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	<title>schwarzsicht &#187; Gadgets</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Der Hände Arbeit &#8211; Ein Auto als Hobby</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als hoffnungslos frustrierter Brainworker an ausnahmslos Langzeitprojekten vermisst man mitunter etwas, ohne es bewusst zu bemerken: Erfolgserlebnisse. Es kann unglaublich gut tun, an einem erschöpften Abend das Werk der Hände Arbeit zu begutachten und ein Bier drauf zu trinken. Vor rund einem Monat bin ich ja nun minder stolzer Besitzer einer Mercedes E-Klasse T-Modell (Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-516" title="mercedess210front200710" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/11/mercedess210front200710-300x154.jpg" alt="mercedess210front200710" width="300" height="154" /></p>
<p><strong>Als hoffnungslos frustrierter Brainworker an ausnahmslos Langzeitprojekten vermisst man mitunter etwas, ohne es bewusst zu bemerken: Erfolgserlebnisse. Es kann unglaublich gut tun, an einem erschöpften Abend das Werk der Hände Arbeit zu begutachten und ein Bier drauf zu trinken.</strong></p>
<p>Vor rund einem Monat bin ich ja nun minder stolzer Besitzer einer Mercedes E-Klasse T-Modell (Familie und so) geworden. Steinalt und rostbröselig.</p>
<p>Kurzer Überblick über die bisherigen Mängel:</p>
<p><span id="more-511"></span></p>
<p>-<strong> Kotflügel vorne rechts</strong> vor der Tür komplett durch (10 mal 10 Zentimeter grosses Loch), unter den Scheinwerfern Rostblasen, aber noch intakte Lackierung.</p>
<p>- <strong>Klimaanlage und Park-Distance-Control:</strong> Bereits am ersten Tag fiel signifikant auf, das beide ihr Werk nicht verrichten. Die PDC spinnt schlicht und pfeifft unkontrolliert und irr, ob da nun ein Hindernis ist, oder auch nicht. Bei der Klimaautomatik ließ sich die MB-typische &#8220;EC&#8221; &#8211; Leuchte für den Restwärme-/Kältesparmodus nicht deaktivieren. Somit auch keine Kühlfunktion, logisch. Laut kurzem Check bei ATU war der Anlagenfüllstand ok, es wurde auf das Steuergerät getippt.</p>
<p>Beide Mängel habe ich beim Verkäufer reklamiert und wurde, wen wunderts, an Mercedes verwiesen. Ich möge mir eine Fachwerkstatt suchen, denn man habe bei Renault nicht die benötigten Mess- und Kontrollgeräte, die Kosten für eine Reparatur übernähme man dann nach Rücksprache. Gesagt, getan. Mercedes diagnostizierte eine leere Klimaanalage, befüllte diese und stellte abschließend fest, der Klimalüfter samt Regelung und drei der vier PDC-Sensoren seien defekt. Wurde neu bestellt, Ersatzteile habe ich bereits (1800 Euro, aber nicht von mir), einbauen möchte Renault die selbst, Termin steht noch aus.</p>
<p>- <strong>Auspuff</strong> hing hinten rechts plötzlich runter. Zudem hatte ich massive Windzappelgeräusche. Das die vom flatternden Gummihalteband der vom Rost abgerissenen Endtopfaufhängung stammen, ja, darauf muss man auch erst mal kommen. MB hat mir den Pott beim Diagnosetermin kulanterweise ordentlich festgeschweisst.</p>
<p>- <strong>Stossfänger hinten</strong>. Die Perle ist im Dunkeln aus Versehen rückwärts leicht gegen den Hang gefahren. Das kann passieren und stellt üblicherweise kein Problem dar. Ist der Innenkotflügel jedoch derart durchgerostet, das beim leisesten Hauch gleich die Aufhängung für den Stossfänger komplett herausbröselt, sieht das schon ziemlich bescheuert aus. Renault hat mir den Stossfänger dann andernorts mit einer Karosserieschraube notdürftig befestigt, aber so kann das natürlich nicht bleiben. Für mich ein weiterer Gewährleistungsfall, wie Renault das abschließend beurteilt, steht noch aus.</p>
<p>- Arschbacken (hintere Innenkotflügel, innen) komplett durchgerostet, weiträumige Öffnung in den Innenraum. Da kommen natürlich, besonders im Stand oder Rückwärtsfahrt, ordentliche Rauchschwaden nach innen, bei einem alten 3 Liter Diesel. Das habe ich so allerdings gekauft, das ist leider kein Gewährleitungsfall. Stinkt aber.</p>
<p>- <strong>Radioverkabelung ausser Funktion</strong>. Radio rein, ISO-Stecker angeschlossen, Antenne verkabelt: Radio hat Strom, gibt aber keinen Mucks von sich. Auch so gekauft, selbst schuld.</p>
<p>- <strong>Automatikgetriebe schleif</strong>t. Er schaltet eigentlich sauber und immer dann, wann man es braucht, nur zwischen dem 2. und 3. Gang rutscht er fatal, sprich, dreht einmalig richtig hoch, bis er den Gang einlegt. Laut MB ein Verschleissanzeichen. Ich hoffe, das die Automatik noch im Rahmen der Gewährleistung komplett verreckt, ein neues Getriebe kommt locker auf 3 Scheine.</p>
