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	<title>schwarzsicht &#187; Frauen</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>SchneeBITCHchen und Hosentod</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-338" title="bitch_tod" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/05/bitch_tod-300x197.jpg" alt="bitch_tod" width="300" height="197" /></p>
<p><strong>Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich vielfältiger in zahlreiche Untergattungen. Den ersten beiden sei sich hiermit einmal detailierter angenommen.<br />
</strong></p>
<p>Es war einmal, vor gar nicht all zu langer Zeit, ein liderliches Frauenzimmer, das durch die finstren Spelunken der Großstadtwälder striff um Beute zu reißen.</p>
<p>Oft traf Sie dort auf ihre Mitstreiterin, die außer Konkurrenz jedoch ganz andere Beute im Visiere hielt, welches jedoch allermeist geschlossen war.</p>
<p>So unterschiedlich der beiden Motivation, so verschieden ihr Vorgehen, so vergleichbar doch das Ergebnis.</p>
<p><span id="more-332"></span>Während sich die eine die Nase grundsätzlich innen zu pudern pflegt, verzichtet die andere ganz auf naturfremde Hilfsmittel und setzt allein auf das Gute im Menschen. Meist sind es Männer, die mit Ersterer bereits schlechte Erfahrungen hinter sich bringen durften, die sich auf Zweitere einlassen, und vice versa.</p>
<p>Der natürliche Lebensraum der gemeinen Koksnutte ist die hochpreisige Bar im Medien- bist Künstlersegment. Hier hält das meist possierliche Weibchen, die drogeninduzierte Aufregung kaum zu verbergen in der Lage, aufgeregt Ausschau nach neuen Opfern. Die Terminologie &#8220;Koksnutte&#8221; ist im Übrigen kein Hinweis darauf, das die entsprechenden Genre-Vertreterinnen hauptberuflich im horizontalen Gewerbe tätig seien, es gibt lediglich Aufschluss darüber, dass diese sich für ein Näschen blindlings zu verkaufen bereit sind.</p>
<p>In oft aufwändigem Federkleid, das jedoch kaum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen zu bieten vermag, schleichen sie sich langsam und Schutzbedürftigkeit vorgaukelnd an ihre späteren Opfer an: Finanziell potent anmutende Männer mittleren Alters, die trotz eleganten Kleidungsstils abgefuckt genug aussehen, ihre meist hart erlogene Kohle für illegale Drogen zu verschleudern. Die Schneebitch hat in aller Regel wenig Zeit, denn die Natur der Droge verlangt häufiges und regelmäßiges Nachlegen. Ist die Zufuhr einmal unterbrochen, ist die Possierlichkeit recht bald dahin und aus dem ansehnlichen Thekenschmuck wird alsbald ein aggressiv/depressives Nervenbündel ohne Aussicht auf weiteren Jagderfolg.</p>
<p>Nach wenigen Augenaufschlägen, manuell arrangierter, großzügiger Dekolleteeausleuchtung und einigen Schlucken erschnorrter Cocktailplörre geht es dann recht schnell zur Sache. In eher mittelmäßigen Kreisen wird nach einer schnellen Line vom Scheißhausdeckel noch flott narkotisiert der Hintern hingehalten, die High Society spült die Koksreste im Hotelzimmer mit Schampuss vom Zahnfleisch, bevor der Brausespender seinen Lohn erhält.</p>
<p>Die Lebenserwartung einer Schneebitch ist äußert begrenzt, chronisches Untergewicht legt auch die balsamierteste Haut recht bald in schattenspendende Furchen, und irgendwann fällt so eine Nase auch mal ab. Mangels Beschaffungsmöglichkeiten verlangert sich der Konsum recht bald ins Crackmillieu, wo die Ärmsten nach kurzer und schmerzhafter Karriere auf der Bahnhofstoilette recht bald sang und klanglos in die Drogenstatistik einfließen und nichts weiter zurücklassen als ein Häufchen chemisch zersetzten Fleischs, das bestenfalls noch in der medizinischen Forschung Verwendung findet.</p>
<p>Ganz anders da die Beweggründe, wie auch die Vorgehensweise des redlichen Fräullein Hosentods. Nach jahrelanger Einsamkeit wurde sie initial einmalig von maximal entnervten, bereits gebundenen Freundinnen auf die Piste verschleppt um endlich einen abzugreifen, natürlich erfolglos, fand aber eine Art masochistischen Gefallens an dem sündigen Treiben des Nachtlebens und machte sich von hier an selbstständig und alleine auf die Jagt.</p>
