiert sie mit roten Wangen und verschämtem Hühnergegacker, verfolgt aber ihr definiertes Ziel, das &#8220;richtige Kennenlernen&#8221; ihres Gegenübers weiter vehement. Es kommt ihr gar nicht in den Sinn, mit einem Wildfremden durch die Laken zu rudern, vielmehr nutzt sie den Anschein, um den Kontakt zu halten und ihr praktisch nicht vorhandenes Selbstbewusstsein mit plumper Begierde aufzuwerten. Eigentlich will sie doch nur reden. Oder endlich &#8220;den Richtigen&#8221; kennenlernen.</p>
<p>Ihr Gegenüber erträgt den nicht erebbenden Redeschwall nur mit Hilfe zunehmender Alkoholdosierungen, wird irgendwann dann doch mit nach Hause geschleppt, aus Mitleid, bringt aber hier im Vollrausch sowieso nichts mehr zu Stande, oder wird, falls doch, mit Monologen über Kinderwunsch, Ehever<span style="text-decoration: line-through;">b</span>rsprechen und &#8220;Zusammenveranlagung&#8221; endgültig verbal entmannt.</p>
<p>Das Fräullein Hosentod verbringt meist ihre besten Jahre mit dieser Masche, um letztlich doch als verbitterte Jungfer einsam hinwegzuwelken. Nur zu oft findet man diesen Typ Frau in Berufen wie Lehrerin, Kinderkrankenschwester oder in Forschungstätigkeiten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ToolTime (06): Planschbecken &#8211; Einebnen, aufbauen, befüllen</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/05/tooltime-06-planschbecken-einebnen-aufbauen-befullen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 08:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Sommer naht eilenden Schrittes, die Temperaturen steigen rapide, was kann es da schöneres geben, als nach wohlverdientem Feierabend erschöpft in den heimischen Pool zu springen? Ein eigener Pool war Zeit meines Daseins ein Lebenstraum, nur in den Mietlöchern, die bislang mein Zuhause zu mimen trachteten, schwer zu realisieren. Nach dem kürzlichen Erwerb des Eigenheimes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Sommer naht eilenden Schrittes, die Temperaturen steigen rapide, was kann es da schöneres geben, als nach wohlverdientem Feierabend erschöpft in den heimischen Pool zu springen?</strong></p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Ein eigener Pool war Zeit meines Daseins ein Lebenstraum, nur in den Mietlöchern, die bislang mein Zuhause zu mimen trachteten, schwer zu realisieren. Nach dem kürzlichen Erwerb des Eigenheimes fehlen akut allerdings die finanziellen Mittel zu einem versenkten Festeinbau, also bot sich mit dem &#8220;EasyPool Set -oval-&#8221; der Firma Intex, das gerade bei Hofer zu 399 Euro im Angebot erhältlich ist (zwischenzeitlich vermutlich: war) eine Übergangslösung an. Mit einer <span class="adverttext">Größe von 610 x 366 x 122 cm müsste man darin hinreichend Platz haben.</span><span id="more-316"></span></p>
<p>Dieses Set enthält soweit erst einmal alles, was man für den Aufbau benötigt, außer einer Luftpumpe:</p>
<p>- Untergrundfolie</p>
<p>- Eigentliche Poolfolie</p>
<p>- Kartuschenfilteranlage mit allen Anschlüssen und Schläuchen</p>
<p>- Oberflächenskimmer</p>
<p>- Leiterbausatz</p>
<p>- Volleyballnetz</p>
<p>- Reparaturfolie</p>
<p>- Seitenstützen</p>
<p>- Abdeckfolie</p>
<p>Laut Anleitung benötigt man etwa 60 Minuten für die fachgerechte Aufstellung des Pools, was selbstredend völliger Blödsinn ist. 55 Minuten habe ich allein zur Montage der Seitenstützen benötigt, wobei 30 darauf entfielen zu grübeln, wo die beiden überschüssigen Stahlrohre wohl zu montieren wären. Der Pool stellt sich bei Befüllung selbst auf, man zeige mir nun den Hauswasseranschluss, der in gerade einmal 5 Minuten 17 000 Liter Wasser rauslässt&#8230;</p>
<p>Doch am Anfang stand die Plackerei: Der Pool muss auf einer ebenen, tragfähigen Fläche aufgestellt werden, was sich in einer Hanglage durchaus als Problem stellen kann. Ich hatte auf der ausgesuchten Stellfläche gute 30 cm Niveauunterschied, was soviel bedeutet wie 15 cm abzugraben und andernorts wieder aufzuschütten. Bei einer Gesamtfläche von 4 mal 7 Metern bedeutet dies, rein rechnerisch, einen beschissenen Haufen knochenharter Schufterei. So ganz ist es mir auch nicht gelungen, denn minimal schief steht das Trum immer noch. Aber es steht, dabei soll es bleiben.</p>
