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	<title>schwarzsicht &#187; Egoismus</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Das Prinzip Volksverarsche (Teil II)</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem im ersten Teil die theoretischen Grundlagen eines kapitalbasierenden Gesellschaftssystems umrissen wurden, soll heute die praktische Seite ein wenig genauer beleuchtet werden.&#160; Man nehme exemplarisch einen Industriearbeiter, der in einer Endmontagehalle beispielsweise h&#246;herwertige Mikrowellenherde zusammenbaut. Pro Mikrowellenger&#228;t ben&#246;tigt er, wiederum &#228;u&#223;erst exemplarisch, eine Stunde Arbeit. Diese bringt ihm pers&#246;nlich 11 Euro netto ein. Seinen Arbeitgeber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem im ersten Teil die theoretischen Grundlagen eines kapitalbasierenden Gesellschaftssystems umrissen wurden, soll heute die praktische Seite ein wenig genauer beleuchtet werden.&nbsp;</strong></p>
<p>Man nehme exemplarisch einen Industriearbeiter, der in einer Endmontagehalle beispielsweise h&ouml;herwertige Mikrowellenherde zusammenbaut. Pro Mikrowellenger&auml;t ben&ouml;tigt er, wiederum &auml;u&szlig;erst exemplarisch, eine Stunde Arbeit. Diese bringt ihm pers&ouml;nlich 11 Euro netto ein. Seinen Arbeitgeber kostet diese Stunde Arbeitszeit, inklusive flexibler Kosten wie Strom, Heizung, Fehler, die der Arbeiter macht, Verwaltung und Logistik und allen sonstigen &nbsp;Nebenkosten rund 50 Euro. F&uuml;r das Basismaterial, das samt und sonders im aussereurop&auml;ischen Ausland fremdgefertigt wird, zahlt er inklusive Anlieferung 33 Euro. Die Gesamtproduktionskosten inklusive Verpackung belaufen sich somit auf, sagen wir einmal, 90 Euro.</p>
<p>F&uuml;r 140 Euro wird das Ger&auml;t nun an den Handel weitergegeben, der es schlie&szlig;lich f&uuml;r 169 Euro an den Endkunden weitergibt. Macht einen Reinerl&ouml;s f&uuml;r den Hersteller von 50 Euro, der H&auml;ndler erwirtschaftet nach Abzug seiner Auslagen noch einmal ca. 19 Euro.</p>
<p><strong>Anderes Beispiel, gleiches Thema</strong>:</p>
<p><span id="more-598"></span></p>
<p>Ein festangestellter IT-Experte ber&auml;t f&uuml;r seinen Arbeitgeber Kunden in seinem Fachgebiet. Er arbeitet nicht auf Provisonsbasis, sondern f&uuml;r ein Fixgehalt, &Uuml;berstunden werden anteilig ausbezahlt. Pro Stunde berechnet sein Arbeitgeber dem Kunden 175 Euro. Pro gefahrenem Kilometer mit dem eigenen Fahrzeug erh&auml;lt der Berater 55 Cent, dem Kunden werden 60 Cent in Rechnung gestellt. Weitere Nebenkosten fallen f&uuml;r den Arbeitgeber nicht an. Alles in allem fallen aber pro bezahlter Stunde beim Kunden ingesamt zwei Stunden Arbeitszeit f&uuml;r den Mitarbeiter und/oder Verwaltungsangestellte und Vertriebler an, die vom Kunden nicht verg&uuml;tet werden. Bei gro&szlig;z&uuml;gig veranschlagten Arbeitszeitkosten von 80 Euro bleiben dem Arbeitgeber also pro verkaufter Arbeitsstunde noch 95 Euro Reingewinn. Dem Arbeitnehmer bestenfalls 20.&nbsp;</p>
<p><strong>Im Fazit:</strong>&nbsp;Egal ob produzierendes, oder dienstleistendes Gewerbe, im Schnitt verdient der Kapitalgeber an der Leistung seines Leistungserbringers rund das F&uuml;nffache dessen, was er diesem als Lohn zugesteht, wobei die Leistung fast ausschlie&szlig;lich vom Leistungserbringer erbracht worden ist.</p>
<p><strong>Und warum?</strong> Weil er es kann!&nbsp;</p>
<p>Nur mit Kapital ist es m&ouml;glich, die f&uuml;r die Aufnahme einer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit erforderlichen Investitionen zu erbringen. Der Fabrikarbeiter w&auml;re also gar nicht in der Lage, die f&uuml;r eine wirtschaftlich sinnvolle Gr&ouml;&szlig;enordnung erforderliche Menge an Bauteilen einzukaufen, geschweige denn Fertigungsanlagen zur Verf&uuml;gung zu stellen. Dem IT-Berater w&uuml;rden, ohne namhaftes Unternehmen im Hintergrund, niemals Beratungsvertr&auml;ge angeboten.&nbsp;</p>
<p>Letztlich ist es also das Kapital, welches seinen Eigent&uuml;mer dazu bef&auml;higt, diejenigen, deren Arbeit Fr&uuml;chte er sich einverleibt, zu knechten und knapp zu halten. In einer sogenannten sozialen Marktwirtschaft ist dieses Vorgehen legitim, der Reingewinn eines Unternehmers im Verh&auml;ltnis zur Entlohnung des Produzierenden ist nicht geregelt. Sozial bleibt hier allein, das man auch einen Arbeitslosen noch nicht unmittelbar auf der Strasse verhungern und erfrieren l&auml;sst, sondern ihn notd&uuml;rftig am Leben erh&auml;lt. Sonst nichts.</p>
<p>Es liegt mir fern, den Kapitalsimus und die Marktwirtschaft zu verteufeln, hat sie doch auch den nicht mit Kapital gesegneten Mittelst&auml;ndlern vielfach ein angenehmes Leben erm&ouml;glicht. Es sei aber dennoch gestattet zu hinterfragen, ob der reine Besitz finanzieller Mittel es rechtfertigt, Millionen von Arbeitnehmern auf diese Weise auszubeuten.&nbsp;</p>