<p>Vorwiegend in Bierkneipen trifft man sie, das Warten auf eine erträumte Verabredung vorschützend, in beinnahe exotisch normal anmutendem Outfit Verlegenheitshandlungen ausüben. Mit scheuen Blicken, versonnenem Lächeln und jovialem Zwinkern spinnt sie ein thekenumfassendes Netz aus trügerischer Sicherheit, dem früher oder später ein frisch getrennter Trottel, der einfach nur mal wieder unkompliziert saufen und vögeln will, ins Netz gehen muss. Sind die Absichten des Angelockten meist von Anfang an offen und ehrlich dargelegt, spielt die Protagonistin des sich anbahnenden Trauerspiels mit angedeuteten Reizen und verdeckten Zweideutigkeiten und erhält so die stumpfsinnige, alkoholschwangere Geilheit ihres Gegenübers auf kontrollierbarem Niveau aufrecht. Auf das irgendwann fallende &#8220;Jetzt laber mal nicht so viel, Süße, lass uns ficken gehen&#8221;, reagiert sie mit roten Wangen und verschämtem Hühnergegacker, verfolgt aber ihr definiertes Ziel, das &#8220;richtige Kennenlernen&#8221; ihres Gegenübers weiter vehement. Es kommt ihr gar nicht in den Sinn, mit einem Wildfremden durch die Laken zu rudern, vielmehr nutzt sie den Anschein, um den Kontakt zu halten und ihr praktisch nicht vorhandenes Selbstbewusstsein mit plumper Begierde aufzuwerten. Eigentlich will sie doch nur reden. Oder endlich &#8220;den Richtigen&#8221; kennenlernen.</p>
<p>Ihr Gegenüber erträgt den nicht erebbenden Redeschwall nur mit Hilfe zunehmender Alkoholdosierungen, wird irgendwann dann doch mit nach Hause geschleppt, aus Mitleid, bringt aber hier im Vollrausch sowieso nichts mehr zu Stande, oder wird, falls doch, mit Monologen über Kinderwunsch, Ehever<span style="text-decoration: line-through;">b</span>rsprechen und &#8220;Zusammenveranlagung&#8221; endgültig verbal entmannt.</p>
<p>Das Fräullein Hosentod verbringt meist ihre besten Jahre mit dieser Masche, um letztlich doch als verbitterte Jungfer einsam hinwegzuwelken. Nur zu oft findet man diesen Typ Frau in Berufen wie Lehrerin, Kinderkrankenschwester oder in Forschungstätigkeiten.</p>
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		<title>Tussi-Ness</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich. Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-153" title="wellness" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/03/wellness-300x178.jpg" alt="wellness" width="300" height="178" /></p>
<p><strong>Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich.<br />
</strong></p>
<p>Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, die im bemitleidenswerten Stress, stets das aktuellste Manolo Blahnic Modell an den unbenutzen Füßen zu tragen, schier zu vergehen droht. Wenn die Aufregung über das minderbemittelte, aber hochbezahlte Kinderbetreuungspersonal wieder einmal überhand nimmt und sich der seelenlose Gatte vorzugsweise bei Sechzehnstundenbürotagen entspannt, ist der Wellness-Kurzurlaub mit den gleichermaßen &#8220;betroffenen&#8221; Silikontittenfreundinnen ganz klar zum Zwang geworden.</p>
<p>Wohin auch mit der Kohle?</p>
<p>Wellness ist für reiche Mädchen, denen die Ideen ausgehen, die zugefallene Kohle sinnvoller zu verprassen. Männer, die Wellnessurlaube antreten, sind entweder schwul, homosexuell, oder aber vom anderen Ufer.</p>
<p><span id="more-152"></span>Soweit meine Meinung bis letztens&#8230;</p>
<p>Aus eigener Erfahrung muss ich das bestehende Bild jedoch nunmehr geringfügig ergänzen: Es kann einem auch als nichtschwuler Mann passieren, dass man sich plötzlich in einer nicht bewusst provozierten Wellness-Situation befindet:</p>
<p>Beispielsweise kann Mann heutzutage derart erschöpft sein, dass er zu bestimmten Zeitpunkten zu allem ja und Amen sagt, schlicht um weiteren Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Anstatt des ordnungsgemäßen Aktivabenteuerurlaubs mit den versoffenen Singlekumpels, kommt dann halt ein Massageaufenthalt mit Langeweilegarantie zur Buchung, jedoch hat Mann ihn dann vermutlich auch nötig.</p>
