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	<title>schwarzsicht &#187; Emanzipation</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Herzzeit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 09:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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Der MC Winkel hat da auf eine schöne Idee hingewiesen, derer ich mich völlig eigennützig einmal anschließe, denn auf die Dauer sind mir meine 15 Stammleser dann doch nicht genug. Nichts gegen diese Stammleser, ich liebe sie alle, auch wenn ich fast keinen kenne, aber wenn ich ein privates Tagebuch schreiben wollte, könnte ich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-214" title="herz-fuer-blogs" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/04/herz-fuer-blogs-300x38.gif" alt="herz-fuer-blogs" width="300" height="38" /></p>
<p>Der <a title="WHUDAT.de" href="http://www.whudat.de/wp-trackback.php?p=3430" target="_blank">MC Winkel</a> hat da auf eine schöne Idee hingewiesen, derer ich mich völlig eigennützig einmal anschließe, denn auf die Dauer sind mir meine 15 Stammleser dann doch nicht genug. Nichts gegen diese Stammleser, ich liebe sie alle, auch wenn ich fast keinen kenne, aber wenn ich ein privates Tagebuch schreiben wollte, könnte ich auch Papier benutzen.</p>
<p>Soviel dazu, ich sei stur und unbelehrbar&#8230;</p>
<p>Nebst dem <a title="WHUDAT" href="http://www.whudat.de" target="_blank">Herr Winkel</a> lese ich noch ein paar andere Blogs:</p>
<p>- den <a href="http://naturalbornchiller.instinctive.de/home/" target="_blank">Naturalbornchiller </a>, der, wenn auch mitunter etwas naiv, sich mit der ganzen Welt dergestalt anlegt, dass er seine Blogposts regelmäßig mit einem Passwort wegsperren muss,</p>
<p>- <a href="http://www.diejulia.net/wp/" target="_blank">dieJulia</a>, die zwar inzwischen lieber fotographiert, als schreibt, aber immer wieder einmal zwischendurch mit ihren grenzüberschreitend genialen Formulierungskonstrukten zu begeistern weiss,</p>
<p>- den <a href="http://parkster.de/" target="_blank">Parkster</a>, eine Weile mal nicht, jetzt wieder schon, seit er sich außer für seinen Bauch und seinen Sport inzwischen auch wieder für anderes interessiert,</p>
<p>- die <a href="http://www.finjablog.de/" target="_blank">Finja</a>, die mit wahnwitzigen Alltagsberichten ihre gähnend langweiligen Politikexzesse gekonnt überspielt und somit ihren Shice an den Mann bringt, auch wenns keinen interessiert,</p>
<p>- den geistigen Massenmörder <a href="http://germanpsycho.wordpress.com/" target="_blank">German Psycho</a>, der leider viel zu wenig schreibt, mit dem ich aber immer wieder gerne einer Meinung bin,</p>
<p>- die Frau <a href="http://www.septemberrave.com/" target="_blank">SeptemberRave</a>, die aus dem letzten Quentchen Glück noch ein Fass Elend zu pressen weiss,</p>
<p>- Madame <a href="http://out-of-uppen.blogspot.com/" target="_blank">Ninifaye</a>, die auch viel zu viel fotographiert, statt ihrer Wortkunst öfter freien Lauf zu lassen,</p>
<p>- den Herrn <a href="http://chaosplanet.phlekmaz.de/" target="_blank">BastiH</a>, der wie kein anderer sein Selbstmitleid in Prosa zu kostümieren weiss,</p>
<p>- die <a href="http://vizekoenigin.wordpress.com/" target="_blank">Vizekönigin</a>, die mit scharfem Blick die obskursten Abstraktivitäten schonungslos ans Licht zerrt</p>
<p>- und letztlich den Herrn <a href="http://blindtextblog.blogspot.com/" target="_blank">Ramses</a>, der kurz und prägnant die Welt versteht und sie ausschweifend auf den Punkt bringt.</p>
<p>Nun bin ich hinreichend zu Kreuze gekrochen, habe mich übergeben wie des Apotheker Wipfs bedauernswerte Zosse und würde mich sogar ein wenig schämen, wenn mir nicht alles so furchbar scheissegal wäre. Prost Mahlzeit!</p>
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		<title>Tussi-Ness</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich.

Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-153" title="wellness" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/03/wellness-300x178.jpg" alt="wellness" width="300" height="178" /></p>
<p><strong>Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich.<br />
</strong></p>
<p>Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, die im bemitleidenswerten Stress, stets das aktuellste Manolo Blahnic Modell an den unbenutzen Füßen zu tragen, schier zu vergehen droht. Wenn die Aufregung über das minderbemittelte, aber hochbezahlte Kinderbetreuungspersonal wieder einmal überhand nimmt und sich der seelenlose Gatte vorzugsweise bei Sechzehnstundenbürotagen entspannt, ist der Wellness-Kurzurlaub mit den gleichermaßen &#8220;betroffenen&#8221; Silikontittenfreundinnen ganz klar zum Zwang geworden.</p>
<p>Wohin auch mit der Kohle?</p>
<p>Wellness ist für reiche Mädchen, denen die Ideen ausgehen, die zugefallene Kohle sinnvoller zu verprassen. Männer, die Wellnessurlaube antreten, sind entweder schwul, homosexuell, oder aber vom anderen Ufer.</p>
<p><span id="more-152"></span>Soweit meine Meinung bis letztens&#8230;</p>
<p>Aus eigener Erfahrung muss ich das bestehende Bild jedoch nunmehr geringfügig ergänzen: Es kann einem auch als nichtschwuler Mann passieren, dass man sich plötzlich in einer nicht bewusst provozierten Wellness-Situation befindet:</p>
<p>Beispielsweise kann Mann heutzutage derart erschöpft sein, dass er zu bestimmten Zeitpunkten zu allem ja und Amen sagt, schlicht um weiteren Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Anstatt des ordnungsgemäßen Aktivabenteuerurlaubs mit den versoffenen Singlekumpels, kommt dann halt ein Massageaufenthalt mit Langeweilegarantie zur Buchung, jedoch hat Mann ihn dann vermutlich auch nötig.</p>
<p>Oder aber, Mann ist einfach derart im Arsch, dass er bereit ist, sämtliche Klischees überlastungsamnestisch über Bord zu werfen, im unbezwingbaren Hunger auf Ruhe und Entspannung sämtliche Resortiments abzulegen und sich einfach auf etwas einzulassen, was Mann nicht kennt, was aber zumindest nicht anstrengend klingt.</p>
<p>So geht es beispielsweise mir. Ich begebe mich morgigen Tages auf einen fremdinitialisierten, aber zu keinem Zeitpunkt abgelehnten Wellnessurlaub. Vier Tage lang.Wahrscheinlich rettet die Perle gerade mein Leben. Und ihrs.</p>
<p>Aber wir reden nicht drüber&#8230;</p>
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		<title>Zwangsfeminisierung</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 09:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[verMALEdeit]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmetik]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Männer stinken nun einmal. Das liegt an der höheren Pheromonausschüttung, dem effizienteren Metabolismus und an dem Umstand, das ehrliche Arbeit nunmal schweißtreibender wirkt als von morgens bis Abends nur das Sprechwerkzeug zu strapazieren. 
Doch in einer zwischenzeitlich weiblich dominierten Waschlappengesellschaft tolerieren die ach so feinen Tussennasen keinen echten, männlichen Geruch mehr. Drum kann sich Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Männer stinken nun einmal. Das liegt an der höheren Pheromonausschüttung, dem effizienteren Metabolismus und an dem Umstand, das ehrliche Arbeit nunmal schweißtreibender wirkt als von morgens bis Abends nur das Sprechwerkzeug zu strapazieren. </strong></p>
<p>Doch in einer zwischenzeitlich weiblich dominierten Waschlappengesellschaft tolerieren die ach so feinen Tussennasen keinen echten, männlichen Geruch mehr. Drum kann sich Mann heute kaum mehr ohne Deo auf die Straße wagen, wenn er gezwungen ist, für seinen Lebensunterhalt erwerbstätig zu sein, wo nicht allein Seinesgleichen Steine schleppen.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p>Ich verwende zu diesem Zwecke seit Jahren erfolgreich ein großartiges Produkt: Das praktisch neutral riechende Rexona Cotton Dry als Roll on. Mehr als 24 Stunden besänftigt es meine Achselschweissdrüsen auch bei höchster Belastung in tropischen Temperaturverhältnissen. Doch was müssen meine weit aufgerissenen Augen schmerzlich erkennen:</p>
<p><strong>Das unveränderte Produkt trägt seit kurzem dem Untertitel &#8220;For Women&#8221;. IN ROSA!<br />
</strong></p>
<p>Die Frage nach dem Warum drängt sich geradezu auf: Wirkt das Deo plötzlich nur noch bei Frauen? Wohl kaum. Ich vermute Marketingaspekte hinter dieser fatalen Entscheidung: Der Markt der Kosmetikprodukte für Frauen ist, trotz der medial verordneten Metrosexualität des &#8220;<em>modernen Mannes</em>&#8221; immer noch ergiebiger. Und Frauen gönnen sich gerne etwas &#8220;<em>Spezielles</em>&#8220;, &#8220;<em>nur für sie</em>&#8220;. Letztlich eine Folge der Emanzipierung, während der Frauen jahrzehntelang eingeredet wurde, etwas Besonderes, etwas <em>Besseres</em> zu sein. Da kann es kaum angehen, dass frau sich ein so intimes Produkt wie einen Deoroller mit dem Manne teilt.</p>
<p>Als Mann ist man zwischenzeitlich dazu verdonnert, entweder wie ein alkoholisierter Moschusochse zu dünsten, oder aber den Flair eines Kölner Schwulenpuffs zu verströmen. Geruchsneutrale, hochwertige Produkte für den Mann, oder noch lieber UNISEX, mit <em>Understatement </em>sterben aus, mehr und mehr reißen sich Marketingfachfrauen alles unter den Nagel und feminisieren gnadenlos auch noch den letzten Funken Individualität in einer erstickenden Duftkerzenpopulation. Individuell ist es nämlich zwischenzeitlich, NICHT zu riechen.</p>
<p>Ich will nicht wie ein Wunderbaum odierend durch die Welt taumeln, von Alkohol meiner Düfte geradezu zurechnungsunfähig. Ich will meinen Achselgeruch unter Kontrolle halten und ansonsten einfach so riechen wie ich.</p>
<p>Und mal ehrlich: Solange Weibsvolk rülpsend und furzend in Männerhemden durch die Gemarkung vandaliert, gebe ich einen Scheiß auf derlei Aufschriften. Sollen sie meinethalben &#8220;<em>Für Weiber und Schwule</em>&#8221; drauf schreiben, ich schmiers mir immer noch unter die Arme. Wäre ja noch schöner</p>
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