<p>Gestern und heute habe ich mir den Bock dann mal vorgenommen. Als erstes wurde das Loch im vorderen Kotflügel komplett sauber ausgeschnitten (mit dem Dremel, ein Wunderwerkzeug!), grossflächig ausgeschliffen, mit Fertan (Rostumwandler) intensiv behandelt, anschließend Rostschutzbehandlung. In Ermangelung eines Schweissgerätes habe ich Kunststoffscheiben zur Hinterfüllung mittels Pattex-Klebeknete reingeklebt und dann grosszügig mit Alu-Spachtel aus- und aufgefüllt. Schließlich geschliffen (eine Wahnsinnsarbeit, wenn man es ordentlich macht), grundiert, wieder geschliffen und in drei Schichten mit Orginallack aus der Dose besprüht. Bereits vor dem Polieren sieht das aus, wie in der Werkstatt gemacht. Ich bin gutgehend verwundert über die Qualität meiner Arbeit, schließlich hatte ich mir derartigen Tätigkeiten bislang nichts am nicht vorhandenen Hut.</p>
<p>Heute habe ich dann sämtliche Kabelbäume freigelegt, die Türverkleidungen demontiert, Lautsprecher überprüft (mit ner kleinen Batterie kurzgeschlossen, wenns brummt, ist alles ok &#8211; Tip aus dem Internetz), zwei Kurzschlüsse aufgefunden und beseitigt, ein neues Radio eingebaut&#8230; Und siehe da: Sound! Und tatsächlich nicht mal schlecht! Das neue Radio versteht sich auch via Bluetooth und/oder wahlweise Kabel mit meinem iPhone, spielt dessen Musik und fungiert als Freisprechanalage. Grossartig, so wollte ich das schon immer.</p>
<p>Letztlich habe ich noch die drei Löcher (eines wurde noch zusätzlich aufgefunden) in den Arschbacken grosszügig mit dem Dremel ausgeschnitten, abgeschliffen, die kompletten Arschbackeninnenräume mit Fertan und schließlich Rostschutzgrundierung ausgekleistert und abschließend dreilagig Glasfasermatten mit Epoxydharz und Härter zur Abdichtung angebracht.</p>
<p>Das Ende vom Lied: Alle dramatischen Rostlöcher sind beseitigt, das Teil spielt Musik, telefoniert und fühlt sich gleich viel besser an. Ich bin sozusagen rechtzeitig vor der grossen Fahrt mit allem dringlichen fertig geworden.</p>
<p>Für die in zwei Tagen erledigten Arbeiten hätte ich bei ATU rund 2000 Euro bezahlt. Hatte ich zum Spass mal schätzen lassen.</p>
<p><strong>FAZIT</strong>: Auch heute noch lässt sich, sogar als Laie, richtig Geld sparen, wenn man sich nur mal traut, Werkzeug in die Hand zu nehmen und ein bisschen Freizeit zu opfern bereit ist.</p>
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		<title>Nostalgie: Eine Dekade mobile Computing</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem nerdigen Geek sein Steckenpferd sind und blieben die mobilen Gadgets. Ich habe mich mit zahlreichsten Exemplaren nutzloser bis blödsinniger Spielzeuge beschäftigt, über die Jahre, hier meine ganz persönliche (und zum größten Teil nicht mehr existente) Sammlung. Im Folgenden werden nur die Geräte aufgeführt, die in irgendeinerweise für mich hervorstachen, an die ich mich noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dem nerdigen Geek sein Steckenpferd sind und blieben die mobilen Gadgets. Ich habe mich mit zahlreichsten Exemplaren nutzloser bis blödsinniger Spielzeuge beschäftigt, über die Jahre, hier meine ganz persönliche (und zum größten Teil nicht mehr existente) Sammlung.</strong></p>
<p>Im Folgenden werden nur die Geräte aufgeführt, die in irgendeinerweise für mich hervorstachen, an die ich mich noch lebhaft erinnere. Ich habe teure Stunden meiner Lebenszeit damit zugebracht, auf entsprechende Bestellungen zu warten und bin dabei um Jahrzehnte gealtert, vor Stress. Von den Ausgaben für das ganze Spielzeug hätte man vermutlich ein Eigenheim kaufen können. Aber das hat ja auch so geklappt.</p>
<p><strong>1994: Mein allererstes Handy: <em>Das Motorola MicroTac  7500</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-481" title="motorola_7500_2" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/motorola_7500_2-300x184.jpg" alt="motorola_7500_2" width="300" height="184" /><br />
</em></strong></p>
<p>Ein wunderschönes Gerät, steinschwer, von gigantischen Ausmaßen, 2 Stunden Sprechzeit, 50 Stunden Standby. Oder so. Die Antenne musste noch manuell ausgezogen werden, SMS gab es damals in Deutschland noch nicht, bzw. wusste niemand davon. Ich war der absolut allererste, der in meinem gesamten Bekanntenkreis ein mobiles Telefon besaß und die Gebühren waren noch derart hoch, das ich es, soweit ich mich erinnere, niemals benutzt habe. Als ich einst jedoch von einer sehr haftenden kasachischen Verehrerin massiv telefonisch belästigt wurde, schmiss ich das gute Stück kurzerhand in den alten Vater Rhein und zahlte die restlichen anderthalb Jahre für nichts meine Telekom-Vertragsgebühren.</p>
<p><span id="more-478"></span></p>
<p><strong>1999: Mein zweites Handy: D<em>as Nokia 5110</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-483" title="nokia_5110" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/nokia_5110-300x222.gif" alt="nokia_5110" width="300" height="222" /><br />
</em></strong></p>
<p>Beruflich inzwischen gesattelt und weit weg von zuhaus, musste erneut ein Handy her und diesmal ernsthaft. Das Nokia erwies mir gute Dienste, war schier unkaputtbar und bot mir sogar beim Kacken Unterhaltung in Form des Kultspiels  Snake. Später fungierte es sogar als Mobilfunkmodem an meinem ersten Notebook. Ich besitze das Gerät heute noch, es telefoniert nach wie vor einwandfrei.</p>