<p><em><strong>- Leistung muss da entlohnt werden, wo sie passiert -&nbsp;</strong></em></p>
<p>Mit einem solchen Slogan lie&szlig;en sich neue Wege finden, Kapital weiterhin gewinnbringend einzusetzen, aber auch die reine Leistungserbringung attraktiver zu gestalten. Wir besitzen heute die technischen Mittel, die Produktionskosten eines einzelnen Artikels bis auf den Cent hinunter unter Ber&uuml;cksichtigung aller Faktoren voraus zu berechnen. Ebenso abbildbar sind die Kosten und Zeitaufw&auml;nde aller Nebenproduktionsprozesse. Wieso hier nicht die Reingewinne nach einem fairen Schl&uuml;ssel gem&auml;&szlig; den geleisteten Aufw&auml;nden pro Produkt verteilen? Gerne kann dem Kapitalgeber hierbei auch ein Risikobonus anerkannt werden, ein Produkt, oder eine Dienstleistung m&uuml;ssen sich&nbsp;ja nicht zwingend verkaufen und nicht immer kann dem Kapitalgeber eine Managementfehlentscheidung vorgeworfen werden.</p>
<p>Warum ein derartiges Prinzip niemals Einzug halten wird? Weil kein Kapitalgeber jemals bereit sein wird, freiwillig seine Gewinne mit seinen Angestellten zu teilen. Und weil kein Politiker jemals ein Interesse daran haben k&ouml;nnen wird, es sich mit den Kapitalgebern zur verscherzen.</p>
<p><em>Aber fragen wird wohl noch erlaubt sein.</em></p>
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		<title>Das Prinzip Volksverarsche (Teil I)</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2010/01/das-prinzip-volksverarsche-teil-i/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 09:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Erkenntnis, das ein Volk geradewegs verarscht werden muss, stammt nicht origin&#228;r von Politikern, denen man nur zu gerne die Schuld f&#252;r alles Schlechte zuschiebt, nein, diese Erkenntnis ist bedeutend &#228;lter und eine logische Konsequenz der menschlichen Natur und den Wirtschaftsinteressen einzelner, weniger humanistisch ausgelegter Pers&#246;nlichkeiten. Doch man beginne am Anfang.Wir, die &#34;Mitglieder einer modernen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img alt="investment" class="aligncenter size-full wp-image-594" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/01/investment.gif" style="width: 381px; height: 292px;" title="investment" /></p>
<p><strong>Die Erkenntnis, das ein Volk geradewegs verarscht werden muss, stammt nicht origin&auml;r von Politikern, denen man nur zu gerne die Schuld f&uuml;r alles Schlechte zuschiebt, nein, diese Erkenntnis ist bedeutend &auml;lter und eine logische Konsequenz der menschlichen Natur und den Wirtschaftsinteressen einzelner, weniger humanistisch ausgelegter Pers&ouml;nlichkeiten.</strong></p>
<p>Doch man beginne am Anfang.Wir, die &quot;Mitglieder einer modernen Zivilisation&quot; klopfen uns gegenseitig die Schultern blau, ob der &Uuml;berwindung der Sklaverei, der Befreiung von der Lehensknechtschaft und unserer &quot;aufgekl&auml;rten&quot;, &quot;humanen&quot; Umgangsformen untereinander. Nur zu gerne lassen wir dabei die Realit&auml;t aus dem Sinn, denn frei sind wir alle nicht, die wir nicht freier Unternehmer sind und selbst zu Knechten in der Lage.</p>
<p>Existenz&auml;ngste begr&uuml;nden sich in westlichen Zivilisationen heutiger Tage nicht mehr auf den Verlust des Lebens selbst, sondern auf die Einbu&szlig;e von Lebensqualit&auml;t. Mach einer ist eher bereit zu sterben, als in Armut leben zu m&uuml;ssen. Wir werden nicht mehr von Diktatoren unterdr&uuml;ckt, die uns androhen uns zu ermorden, unsere Unterdr&uuml;ckung geht einzig vom Kapital aus. Unsere &quot;Strafe&quot; f&uuml;r zivilen Ungehorsam ist nicht Folter im physischen Sinne, uns nimmt man einfach den Flachbildfernseher, den C-Klasse Mercedes und den Rinderbraten am Wochenende.</p>
<p>So kommt es dann auch, dass die offiziellen F&uuml;hrer unserer Gesellschaft zu Marionetten verkommen sind, ihre Menschlichkeit sich einzig dem Kapital unterordnet und eben die Lenker und Leiter der Geldfl&uuml;sse &uuml;ber die Schicksale des P&ouml;bels bestimmen.</p>
<p>Das Prinzip ist sehr einfach: Wer bereits &uuml;ber Mittel verf&uuml;gt, vermag diese zu ihrer Mehrung einzusetzen. Wer nicht, nicht.</p>
<p>Wir unterscheiden dabei zwischenzeitlich eine Vier-Klassengesellschaft:</p>
<p><span id="more-588"></span></p>
<p><strong>01. Die Kapitalgeber<br />
	</strong></p>
<p>An Spitze der Verdummungspyramide, als prim&auml;re Operatoren und Schicksalsm&auml;chte, stehen eben jene, die frei verf&uuml;gbares Kapital ererbt oder erstohlen haben. Rechtm&auml;&szlig;ig ist schwerlich an Kapital zu geraten, denn die oberste Kaste teilt gewissenhaft unter sich auf und wacht mit Argusaugen auf durch sie kontrollierten Kapitalfluss. Ihre finanziellen Mittel setzten sie ausschlie&szlig;lich dazu ein, mittels Druck, Manipulation und Verdummung aus niederen Individuuen noch mehr Kapital zu pressen. Humanistische Ideale dienen Kapitalgebern ausschlie&szlig;lich als Fassade, hinter welcher sie ihre menschenverachtenden Gesch&auml;fte treiben.</p>
