Antikmotorisiert
am 04. September 2009 unter Foo, verMALEdeit abgelegtIrgendwo auf meinem alten, inzwischen verblichenen Blog hatte ich ja bereits einmal die Freuden geschildert, die mir mein Mitsubishi Space Wagon, ausgerechnet zum Zeitpunkt meiner Auswanderung, zu bereiten vermochte. Heute, nach knapp einem weiteren Jahr, tritt er nun den endgültigen Ritt über die automobile Regenbogenbrücke an und hinterlässt einen mehr als schalen Beigeschmack an meiner ehemaligen Überzeugung von japanischer Automobilqualität…

Der Herr des Blechs habe ihn seelig.
Nachdem er 2008 mit einem Motorschaden liegenblieb, der allerdings kostengünstig (2500 Euro) “repariert” werden konnte, nur um gleiches nur 260 Kilometer später erneut zu statuieren, spendierte ich diesem hochzweckmäßgen Familienfahrzeug mit ökonomischem Verbrauch um 14 Liter Super Plus noch seine Austauschmaschine, nach 145 000 Kilometer eigentlich eine Schande. 20 000 Kilometer später hat es nun das Getriebe zerrissen.
Und nein, ich habe ihn nicht kaputtgeheizt. Trotz des Chiptunings um 30 PS auf 180 bin ich stets pfleglich mit diesem Fahrzeug umgegangen. Zuvor hatte er eigentlich nie Probleme gemacht, einmal gabs einen Auffahrunfall in Düsseldorf, da der Minivan dummerweise exakt die gleiche Spurbreite wie die dortige Straßenbahn besaß, was mir bei einem Fahrbahnwechsel bei regennasser Fahrbahn zum Verhängnis wurde. Ausgerechnet jetzt, wo ich endlich ein “Familienfahrzeug” dringend benötige, geht er als wirtschaftlicher Totalschaden von mir. Arschlochauto.
Was also tun? Nach einem Hauskauf und dessen Renovierung komplett abgebrannt, muss mal ein mindestens riesiger Kombi her. Zwecks Hundsgetier ist Leasing eines Neufahrzeuges schwachsinnig. Der Große steigt einmal ein und mindert damit den Wert um 5000 Euro.
Nach umfassender Recherche, reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, das zu tun, was ich schon früher hätte tun sollen: Einen uralten, abgeranzten Diesel-Benz kaufen. Für diesen habe ich mich entschieden: