<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>schwarzsicht &#187; Lifestyle</title>
	<atom:link href="http://www.schwarzsicht.org/tag/lifestyle/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.schwarzsicht.org</link>
	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 06:53:04 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Auf der Welle reiten</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2010/05/auf-der-welle-reiten/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2010/05/auf-der-welle-reiten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 09:10:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Informationoverload]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.org/?p=722</guid>
		<description><![CDATA[Die statische Welt geht ihrem Ende entgegen. Information-Overload ist zum dramatischen Schlagwort geworden, Informationen bedr&#228;ngen uns geradezu &#252;berall.&#160; Wer fr&#252;her nur mit dem Tageszeitunglesen nicht hinterherkam, hetzt inzwischen Anrufen in Abwesenheit, Facebook-Statusupdates, Terminerinnerungen, unbeantworteten Emails, Twitternachrichten, RSS-Feeds und sonstigen Benachrichtungen welcher Web 2.0 Dienste auch immer hinterher. Gibt es ein Entkommen, aus der Flut? Ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/05/information-overload.jpg"><img alt="" class="aligncenter size-medium wp-image-724" height="179" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/05/information-overload-300x179.jpg" title="information overload" width="300" /></a></p>
<p><strong>Die statische Welt geht ihrem Ende entgegen. Information-Overload ist zum dramatischen Schlagwort geworden, Informationen bedr&auml;ngen uns geradezu &uuml;berall.&nbsp; Wer fr&uuml;her nur mit dem Tageszeitunglesen nicht hinterherkam, hetzt inzwischen Anrufen in Abwesenheit, Facebook-Statusupdates, Terminerinnerungen, unbeantworteten Emails, Twitternachrichten, RSS-Feeds und sonstigen Benachrichtungen welcher Web 2.0 Dienste auch immer hinterher. Gibt es ein Entkommen, aus der Flut?</strong></p>
<p>Ganz klar: Ja.</p>
<p>Das Rezept beinhaltet bereits der Titel dieses Beitrages. Vor einer Welle kann man sich nicht verstecken, auch Untertauchen f&uuml;hrt nicht zu ihrem Abebben. Sicherlich ist es wichtig, sich Auszeiten zu nehmen, sich gezielt tempor&auml;r abzuschotten, um das Leben auch im privaten, famili&auml;ren Bereich noch bewerkstelligen zu k&ouml;nnen, nur l&ouml;st dies nicht das Problem, denn in jeder Auszeit stauen sich neue Informationen an, die f&uuml;r neuen Stress sorgen werden.</p>
<p>Man kann eine Welle nur reiten. Dabei l&auml;sst man sich mitreissen, genie&szlig;t die Fahrt, so lange sie dauert, aber etwas das nie endet kann unm&ouml;glich vollumf&auml;nglich von au&szlig;en beobachtet und analysiert werden.</p>
<p>In Zeiten vor dem Internet, vor dem Mobiltelefon haben wir uns unsere Informationen zum Konsum gezielt ausgew&auml;hlt, in dem wir uns f&uuml;r EINE Zeitung, EINE Fernsehsendung, oder EIN Telefonat zur gleichen Zeit entschieden haben. Man hat sich selbst dazu erzogen, die verf&uuml;gbaren Informationen so effektiv und vollumf&auml;nglich aufzunehmen, wie nur eben m&ouml;glich. Inzwischen ertrinken wir geradezu in Redundanzen und Trivialit&auml;ten, die Selektion ist schwer bis unm&ouml;glich geworden. Hier heisst es: Mut zur L&uuml;cke beweisen! Man kann und muss nicht alles lesen, betrachten und belauschen, was das allgegenw&auml;rtige Medienangebot uns entgegenschleudert.</p>
<p><span id="more-722"></span>Das grossartige an Masseninformationen ist, dass sie sich selbst filtern. Triviales geht unter im Strom, der Einzelne darf jedoch fest darauf vertrauen, dass die Redundanz des Nontrivialen die f&uuml;r ihn wichtigen Informationen sicher zu ihm tr&auml;gt. Man merke sich schlicht:&nbsp; Wenn etwas wichtig ist, wird es von jemandem wiederholt werden, dem man sowieso zuh&ouml;rt. Die Information organisiert sich somit selbst, wenn man die Gelassenheit aufbringt, sich auch zu gestatten, einmal etwas zu verpassen und auf &quot;seine Information&quot; zu warten. Sie wird sich ihren Weg bahnen!</p>
<p>Ein Beispiel: Seit ich mehr als 50 Personen auf Twitter folge, ist es mir unm&ouml;glich geworden, alles, was in meine Timeline geschrieben wird, auch zu lesen. Mir fehlt definitiv die Zeit! Auch Nachholen ist nicht mehr m&ouml;glich, wenn man am Ende des Tages tausende von Nachrichten verpasst hat, von denen gewiss 90 % in jeder Hinsicht irrelevant f&uuml;r einen sind. Ich nehme mir also bewusst gelegentlich Zeit, in den &quot;Stream&quot; einzutauchen und erfasse Momentaufnahmen. Sofern es relevante oder interessante&nbsp; Informationen gegeben hat, finden sie sich in aller Regel in dieser Momentaufnahme wieder, oder aber mein soziales Umfeld tr&auml;gt sie mir bewusst mittels einer @-Reply zu. Auf diese Weise kann ich ganz entspannt auch mal ein komplettes Wochenende weg vom Rechner, ich habe inzwischen nicht mehr die Sorge, mir entginge etwas.</p>
<p>Diese Wellen-Metapher l&auml;sst sich nicht nur auf Twitter, sondern auf die gesamte Informationsflut anwenden. Vorsicht nur im Berufsleben, manchmal kommt es eben doch drauf an, ALLES mitzubekommen &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2010/05/auf-der-welle-reiten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Generation &#8220;Digital Natives&#8221; und die Idiosynkrasie des verkauften Internets</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2010/05/generation-digital-natives-und-die-idiosynkrasie-des-verkauften-internets/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2010/05/generation-digital-natives-und-die-idiosynkrasie-des-verkauften-internets/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 May 2010 12:37:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdcontent]]></category>
		<category><![CDATA[Web]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.org/?p=707</guid>
		<description><![CDATA[- Aktuell in aller Munde, treiben sie den &#34;alten S&#228;cken&#34; der IT &#8211; Branche wahlweise Bewunderungssschauer &#252;ber die Innenarme, oder den Angstschweiss ins Gesicht. Kaum jemand weiss allerdings viel mehr &#252;ber die ins digitale Zeitalter Geborenen, als dass sie mit dem Medium Internet geboren wurden. Wer sind sie? Was machen sie? Was k&#246;nnen sie? Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/05/digitalnatives.jpg"><img alt="" class="aligncenter size-full wp-image-714" height="298" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/05/digitalnatives.jpg" title="digitalnatives" width="300" />-</a></p>
<p><strong>Aktuell in aller Munde, treiben sie den &quot;alten S&auml;cken&quot; der IT &#8211; Branche wahlweise Bewunderungssschauer &uuml;ber die Innenarme, oder den Angstschweiss ins Gesicht. Kaum jemand weiss allerdings viel mehr &uuml;ber die ins digitale Zeitalter Geborenen, als dass sie mit dem Medium Internet geboren wurden. Wer sind sie? Was machen sie? Was k&ouml;nnen sie?<br />
	</strong></p>