<p><strong>02. Adjutanten und M&auml;tr&auml;ssen der Kapitalgeber<br />
	</strong></p>
<p>Sie scharen sich, im vollen Bewusstsein der Schlechtigkeit ihrer M&auml;zenen, um einen Kapitalgeber, erf&uuml;llen delegierte Managementaufgaben f&uuml;r sie und halten sie bei Laune. Daf&uuml;r werden sie mit &uuml;berdurchschnittlichem Wohlstand entlohnt, der sie jedoch niemals dazu bef&auml;higen wird, selbst zu einem Kapitalgeber aufzusteigen, es sei denn, sie tr&auml;ten eine bewilligte, direkte Nachfolge an. Diese Klasse knechtet und wird selbst geknechtet, ist aber hinreichend mit Luxusg&uuml;tern narkotisiert, nur selten r&uuml;rt sich noch ihr Gewissen.</p>
<p><strong>03. Leistungserbringer</strong></p>
<p>Der vielger&uuml;hmte Mittelstand. Auf ihren Schultern wird die Welt getragen, ihre Anstrengungen mehren den Reichtum ihrer Kapitalgeber. Daf&uuml;r h&auml;lt man sie am Leben, nicht ohne jedoch ihre &Auml;ngste zu sch&uuml;ren, das dieser Zustand nicht von Dauer sein m&uuml;sse. Sie werden verbrannt, sind jedoch noch in gro&szlig;er Zahl gl&uuml;cklich dabei, denn sie d&uuml;rfen sich f&uuml;r etwas besseres halten, schlie&szlig;lich gibt man ihnen Flachbildfernseher und C-Klasse Mercedi. Auch Arbeiter geh&ouml;ren zwischenzeitlich diesem Stand an, denn auch sie f&uuml;hren heutzutage ein Leben in gem&auml;&szlig;igtem Wohlstand.</p>
<p>Ein gesundes Mittelma&szlig; aus Zuckerbrot und Peitsche h&auml;lt diese Mittelstandsmaschinerie am Laufen, der geschickte Adjutant vermag seine Lohnsklaven in einem Ausma&szlig; zu besch&auml;ftigen, dass sie gerade nicht zusammenbrechen, ihnen aber auch keine Zeit und Kraft mehr f&uuml;r einen klaren Gedanken bleibt.</p>
<p>Dem Mittelstand wird das gute Gef&uuml;hl gegeben, das sein Werk einen Sinn erf&uuml;llt, denn er darf alleine f&uuml;r die Belange der vierten Klasse aufkommen.</p>
<p><strong>04. Leistungsempf&auml;nger<br />
	</strong></p>
<p>Grunds&auml;tzlich aus Gr&uuml;nden der pers&ouml;nlichen Gesundheit, oder aber aus sozialer Ungerechtigkeit nehmen diese Menschen nur bedingt am Wirtschaftssystem teil. Sie konsumieren, ohne zu leisten. Im Wesentlichen gleichen sie damit auffallend den Kapitalgebern und Adjutanten, denn auch sie investieren die Mittel der Leistungserbringer, welche diese ansonsten nur sinnlos verspart h&auml;tten, zur&uuml;ck in den Kreislauf und erwerben Wirtschaftsg&uuml;ter wie Bier, Schnaps und Zigaretten vom Kapitalgeber. &Uuml;ber die Leistungsempf&auml;nger stellt der Kapitalgeber sicher, dass niemals ein Leistungserbringer selbst Kapital aufbauen und damit zur Konkurrenz werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Objektiv betrachtet ein in seiner Perfektion und Ausgewogenheit geradezu kosmisch sch&ouml;n anmutendes Gesellschaftskonstrukt.</p>
<p><em>Nach den Grundlagen, beleuchten wir im zweiten Teil die Prinzipien der Konzernwirtschaft etwas detaillierter und kreieren ein bereits dagewesenes Alternativmodell, das jedem Grossinvestor den Angstschweiss in die gepuderten Achselh&ouml;len treiben wird.<br />
	</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Was wäre die Welt nur ohne mich?</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/11/was-ware-die-welt-nur-ohne-mich/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
		<category><![CDATA[Textblech]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe bereits geniale Erfindungen f&#252;r einen lebenswerteren Alltag ersonnen, da konnten andere nicht einmal sprechen. Dennoch bin ich *GOTTSEIDANK* bodenst&#228;ndig geblieben, Untugenden wie Selbst&#252;bersch&#228;tzung, Blasiertheit oder gar Arroganz sind mir gl&#252;cklicherweise fremd. Dies muss an meinem &#252;beraus liebenswerten, geduldigen und toleranten Wesen liegen, ich konnte schon immer gut mit weniger Begabten. W&#228;re auch richtiggehend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe bereits geniale Erfindungen f&uuml;r einen lebenswerteren Alltag ersonnen, da konnten andere nicht einmal sprechen. Dennoch bin ich *GOTTSEIDANK* bodenst&auml;ndig geblieben, Untugenden wie Selbst&uuml;bersch&auml;tzung, Blasiertheit oder gar Arroganz sind mir gl&uuml;cklicherweise fremd. Dies muss an meinem &uuml;beraus liebenswerten, geduldigen und toleranten Wesen liegen, ich konnte schon immer gut mit weniger Begabten. W&auml;re auch richtiggehend angeschissen, sei dem anders&hellip; Nichts desto trotz bedarf auch ich zeitweilig der Anerkennung Dritter, darum hier eine kurze &Uuml;bersicht meiner Errungenschaften f&uuml;r die Menschheit. <br />
	</strong></p>
<p><strong>Am Anfang stand der D&uuml;bel</strong></p>
<p><img alt="Duebel" class="aligncenter size-full wp-image-528" height="285" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/Duebel.jpg" title="Duebel" width="285" /></p>
<p>Nat&uuml;rlich, D&uuml;bel existierten schon lange vor meiner Zeit, aber meine Ableitung, der N&uuml;bel, wurde von mir im Alter von etwa drei Jahren entwickelt. Rein theorethisch, versteht sich.</p>
<p>Aufgewachsen unter Frauen, kannte ich Bohrmaschinen nur vom H&ouml;rensagen. Immer wieder &auml;rgerte es mich, wenn mir das Familienfoto, unsachgem&auml;&szlig; mittels eines Nagels &uuml;ber meinem Bett befestigt, unmotiviert des N&auml;chtens auf meinen wertvollen Sch&auml;del prallte. Also erdachte ich eine st&auml;hlerne H&uuml;lse mit Spreizarmen, welche sich ausbreiten m&ouml;gen, sofern ein Nagel in sie geschl&auml;gen w&uuml;rde. Um ein Herausrutschen des Nagels zu verhindern, bes&auml;&szlig;e dieser eine ringf&ouml;rmige Nut, die in eine entsprechende Aussparung im N&uuml;bel einrasten k&ouml;nne. Einziges Manko: Ein derartiges Konstrukt w&auml;re nur noch unter nennenswerten Kolateralsch&auml;den wieder aus der Wand zu entfernen.</p>
<p>K&uuml;rzlich im Baumarkt ersp&auml;hte ich genau eine solche Konstruktion. Hie&szlig; nat&uuml;rlich nicht N&uuml;bel, aber ich war zu aufgebracht, mir den Namen des Plagiats zu merken. Ich h&auml;tte meine Tageb&uuml;cher niemals ins Altpapier geben d&uuml;rfen.</p>
<p><span id="more-522"></span><strong>Das Rad</strong></p>
<p><img alt="Rad" class="aligncenter size-full wp-image-530" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/Rad1.jpg" style="width: 301px; height: 254px;" title="Rad" /></p>
<p>Auch das Rad war schon eine Weile bekannt, bevor ich jedoch mit vier Jahren, motiviert durch eine famili&auml;re Reifenpanne erdachte, dass es doch m&ouml;glich sein m&uuml;sse, &uuml;ber ein elektronisches Ger&auml;t jederzeit w&auml;hrend der Fahrt den Reifendruck eines Fahrzeuges zu &uuml;berwachen. Im Falle eines Falles k&ouml;nne dann doch ein vulkanisierender Schaum in den defekten Reifen eingespritzt werden, so dass dieser weiter als Pannenrad verwendbar bliebe. Lange Zeit str&auml;ubte sich die Ersatzreifenindustrie gegen eine Umsetzung meines Konzeptes.</p>
<p>Heutzutage baut Mercedes-Benz ein exakt so ausgelegtes System in seine Oberklassenflotte ein. Ich glaube ein Kindergartenbekannter ist seinerzeits nach Stuttgart ausgewandert&hellip;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Windows/MacOS<br />
	</strong></p>
<p><img alt="macintosh" class="aligncenter size-full wp-image-531" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/macintosh.jpg" style="width: 330px; height: 269px;" title="macintosh" /></p>
<p>Leider besa&szlig;en meine Eltern nicht das erforderliche Verm&ouml;gen, mir den lange und hei&szlig; ersehnten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Xerox_Alto" target="_blank">Alto</a> von Xerox PARC zu Weihnachten zu schenken, also ersann ich meine eigene graphische Oberfl&auml;che durch Skizzen im Sandkasten und nannte sie &quot;Fensterbank&quot;. Diese war damals bereits mutiuser- und -sessionf&auml;hig, beherrschte Multitasking und besa&szlig; eine bis heute nicht erreichte Aufl&ouml;sung und Farbtiefe, je nach verwendeter Sandk&ouml;rnung und -f&auml;rbung.&nbsp; Da war ich f&uuml;nf und geriet h&auml;ufig wegen br&ouml;seligen Desktopr&uuml;ckst&auml;nden in der Unterw&auml;sche mit meiner Mutter in Konflikt.</p>
<p>Nach wie vor bin ich davon &uuml;berzeugt, das Steve Jobs seine Inspiration f&uuml;r den Macintosh keineswegs im PARC erfuhr, sondern der elende kleine Austauschsch&uuml;ler des Nachbarjungen aus Cupertino sich, kaum wieder zuhause, gutgehend verplappert hat. Soviel ich weiss, hat er aber auch noch nie einen m&uuml;den Taler von Jobs gesehen. Der Drecksack. Beide, jetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wave<br />
	</strong></p>
<p><img alt="wave" class="aligncenter size-full wp-image-532" height="128" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/wave.jpg" title="wave" width="150" /></p>
<p>Ich war etwa neun, als ich mir &uuml;berlegte, dass Medien wie Email, Internetforen, colaborative working und Multimedia doch in einem allumfassenden Konzept auch synerigistisch zusammenfassbar sein m&uuml;ssten. Ich entwarf also ein entsprechendes Objektmodell (damals noch mit Filzstiften auf Disneypapier) und nannte es <em>Blup</em>. Sicher, das Internet f&uuml;r die breite Masse existierte damals noch nicht, somit auch weder Email, noch Foren oder youtube, aber ich war eben schon immer meiner Zeit voraus.</p>
<p>Heute, 25 Jahre sp&auml;ter, testet Google gerade mein Konzept, ohne jemals meinen Namen genannt zu haben. Ich k&ouml;nnte schw&ouml;ren, der amerikanische Touristenjunge, der mir seinerzeit im Phantasialand meine Roger-Rabbitt-Aktentasche geklaut hat, sah <span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-family: arial,sans-serif; font-size: small; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Larry_Page" target="_blank">Larry Page</a> zum Verwechseln &auml;hnlich&#8230;<br />