<p><strong>2000: Mein erstes Firmennotebook: <em>Das Compaq Armada</em></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-485" title="compaqarmada" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/compaqarmada-225x300.jpg" alt="compaqarmada" width="225" height="300" /></p>
<p>Abgelegt von einer höherrangigen Kollegin war ich dennoch stolz. Trotz 128 MB Hauptspeicher, 4 GB Festplatte und einem 233er Pentium II. Bis Windows 2000 kam der kleine Kerl problemlos mit, ab Windows XP hakelt er schon gewaltig. Seit einem Sturz aus 1,5 Metern Höhe setzt das Display mitunter aus, was jedoch durch einen beherzten Rempler jederzeit zu beheben ist.</p>
<p><strong>2001: Mein erster Palm: <em>Der Palm M500</em></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="aligncenter" src="http://img32.imageshack.us/img32/7307/lightoff.jpg" alt="" width="199" height="320" /></em></strong></p>
<p>Einsam auf Reisen, war der Palm wieder eine meiner Schnappsideen. Irgendwo in Ostberlin gekauft, taugte er, mich exakt zwei Nächte lang in einem Hotelbett wach zu halten, dann war er ausgespielt. Ich brauchte damals keinen Organizer, schon gar keinen offlineigen. Einmal war ich unter Verwendung des alten Nokias mit ihm online, was aber eine heillose Frickelei darstellte, ganz sicher nicht alltagstauglich.  Hatte ihn dann sehr gelegentlich als ebook-Reader in Verwendung, bis er den Weg fast all meiner Gadgets ging: Unter Verlust nach ebay. Nicht ohne mich geärgert zu haben, nicht das nur wenig teurere, aber deutlich wertstabiliere Farbmodell, den M505, erworben zu haben&#8230;</p>
<p><strong>2002: Mein erster Pocket-PC: <em>Der HP Journada 568:</em></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-487" title="jornada568" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/jornada568-151x300.jpg" alt="jornada568" width="151" height="300" />Ich fand das Teil ultracool, zumal es mit seiner optional abnehmbaren Hartplastikschale über der Front original wie ein Kommunikator aus Star Trek rüberkam. Nur ohne Kommunikation, eben. Das damals installierte Windows Pocket PC 2002 war eine katastrophale Bugwüste und überdies erbärmlichst langsam. Mit einer faltbaren Tatstatur machte sich der Kleine aber als Schreibmaschine für unterwegs überaus nützlich, Pocketword lief gerade noch so flüssig. Via IrDa konnte man dann mittels Nokia 5110 auch ins Internet. Auf diesem Gerät habe ich irgendwann angefangen, kleine mobile Anwendung mit Visual Studio zu schreiben. Ein Meilenstein.</p>
<p><strong>2002: Mein drittes Handy: <em>Das Siemens S45</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-full wp-image-488" title="siemens-s45" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/siemens-s45.jpg" alt="siemens-s45" width="300" height="300" /><span style="font-weight: normal; font-style: normal;">Das vermutlich beste Handy, das ich je besaß. Klein, leicht, schick, robust,  ewige Ausdauer und alle Funktionen, die man sich nur wünschen konnte. Leider wurde das klein/leicht/schick zu seinem Verhängnis: Einmal Waschmaschine überstand es noch (ausgeschaltet), einmal Bad in der Toilette (angeschaltet) nicht.</span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><strong>2003: Mein zweiter Windowsorganizer: <em>Der Toshiba e740</em></strong></span></em></p>
<p><strong><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-490" title="ppc_e740" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/ppc_e330-222x300.jpg" alt="ppc_e740" width="222" height="300" />Ein bildschönes Gerät. Machte zuhause nun auch so langsam Sinn, da es sich via eingebautem WiFi-Modul problemlos ins WLAN integrieren lies und unter Pocket PC 2003 mit seinen 400 Mhz ganz flott unterwegs war. Leider ist es mir nach zwei Wochen aus der Hemdtasche gesegelt und hat sich einen verunstaltenden Kratzer auf der Front geholt, weshalb ich es (unter Verlust) bei ebay verramschte. </span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><strong>2004: Mein zweiter Palm: <em>Der Tungsten T5</em></strong></span></em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-491" title="Tungsten T5" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/01425i9086500.jpg" alt="Tungsten T5" width="275" height="275" />Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wozu ich den gekauft habe, noch, was ich je damit angestellt hätte. Ich weiss nur noch, dass ich ihn bei ebay verkauft habe (unter Verlust).</p>