<p>Das Ausbreiten der Folien ist schnell von der Hand und stellt kein Problem dar. Zwar weist die Anleitung ausdrücklich darauf hin, man solle den Luftring manuell aufblasen, doch bei einem Ring dieser Ausmaße kann man da eine Menge Pumparbeit leisten, die ich mir lieber von einer kleinen Elektropumpe habe abnehmen lassen. In 10 Minuten war die Sache erledigt.</p>
<p>Die Befüllung dauert, je nach Wasserdruck, wirklich lange. In diesem Fall waren es 38,5 Stunden, glücklicherweise habe ich einen Hausbrunnen, das senkt die Wasserrechnung immens. Während der Befüllung habe ich mich bereits mit dem nicht inkludierten Wasserpflegeset beschäftigt, die PH-Neutralisation, die Chlorung und die Algenprävention sind bereits eine Wissenschaft. Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und mir nach vollständiger Füllung Wasser in die Augen geschöpft &#8211; Es riecht leicht nach Chlor, brennt aber nicht.</p>
<p>Nachdem etwa 2 bis 3 Zentimeter Wasser im Pool sind, soll man, laut Anleitung, die Bodenfalten herausstreichen, bzw. ziehen. Dabei war ich praktisch alleine, entsprechend ist das Ergebnis eher, naja, &#8220;restfaltig&#8221;. Die Bodenfolie hat bereits bei diesem geringen Füllstand ein derartiges Gewicht, das man da alleine nicht mehr viel ausrichtet. Besser macht man das zu dritt oder viert.</p>
<p>Geschwommen bin ich letztlich noch nicht, das Brunnenwasser hat schätzungsweise so zwischen 7 und 9 Grad und ich den Arsch offen. Aber das lange Wochenende soll warm werden&#8230;</p>
<p><em>Hinweis: Ich bin gerade auf der Suche nach einer Brauerei, die mir den Pool kostenlos mit Bier füllt. Gerne darf das daraus resultierende Event zu Marketingzwecken vergewaltigt werden. Dann müssten allerdings auch noch Livebands, Badenixen und abschließend ein Reinigungstrupp mitgeliefert werden.</em></p>
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		<title>ToolTime(04): Durchbruchsverschalung</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 07:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorbesitzer unserer Hütte war ein grosser Freund von Seefischen. Was man bei einem Österreicher mangels Meeranschluss auch noch verstehen mag. Wieso es dann aber gleich ein 4000 Liter Seewasseraquarium im Wohnzimmer sein musste, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Es resultierte also ein recht häßlicher Wanddurchbruch zwischen Ess- und Wohnzimmer, mit einem kapitalen Betonblock als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Vorbesitzer unserer Hütte war ein grosser Freund von Seefischen. Was man bei einem Österreicher mangels Meeranschluss auch noch verstehen mag. Wieso es dann aber gleich ein 4000 Liter Seewasseraquarium im Wohnzimmer sein musste, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Es resultierte also ein recht häßlicher Wanddurchbruch zwischen Ess- und Wohnzimmer, mit einem kapitalen Betonblock als Aquariumsfundament&#8230;</strong></p>
<p>Den Betonblock rauszuhauen, fehlte mir jedwede Motivation. Also entschlossen wir uns, das bestehende so gut es geht zu nutzen und eine Art kombiniertes &#8220;Büffet &#8211; Durchreiche&#8221; zu belassen.</p>
<p>Leider habe ich wieder einmal vor lauter Motivation vergessen, ein Vorher-Foto zu machen, bevor ich mich ans Werk machte. Hier ist also schon die abgesenkte Deckenverschalung mit auf dem Bild:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0041.jpg" alt="img-0041.jpg" width="480" height="359" /></p>
<p>Hierzu habe ich mit aus einer Bauholzplanke mit der Sticksäge vier 15 cm lange Stücke geschnitten, die ich dann mit Winkeln und Spaxschrauben an zwei bestende Holzleisten in der Decke montierte. Auf diese wurde dann eine auf 225 mal 80 cm zugeschnittene Leimholzplatte mit Aussparung für den Wandvorsprung &#8220;gespaxt&#8221;.</p>
<p><span id="more-207"></span></p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0043.jpg" alt="img-0043.jpg" width="480" height="640" /></p>
<p>Den Wandvorsprung habe ich schließlich nach vorne hin auch noch mit einer Leimholzplatte (160 cm mal 60 cm) verkleidet, diese habe ich mittels Augenmaß derart passgenau zugesägt, dass sie keiner weiteren Befestigung mehr bedurfte. Dementsprechend wird es die Platte vermutlich auch nicht überstehen, sollte sie einmal entfernt werden&#8230;</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0046.jpg" alt="img-0046.jpg" width="479" height="359" /></p>
<p>An die Seiten der Deckenverschalung habe ich dann 225 mal 20 cm Leimholzplatten gespaxt. Ich hoffe jeden Morgen vor dem Betreten des Wohnzimmers, dass sie noch gehalten haben. Bis jetzt erfolgreich&#8230;</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0060.jpg" alt="img-0060.jpg" width="479" height="359" /></p>
<p>Die Oberseite des Betonblocks wurde mit 2 225 mal 50er Leimhölzern beplankt, leider haben sich die beiden Drecksbiester über Nacht derart verzogen, dass ich sie am kommenden Vormittag auf dem Beton andübeln musste, um nicht kurzfristig eine Halfpipe im Wohnzimmer mein eigen nennen zu müssen:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0061.jpg" alt="img-0061.jpg" width="478" height="358" /></p>
<p>Die Fugen am Rand wurden anschließend mit weißem Acrylat sauber verfugt.</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0085.jpg" alt="img-0085.jpg" width="478" height="358" /></p>
<p>Aus verbleibenden Leimholzresten habe ich dann, einer spontanen Inspiration folgend, mit den übrig gebliebenen Winkeln diese &#8220;seichte Variation eines Regals&#8221; gezimmert, macht sich aber letztlich ganz gut:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0086.jpg" alt="img-0086.jpg" width="478" height="358" /></p>
<p>Zu guter Letzt wurden die bislang ausgefransten Wandfarbbereiche in Grün und Braun ordentlich begradigt, ausgebrochene Putzstellen und Dübellöcher verspachtelt und abschließend die ganze Konstruktion weiss umstrichen.</p>
<p>Arbeitsaufwand etwa 8 Stunden, Kosten knapp 200 Euro.</p>
<p>War ich nach meiner Kabelverlegerei im Prinzessinnengemach bereits stolz auf mich, halte ich mich inzwischen für den einzig wahren Heimwerkergott.</p>
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		<title>ToolTime: Projekt Eigenheim</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 07:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
		<category><![CDATA[austrianisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Heimwerker]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Planlos im Weltall]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab heute ist es so weit: Die Perle und ich sind nicht länger HausbesEtzer, wir sind HausbesItzer. Da unser Neuerwerb jedoch immerhin 29 Jahre auf dem Buckel hat und ich mich als Brainworker nun endlich den Freuden der wahren körperlichen Arbeiten zuwenden möchte, erhält dieses Blog eine neue Kategorie namens ToolTime. Ich plane nämlich ernsthaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/hi-tooltime3.jpg" alt="hi-tooltime3.jpg" width="307" height="230" /></p>
<p><strong>Ab heute ist es so weit: Die Perle und ich sind nicht länger HausbesEtzer, wir sind HausbesItzer. Da unser Neuerwerb jedoch immerhin 29 Jahre auf dem Buckel hat und ich mich als Brainworker nun endlich den Freuden der wahren körperlichen Arbeiten zuwenden möchte, erhält dieses Blog eine neue Kategorie namens ToolTime.</strong></p>
<p>Ich plane nämlich ernsthaft, mich zum neuen Stern am Heimwerkerhimmel aufzuschwingen. Eine Ahnung habe ich primär erst einmal von gar nichts. Aber immerhin zwei gesunde Hände, einen Internetanschluss und viel zu viel Kreativität, die geradezu nach Kanalisierung schreit.</p>
<p>Außerdem suche ich dringend nach einer Thematik, die diesem Blog zumindest zu ein wenig Leben verhilft. Immerhin ist die Domain bezahlt.</p>
<p>Nach der heutigen, offiziellen Hausübergabe geht es umgehend los: Ein Elektrokabel für den Rolladen im Prinzessinnen-Salon will verlegt werden. UNTER PUTZ, versteht sich. Und angeschlossen.</p>
<p>Die 230 mm Makita-Flex liegt schon im Kofferaum. Ich weiss bislang nur, dass es stauben wird. Verdammt, wird das stauben!</p>
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