<p>Nach 1980 geboren, mit PC, Handy und Spielekonsole aufgewachsen, schon fr&uuml;h im Internet vernetzt und von v&ouml;llig anderer Gedankenstruktur, das sind die offiziellen Voraussetzungen f&uuml;r einen &quot;Digital Native&quot;. Realistisch betrachtet k&ouml;nnen aber mit dem Internet aufgewachsenen kaum vor 1990 geboren sein, gehen wir also davon aus, das ein waschechter &quot;Native&quot; keinesfalls &auml;lter als zwanzig Jahre sein mag, mit Stand heute.</p>
<p>Die Wissenschaft bescheinigt ihnen signifikante, neue F&auml;higkeiten im Umgang mit Informationen: Sie seien Multitaskingf&auml;hig, verf&uuml;gten &uuml;ber ein deutlich beschleunigtes Auffassungsverm&ouml;gen, gingen mit technischen Neuerungen wie selbstverst&auml;ndlich um, seien hochgradig vernetzt und vielseitigst interessiert. Im Gegenzug wird ihnen eine verk&uuml;rzte Aufmerksamkeitsspanne, Unkonzentriertheit und Oberfl&auml;chlichkeit attestiert.</p>
<p><span id="more-707"></span>Ich f&uuml;r meinen Teil begann mich im biblischen Alter von etwa 22 Jahren mit dem Internet zu besch&auml;ftigen. Viel fr&uuml;her war es jedoch auch f&uuml;r den allgemeinen P&ouml;bel gar nicht zug&auml;nglich. Die Anfangszeit des Netzes war von grosser Verwirrung bei den Nutzern und &quot;geht nicht&quot; bei den technischen Gegebenheiten gepr&auml;gt. Die Verbindungsgeschwindigkeiten waren katastrophal langsam, an die &Uuml;bertragung eines Videos war nicht einmal zu denken. Es handelte sich um Neuland, es machte grossen Spass, seine Unvollkommenheit zu ergr&uuml;nden, seine M&ouml;glichkeiten auszubauen und die eigenen Visionen zu leben. Ein Nerdt&uuml;mpel voller <em>Porn und Tech</em>, wenn man so will. Wer damals im Netz kommunizierte, tat dies mit Gleichgesinnten und wurde von der au&szlig;enstehenden Mehrheit als &quot;Freak&quot; verlacht.</p>
<p>So um das Jahr 2000 zog das Internet schlie&szlig;lich auch in die weniger freakigen Haushalte ein, Breitabandanschl&uuml;sse wurden allm&auml;hlich finanzierbar, die Masse begab sich ins Netz, mailte, chattete und downloadete, was die Leitungen hergaben. Immer mehr und mehr kommerzielle Interessen wurden ins Netz transportiert, das Netz selbst wuchs explosionsartig, wurde immer un&uuml;bersichtlicher und immer verm&uuml;llter. In den postmillenischen Jahren wurde es f&uuml;r den Normalverbraucher immer schwieriger, sich den Weg zu Informationen selbst zu bahnen, Google und Co verdienten Milliarden mit dieser Hilflosigkeit, indem sie den Suchenden mit Werbung beschossen.</p>
<p>Heutzutage ist ein Netz ohne Kommerz, ohne Werbung und ohne &quot;Premium-Content&quot; f&uuml;r den zahlenden Kunden kaum mehr vorstellbar. Alles ist bunt, supereinfach zu bedienen, jeder kann alles, &uuml;berall. Auch die Zugangsger&auml;te haben sich immer mehr zu massentauglichen Konsumger&auml;ten gewandelt, zu bl&ouml;d f&uuml;r das Internet kann heute tats&auml;chlich niemand mehr sein. So bewegen sich also die Netzkiddies wie selbstverst&auml;ndlich in dem sie umgebenden &quot;Netz&quot;, das sie jedoch in seinen Grundlagen nicht mehr verstehen, nicht mehr verstehen m&uuml;ssen. Der normale Internetuser ist reiner Konsument geworden, er &quot;konsumiert&quot; Kommunikation und &quot;konsumiert&quot; die Option, sich selbst Aufmerksamkeit zu verschaffen und seine eigenen &quot;Inhalte&quot; zu transportieren.</p>
<p>Immer weiter trivialisierter &quot;Content&quot; wird via Twitter, Facebook, studiVZ, schuelerVZ und armleuchterVZ in den digitalen &Auml;ther geblasen, Bandbreite und Speicherplatz sind f&uuml;r die Produzenten weder ein Thema, noch Begrifflichkeiten. Die allgegenw&auml;rtige, kommerzfinanzierte &quot;Usability&quot; ist eine grossartige Angelegenheit, erm&ouml;glicht sie tats&auml;chlich der breiten Masse die Vernetzung, allerdings birgt sie auch eine nicht zu untersch&auml;tzende Gefahr:</p>
<p><strong>Der zum Konsum Gedrillte fragt nicht mehr warum und wieso. Er konsumiert schlicht.<br />
	</strong></p>
<p>Und diese These deckt sich bedauerlicherweise mit meinen pers&ouml;nlichen Erfahrungen: Im beruflichen Umfeld habe ich immer wieder mit sehr jungen Menschen zu tun, die mit einer wohlklingenden Fachausbildung absolut nichts anzufangen wissen. Sie beherrschen die absolut obersten Bereiche der High-Level-Technologie, bedienen im Schlaf fertige Produkte, programmieren kleine Widgets und Addons in (Verzeihung!) h&ouml;heren Trottelsprachen wie Java, C# oder Visual Basic, installieren und erweitern PHP oder weiss-der-Henker-was-Webbapplikationen, &quot;komponieren&quot; Funktionalit&auml;t anhand vorgesetzter Frameworks, haben aber keinen blassen Schimmer mehr &uuml;ber die dahinterliegende Technik.</p>
<p>Im Privaten mal einen Teenager gefrag:<em> &quot;Was macht denn f&uuml;r Dich das Internet aus?&quot; &#8211; &quot;Facebook und Youtube!&quot; &#8211; &quot;Sonst nichts? Spielst Du wirklich nur rum?&quot; &#8211; &quot;&Auml;h, naja, manchmal f&uuml;r die Schule noch Google. Aber das ist verwirrend, da kommt immer so viel Schrott.&quot;</em></p>
<p>Der Punkt ist: Die sogenannten &quot;Digital Natives&quot; sehen das Netz nicht mehr als reine Infrastruktur zur Informations&uuml;bermittlung mit faszinierenden M&ouml;glichkeiten zur kreativen Gestaltung, sondern betrachten ein paar wenige, von ihnen und ihrem Umfeld genutze, kommerzielle DIENSTE als &quot;DAS INTERNET&quot;.</p>
<p>Vermutlich klinge ich bereits wie ein Netzgreis, mit dem ewig warnenden Finger vor jedweder Ver&auml;nderung, aber genau hier sehe ich eine Gefahr f&uuml;r k&uuml;nftige Generationen: Wenn nur mehr genutzt wird, ohne zu hinterfragen, ohne zu erforschen, ohne zu verstehen, dann wird irgendwann niemand mehr wissen, wie es funktioniert. Es kann auf diesem Wege auch nur begrenzten Fortschritt geben, indem Vorhandenes neu kombiniert wird. M&ouml;glicherweise reicht das aus, doch ich mag daran nicht glauben.</p>
<p>
	Was man den neuen Netzmenschen lassen muss: Sie haben den Informationsfluss als ebensolchen begriffen, was sehr vielen &quot;Immigranten&quot; noch &uuml;beraus schwer f&auml;llt: Man kann aus ihm sch&ouml;pfen, aber man kann ihn niemals austrinken. Diese Erkenntnis f&uuml;r &quot;oberfl&auml;chlich&quot; zu halten ist dann wohl oberfl&auml;chlich.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2010/05/generation-digital-natives-und-die-idiosynkrasie-des-verkauften-internets/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was wäre die Welt nur ohne mich?</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/11/was-ware-die-welt-nur-ohne-mich/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/11/was-ware-die-welt-nur-ohne-mich/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