<p>Oder aber, Mann ist einfach derart im Arsch, dass er bereit ist, sämtliche Klischees überlastungsamnestisch über Bord zu werfen, im unbezwingbaren Hunger auf Ruhe und Entspannung sämtliche Resortiments abzulegen und sich einfach auf etwas einzulassen, was Mann nicht kennt, was aber zumindest nicht anstrengend klingt.</p>
<p>So geht es beispielsweise mir. Ich begebe mich morgigen Tages auf einen fremdinitialisierten, aber zu keinem Zeitpunkt abgelehnten Wellnessurlaub. Vier Tage lang.Wahrscheinlich rettet die Perle gerade mein Leben. Und ihrs.</p>
<p>Aber wir reden nicht drüber&#8230;</p>
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		<title>Zwangsfeminisierung</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 09:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Männer stinken nun einmal. Das liegt an der höheren Pheromonausschüttung, dem effizienteren Metabolismus und an dem Umstand, das ehrliche Arbeit nunmal schweißtreibender wirkt als von morgens bis Abends nur das Sprechwerkzeug zu strapazieren. Doch in einer zwischenzeitlich weiblich dominierten Waschlappengesellschaft tolerieren die ach so feinen Tussennasen keinen echten, männlichen Geruch mehr. Drum kann sich Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Männer stinken nun einmal. Das liegt an der höheren Pheromonausschüttung, dem effizienteren Metabolismus und an dem Umstand, das ehrliche Arbeit nunmal schweißtreibender wirkt als von morgens bis Abends nur das Sprechwerkzeug zu strapazieren. </strong></p>
<p>Doch in einer zwischenzeitlich weiblich dominierten Waschlappengesellschaft tolerieren die ach so feinen Tussennasen keinen echten, männlichen Geruch mehr. Drum kann sich Mann heute kaum mehr ohne Deo auf die Straße wagen, wenn er gezwungen ist, für seinen Lebensunterhalt erwerbstätig zu sein, wo nicht allein Seinesgleichen Steine schleppen.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p>Ich verwende zu diesem Zwecke seit Jahren erfolgreich ein großartiges Produkt: Das praktisch neutral riechende Rexona Cotton Dry als Roll on. Mehr als 24 Stunden besänftigt es meine Achselschweissdrüsen auch bei höchster Belastung in tropischen Temperaturverhältnissen. Doch was müssen meine weit aufgerissenen Augen schmerzlich erkennen:</p>
<p><strong>Das unveränderte Produkt trägt seit kurzem dem Untertitel &#8220;For Women&#8221;. IN ROSA!<br />
</strong></p>
<p>Die Frage nach dem Warum drängt sich geradezu auf: Wirkt das Deo plötzlich nur noch bei Frauen? Wohl kaum. Ich vermute Marketingaspekte hinter dieser fatalen Entscheidung: Der Markt der Kosmetikprodukte für Frauen ist, trotz der medial verordneten Metrosexualität des &#8220;<em>modernen Mannes</em>&#8221; immer noch ergiebiger. Und Frauen gönnen sich gerne etwas &#8220;<em>Spezielles</em>&#8220;, &#8220;<em>nur für sie</em>&#8220;. Letztlich eine Folge der Emanzipierung, während der Frauen jahrzehntelang eingeredet wurde, etwas Besonderes, etwas <em>Besseres</em> zu sein. Da kann es kaum angehen, dass frau sich ein so intimes Produkt wie einen Deoroller mit dem Manne teilt.</p>
<p>Als Mann ist man zwischenzeitlich dazu verdonnert, entweder wie ein alkoholisierter Moschusochse zu dünsten, oder aber den Flair eines Kölner Schwulenpuffs zu verströmen. Geruchsneutrale, hochwertige Produkte für den Mann, oder noch lieber UNISEX, mit <em>Understatement </em>sterben aus, mehr und mehr reißen sich Marketingfachfrauen alles unter den Nagel und feminisieren gnadenlos auch noch den letzten Funken Individualität in einer erstickenden Duftkerzenpopulation. Individuell ist es nämlich zwischenzeitlich, NICHT zu riechen.</p>
<p>Ich will nicht wie ein Wunderbaum odierend durch die Welt taumeln, von Alkohol meiner Düfte geradezu zurechnungsunfähig. Ich will meinen Achselgeruch unter Kontrolle halten und ansonsten einfach so riechen wie ich.</p>
<p>Und mal ehrlich: Solange Weibsvolk rülpsend und furzend in Männerhemden durch die Gemarkung vandaliert, gebe ich einen Scheiß auf derlei Aufschriften. Sollen sie meinethalben &#8220;<em>Für Weiber und Schwule</em>&#8221; drauf schreiben, ich schmiers mir immer noch unter die Arme. Wäre ja noch schöner</p>
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