<p><strong>2004: Mein erstes Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA II</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-493" title="mdadock" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/mdadock-232x300.jpg" alt="mdadock" width="232" height="300" /></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Endlich machte es einen Sinn, derartige Backsteine mit sich herumzuschleppen. Nebst seltenst genutzten Organizerfunktionen, einer hakeligen Bildschirmtatstur und der Möglichkeit, mit viel Glück ein paar MP3s abzuspielen, konnte man mit diesem Elektrobrikett nämlich auch noch telefonieren und fotographieren. Leider kannte er noch kein WiFi, aber man wusste sich mit einer entsprechenden SD-Card zu behelfen. Für den MDA habe ich viele kleine Anwendungen unter .NET geschrieben, allesamt nutzlos und für niemanden interessant. Mit ganz viel Aufwand konnte man sich kleine Filmchen (Pornos) auf das Teil konvertieren, die aber immer nur dann halbwegs ruckelfrei liefen, wenn man frisch gebootet hatte.</span></span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>2005: Meine zweites Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA III</em></strong></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-494" title="mda3" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/mda3-126x300.jpg" alt="mda3" width="126" height="300" /><span style="font-weight: normal;"><span style="font-style: normal;">Jetzt also auch mit völlig unbrauchbarer Tastatur, dafür aber geringfügig schneller und mit eingebautem WLAN. Hatte meinen MDA II gegen geringen Verlust in einen solchen getauscht. Bei ebay. Er war halt deutlich schicker&#8230;</span></span></em></strong></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong>2007: Mein drittes Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA Vario II</em></strong></span></em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-495" title="t-mobile_mda_vario_ii_links" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/t-mobile_mda_vario_ii_links-300x220.jpg" alt="t-mobile_mda_vario_ii_links" width="300" height="220" /><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Mit der Länge der Produktbezeichnung wächst auch die Featureliste der MDAs aus dem Hause HTC. Dieser hier hatte erstmals eine als hervorragend zu bezeichnende Tastatur, eine gute Kamera, UMTS und eine halbwegs bedienbare Oberfläche (Windows Mobile 6 Professional). Dies war und wird auch für immer mein letztes Windows Smartphone bleiben, wenn sich nicht das Unmögliche ereignen wird (Microsoft baut eine bedienbare, mobile Oberfläche). Es ist und bleibt eine verdammte Frickelei mit dem Stift. </span></span></em></strong></span></em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong>2008: Mein erstes i<em>Phone: Das 3G 16GB</em></strong></span></em></span></em></span></em></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-497" title="iphone_white" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/iphone_white-300x250.gif" alt="iphone_white" width="300" height="250" />Für mich der Anfang einer Ära jenseits der Windows-Dose. Mein erster Apple-Kontakt und gleich so fulminant! Das Gerät vereint alles, was ich immer schon dabei haben wollte: Einen MP3-Player mit Videofunktion, eine Kamera, einen Organizer, ein Webpad, eine mobile Spieleplattform und ein Telefon. Exzellent gelöst mit einem bahnbrechenden Bedienkonzept. Mein bislang mit Abstand bestes Gadget, so lange hatte ich noch mit keinem Spaß. Zwischenzeitlich ist es der Perle an der Hand festgewachsen, die es, wenig technik- und webaffin, nicht mehr missen möchte.</p>
<p><strong>2008: Mein erster Mac: <em>Das Macbook Air</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-498" title="macbook-air1" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/macbook-air1-300x199.jpg" alt="macbook-air1" width="300" height="199" /></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-style: normal; font-weight: normal;">Inspiriert vom iPhone beschloss ich, auch hinsichtlich meines privaten Notebooks von einem 6 Jahre alten Dell Inspirion auf Apple umzusteigen. Ich habe es nie bereut. MacOSX ist DAS Betriebssystem schlechthin für alle, die arbeiten müssen und keine Zeit zum Basteln haben. Zum Rumspielen habe ich immer eine VM mit Windows und eine mit Linux dabei, falls mal Langeweile aufkommt. Meinen Plan, mit der Entwicklung von iPhone-Apps reich zu werden, habe ich noch immer nicht umgesetzt, aber das Air hat sich dennoch mehr als gelohnt. Mobiler kann ein Rechner einfach nicht mehr sein. Irgendwann steht dementsprechend auch ein Standgerät für zuhause an. 27 Zoll. Versteht sich.</span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>2009: Mein zweites iPhone: <em>Das 3GS 32GB</em></strong></span></em></p>
<p>Es sieht aus wie das Alte, es fühlt sich an, wie das Alte, nur ist es schwarz, doppelt so schnell und bietet den doppelten Speicherplatz. Und es kann Video aufnehmen. Hier wurde Gutes schlicht noch besser gemacht.</p>
<p>Damit bin ich erst mal satt, was Gadgets angeht. Mann wird älter&#8230;</p>