		<category><![CDATA[Textblech]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.at/?p=522</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe bereits geniale Erfindungen f&#252;r einen lebenswerteren Alltag ersonnen, da konnten andere nicht einmal sprechen. Dennoch bin ich *GOTTSEIDANK* bodenst&#228;ndig geblieben, Untugenden wie Selbst&#252;bersch&#228;tzung, Blasiertheit oder gar Arroganz sind mir gl&#252;cklicherweise fremd. Dies muss an meinem &#252;beraus liebenswerten, geduldigen und toleranten Wesen liegen, ich konnte schon immer gut mit weniger Begabten. W&#228;re auch richtiggehend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe bereits geniale Erfindungen f&uuml;r einen lebenswerteren Alltag ersonnen, da konnten andere nicht einmal sprechen. Dennoch bin ich *GOTTSEIDANK* bodenst&auml;ndig geblieben, Untugenden wie Selbst&uuml;bersch&auml;tzung, Blasiertheit oder gar Arroganz sind mir gl&uuml;cklicherweise fremd. Dies muss an meinem &uuml;beraus liebenswerten, geduldigen und toleranten Wesen liegen, ich konnte schon immer gut mit weniger Begabten. W&auml;re auch richtiggehend angeschissen, sei dem anders&hellip; Nichts desto trotz bedarf auch ich zeitweilig der Anerkennung Dritter, darum hier eine kurze &Uuml;bersicht meiner Errungenschaften f&uuml;r die Menschheit. <br />
	</strong></p>
<p><strong>Am Anfang stand der D&uuml;bel</strong></p>
<p><img alt="Duebel" class="aligncenter size-full wp-image-528" height="285" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/Duebel.jpg" title="Duebel" width="285" /></p>
<p>Nat&uuml;rlich, D&uuml;bel existierten schon lange vor meiner Zeit, aber meine Ableitung, der N&uuml;bel, wurde von mir im Alter von etwa drei Jahren entwickelt. Rein theorethisch, versteht sich.</p>
<p>Aufgewachsen unter Frauen, kannte ich Bohrmaschinen nur vom H&ouml;rensagen. Immer wieder &auml;rgerte es mich, wenn mir das Familienfoto, unsachgem&auml;&szlig; mittels eines Nagels &uuml;ber meinem Bett befestigt, unmotiviert des N&auml;chtens auf meinen wertvollen Sch&auml;del prallte. Also erdachte ich eine st&auml;hlerne H&uuml;lse mit Spreizarmen, welche sich ausbreiten m&ouml;gen, sofern ein Nagel in sie geschl&auml;gen w&uuml;rde. Um ein Herausrutschen des Nagels zu verhindern, bes&auml;&szlig;e dieser eine ringf&ouml;rmige Nut, die in eine entsprechende Aussparung im N&uuml;bel einrasten k&ouml;nne. Einziges Manko: Ein derartiges Konstrukt w&auml;re nur noch unter nennenswerten Kolateralsch&auml;den wieder aus der Wand zu entfernen.</p>
<p>K&uuml;rzlich im Baumarkt ersp&auml;hte ich genau eine solche Konstruktion. Hie&szlig; nat&uuml;rlich nicht N&uuml;bel, aber ich war zu aufgebracht, mir den Namen des Plagiats zu merken. Ich h&auml;tte meine Tageb&uuml;cher niemals ins Altpapier geben d&uuml;rfen.</p>
<p><span id="more-522"></span><strong>Das Rad</strong></p>
<p><img alt="Rad" class="aligncenter size-full wp-image-530" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/Rad1.jpg" style="width: 301px; height: 254px;" title="Rad" /></p>
<p>Auch das Rad war schon eine Weile bekannt, bevor ich jedoch mit vier Jahren, motiviert durch eine famili&auml;re Reifenpanne erdachte, dass es doch m&ouml;glich sein m&uuml;sse, &uuml;ber ein elektronisches Ger&auml;t jederzeit w&auml;hrend der Fahrt den Reifendruck eines Fahrzeuges zu &uuml;berwachen. Im Falle eines Falles k&ouml;nne dann doch ein vulkanisierender Schaum in den defekten Reifen eingespritzt werden, so dass dieser weiter als Pannenrad verwendbar bliebe. Lange Zeit str&auml;ubte sich die Ersatzreifenindustrie gegen eine Umsetzung meines Konzeptes.</p>
<p>Heutzutage baut Mercedes-Benz ein exakt so ausgelegtes System in seine Oberklassenflotte ein. Ich glaube ein Kindergartenbekannter ist seinerzeits nach Stuttgart ausgewandert&hellip;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Windows/MacOS<br />
	</strong></p>
<p><img alt="macintosh" class="aligncenter size-full wp-image-531" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/macintosh.jpg" style="width: 330px; height: 269px;" title="macintosh" /></p>
<p>Leider besa&szlig;en meine Eltern nicht das erforderliche Verm&ouml;gen, mir den lange und hei&szlig; ersehnten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Xerox_Alto" target="_blank">Alto</a> von Xerox PARC zu Weihnachten zu schenken, also ersann ich meine eigene graphische Oberfl&auml;che durch Skizzen im Sandkasten und nannte sie &quot;Fensterbank&quot;. Diese war damals bereits mutiuser- und -sessionf&auml;hig, beherrschte Multitasking und besa&szlig; eine bis heute nicht erreichte Aufl&ouml;sung und Farbtiefe, je nach verwendeter Sandk&ouml;rnung und -f&auml;rbung.&nbsp; Da war ich f&uuml;nf und geriet h&auml;ufig wegen br&ouml;seligen Desktopr&uuml;ckst&auml;nden in der Unterw&auml;sche mit meiner Mutter in Konflikt.</p>
<p>Nach wie vor bin ich davon &uuml;berzeugt, das Steve Jobs seine Inspiration f&uuml;r den Macintosh keineswegs im PARC erfuhr, sondern der elende kleine Austauschsch&uuml;ler des Nachbarjungen aus Cupertino sich, kaum wieder zuhause, gutgehend verplappert hat. Soviel ich weiss, hat er aber auch noch nie einen m&uuml;den Taler von Jobs gesehen. Der Drecksack. Beide, jetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wave<br />
	</strong></p>
<p><img alt="wave" class="aligncenter size-full wp-image-532" height="128" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/wave.jpg" title="wave" width="150" /></p>
<p>Ich war etwa neun, als ich mir &uuml;berlegte, dass Medien wie Email, Internetforen, colaborative working und Multimedia doch in einem allumfassenden Konzept auch synerigistisch zusammenfassbar sein m&uuml;ssten. Ich entwarf also ein entsprechendes Objektmodell (damals noch mit Filzstiften auf Disneypapier) und nannte es <em>Blup</em>. Sicher, das Internet f&uuml;r die breite Masse existierte damals noch nicht, somit auch weder Email, noch Foren oder youtube, aber ich war eben schon immer meiner Zeit voraus.</p>
<p>Heute, 25 Jahre sp&auml;ter, testet Google gerade mein Konzept, ohne jemals meinen Namen genannt zu haben. Ich k&ouml;nnte schw&ouml;ren, der amerikanische Touristenjunge, der mir seinerzeit im Phantasialand meine Roger-Rabbitt-Aktentasche geklaut hat, sah <span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-family: arial,sans-serif; font-size: small; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Larry_Page" target="_blank">Larry Page</a> zum Verwechseln &auml;hnlich&#8230;<br />
	</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Web 2.0<br />
	</strong></p>
<p><img alt="facebook" class="aligncenter size-full wp-image-533" height="118" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/facebook.jpg" title="facebook" width="118" /></p>
<p>Als Teenager entdeckte ich die soziale Interaktion mit Artgenossen langsam und allm&auml;hlich f&uuml;r mich. Mir leuchtete aber nicht ein, wieso alle Personen, mit denen ich mich austauschen wollte, ebenfalls zu mir in meine Stammkneipe kommen sollten? Im Informationszeitalter musste es einfach andere, effektivere Wege dazu geben! Ich entwickelte also eine Skizze eines Social Networks und erfand gleichzeitig das mobile Internet als Dreingabe, denn was n&uuml;tzt einem ein soziales Netz, wenn es einen an einen einsamen Ort fesselt?</p>
<p>Dummerweise sa&szlig; der Gr&uuml;nder von &quot;Wer-kennt-wen&quot; am Nebentisch, als ich, juvenil bierberausch vielleicht ein wenig zu laut sprach. Entweder hat dieser zuvor auch an seine Kontakte in den USA gesungen, oder aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg" target="_blank">Mark Zuckerberg</a> befand sich seinzeits auch in Koblenz, an diesem Abend.</p>
<p><strong>CERN<br />
	</strong></p>