	</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Web 2.0<br />
	</strong></p>
<p><img alt="facebook" class="aligncenter size-full wp-image-533" height="118" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/facebook.jpg" title="facebook" width="118" /></p>
<p>Als Teenager entdeckte ich die soziale Interaktion mit Artgenossen langsam und allm&auml;hlich f&uuml;r mich. Mir leuchtete aber nicht ein, wieso alle Personen, mit denen ich mich austauschen wollte, ebenfalls zu mir in meine Stammkneipe kommen sollten? Im Informationszeitalter musste es einfach andere, effektivere Wege dazu geben! Ich entwickelte also eine Skizze eines Social Networks und erfand gleichzeitig das mobile Internet als Dreingabe, denn was n&uuml;tzt einem ein soziales Netz, wenn es einen an einen einsamen Ort fesselt?</p>
<p>Dummerweise sa&szlig; der Gr&uuml;nder von &quot;Wer-kennt-wen&quot; am Nebentisch, als ich, juvenil bierberausch vielleicht ein wenig zu laut sprach. Entweder hat dieser zuvor auch an seine Kontakte in den USA gesungen, oder aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg" target="_blank">Mark Zuckerberg</a> befand sich seinzeits auch in Koblenz, an diesem Abend.</p>
<p><strong>CERN<br />
	</strong></p>
<p><img alt="15cern.xlarge1" class="aligncenter size-full wp-image-534" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/15cern.xlarge1.jpg" style="width: 319px; height: 186px;" title="15cern.xlarge1" /></p>
<p>Zu guter Letzt habe ich wohl auch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CERN" target="_blank">CERN</a> ma&szlig;geblich initiiert, als ich nicht einsehen wollte, wieso man Erbsen in einem Blasrohr nicht derart beschleunigen k&ouml;nne, dass sie beim Gegneranprall auch ordnungsgem&auml;&szlig; zwiebelten und ich einen Erbsenbeschleuniger konstruierte, der nach und nach immer kleinere Partikel verlangte und so manch Erkenntnis abwarf, die die Forscher in Genf bis heute nicht zu begreifen verm&ouml;gen.</p>
<p>Statt mich einfach zu fragen, bauen sie ein ein trilliardenteures Monstrum, das nicht einmal funktioniert, w&auml;hrend ich seinerzeits nicht einmal 25 Euro f&uuml;rs Material ausgegeben habe&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im<strong> Fazit </strong>muss ich die Frage nach meiner Verbitterung ob meiner noch immer persistierenden Armut verneinen. Ich war nie an dem grossen Geld oder internationaler Anerkennung interessiert, f&uuml;r mich z&auml;hlten stets der blo&szlig;e Dienst an der Menschheit. Ich weiss um meine Errungenschaften, ich muss sie nicht an die gro&szlig;e Glocke h&auml;ngen. Manchmal eine kleine Anerkennung durch die, die mir wichtig sind, und schon bin ich zufrieden. <strong>Bin halt einfach bescheiden geblieben.</strong></p>
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		<title>Die Feigheit des Schmarotzertums</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/05/die-feigheit-des-schmarotzertums/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 09:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frust]]></category>
		<category><![CDATA[Menschsein]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>

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		<description><![CDATA[Manch Mensch verbringt sein Sein im schattenspendenden Baume jener, die im den Weg bereiten. Ein gar gemütliches Dasein, fernab von Verantwortung, Risiko und Tatendrang. Eben jener tut sich auch besonders leicht darin, ebene jene zu verurteilen, in deren Schatten er sich ausruht. In Unkenntnis der Beweggründe des Handels unbekannter Dritter diese zu verurteilen ist eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manch Mensch verbringt sein Sein im schattenspendenden Baume jener, die im den Weg bereiten. Ein gar gemütliches Dasein, fernab von Verantwortung, Risiko und Tatendrang. Eben jener tut sich auch besonders leicht darin, ebene jene zu verurteilen, in deren Schatten er sich ausruht. </strong></p>
<p>In Unkenntnis der Beweggründe des Handels unbekannter Dritter diese zu verurteilen ist eine weit verbreitete Sitte im Schmarotzertum. Was ist einfacher, als sich anhand rudimentären Halbwissens eine radikale Meinung zu bilden und diese, einem aufgescheuchten Mob gleich, in die Weltgeschichte zu posaunen? Einfacher wäre einzig, die Fresse zu halten. Sich der eigenen Unkenntnis bewusst zu sein ist jedoch eine Voraussetzung hierfür, die bedauerlicherweise nur wenige aufzubringen vermögen.</p>
