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	<title>schwarzsicht &#187; Hartz4</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Generation &quot;Handaufhalter&quot;</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 08:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Soziale Sicherheiten sind ein Geschenk unserer Gesellschaft an sich selbst.  Solidarität und Füreinander da zu sein sind zwar überlebenssichernde, menschliche Grundeigenschaften, aber keineswegs Selbstverständlichkeiten. Westliche Zivilisationen leisten sich den Luxus, sich über das Evolutionsprinzip „survival of the fittest“ hinwegzusetzen, verlieren dabei aber gerne die Grenzen des Machbaren aus den Augen. Wir alle, die wir im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--><img class="aligncenter size-medium wp-image-58" title="istock_000002899908xsmall" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2008/12/istock_000002899908xsmall-300x198.jpg" alt="istock_000002899908xsmall" width="300" height="198" /><br />
<strong>Soziale Sicherheiten sind ein Geschenk unserer Gesellschaft an sich selbst. <span> </span>Solidarität und Füreinander da zu sein sind zwar überlebenssichernde, menschliche Grundeigenschaften, aber keineswegs Selbstverständlichkeiten. Westliche Zivilisationen leisten sich den Luxus, sich über das Evolutionsprinzip „survival of the fittest“ hinwegzusetzen, verlieren dabei aber gerne die Grenzen des Machbaren aus den Augen.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Wir alle, die wir im deutschsprachigen Europa geboren wurden, sind in Wohlfahrtsstaaten aufgewachsen. Echte Armut ist fast nicht zu erreichen, Mensch muss sich schon ernsthaft bemühen, durch das allgegenwärtige, soziale Netz zu rutschen und in Armut und Elend zu versinken. Jahrzehntelang haben sich unsere Väter und Mütter gar die Dekadenz gegönnt, allgemeinheitsfinanzierte Almosen an Unbedürftige zu verschenken. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Doch mitlerweise ist des Fasses Boden allerortens erreicht, die verfügbaren Mittel gehen zu Neige, die Grundsicherung gerät in Gefahr. Die heute fehlende Finanzpotenz wurde zu weiten Teilen für medizinisch nicht induzierte Luxuskurlaube für unsere Vorväter und deren wohlstandskranke Gespielinnen, nutzlose Medikamente für scheintote Faltenzombies, die Rentenabsicherung der bundesdeutschen Osterweiterung und krankengymnastische Abspeckungsexperimente schweinsbäuchiger Saufhelden verschossen. Und jeder hat es gewusst.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT"><span id="more-57"></span><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Nichts desto trotz sind jene, die schon mit ungewisser Rentenversorgung geboren wurden, in der Dekadenz aufgewachsen und in ihr aufgegangen. Trotz alledem existieren wir jedoch in einer Leistungsgesellschaft, ohne Leistung, kein Gewinn. Wird nun allerdings die Motivation zur Leistung durch eine zu wohlmeinende Grundsicherung erstickt, geht eine Gesellschaft unweigerlich zu Grunde. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">In den vergangenen Jahren häufen sich die Zahlen derjenigen, die ihren 30igsten Geburtstag feierten, ohne je einer geregelten Arbeit nachgegangen zu sein. Nicht, dass es an Gelegenheiten gemangelt hätte, nur die „Guten“ waren nicht dabei. Augenscheinlich vermittelt diese Gesellschaft weiten Teilen seiner Mitglieder das Gefühl, dass man sich auch in beruflichen Dingen strikt selbstverwirklichen sollte, die Annahme einer Arbeit, die nicht zu 100% den kindlich-naiven Vorstellungen hinsichtlich Arbeitsumfeld, gesellschaftlichem Ansehen und Entlohnung entspricht, gehört offenbar nicht dazu. Die feistgefressene Wohlstandsmade wartet nach wie vor auf den richtigen Job, auf das er ihr wie eine gebratene Taube ins Schandmaul flöge, und verdingt sich derweil in Systemkritik und Sudereien, was den menschenunwürdigen Umfang der Stütze betrifft. Die, die wirklich jammern, sind selten die alleinerziehenden Mütter oder Schwerkranken, für die die Stütze eigentlich gedacht sein sollte. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">In einer leistungsorientierten Wissensgesellschaft ist es dem Bildungsproletariat nicht einfach gemacht, den Anschluss zu finden, zugegeben. Meist über Generationen ins Asoziale degeneriert, sind es die, die sich auf ihrer Herkunft ausruhen und mit der Zwecklüge „ich hatte nie eine Chance“ ihre trägheitsbedingte Untätigkeit rechtfertigen. Nun verhält es sich aber so, dass ja gerade die Asozialen die einzigen sind, die heutzutage noch populationserhaltende Nachkommenschaft produzieren, der Mensch mit Gehirn denkt drei mal zu lange nach, bevor er einem Kind diese Gesellschaft antut. Wo also kommen wir hin, wenn eine leistungsbereite Minderheit künftig dem Pöbel den Müssiggang zu finanzieren hat?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Doch auch diejenigen, denen alle Chancen gegeben, bekleckern sind in erschreckender Mehrheit nicht gerade mit Ruhm. Langzeitstudenten, die Ihre Ausbildung lieber damit zubringen, gegen Studiengebühren zu demonstrieren, steuerfreien, aufwandsarmen Nebenjobs nachzugehen und sich ihr so teuer gebildetes Gehirn zu Schanden zu saufen, kosten den Steuerzahler Jahr für Jahr Milliarden.<span>  </span>Dabei sind es nicht allein die Kosten für die Bikldungseinrichtungen, die fast ausschließlich aus öffentlichen Gelder finanziert werden, es sind auch Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge, die der Studierende selbst seinen Mitmenschen, ohne mit der elität-arroganten Wimper zu zucken, auferlegt, oft noch ohne jemals einen Gedanken daran zu verschwenden. Sollte tatsächlich einmal ein Studierender der „schönen Wissenschaften“ zu einem Abschluss gekommen sein, werden weitere Gelder mit sinnlosen, staatlich subentionierten Forschungsspielereien verschossen. Forschungen ehemals arbeitsscheuer Studenten über die Gründe für die Arbeitscheu unter Studenten sollten doch nun wirklich keinen normaldenkenden Menschen auch nur im Ansatz interessieren. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Allgegenwärtig ist das Gejammer derer, denen alles geschenkt wird. Möglich gemacht wird dies noch von selbst arbeitsvermeidenden Politikern, die sich als Spitzengruppe unter den Schmarotzern den Wanst an des kleinen Mannes Hab und Gut nähren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Der Bürger, der im Schweisse seines Angesichts seinen Lebensunterhalt und den seiner Parasiten zu erwirtschaften hat, ist ein Trottel, wenn er nicht aufsteht, aufbegehrt und von jenen, die ihn schröpfen, endlich die Leistung einfordert, die er selbst zu erbringen gezwungen ist. Meist aus humanitären, hochmoralischen Gründen. Doch der Werteverfall grassiert schneller, als Kinder ethisch erzogen werden können. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">In einigen Jahrzehnten wird die Arbeitscheu unsere Gesellschaft endgültig zerfressen haben, Bürgerkriege die ehemalige Zivilisation weiter schädigen und wir alle werden im ewigen Chaos, Hunger, Leid und Schmerz ersaufen. Aber nicht, dass ich es Euch nicht gesagt hätte!</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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