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		<title>10 Jahre elektronische Datenverunstaltung (I)</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/10/10-jahre-elektronische-datenverunstaltung-i/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 08:56:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anfang diesen Monates jährte sich meine berufliche Tätigkeit in der IT zum zehnten Male. Zeit für einen Rückblick, vielleicht auch Zeit für ein Resumee&#8230; Meinen ersten Kontakt zur Computern hatte ich etwa mit Zwölf. Mit den Geldgeschenken zu meiner &#8220;heiligen Kommunion&#8221; bestand ich seinerzeits darauf, einen State-Of-The-Art Heimcomputer aus dem Hause Commodore zu erwerben. Den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-465" title="venus200610-years-anniversaryfrei" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/venus200610-years-anniversaryfrei-300x247.png" alt="venus200610-years-anniversaryfrei" width="300" height="247" /></p>
<p><strong>Anfang diesen Monates jährte sich meine berufliche Tätigkeit in der IT zum zehnten Male. Zeit für einen Rückblick, vielleicht auch Zeit für ein Resumee&#8230;</strong></p>
<p>Meinen ersten Kontakt zur Computern hatte ich etwa mit Zwölf. Mit den Geldgeschenken zu meiner &#8220;heiligen Kommunion&#8221; bestand ich seinerzeits darauf, einen State-Of-The-Art Heimcomputer aus dem Hause Commodore zu erwerben. Den C64. Mit Farbbildschirm (ein Sharp 13 Zöller), Floppy Disk (die klassischen 1541) und Nadeldrucker (Star LC 10-C) hat das System für damalige Verhältnisse ein kleines Vermögen gekostet. Ich hatte keine Ahnung von gar nichts, war aber unendlich stolz, Besitzer einer so fortschrittlichen Technologie zu sein.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-466" title="c64combo" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/c64combo.jpg" alt="c64combo" width="300" height="258" /></p>
<p><span id="more-462"></span>Mit meinem damaligen Kumpel Matthias überwarf ich mich zu diesem Zwecke zum ersten Mal, da ich darauf bestand, in unserer gemeinsamen &#8220;Detektei&#8221; die elektronische Datenverarbeitung einzuführen, was sich jedoch seiner Kontrolle entzogen hätte und er war immer schon ein ausgewachsener Kontrollfreak.</p>
<p>Auch damals kosteteten Originalspiele ein Heidengeld. Also begnügte ich mich anfangs mit dem Abtippen von Assemblerlistings aus den gängigen Computermagazinen, um meinem Spieltrieb Genüge zu tun.  Irgendwann musste es aber dann doch &#8220;Commando&#8221;, &#8220;Giana Sisters&#8221; und &#8220;Pit Stop 2&#8243; sein, mangels Budget wurde also ein Tauschring für Raubkopien ins Leben gerufen, der sich bald über die gesamte, alte Bundesrepublik erstreckte. Wir tauschten ausschließlich via Disketten, die wir uns damals gegenseitig auf sogenannte Postlagerkarten schickten, die in den naiven alten Zeiten auch für Kinder erhältlich waren.</p>
<p>Auch für einen Akkustikkoppler war kein Geld da, also wurde unter der Hand ein gemeinsamer im Freundeskreis angeschafft, welchen wir aber ausschließlich nachts bei einem Kumpel verwenden konnten, so uns unsere Eltern die Fremdübernachtungen gestatteten. Nachdem ich mich rudimentär in Basic, noch rudimentärer in Assembler und ein bisschen intensiver in das BTX-Protokoll eingearbeitet hatte, war ich bald für das Eindringen in fremde BTX-Mailboxen zuständig, wo wir oft genug noch nicht veröffentlichte Games als sogenannte 0-Day Versionen stahlen, die dann auf einfachste Weise &#8220;gecrackt&#8221; und mit unserem Group-Logo veröffentlicht wurden. Nebenbei sorgte ich mit ein paar selbstgeschriebenen Striptease-Sprites in der Schule für Unruhe.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-467" title="232913989197b5ff26d5ot" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/232913989197b5ff26d5ot-300x187.jpg" alt="232913989197b5ff26d5ot" width="300" height="187" /></p>
<p>Irgendwann stand ein Plattformwechsel an, den ich jedoch nicht mitvollziehen konnte, da mir niemand einen Amiga oder einen Atari ST zu finanzieren bereit war. Vom aktiven Group-Member wurde ich also zum offenmäulig staunenden Beisitzer ohne technische Kompetenz. Eine ziemliche Schmach. Ich spielte noch eine Weile mit dem C64 herum, expermimentierte mit dem Final-Cartridge III und lötete immer mal wieder unsinnig auf der Platine herum. Bis ich irgendwann mit einem etwas zu heissen Kolben die CPU in die ewigen Jagdgründe schickte. Das traurige Ende meiner &#8220;Hackerkarriere&#8221; für sehr lange Zeit.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-468" title="commodore-c64-c1280-n-173687-13" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/commodore-c64-c1280-n-173687-13-300x271.jpg" alt="commodore-c64-c1280-n-173687-13" width="300" height="271" /></p>
<p>Erst zur Markeinführung von Windows 95 auf dem Pentium I stieg ich wieder ins &#8220;Geschäft&#8221; ein, inzwischen Anfang 20, verheiratet  und bereits in Berufsausbildung zum Krankenpfleger. Allerdings auf dem abgelegten 486 DX meines damaligen Schwiegervaters unter Windows 3.11. Nichts desto trotz war ich der zweite, mir persönlich bekannte Mensch mit einem Internetzugang zuhause. Modem, versteht sich, ein 33.600er. Ich bastelte, tunte und werkelte so lange an dem DX herum, bis ich Windows 95 ans Laufen bekam, das 3.11er war aus meinem ermessen nicht zu ertragen, da war seinerzeit das GeOS auf dem C64 schon weiter. Ich entdeckte Webforen und -Chats für mich, saß nächtelang an der Kiste, rüstete auf, installierte schließlich Windows 98, flog mehrfach konsequenzlos mit halbherzigen Bruteforces auf interessante Ziele auf und entwickelte nach und ein Gefühl dafür, wie ich meine Spuren auf fremden Systemen zu verwischen hatte. Die Linuxzeit war angebrochen, selbstredend noch ohne graphische Oberfläche.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-469" title="zoom_s_p_22759_1ashx" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/zoom_s_p_22759_1ashx-300x225.jpg" alt="zoom_s_p_22759_1ashx" width="300" height="225" /></p>