<p>Der Mensch an sich muss nicht schlecht sein, um als Arschloch durchzugehen. In aller Regel genügt eine gesunde Diskrepanz zwischen der Selbst- und Außenwahrnehmung. Wer eigene Defizite geschickt zu verdrängen weiss, aber mit Argusaugen jeden Schritt seiner Mitmenschen lauernd glaubt verfolgen zu müssen, hat dies sicherlich bereits vollbracht. In meinem persönlichen Wertesystem bedarf es zu einer berechtigten Kritik im ersten Schritte Sachkenntnis, um diese Kritik jedoch auch noch moralisch zu rechtfertigen, zusätzlich die Bereitschaft, selbst zu einer Verbesserung beizutragen. Fehlt Letztere, reiht sich der Kritiker doch nur als weiterer, jammernd duldender Parasit nahtlos in die Reihen des gewollt hilflosen Bequemlichkeitspöbels ein.</p>
<p>Es ist ein Unterschied, ob man von einem sozialen System ausschließlich nutznießt, oder durch Eigenaktivität gezielt zu seinem Erhalt beiträgt. Allermeist sind es jedoch die Nutznießer, die sich allein in diskonstruktiver Marnier über Entscheidungen echovieren, denen sie selbst sich niemals zu stellen bereit wären.</p>
<p>Mitunter kotzt mich eine derartige Einstellung im armdicken Strahl an. Mitunter ist sie auch geeignet, das Bild eines Menschen ins negative Gegenteil zu verkehren.</p>
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		<title>Abschiede</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 12:39:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal im Leben geraten wir an Wendepunkte, an denen eine Entscheidung getroffen werden muss. Meist haben wir die Wahl, ob wir weiter wie bisher gegen Wände rennen, unsere Beulen pflegen um nur wieder von vorne zu beginnen, oder ob wir abkehren und in einer ganz anderen Richtung weitergehen. Ein Richtungwechsel, ein Zurücklassen des Altbekannten, des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manchmal im Leben geraten wir an Wendepunkte, an denen eine Entscheidung getroffen werden muss. Meist haben wir die Wahl, ob wir weiter wie bisher gegen Wände rennen, unsere Beulen pflegen um nur wieder von vorne zu beginnen, oder ob wir abkehren und in einer ganz anderen Richtung weitergehen.</strong></p>
<p>Ein Richtungwechsel, ein Zurücklassen des Altbekannten, des lieb gewonnenen, dessen was einem in seiner Vertrautheit ans Herz gewachsen ist, erfordert immer ein gerüttelt Maß an Bereitschaft zum Schmerz, einen gewissen Mut und es ist fast immer mit Wehmut verbunden. Aber das Leben ist einfach zu kurz, aus reiner Bequemlichkeit und Verlustangst an Postionsmarkern der eigenen Lebenslinie zu verharren, statt weiter zu ziehen und Neues zu entdecken.</p>
<p>Für mich begann der 01. Mai diesen Jahres mit einer solchen Entscheidung. Schweren Herzens habe ich mich von einem Projekt getrennt, welches lange Jahre für mich viel Arbeit, viel Idealismus, viel Freude und viel Leid bedeutet hat.</p>
<p><span id="more-277"></span></p>
<p>Ich lasse eine Community mit Menschen zurück, die mir über die Zusammenarbeit, aber auch über die gemeinsamen Freizeitgestaltungen, wenngleich oft auch nur virtuell, zu wahren Freunden geworden sind. All die Gefahren, denen wir uns gemeinsam ausgesetzt haben, all die Probleme und Stolpersteine, die wir gemeinsam aus dem Weg geräumt haben, all der Hass, der uns für unser tun entgegengebracht wurde, das alles hat uns irgendwie zusammengeschweisst.</p>
<p>Um so ätzender frisst sich das Bewusstsein,  das letztlich persönliches Geltungsbedürfnis, Egoismus und verletzte Eitelkeiten jedwede Menschlichkeit verbannt haben, in eine Seele, wenn man spürt wie die Schweissnähte reissen. Vertrauen, in dessen Hand man die Sicherheit seiner wirtschaftlichen Existenz gelegt hat, erweist sich irgendwann immer als Trugschluss. Menschen sind einfach nicht vertrauenswürdig, zu viele Bedingungen ändern sich ständig, wie diejenigen, die sie stellen, und am Ende ist sich jeder selbst der Nächste.</p>
<p>Wer Hass bewusst und gezielt als Mittel der Politik säht, blickt irgendwann selbst in seine hässliche Fratze. Nämlich immer dann, wenn die Saat zu einem zurückkehrt und sich hämisch gegen einen selbst richtet. Unbegründete Vorwürfe und Verdachtsmomente, so sehr sie auch von der eigenen Persönlichkeit abzuprallen scheinen, hinterlassen doch ihre Spuren, beeinträchtigen die struktuerelle Integrität des Seelenheils.</p>
<p>Irgendwann dann stellt sich einfach die Frage, für wen oder was man da horrende Risiken einzugehen bereit ist, landet bei einer schnöden Kosten-/Nutzenrechnung und zieht schließlich die erforderlichen Konsequenzen. Für wahre Freunde war ich mein Leben lang bereits alles zu tun, jedes Risiko einzugehen. Doch nicht für hinterfotziges Lumpenpack.</p>
<p>An diesem Wochenende ist auch mein ehemals fester Glaube an die Demokratie, an die informationelle Selbstbestimmung und die Selbstregulierung sozialer Strukturen, seien sie nur vielfältig genug, einen qualvollen Tod gestorben. Bedauerlicherweise bestätigt dies meine misantrope These, das der Mensch aus generalisierter Perspektive nichts als ein dummes Arschloch ist.</p>
<p>Dem sollte Rechnung tragen, wer sich mit ihnen einlässt, den teuflischen Artgenossen. Präpariert ist immer der am besten, der nichts erwartet, denn ihm werden Enttäuschungen erspart.</p>
