ToolTime(03): Alter Tisch – ganz frisch

am 16. April 2009 unter Tool Time abgelegt

Es verhält sich keineswegs so, dass das Projekt Eigenheim nun sang und klaglos verstrichen wäre und ich dem lieblichen Müßiggang verfallen wäre, vielmehr habe ich derart viel zu tun, dass ich nur noch auf Kosten meines Arbeitgebers zum Schreiben und Berichten komme, meist aber nicht einmal das. Außerdem haben wir erst seit gestern wieder einen Internetzanschluß. So.

Munter ans Werk also nun. Man nehme: Einen steinalten Tisch aus der Garage des gerade gekauften Hauses, den die Perle schon zu Gunsten einer Neuanschaffung entsorgt wissen wollte, einen Exzentriker-Schleifer mit Schleifscheiben fein, mittelfein und grob, sowie eine Flasche naturbelassenes Leinöl und einen alten Lappen. Und natürlich viel Geduld und einen vibrationsunanfälligen rechten Arm (darf auch ein linker sein, der ist aber bei mir vom vielen früheren Onanieren entsetzlich vibrationsanfällig).

Auf dem nun folgenden Bilddokument habe ich leider die Tischplatte bereits angeschliffen, schlicht die Notwendigkeit eines VORHER-Fotos übersehen. Aber man sei versichert, die Platte sah schon arg geschunden aus und war in einem geschmacklosen Pissgelb-Transparent lackiert. Schlimmer noch als die hier noch unbehandelten Beine (in Österreich: Füße!)

img-0033.jpg

…den ganzen Beitrag lesen »

IKEA – nischer Matratzentriathlon

am 29. Januar 2009 unter Foo abgelegt

Ein Jahrzehnt Wasserbettenlagerung macht sensibel, was die nächtliche Unterlage anbetrifft. Was die Wahl einer Alternative keineswegs erleichtert, ist die Abkehr vom flüssigen Lager einmal beschlossen.

Vier Nächte Sultan Finnvik (Nicht “Fin – Fick”!) ließen sowohl bei der Perle, als auch bei mir die Hoffnung reifen, dass das auch noch besser gehen müsste. Man liegt nicht wirklich schlecht, auf der 18 cm Thermoschaum/Kaltschaumkombination, aber irgendwie doch recht hart…

Der Umstand, das der trächtige Perlenbauch zudem nicht ordnungsgemäß abgestützt wurde, trieb uns zurück in die Fänge der schwedischen Massenausstatter. Es hätte nicht unbedingt eine schwedische Matratze sein müssen, aber das dreimonatige Probeliegen und die 25 Jahre Garantie bieten einen gewissen Anreiz, wenn man immobilienerwerbsbedingt nicht gerade Motivationen für flexible Finanzplanungen verspürt.

…den ganzen Beitrag lesen »

Aquaristik apokalypsiert

am 23. Januar 2009 unter Foo abgelegt

waterbed1

Wasserbetten sind hinsichtlich des Liegekomforts, ihrer thermischen Eigenschaften und der Hygiene unerreicht. So lange sie dicht sind.

In einem anderen Leben, als ich meinen Unterhalt desselben noch mit ehrlicher, körperlicher Arbeit zu erwirtschaften gezwungen war, bot ein Bandscheibenvorfall eine hervorragende Argumentation zur Anschaffung eines solchen, nicht ganz unkostspieligen Schlafsystems. Ich habe nie besser gelegen, meine Rückenschmerzen gehörten schon bald der Vergangenheit an.

Zu Singlezeiten bot auch der Besitz einer so exotischen Liegewiese mit den exorbitanten Maßen von 2,20 mal 2,40 Metern einen nicht zu verleugnenden Aufrisskoeffizienten,  Sex im Wasserbett stellt immer noch einen Mythos dar und persönlichen Statistiken zufolge wurde er von 95 % der auf dem freien Markt verfügbaren Singlefrauen noch niemals praktiziert, weckt aber Interesse.

…den ganzen Beitrag lesen »