<p>1999 beendete ich meine Ausbildung mit exzellentem Abschluss, fand jedoch keinen Job in meinem Beruf, weil meine Pflegedienstleiterin, ihr durch aufmüpfige und aufsässige Art aufgefallen, alle Krankenhäuser im Umkreis vor mir gewarnt hatte.</p>
<p>An einem bierseeligen Abend bewarb ich mich schließlich via Email beim deutschen Herzzentrum in München als Chefarzt der Neurologie, beim Stern in Stuttgart als Chefredakteur und bei der Softwarefirma, die Lohn- und Gehalt sowieso Personaleinsatzplanung in meinem Ex-Krankenhaus machte, als Geschäftsführer. Das Herzzentrum bot mir schließlich ein Vorstellungsgespräch als Krankenpfleger an, der Stern stellte nach persönlicher Vorstellung ein Volontariat in Aussicht. Die Softwarefirma fragte schlicht, ob ich am nächsten Sonntagmorgen zu einem Vorstellungsgespräch bereit sei. Das gefiel mir, da fuhr ich hin. Nach einem Nachtdienst in Koblenz bis 06:30 h eilte ich nach Neuss und wurde fragentechnisch fürchterlich auf die Probe gestellt. Ich hatte absolut null Ahnung von professioneller Datenverarbeitung, Projektmanagement, Kundenbetreuuung oder sonst einem sinnvollen Einsatzgebiet. Zudem konnte ich mir partout den Namen des Geschäftsführers nicht merken.</p>
<p>Nichts desto trotz bat man mich kurz darauf, erneut zu erscheinen. Diesmals war ich vorbereitet und konnte punkten. Arbeitsbeginn als Kundenbetreuer zum nächsten Ersten.</p>
<p>Der Anfang war mehr als hart. Man setzte mich als verantwortlichen Kundenbetreuer für die Bereiche Zeiterfassung und Personaleinsatzplanung ein, zur Einarbeitung wurde ich zehn Tage neben einen Entwickler gesetzt, der nicht mit mir redete, mich anderen gegenüber jedoch als seinen Hund vorstellte. Für die Woche über hatte ich in Düsseldorf ein kleines Einzimmerappartement, in dem zuvor ein Junkie gehaust hatte, so dass ich im Schnitt meine 18 Stunden am Tag arbeitete und lernte.</p>
<p>Nach 10 Tagen stellte man mir eine Schubkarre mit Rechnerteilen hin und meinte, dies sei mein Arbeitsplatzrechner. Ich bastelte eine Weile und übernahm dann, völlig ahnungslos, den Support von rund 30 Kunden, die allesamt wegen eines grottenschlechten Programms und bis dato null Service mehr als entnervt waren&#8230;</p>
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		<title>Mobil audiophil &#8211; Ende eines Horrortripps?</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/10/mobil-audiophil-ende-eines-horrortripps/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 08:23:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, ich stehe auf wohlklingende Töne. Ich habe einen sehr speziellen Musikgeschmack: Ich liebe nur das Gute, genreunabhängig. Ganz wichtig aber: Es muss exzellent klingend wiedergegeben werden. Zum Herrenabend auf der Terasse verwende ich eine kleine Bose-Anlage, im Haus kann ich wegen meiner Weiber sowieso niemals Musik hören. Selbst der AKG-Ohrmuschelhörer, der mal richtig Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-450" title="schall" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/schall-205x300.jpg" alt="schall" width="205" height="300" /></p>
<p><strong>Ja, ich stehe auf wohlklingende Töne. Ich habe einen sehr speziellen Musikgeschmack: Ich liebe nur das Gute, genreunabhängig. Ganz wichtig aber: Es muss exzellent klingend wiedergegeben werden.</strong></p>
<p>Zum Herrenabend auf der Terasse verwende ich eine kleine Bose-Anlage, im Haus kann ich wegen meiner Weiber sowieso niemals Musik hören. Selbst der AKG-Ohrmuschelhörer, der mal richtig Geld gekostet hat, nutzt mir nichts mehr, er lässt als halboffenes System zu viel Nebengeräusche (Geschwätz, Gekreisch, Gekeife, Gebelle und kleinstkindliches Wehklagen) durch. Im Büro die gleiche Problematik, hier sind es kollegiale Telefongespräche, die mir den letzten Nerv rauben.</p>
<p>Ich will, nein, ich muss aber Musik hören, sonst werde ich krank. Also habe ich vor einiger Zeit geräuschisolierende in-ear-Kopfhörer für mich entdeckt. Das Konzept klingt vielversprechend: Der Klang wird bei geringer Lautstärke und minimalem Schalldruck direkt auf das Trommelfell abgestrahlt, dichtende Polster schirmen dabei das Ohr von Nebengeräuschen zu einem hohen Grad ab. Doch die Suche nach dem WAHREN inear gestaltete sich mehr als schwierig. Scheissdrecksklang, schmerzhafte &#8220;Passform&#8221;, mangelnde Geräuschabschirmung, idiotische Frequenzabstimmung (zerrende Höhen bei schlappen Bässen, völlige Mittenlosigkeit, dumpf dröhnende Mässe bei nicht hörbaren Höhen, etc.), das alles ist Realität, ist Alltag.</p>