<p><img alt="15cern.xlarge1" class="aligncenter size-full wp-image-534" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/15cern.xlarge1.jpg" style="width: 319px; height: 186px;" title="15cern.xlarge1" /></p>
<p>Zu guter Letzt habe ich wohl auch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CERN" target="_blank">CERN</a> ma&szlig;geblich initiiert, als ich nicht einsehen wollte, wieso man Erbsen in einem Blasrohr nicht derart beschleunigen k&ouml;nne, dass sie beim Gegneranprall auch ordnungsgem&auml;&szlig; zwiebelten und ich einen Erbsenbeschleuniger konstruierte, der nach und nach immer kleinere Partikel verlangte und so manch Erkenntnis abwarf, die die Forscher in Genf bis heute nicht zu begreifen verm&ouml;gen.</p>
<p>Statt mich einfach zu fragen, bauen sie ein ein trilliardenteures Monstrum, das nicht einmal funktioniert, w&auml;hrend ich seinerzeits nicht einmal 25 Euro f&uuml;rs Material ausgegeben habe&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im<strong> Fazit </strong>muss ich die Frage nach meiner Verbitterung ob meiner noch immer persistierenden Armut verneinen. Ich war nie an dem grossen Geld oder internationaler Anerkennung interessiert, f&uuml;r mich z&auml;hlten stets der blo&szlig;e Dienst an der Menschheit. Ich weiss um meine Errungenschaften, ich muss sie nicht an die gro&szlig;e Glocke h&auml;ngen. Manchmal eine kleine Anerkennung durch die, die mir wichtig sind, und schon bin ich zufrieden. <strong>Bin halt einfach bescheiden geblieben.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2009/11/was-ware-die-welt-nur-ohne-mich/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mobil audiophil &#8211; Ende eines Horrortripps?</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/10/mobil-audiophil-ende-eines-horrortripps/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/10/mobil-audiophil-ende-eines-horrortripps/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 08:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[audio]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[inear]]></category>
		<category><![CDATA[kopfhörer]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[sound]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.at/?p=447</guid>
		<description><![CDATA[Ja, ich stehe auf wohlklingende Töne. Ich habe einen sehr speziellen Musikgeschmack: Ich liebe nur das Gute, genreunabhängig. Ganz wichtig aber: Es muss exzellent klingend wiedergegeben werden. Zum Herrenabend auf der Terasse verwende ich eine kleine Bose-Anlage, im Haus kann ich wegen meiner Weiber sowieso niemals Musik hören. Selbst der AKG-Ohrmuschelhörer, der mal richtig Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-450" title="schall" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/schall-205x300.jpg" alt="schall" width="205" height="300" /></p>
<p><strong>Ja, ich stehe auf wohlklingende Töne. Ich habe einen sehr speziellen Musikgeschmack: Ich liebe nur das Gute, genreunabhängig. Ganz wichtig aber: Es muss exzellent klingend wiedergegeben werden.</strong></p>
<p>Zum Herrenabend auf der Terasse verwende ich eine kleine Bose-Anlage, im Haus kann ich wegen meiner Weiber sowieso niemals Musik hören. Selbst der AKG-Ohrmuschelhörer, der mal richtig Geld gekostet hat, nutzt mir nichts mehr, er lässt als halboffenes System zu viel Nebengeräusche (Geschwätz, Gekreisch, Gekeife, Gebelle und kleinstkindliches Wehklagen) durch. Im Büro die gleiche Problematik, hier sind es kollegiale Telefongespräche, die mir den letzten Nerv rauben.</p>
<p>Ich will, nein, ich muss aber Musik hören, sonst werde ich krank. Also habe ich vor einiger Zeit geräuschisolierende in-ear-Kopfhörer für mich entdeckt. Das Konzept klingt vielversprechend: Der Klang wird bei geringer Lautstärke und minimalem Schalldruck direkt auf das Trommelfell abgestrahlt, dichtende Polster schirmen dabei das Ohr von Nebengeräuschen zu einem hohen Grad ab. Doch die Suche nach dem WAHREN inear gestaltete sich mehr als schwierig. Scheissdrecksklang, schmerzhafte &#8220;Passform&#8221;, mangelnde Geräuschabschirmung, idiotische Frequenzabstimmung (zerrende Höhen bei schlappen Bässen, völlige Mittenlosigkeit, dumpf dröhnende Mässe bei nicht hörbaren Höhen, etc.), das alles ist Realität, ist Alltag.</p>
<p><span id="more-447"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-451" title="sennheiser-cx-95" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/sennheiser-cx-95.png" alt="sennheiser-cx-95" width="290" height="290" /></p>
<p>Alles angefangen hat mit einem Sennheiser CX-95. Für 99 Euro nicht gerade ein Geschenk, sollte man meinen. Klanglich halbwegs solide, etwas zu brummige, künstlich angehobene Bässe bei eher wenig brilliantem Gesamteindruck. Die monströsen Ohrpassteile schmerzten jedoch unerträglich und die Klagabschirmung ist bestenfalls mittelmäßig.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-453" title="apple_in_ear_headphones-i" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/apple_in_ear_headphones-i-300x300.jpg" alt="apple_in_ear_headphones-i" width="300" height="300" /></p>
<p>Der nächste Streich: Apples In-Ears der ersten Generation. Praktisch die integrierte Freisprecheinrichtung, da ich meist sowieso am iPhone höre, indiskutabel Klang und Passform. So oft ist mir noch nie etwas aus dem Ohr gefallen. Schick waren sie und zum Telefonieren klasse, aber als Kopfhörer eine Katastrophe. Mit 79 Euro definitiv viel zu teuer.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="bose_inear" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/bose_inear.jpg" alt="bose_inear" width="291" height="292" /></p>
<p>Nach vielfacher Empfehlung dann ein Bose Triport für wieder 99 Euro. Klangbild ausgewogen, wenn auch etwas basslastig, in den hohen Höhen eher schwach. Praktisch keine Geräuschsisolierung, da die Bose keine echten In-Ears sind, sie werden eher so locker ins Ohr &#8220;gelegt&#8221;. Leider neigen auch in der Produktrevision die Passstücke immer noch dazu, sich unmotiviert vom Chassis zu lösen. Prädikat: Im Alltag unbrauchbar, sofern man nicht ständig den Muffen hinterhersuchen möchte und auch einfach einmal Ruhe braucht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-455" title="shure_se310_schwarz" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/shure_se310_schwarz.jpg" alt="shure_se310_schwarz" width="252" height="221" /></p>
<p>Hernach habe ich einen großen Fehler begangen, den ich aktuell teuer bezahlt habe: Ich habe alle Shure SEs probegehört, angefangen beim 110 (katastrophaler Klang), über den 210 (blechern, charakterlos), weiter zum 310 (klaglich brilliant, ausgewogen, neigt leicht zum Verwaschen, bassschwach), über den 420 (absolut brilliant, exzellente Passform und Geräuschisolierung, aber deutlich zu schwach im Bass) bis schließlich hin zum 530 (Optimum aller Dinge, klaglich unerreicht, exzellente Abschirmung und Passform). Leider war mir der SE530 PTH mit seinerzeit 560 Euro einfach viel zu teuer, weshalb ich mit dem 310er einen ganz brauchbaren Kompromiss einging. Leider aber habe ich den unglaublich geil-grossartigen Sound des 530er nie wieder vergessen können&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-456" title="apple_in_ear_headphones-ii" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/apple_in_ear_headphones-ii-300x300.jpg" alt="apple_in_ear_headphones-ii" width="300" height="300" /></p>
<p>Als letzten Versuch habe ich mir noch die Apple In-Ears  der zweiten Generation für erneut 79 Euro zugelegt und wurde nicht enttäuscht, durch das 2-Driver-Kozept hat sich der Apple klanglich ganz weit nach oben gemausert, die Passform wurde optimiert und genügte nun meinen Ansprüchen. Klar, er hätte gerne etwas brillianter sein dürfen und untenrum mehr Dampf machen, aber die Freisprechfunktion und die Möglichkeit, den iPod des iPhones direkt am Kabel zu steuern machte einige Abstriche wett. Leider hat es alsbald einen der vier Driver komplett zerissen (der sieht regelrecht wie explodiert aus, habe nachgeschaut), womit der Hörer unbrauchbar wurde.</p>
<p>Zur Zeit schlage ich mich wieder mehr schlecht als Recht mit den Shure SE 310 (bei Saturn immerin satte 250 Euro wert) herum, die wirklich geil klingen, wenn man sie denn wirklich nanomillimetergenau im Ohr ausgerichtet hat. Das ist sehr lästig und hält meist nicht lange an. Zudem muss ich die Teile jedesmal, wenn ich im Büro angesprochen werde, mühseelig aus den Ohren heraus und später wieder hineinpuhlen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="shure_se530pth" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/shure_se530pth.jpg" alt="shure_se530pth" width="252" height="221" /></p>
<p>Nach ewiger Recherche habe ich jetzt eine Quelle erschließen können, von der ich den SE 530 PTH mit &#8220;Push to Talk&#8221; und iPhone Freisprechung halbwegs bezahlbar beziehen kann. gestern bestellt, ich warte sehnsüchtigst.</p>
<p>Der Apple wird umgetauscht, wenn ich den zusammen mit meinen restlichen Hörern bei ebay verscherbele, habe ich den Kaufpreis ja praktisch wieder drin. Und endlich den Hörer, den ich sowieso immer schon wollte, noch bevor es ihn überhaupt gab.</p>
<p><strong>Wer Interesse an so einem Teil hat, ich überlege aktuell, ob ich die nicht in kleinerem Stile gewerblich importieren soll. Gewährleistung und Abwicklung übernehme dann praktisch ich, lediglich die Bestellzeit dauert zwei bis maximal drei Wochen. <em>Einfach melden</em>!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2009/10/mobil-audiophil-ende-eines-horrortripps/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unmotorisiert</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/09/unmotorisiert/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/09/unmotorisiert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 07:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[austrianisch]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.at/?p=416</guid>
		<description><![CDATA[Nach drei Wochen fruchtloser Reparaturen seitens der Werkstatt VOR der Auslieferung, unzähligen zugesagten, aber nie erfolgten Rückrufen habe ich das Projekt MB s124 300T turbodiesel letzten Donnerstag erfolglos abgebrochen. Zugunsten eines 5 Jahre jüngeren S210 290 TDI: Natürlich fürs doppelte Geld. Dafür aber mit ein paar Ausstattungsextras, die das Reisen angenehmer machen: Klimaautomatik, orthopädische, elektrisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach drei Wochen fruchtloser Reparaturen seitens der Werkstatt VOR der Auslieferung, unzähligen zugesagten, aber nie erfolgten Rückrufen habe ich das Projekt MB s124 300T turbodiesel letzten Donnerstag erfolglos abgebrochen.</strong></p>
<p>Zugunsten eines 5 Jahre jüngeren S210 290 TDI:</p>
<p><img class="alignleft" title="S210 290 TDI" src="http://img19.imageshack.us/img19/7318/mercedess210front200710.jpg" alt="" width="320" height="165" /></p>
<p>Natürlich fürs doppelte Geld. Dafür aber mit ein paar Ausstattungsextras, die das Reisen angenehmer machen: Klimaautomatik, orthopädische, elektrisch verstellbare Memorysitze mit Heizung, Xenons, usw.</p>
<p>Bin gespannt, ob es dieses Mal hinhaut, Termin ist kommender Mittwoch. Sollte es erneut zu Verzögerungen kommen, erwäge ich <span style="text-decoration: line-through;">ein Bomenattentat</span> den Rechtsweg einzuzschlagen.</p>
<p>Bei einem Verbrauch von 7 Liter Diesel auf 100 km ein überaus sparsamer Pampersbomber.</p>
<p><em>Latente Grippe, Unmengen an Arbeit und Heimwerkereien haben in den letzten Wochen für Sendepause an dieser Stelle gesorgt, ich gehe aber davon aus, das sich nun wieder mehr tun wird. Vielleicht. Sehen wir mal</em>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2009/09/unmotorisiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum es in Österreich keine echte Lakritze gibt</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/07/warum-es-in-osterreich-keine-echte-lakritze-gibt/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/07/warum-es-in-osterreich-keine-echte-lakritze-gibt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 08:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Männerküche]]></category>
		<category><![CDATA[austrianisch]]></category>
		<category><![CDATA[Auswanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Genuß]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[Lakritze]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Süßes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.at/?p=380</guid>
		<description><![CDATA[Aus Süßholzsaft hergestellt, ist Lakritze eine köstliche Leckerei, der zudem auch noch erwiesenermaßen gesundheitsförderliche Eigenschaften nachgesagt werden. Sie wirkt beruhigend und ausgleichend auf Magen und Darm und hilft in Erkältungszeiten durch ihren schleimlösenden Effekt wieder besser Luft zu bekommen. Dennoch schmäht der Österreicher sie. Es ist in ganz Österreich praktisch nirgendwo an gute Lakritze zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://img15.imageshack.us/img15/1296/737pxlakridsubtb.jpg" alt="" width="320" height="260" /></p>
<p><strong>Aus Süßholzsaft hergestellt, ist Lakritze eine köstliche Leckerei, der zudem auch noch erwiesenermaßen gesundheitsförderliche Eigenschaften nachgesagt werden. Sie wirkt beruhigend und ausgleichend auf Magen und Darm und hilft in Erkältungszeiten durch ihren schleimlösenden Effekt wieder besser Luft zu bekommen.</strong></p>
<p>Dennoch schmäht der Österreicher sie. Es ist in ganz Österreich praktisch nirgendwo an gute Lakritze zu kommen, lediglich Lakritzschnecken findet man in ausgesuchten Lebensmittelgeschäften. Rund ein Dreivierteljahr habe ich fast nicht mehr an Lakritz gedacht, die ich früher kiloweise verschlungen habe, doch dann begann der Jeeper. Bislang ungestillt.</p>
<p>Fragt man den Austrianier, wieso es in seinem Heimatland eine derartige Köstlichkeit nicht gibt, lautet die Antwort allermeist: &#8220;Weils scheiße schmeckt&#8221;. Selbstredend ist dies sachlich wie fachlich falsch, nichts desto trotz aber lässt diese Aussage einen tiefen Blick in die obrigkeitshörige, Neuem stets abgeneigte Volksseele der noch immer in einer &#8220;inneren Monarchie&#8221; lebenden Bergbewohner zu:</p>
<p><span id="more-380"></span></p>