<p><span id="more-447"></span></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-451" title="sennheiser-cx-95" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/sennheiser-cx-95.png" alt="sennheiser-cx-95" width="290" height="290" /></p>
<p>Alles angefangen hat mit einem Sennheiser CX-95. Für 99 Euro nicht gerade ein Geschenk, sollte man meinen. Klanglich halbwegs solide, etwas zu brummige, künstlich angehobene Bässe bei eher wenig brilliantem Gesamteindruck. Die monströsen Ohrpassteile schmerzten jedoch unerträglich und die Klagabschirmung ist bestenfalls mittelmäßig.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-453" title="apple_in_ear_headphones-i" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/apple_in_ear_headphones-i-300x300.jpg" alt="apple_in_ear_headphones-i" width="300" height="300" /></p>
<p>Der nächste Streich: Apples In-Ears der ersten Generation. Praktisch die integrierte Freisprecheinrichtung, da ich meist sowieso am iPhone höre, indiskutabel Klang und Passform. So oft ist mir noch nie etwas aus dem Ohr gefallen. Schick waren sie und zum Telefonieren klasse, aber als Kopfhörer eine Katastrophe. Mit 79 Euro definitiv viel zu teuer.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-454" title="bose_inear" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/bose_inear.jpg" alt="bose_inear" width="291" height="292" /></p>
<p>Nach vielfacher Empfehlung dann ein Bose Triport für wieder 99 Euro. Klangbild ausgewogen, wenn auch etwas basslastig, in den hohen Höhen eher schwach. Praktisch keine Geräuschsisolierung, da die Bose keine echten In-Ears sind, sie werden eher so locker ins Ohr &#8220;gelegt&#8221;. Leider neigen auch in der Produktrevision die Passstücke immer noch dazu, sich unmotiviert vom Chassis zu lösen. Prädikat: Im Alltag unbrauchbar, sofern man nicht ständig den Muffen hinterhersuchen möchte und auch einfach einmal Ruhe braucht.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-455" title="shure_se310_schwarz" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/shure_se310_schwarz.jpg" alt="shure_se310_schwarz" width="252" height="221" /></p>
<p>Hernach habe ich einen großen Fehler begangen, den ich aktuell teuer bezahlt habe: Ich habe alle Shure SEs probegehört, angefangen beim 110 (katastrophaler Klang), über den 210 (blechern, charakterlos), weiter zum 310 (klaglich brilliant, ausgewogen, neigt leicht zum Verwaschen, bassschwach), über den 420 (absolut brilliant, exzellente Passform und Geräuschisolierung, aber deutlich zu schwach im Bass) bis schließlich hin zum 530 (Optimum aller Dinge, klaglich unerreicht, exzellente Abschirmung und Passform). Leider war mir der SE530 PTH mit seinerzeit 560 Euro einfach viel zu teuer, weshalb ich mit dem 310er einen ganz brauchbaren Kompromiss einging. Leider aber habe ich den unglaublich geil-grossartigen Sound des 530er nie wieder vergessen können&#8230;</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-456" title="apple_in_ear_headphones-ii" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/apple_in_ear_headphones-ii-300x300.jpg" alt="apple_in_ear_headphones-ii" width="300" height="300" /></p>
<p>Als letzten Versuch habe ich mir noch die Apple In-Ears  der zweiten Generation für erneut 79 Euro zugelegt und wurde nicht enttäuscht, durch das 2-Driver-Kozept hat sich der Apple klanglich ganz weit nach oben gemausert, die Passform wurde optimiert und genügte nun meinen Ansprüchen. Klar, er hätte gerne etwas brillianter sein dürfen und untenrum mehr Dampf machen, aber die Freisprechfunktion und die Möglichkeit, den iPod des iPhones direkt am Kabel zu steuern machte einige Abstriche wett. Leider hat es alsbald einen der vier Driver komplett zerissen (der sieht regelrecht wie explodiert aus, habe nachgeschaut), womit der Hörer unbrauchbar wurde.</p>
<p>Zur Zeit schlage ich mich wieder mehr schlecht als Recht mit den Shure SE 310 (bei Saturn immerin satte 250 Euro wert) herum, die wirklich geil klingen, wenn man sie denn wirklich nanomillimetergenau im Ohr ausgerichtet hat. Das ist sehr lästig und hält meist nicht lange an. Zudem muss ich die Teile jedesmal, wenn ich im Büro angesprochen werde, mühseelig aus den Ohren heraus und später wieder hineinpuhlen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-457" title="shure_se530pth" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/shure_se530pth.jpg" alt="shure_se530pth" width="252" height="221" /></p>
<p>Nach ewiger Recherche habe ich jetzt eine Quelle erschließen können, von der ich den SE 530 PTH mit &#8220;Push to Talk&#8221; und iPhone Freisprechung halbwegs bezahlbar beziehen kann. gestern bestellt, ich warte sehnsüchtigst.</p>
<p>Der Apple wird umgetauscht, wenn ich den zusammen mit meinen restlichen Hörern bei ebay verscherbele, habe ich den Kaufpreis ja praktisch wieder drin. Und endlich den Hörer, den ich sowieso immer schon wollte, noch bevor es ihn überhaupt gab.</p>