<p>Es ist nicht nur so, dass es Lakritze in Österreich nicht gibt, es ist sogar so, dass der Handel mit dieser verboten ist. Im Rahmen seiner kurzen Amtszeit hatte nämlich der letzte ungarisch-österreichische Kaiser Karl im sogenannten &#8220;Wiener Lakritzedikt&#8221; die Einfuhr und den Verzehr von Süßigkeiten mit mehr als 5 % Lakritzanteil verboten. So wenig dieser Umstand allgemein bekannt ist, so wenig ist auch über die Ursachen bekannt. Damals wusste man noch nicht, dass übermäßiger Verzehr zu Schwächeanfällen und Bluthochdruck führen kann, weshalb man von wirtschaftlichen Motivationsfaktoren ausgehen muss.</p>
<p>Bis heute wurde das Edikt aufrechterhalten, allerdings darf Lakritze zwischenzeitlich wieder eingeführt und auch verzehrt werden, wenngleich der Handel weiterhin untersagt bleibt.</p>
<p>Aus diesem Grunde habe ich mir heute 10 Kilo feinstes Lakritz bei einem deutschen Online-Versandhändler bestellt und warte schon freudig auf das Eintreffen meiner nachtschwarzen Köstlichkeiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2009/07/warum-es-in-osterreich-keine-echte-lakritze-gibt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dr. Gadget</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/dr-gadget/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/dr-gadget/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 13:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Gadgets]]></category>
		<category><![CDATA[Geek]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Nerd]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.at/?p=371</guid>
		<description><![CDATA[Ich bin ein nerdiger Geek. Ich gestehe. Wenig macht mich bislang glücklicher, als ein neues, kleines, elektronisches Spielzeug. Ich hatte derer schon viele. 90 % davon habe ich nur am Anfang genutzt, um sie auszuprobieren, danach praktisch nie wieder. Aber aktuell habe ich ein wirklich heilsbringendes Set von Gerätschaften, die ich immer dabei habe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein nerdiger Geek. Ich gestehe. Wenig macht mich bislang glücklicher, als ein neues, kleines, elektronisches Spielzeug. Ich hatte derer schon viele. 90 % davon habe ich nur am Anfang genutzt, um sie auszuprobieren, danach praktisch nie wieder. Aber aktuell habe ich ein wirklich heilsbringendes Set von Gerätschaften, die ich immer dabei habe und in ständigem Gebrauch. Und ja, sie machen mir das Leben leichter:</p>
<p><strong>MacBook Air</strong></p>
<p><img src="http://img7.imageshack.us/img7/4173/macbookair1b.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Von vielen als Lifestyleprodukt verpönt, beziehe ich dennoch einen echten Mehrwert aus Größe und Gewicht. Ich nutze das Gerät im Büro zum Arbeiten, zuhause zum Arbeiten, zum Spielen und zum VideoImBettAnschauen. Da zählt jedes Kilo. Ich brauche keine optischen Laufwerke mehr und der 1,8 GHZ DualCore mit der 128 GB SSD bringen unter Mac OS mehr als genug Power. Ich spiele beispielsweise Half Life 2 ohne Ruckeln in mittleren Details darauf.</p>
<p>Enttäuscht bin ich vom Alugehäuse: Meinen Deckel &#8220;ziert&#8221; schon eine kleine Beule, der Funktion tut das aber keinen Abbruch.</p>
<p><strong>Fazit: Sexy UND funktional</strong><br />
<strong><span id="more-371"></span>iPhone 3G white 16 GB</strong></p>
<p><img src="http://img4.imageshack.us/img4/8127/iphonedfp.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Schön, schlank, blond. Genauso dachte ich immer über das Modepüppchen, das sich zwischenzeitlich als mein wichtigster Begleiter im harten Geschäftsalltag und auch privat erwiesen hat. Ich hatte schon sehr viele Smartphones, auf Windows mobile oder Symbian Basis, doch keines war tatsächlich daszu geeignet, emails zu lesen UND zu schreiben, im Web zu surfen, zu twittern, Feeds zu lesen, Fotos zu betrachten, Videos anzuschauen UND zu telefonieren. Das iPhone ist es, seit iPhone OS 3.0 sogar uneingeschränkt. Die lästigen Kinderkrankheiten sind ausgemerzt, essentielle Funktionen (Copy &amp; Paste, breite Tatstatur in ALLEN Anwendungen etc.) sind endlich implementiert. Die App-Store Plattform erlaubt das Nachladen hochnützlicher Anwendungen und als Entwickler auch ein nicht zu verachtendes Zubrot.</p>
<p>Heute habe ich mir den Nachfolger zusätzlich bestellt, das neue iPhone 3 GS bietet nicht nur eine deutlich schnellere Performance, auch der Speicher ist mit 32 GB endlich &#8220;erwachsen&#8221;. Zudem kann es nun Videos in guter Qualität aufzeichnen, versteht die menschliche Sprache und ersetzt vollständig ein KFZ-Navi. Ich freu mich drauf.</p>
<p><strong>Apple Bluetooth Headset</strong></p>
<p><img src="http://img3.imageshack.us/img3/6472/applebluetoothheadsetun.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Ich könnte nicht behaupten, das Apple Headset könne mehr Dinge als andere, oder irgendetwas besser. Aber es ist bildschön, aufgrund seines Metallgehäuses ausserordentlich robust und es tut genau was es soll. Kann auch an anderen BT-Handys verwendet werden. Nur sexy. Sonst nichts.</p>
<p><strong>Canon IXUS 110 i</strong></p>
<p><img src="http://img37.imageshack.us/img37/2995/bild314300x168.png" border="0" alt="" /></p>
<p>Wenn die iPhone Kamera doch einmal nicht ausreicht, ziehe ich die IXUS aus der Tasche. Mit 14 Megapixeln, Panorama, 4 fachem optischen Zoom, einem Hammer-Bildprozessor und Videos in HD Auflösung gibt es in meinem Leben keine Anforderung an eine Knipse, die das kleine Teil mit der superschnellen Reaktionszeit und den unglaublichen Akkulaufzeiten nicht bewältigen könnte. Die Bilder sind in jeder Lage von hervorragender Qualität, obwohl ich ausschließlich den Automatikmodus verwende.</p>
<p><a title="kerls.org - Forum" href="http://www.kerls.org/forum/index.php?topic=206.msg1077;topicseen#new" target="_blank">DISKUSSION auch HIER</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/dr-gadget/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nespresso &#8211; Wenn der Kunde zum Feind wird</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/nespresso-wenn-der-kunde-zum-feind-wird/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/nespresso-wenn-der-kunde-zum-feind-wird/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 10:42:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Männerküche]]></category>
		<category><![CDATA[Boykott]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kulanz]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Nepp]]></category>
		<category><![CDATA[Servicewüste]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.at/?p=362</guid>
		<description><![CDATA[Kaffee ist Genuss, Lifestyle und Lebensfreude. Nespresso hat ein System geschaffen, das exakt auf die Bedürfnisse eines Genießers eingeht: Exklusivität, Ästhetik, Qualität und Individualität. Doch der Mensch wurde dabei vergessen. Bereits 1976 von Nestlé patentiert, wurde das Kapselsystem erst ab 1986 vermarktet. Erst als Flop abgeschrieben, gewann Nespresso in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://img4.imageshack.us/img4/6195/coffeemachinerentalnesp.jpg" alt="" width="320" height="270" /></p>
<p><strong>Kaffee ist Genuss, Lifestyle und Lebensfreude. Nespresso hat ein System geschaffen, das exakt auf die Bedürfnisse eines Genießers eingeht: Exklusivität, Ästhetik, Qualität und Individualität. Doch der Mensch wurde dabei vergessen.</strong></p>