<p><strong>Wer Interesse an so einem Teil hat, ich überlege aktuell, ob ich die nicht in kleinerem Stile gewerblich importieren soll. Gewährleistung und Abwicklung übernehme dann praktisch ich, lediglich die Bestellzeit dauert zwei bis maximal drei Wochen. <em>Einfach melden</em>!</strong></p>
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		<title>Dr. Gadget</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 13:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geek]]></category>
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		<category><![CDATA[Nerd]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin ein nerdiger Geek. Ich gestehe. Wenig macht mich bislang glücklicher, als ein neues, kleines, elektronisches Spielzeug. Ich hatte derer schon viele. 90 % davon habe ich nur am Anfang genutzt, um sie auszuprobieren, danach praktisch nie wieder. Aber aktuell habe ich ein wirklich heilsbringendes Set von Gerätschaften, die ich immer dabei habe und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ein nerdiger Geek. Ich gestehe. Wenig macht mich bislang glücklicher, als ein neues, kleines, elektronisches Spielzeug. Ich hatte derer schon viele. 90 % davon habe ich nur am Anfang genutzt, um sie auszuprobieren, danach praktisch nie wieder. Aber aktuell habe ich ein wirklich heilsbringendes Set von Gerätschaften, die ich immer dabei habe und in ständigem Gebrauch. Und ja, sie machen mir das Leben leichter:</p>
<p><strong>MacBook Air</strong></p>
<p><img src="http://img7.imageshack.us/img7/4173/macbookair1b.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Von vielen als Lifestyleprodukt verpönt, beziehe ich dennoch einen echten Mehrwert aus Größe und Gewicht. Ich nutze das Gerät im Büro zum Arbeiten, zuhause zum Arbeiten, zum Spielen und zum VideoImBettAnschauen. Da zählt jedes Kilo. Ich brauche keine optischen Laufwerke mehr und der 1,8 GHZ DualCore mit der 128 GB SSD bringen unter Mac OS mehr als genug Power. Ich spiele beispielsweise Half Life 2 ohne Ruckeln in mittleren Details darauf.</p>
<p>Enttäuscht bin ich vom Alugehäuse: Meinen Deckel &#8220;ziert&#8221; schon eine kleine Beule, der Funktion tut das aber keinen Abbruch.</p>
<p><strong>Fazit: Sexy UND funktional</strong><br />
<strong><span id="more-371"></span>iPhone 3G white 16 GB</strong></p>
<p><img src="http://img4.imageshack.us/img4/8127/iphonedfp.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Schön, schlank, blond. Genauso dachte ich immer über das Modepüppchen, das sich zwischenzeitlich als mein wichtigster Begleiter im harten Geschäftsalltag und auch privat erwiesen hat. Ich hatte schon sehr viele Smartphones, auf Windows mobile oder Symbian Basis, doch keines war tatsächlich daszu geeignet, emails zu lesen UND zu schreiben, im Web zu surfen, zu twittern, Feeds zu lesen, Fotos zu betrachten, Videos anzuschauen UND zu telefonieren. Das iPhone ist es, seit iPhone OS 3.0 sogar uneingeschränkt. Die lästigen Kinderkrankheiten sind ausgemerzt, essentielle Funktionen (Copy &amp; Paste, breite Tatstatur in ALLEN Anwendungen etc.) sind endlich implementiert. Die App-Store Plattform erlaubt das Nachladen hochnützlicher Anwendungen und als Entwickler auch ein nicht zu verachtendes Zubrot.</p>
<p>Heute habe ich mir den Nachfolger zusätzlich bestellt, das neue iPhone 3 GS bietet nicht nur eine deutlich schnellere Performance, auch der Speicher ist mit 32 GB endlich &#8220;erwachsen&#8221;. Zudem kann es nun Videos in guter Qualität aufzeichnen, versteht die menschliche Sprache und ersetzt vollständig ein KFZ-Navi. Ich freu mich drauf.</p>
<p><strong>Apple Bluetooth Headset</strong></p>
<p><img src="http://img3.imageshack.us/img3/6472/applebluetoothheadsetun.jpg" border="0" alt="" /></p>
<p>Ich könnte nicht behaupten, das Apple Headset könne mehr Dinge als andere, oder irgendetwas besser. Aber es ist bildschön, aufgrund seines Metallgehäuses ausserordentlich robust und es tut genau was es soll. Kann auch an anderen BT-Handys verwendet werden. Nur sexy. Sonst nichts.</p>
<p><strong>Canon IXUS 110 i</strong></p>
<p><img src="http://img37.imageshack.us/img37/2995/bild314300x168.png" border="0" alt="" /></p>
<p>Wenn die iPhone Kamera doch einmal nicht ausreicht, ziehe ich die IXUS aus der Tasche. Mit 14 Megapixeln, Panorama, 4 fachem optischen Zoom, einem Hammer-Bildprozessor und Videos in HD Auflösung gibt es in meinem Leben keine Anforderung an eine Knipse, die das kleine Teil mit der superschnellen Reaktionszeit und den unglaublichen Akkulaufzeiten nicht bewältigen könnte. Die Bilder sind in jeder Lage von hervorragender Qualität, obwohl ich ausschließlich den Automatikmodus verwende.</p>
<p><a title="kerls.org - Forum" href="http://www.kerls.org/forum/index.php?topic=206.msg1077;topicseen#new" target="_blank">DISKUSSION auch HIER</a></p>
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