<p>Bereits 1976 von Nestlé patentiert, wurde das Kapselsystem erst ab 1986 vermarktet. Erst als Flop abgeschrieben, gewann Nespresso in den vergangenen Jahren zunehmend an Bedeutung. Heute überzeugen Hochglanzwerbespots mit Frauenschwarm George Clooney imageorientierte Hausfrauen von der Notwendigkeit der Aluminiumkapsel. Mit enormem Erfolg.</p>
<p>Nespresso verkauft den Kaffee exklusiv, er kann also nur in den durchgestylten Nespresso-Stores nennenswerter Grossstädte, oder aber im Internet erworben werden. Die erforderlichen Brühmaschinen werden in Lizenz von nahmhaften Haushaltsgeräteherstellern angeboten. Nicht unter 100 Euro, pro technisch sehr unaufwändigem Gerät.</p>
<p>Der Espresso schmeckt vorzüglich, keine Frage, was für viele wohl den sagenhaften Preis von mindestens 30 Cent pro Tasse rechtfertigt. Bei meinem Verbrauch von 10 bis 12 Kapseln am Tage (4 morgens zum Aufwachen, den rest abends, damit ich es überhaupt noch ins Bett schaffe.. &#8211; Tagsüber bin ich im Büro mit Kaffee versorgt) geht das nicht unwesentlich ins Geld. Aber man gönnt sich ja sonst kaum etwas.</p>
<p><span id="more-362"></span></p>
<p>Meine Maschine habe ich vor anderthalbjahren von der Perle zu Weihnachten bekommen. Seither hat sie mir viel Freude bereitet und ich habe einiges an Geld bei Nespresso gelassen. Zuletzt habe ich als Provinzler regelmäßig im Internet bestellt, was zwar sehr lange dauert, aber soweit immer zuverlässig funktioniert hat. Man erhält mit seinem Paket einen Lieferschein, ein paar Tage später folgt in gesondertem Schreiben die Rechnung.</p>
<p>So aber nicht bei meiner letzten Bestellung. Umzugsbedingt habe ich auch nicht darauf geachtet, ich war einfach froh,wieder mit Kapseln versorgt zu sein. Es kam keine Rechnung. Und keine Mahung. Trotz funktionierendem Nachsendeauftrag.</p>
<p>Bis mich letzte Woche ein Schreiben einer Inkassogesellschaft erreichte, wo man von mir den Rechnungsbetrag von 35 Euro zuzüglich der Inkassospesen von schlappen 55 Euro verlangte. Auf meinen Anruf hin bat man mich, mein Anliegen noch einmal schriftlich einzureichen, man kümmere sich dann um eine schnelle Lösung im Kundeninteresse.</p>
<p>Vorgestern dann die Antwort: Man habe mit Nespresso gesprochen, diese sähen keine Schuld für den Zahlungsverzug bei sich und bestünden ohne weitere Diskussion auf die reguläre Eintreibung inklusive aller Inkassospesen.</p>
<p>Ja leck mich doch am Arsch! Ein derartiges Geschäftsgebahren ist per se schon höchst kritikwürdig, aber seinen Fehler nicht einmal mehr einzugestehen und seine Forderungen knallhart durchzuziehen, ist nichts anderes als Kundenfeindlichkeit! Offensichtlich hat es Nespresso nicht mehr nötig, einen gepflegten Umgang mit seinen Kunden zu leben, augenscheilich genügen ihnen die bereits gescheffelten Millionen.</p>
<p>Doch ich werde mich wehren. Es wird keine Internetecke unbepflastert bleiben von Boykottaufrufen gegenüber dieser verlotterten Saubande. Im Fernziel werde ich den Schorsch dazu bewegen, mal mit den tatsächlichen Wahrheiten über diese Kaffeemafia vor die Kamera zu treten. Also: Spenden sind gefragt. Was wird ein Herr Clooney da so für verlangen? So einiges, vermutlich!</p>
<p>Zu guter letzt: Wer Nespresso säuft, schadet aktiv der Umwelt und damit der Gesundheit seiner und anderer Kinder zukünftiger Generationen. Die Herstellung und Wiederaufbereitung von Aluminium zu diesen Kapseln verbraucht Unmengen an Enerie und verläuft hochgradig ineffizient.</p>
<p><strong>KEIN STROM MEHR FÜR NESPRESSOKAPSELN! AB SOFORT!</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/nespresso-wenn-der-kunde-zum-feind-wird/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nüchternheit</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/nuchternheit/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/nuchternheit/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 10:30:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bierecke]]></category>
		<category><![CDATA[Projekt Trockendock]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Saufen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsätze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.at/?p=356</guid>
		<description><![CDATA[Während Frauen sich Ihre Sorgen und Nöte von der Seele zu quatschen pflegen, gehen Männer mit seelischen Druck meist stillschweigend um. Sie reagieren sich ab, beim Sport, im Gesicht eines Dahergelaufenen oder der eigenen Ehefrau, im Puff oder auch im Job. Oder sie saufen. Stress beispielsweise ist eine kumulative Emotion. Sprich: Sie häuft sich an. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://img3.imageshack.us/img3/9391/konkbioeth.jpg" alt="" width="200" height="150" /></p>
<p><strong>Während Frauen sich Ihre Sorgen und Nöte von der Seele zu quatschen pflegen, gehen Männer mit seelischen Druck meist stillschweigend um. Sie reagieren sich ab, beim Sport, im Gesicht eines Dahergelaufenen oder der eigenen Ehefrau, im Puff oder auch im Job. Oder sie saufen.</strong></p>
<p>Stress beispielsweise ist eine kumulative Emotion. Sprich: Sie häuft sich an. Stressfaktoren multiplizieren sich, statt sich schnöde zu addieren, weshalb es in aller Regel auch viel länger dauert, Stress abzubauen, als ihn zu bekommen. Wer nicht über geeignete Strategien zur Verarbeitung verfügt, wird seinem Stress früher oder später erliegen, sofern er welchen hat.</p>
<p>Ich, in meiner Eigenschaft als stinkendfauler Workaholic (diese Ambivalenz ist das Pulver im Fass, auf dem ich sitze&#8230;), habe mich Freitagsabends schon immer sehr gerne bei Bier und Schnapps anästhesiert. Der Vorteil einer Trunkenheit ist beispielsweise auch, das man als ehrgeiziger Spinner gerade einmal nicht vom schlechten Gewissen heimgesucht wird, wenn man sich erdreistet, sich einmal beim Nichtstun zu entspannen. Alltagsängste fallen von einem ab, die Gedanken werden leicht und beflügelt vom Schwachsinn eines vergifteten Gehirns.</p>
<p><span id="more-356"></span></p>
<p>Es ist erstaunlich, wie schnell sich eine derartige Strategie ins persönliche Handlungsmuster brennt. Ich kann mich tatsächlich an Situationen erinnern, in denen ich private Termine freitagsabends abgesagt habe, da sie mich am Saufen gehindert hätten. Welch Irrsinn!</p>
<p>Nach einem ersten, abstinenten Wochenende bin ich hinsichtlich meiner Befindlichkeit diesbezüglich zwiegespalten: Einerseits war es gar kein Problem, ich hatte nicht so etwas wie &#8220;Saufdruck&#8221; oder musste mich zum Nichttrinken zwingen, andererseits ist da aber auch das ständige Gefühl, etwas zu verpassen, oder etwas verpasst zu haben. Der Gedanke ist nicht konkret da, aber es fühlt sich an wie: &#8220;Ohne Alkohol ist alles fade und sinnlos&#8221;. Was selbstverständlich völliger Unsinn ist.</p>
<p>Ganz offensichtlich wurde mein Hirn durch all die jahrelangen Parties, die wochenendlichen Exzesse und immer gleiche Verhaltensmuster dahingehend konditioniert, das jedwede Form von Spass einen direkten Bezug zum Konsum alkoholischer Getränke haben muss. Nach wie vor kann ich mir nichts ätzenderes und abschreckenderes vorstellen, als glockennüchtern Gast auf einer Party zu sein.</p>
<p>Abends Internet? Foren? Gar chatten? Meine jahrelangen, abendlichen Hauptbeschäftigungen? Ohne Alkohol unvorstellbar. Langweilig, uninteressant.</p>
<p>Schätzungsweise hätte ich meine liebe Not, mein zukünftiges Dasein wohlwollend zu betrachten, hätte ich mich zu einer unbefristeten Abstinenz entschlossen. So weiss ich jetzt bereits, wann ich zumindest wieder dürfte, wenn ich noch wollte. Das beruhigt. So krank es auch sein mag.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/nuchternheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>SchneeBITCHchen und Hosentod</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/05/schneebitchchen-und-hosentod/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/05/schneebitchchen-und-hosentod/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[verMALEdeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.schwarzsicht.at/?p=332</guid>
		<description><![CDATA[Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-338" title="bitch_tod" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/05/bitch_tod-300x197.jpg" alt="bitch_tod" width="300" height="197" /></p>
<p><strong>Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich vielfältiger in zahlreiche Untergattungen. Den ersten beiden sei sich hiermit einmal detailierter angenommen.<br />
</strong></p>
<p>Es war einmal, vor gar nicht all zu langer Zeit, ein liderliches Frauenzimmer, das durch die finstren Spelunken der Großstadtwälder striff um Beute zu reißen.</p>
<p>Oft traf Sie dort auf ihre Mitstreiterin, die außer Konkurrenz jedoch ganz andere Beute im Visiere hielt, welches jedoch allermeist geschlossen war.</p>
<p>So unterschiedlich der beiden Motivation, so verschieden ihr Vorgehen, so vergleichbar doch das Ergebnis.</p>
<p><span id="more-332"></span>Während sich die eine die Nase grundsätzlich innen zu pudern pflegt, verzichtet die andere ganz auf naturfremde Hilfsmittel und setzt allein auf das Gute im Menschen. Meist sind es Männer, die mit Ersterer bereits schlechte Erfahrungen hinter sich bringen durften, die sich auf Zweitere einlassen, und vice versa.</p>
<p>Der natürliche Lebensraum der gemeinen Koksnutte ist die hochpreisige Bar im Medien- bist Künstlersegment. Hier hält das meist possierliche Weibchen, die drogeninduzierte Aufregung kaum zu verbergen in der Lage, aufgeregt Ausschau nach neuen Opfern. Die Terminologie &#8220;Koksnutte&#8221; ist im Übrigen kein Hinweis darauf, das die entsprechenden Genre-Vertreterinnen hauptberuflich im horizontalen Gewerbe tätig seien, es gibt lediglich Aufschluss darüber, dass diese sich für ein Näschen blindlings zu verkaufen bereit sind.</p>
<p>In oft aufwändigem Federkleid, das jedoch kaum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen zu bieten vermag, schleichen sie sich langsam und Schutzbedürftigkeit vorgaukelnd an ihre späteren Opfer an: Finanziell potent anmutende Männer mittleren Alters, die trotz eleganten Kleidungsstils abgefuckt genug aussehen, ihre meist hart erlogene Kohle für illegale Drogen zu verschleudern. Die Schneebitch hat in aller Regel wenig Zeit, denn die Natur der Droge verlangt häufiges und regelmäßiges Nachlegen. Ist die Zufuhr einmal unterbrochen, ist die Possierlichkeit recht bald dahin und aus dem ansehnlichen Thekenschmuck wird alsbald ein aggressiv/depressives Nervenbündel ohne Aussicht auf weiteren Jagderfolg.</p>
<p>Nach wenigen Augenaufschlägen, manuell arrangierter, großzügiger Dekolleteeausleuchtung und einigen Schlucken erschnorrter Cocktailplörre geht es dann recht schnell zur Sache. In eher mittelmäßigen Kreisen wird nach einer schnellen Line vom Scheißhausdeckel noch flott narkotisiert der Hintern hingehalten, die High Society spült die Koksreste im Hotelzimmer mit Schampuss vom Zahnfleisch, bevor der Brausespender seinen Lohn erhält.</p>
<p>Die Lebenserwartung einer Schneebitch ist äußert begrenzt, chronisches Untergewicht legt auch die balsamierteste Haut recht bald in schattenspendende Furchen, und irgendwann fällt so eine Nase auch mal ab. Mangels Beschaffungsmöglichkeiten verlangert sich der Konsum recht bald ins Crackmillieu, wo die Ärmsten nach kurzer und schmerzhafter Karriere auf der Bahnhofstoilette recht bald sang und klanglos in die Drogenstatistik einfließen und nichts weiter zurücklassen als ein Häufchen chemisch zersetzten Fleischs, das bestenfalls noch in der medizinischen Forschung Verwendung findet.</p>
<p>Ganz anders da die Beweggründe, wie auch die Vorgehensweise des redlichen Fräullein Hosentods. Nach jahrelanger Einsamkeit wurde sie initial einmalig von maximal entnervten, bereits gebundenen Freundinnen auf die Piste verschleppt um endlich einen abzugreifen, natürlich erfolglos, fand aber eine Art masochistischen Gefallens an dem sündigen Treiben des Nachtlebens und machte sich von hier an selbstständig und alleine auf die Jagt.</p>
<p>Vorwiegend in Bierkneipen trifft man sie, das Warten auf eine erträumte Verabredung vorschützend, in beinnahe exotisch normal anmutendem Outfit Verlegenheitshandlungen ausüben. Mit scheuen Blicken, versonnenem Lächeln und jovialem Zwinkern spinnt sie ein thekenumfassendes Netz aus trügerischer Sicherheit, dem früher oder später ein frisch getrennter Trottel, der einfach nur mal wieder unkompliziert saufen und vögeln will, ins Netz gehen muss. Sind die Absichten des Angelockten meist von Anfang an offen und ehrlich dargelegt, spielt die Protagonistin des sich anbahnenden Trauerspiels mit angedeuteten Reizen und verdeckten Zweideutigkeiten und erhält so die stumpfsinnige, alkoholschwangere Geilheit ihres Gegenübers auf kontrollierbarem Niveau aufrecht. Auf das irgendwann fallende &#8220;Jetzt laber mal nicht so viel, Süße, lass uns ficken gehen&#8221;, reagiert sie mit roten Wangen und verschämtem Hühnergegacker, verfolgt aber ihr definiertes Ziel, das &#8220;richtige Kennenlernen&#8221; ihres Gegenübers weiter vehement. Es kommt ihr gar nicht in den Sinn, mit einem Wildfremden durch die Laken zu rudern, vielmehr nutzt sie den Anschein, um den Kontakt zu halten und ihr praktisch nicht vorhandenes Selbstbewusstsein mit plumper Begierde aufzuwerten. Eigentlich will sie doch nur reden. Oder endlich &#8220;den Richtigen&#8221; kennenlernen.</p>
<p>Ihr Gegenüber erträgt den nicht erebbenden Redeschwall nur mit Hilfe zunehmender Alkoholdosierungen, wird irgendwann dann doch mit nach Hause geschleppt, aus Mitleid, bringt aber hier im Vollrausch sowieso nichts mehr zu Stande, oder wird, falls doch, mit Monologen über Kinderwunsch, Ehever<span style="text-decoration: line-through;">b</span>rsprechen und &#8220;Zusammenveranlagung&#8221; endgültig verbal entmannt.</p>
<p>Das Fräullein Hosentod verbringt meist ihre besten Jahre mit dieser Masche, um letztlich doch als verbitterte Jungfer einsam hinwegzuwelken. Nur zu oft findet man diesen Typ Frau in Berufen wie Lehrerin, Kinderkrankenschwester oder in Forschungstätigkeiten.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.schwarzsicht.org/2009/05/schneebitchchen-und-hosentod/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