<p>Nicht zuletzt hat mein Real-Life-Provider die AGBs verschärft. Risiken, die ich auf mich nehme, betreffen lange nicht mehr nur mich selbst. Da stellt sich die Frage, für wen, oder für was man diese letztlich auf sich nimmt um einiges schärfer. Dafür, belogen und hintergangen zu werden, jedenfalls trage ich sie nicht mehr.</p>
<p>Auf zu neuen, unbekannten Horizonten. Im Netz allein. Sonst nicht.</p>
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		<title>Herzzeit</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Apr 2009 09:07:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der MC Winkel hat da auf eine schöne Idee hingewiesen, derer ich mich völlig eigennützig einmal anschließe, denn auf die Dauer sind mir meine 15 Stammleser dann doch nicht genug. Nichts gegen diese Stammleser, ich liebe sie alle, auch wenn ich fast keinen kenne, aber wenn ich ein privates Tagebuch schreiben wollte, könnte ich auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-214" title="herz-fuer-blogs" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/04/herz-fuer-blogs-300x38.gif" alt="herz-fuer-blogs" width="300" height="38" /></p>
<p>Der <a title="WHUDAT.de" href="http://www.whudat.de/wp-trackback.php?p=3430" target="_blank">MC Winkel</a> hat da auf eine schöne Idee hingewiesen, derer ich mich völlig eigennützig einmal anschließe, denn auf die Dauer sind mir meine 15 Stammleser dann doch nicht genug. Nichts gegen diese Stammleser, ich liebe sie alle, auch wenn ich fast keinen kenne, aber wenn ich ein privates Tagebuch schreiben wollte, könnte ich auch Papier benutzen.</p>
<p>Soviel dazu, ich sei stur und unbelehrbar&#8230;</p>
<p>Nebst dem <a title="WHUDAT" href="http://www.whudat.de" target="_blank">Herr Winkel</a> lese ich noch ein paar andere Blogs:</p>
<p>- den <a href="http://naturalbornchiller.instinctive.de/home/" target="_blank">Naturalbornchiller </a>, der, wenn auch mitunter etwas naiv, sich mit der ganzen Welt dergestalt anlegt, dass er seine Blogposts regelmäßig mit einem Passwort wegsperren muss,</p>
<p>- <a href="http://www.diejulia.net/wp/" target="_blank">dieJulia</a>, die zwar inzwischen lieber fotographiert, als schreibt, aber immer wieder einmal zwischendurch mit ihren grenzüberschreitend genialen Formulierungskonstrukten zu begeistern weiss,</p>
<p>- den <a href="http://parkster.de/" target="_blank">Parkster</a>, eine Weile mal nicht, jetzt wieder schon, seit er sich außer für seinen Bauch und seinen Sport inzwischen auch wieder für anderes interessiert,</p>
<p>- die <a href="http://www.finjablog.de/" target="_blank">Finja</a>, die mit wahnwitzigen Alltagsberichten ihre gähnend langweiligen Politikexzesse gekonnt überspielt und somit ihren Shice an den Mann bringt, auch wenns keinen interessiert,</p>
<p>- den geistigen Massenmörder <a href="http://germanpsycho.wordpress.com/" target="_blank">German Psycho</a>, der leider viel zu wenig schreibt, mit dem ich aber immer wieder gerne einer Meinung bin,</p>
<p>- die Frau <a href="http://www.septemberrave.com/" target="_blank">SeptemberRave</a>, die aus dem letzten Quentchen Glück noch ein Fass Elend zu pressen weiss,</p>
<p>- Madame <a href="http://out-of-uppen.blogspot.com/" target="_blank">Ninifaye</a>, die auch viel zu viel fotographiert, statt ihrer Wortkunst öfter freien Lauf zu lassen,</p>
<p>- den Herrn <a href="http://chaosplanet.phlekmaz.de/" target="_blank">BastiH</a>, der wie kein anderer sein Selbstmitleid in Prosa zu kostümieren weiss,</p>
<p>- die <a href="http://vizekoenigin.wordpress.com/" target="_blank">Vizekönigin</a>, die mit scharfem Blick die obskursten Abstraktivitäten schonungslos ans Licht zerrt</p>
<p>- und letztlich den Herrn <a href="http://blindtextblog.blogspot.com/" target="_blank">Ramses</a>, der kurz und prägnant die Welt versteht und sie ausschweifend auf den Punkt bringt.</p>
<p>Nun bin ich hinreichend zu Kreuze gekrochen, habe mich übergeben wie des Apotheker Wipfs bedauernswerte Zosse und würde mich sogar ein wenig schämen, wenn mir nicht alles so furchbar scheissegal wäre. Prost Mahlzeit!</p>
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		<title>Untergang der Meinungsfreiheit &#8211; Wieso sich der Prolet selbst kastriert</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 10:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Freiheit der persönlichen Meinung und das Recht, diese öffentlich kund zu tun, ist mit Sicherheit eine der größten Errungenschaften im zivilisatorischen Prozess. Sie ist noch lange nicht in jedem Staat garantiert, zählt zu den wertvollsten Privilegien der westlichen Zivilisation, ist Kriegsttreibern und Demokratiefeinden ein Dorn im Auge und sichert damit in einem sozialen System [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-130" title="imprisoned_speech" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/02/imprisoned_speech-300x279.jpg" alt="imprisoned_speech" width="300" height="279" /></p>
<p><strong>Die Freiheit der persönlichen Meinung und das Recht, diese öffentlich kund zu tun, ist mit Sicherheit eine der größten Errungenschaften im zivilisatorischen Prozess. Sie ist noch lange nicht in jedem Staat garantiert, zählt zu den wertvollsten Privilegien der westlichen Zivilisation, ist Kriegsttreibern und Demokratiefeinden ein Dorn im Auge und sichert damit in einem sozialen System Frieden, Menschenrechte und individuelles Glück.</strong></p>
<p>Und doch tritt sie der denkscheue Bildungspöbel mit ungewaschenen, aber stahlkappenbestiefelten Faschistenstiefeln.</p>
<p>In Zeiten, in denen die persönlichen Freiheitsrechte aus kapitalpressenden Motiven regierungsseitig immer weiter beschnitten werden, in denen mediale Zensur auch in Mitteleuropa wieder ein Thema ist, wo Telefongespräche ohne dringenden Verdacht einer gravierenden Straftat mitgeschnitten und ausgewertet werden, wo private Emails der Belustigung observierender Beamter dienen, in eben diesen Zeiten rafft sich der dummgesoffene Abschaum auf und schreit nach Zensur, wenn eine Meinung nicht die seine ist, oder von seinem persönlichen Geschmack differiert.</p>
<p>Wie geistlos muss ein Mensch eigentlich sein, selbst die Abschaffung seiner Freiheitsrechte zu fordern, nur weil er nicht begreift, das er selbst nur für sich als Individuum sprechen kann und Beschneidungen, die er für die Rechte anderer verlangt, auch die Seinigen mindern werden?</p>
<p>Wie unerhört retardiert ist eine Person, die, nachdem sie  seitens des Staates darüber aufgeklärt wurde, dass man sich an die geltende Meinungsfreiheit halten werde und nicht bereit sei, mediale Inhalte zu verbieten, weil einzelne Interessensgemeinschaften diese als anstössig empfinden, den sagenhaften Schritt wagt, sich selbst zu kriminalisieren, indem sie Verbrechen begehet und mittels fehlgeleiteter Selbstjustiz eigenmächtig Zensur betreibt?<span id="more-129"></span>Zu abstrakt? Konstruieren wir ein Beispiel:</p>
<p>Angenommen, es existierten Menschen, die sich gefährliche Maschinen als Lebensgefährten betrieben. Diese Maschinen kämen immer wieder dadurch ins Gespräch, dass sie häufiger Menschen ohne nachvollziehbare Ursache verletzten, sofern sie unsachgemäß gesichert waren, und das sie ihr Öl auf öffentlichen Wegen, in Parks und auf Privatgrundstücken verteilten, sofern die verantwortlichen Menschen dieses nicht entfernten. Da immer wieder Menschen verletzt würden und immer wieder herumliegendes Öl aufgefunden würde, wäre schnell klar, das nicht alle Besitzer dieser Maschinen verantwortungsbewusst mit ihrem Hobby umgingen.</p>
<p>Gesetzt den Fall, es gäbe nun schwarzhumorige Menschen, die aus diesen Umständen eine bösartige und völlig überspitzte Satire erschüfen: Man verallgemeinert die verantwortliche Insuffizienz der Einzelfälle auf alle Maschinenbesitzer, ausgehend von der Vermutung, das sich die Maschinenbesitzer selbst als Personengruppe empfinden, skizzierte man nun ein abstossendes Bild dieser tatsächlich nicht existierenden Gruppierung und verleumdete diese aufs Übelste und rufe öffentlich zum Zerstören der Maschinen und dem Verbot des Besitzes auf. Der Witz an der Sache wäre schließlich, dass man sich dieser nicht existierenden Gruppierung gegenüber volksverhetzender Methoden befleissigte, obwohl die nicht existierende Gruppe gar nicht Ziel einer Volksverhetzung sein kann, da sie ja erstens so nicht existiert und zweitens keine völkische Gemeinschaft oder ethnische Gruppierung darzustellen vermag.</p>
<p>Der Mindestbegabte erkennt hier bereits eine Vielzahl an offensichtlichen Widersprüchlichkeiten, die die intensionierte Satire klar als solche kennzeichnen sollten. Um es aber auch den geistig Schwächeren leicht zu machen, verbreite man völlig an den Haaren herbeigezogene Nachrichten von illegalen, hahnebüschenen Aktionen und stelle diese als heldenhafte Taten gegen die Maschinenbesitzer und ihre die Allgemeinheit belästigenden Maschinen dar.</p>
<p>Wer jetzt so dumm ist, all diesen Unsinn für bare Münze zu nehmen, sich als &#8220;volksverhetzt&#8221; zu betrachten, ja dem sei mein grossmütiges Mitleid sicher. Aber dann soll er/sie/es doch bitte seinem Hirne angemessene Brötchen backen und sich still und leise verhalten. Das Problem mit der Dummheit ist nun aber, dass sie ja jedem bewusst ist, nur nicht dem Betroffenen selbst.</p>
<p>Dieser wird sich also mit geistig ähnlich behinderten Vollpfosten zusammenschließen und genau das tun, was der satirische Mensch mit seiner Aktion bezweckt: Er wird nach einem Verbot dieser speziellen Meinungsäußerung rufen und damit die individuelle Freiheit für ein persönliches Missempfinden zu opfern bereit sein. Genau dieses Verhalten will nun aber der Satiriker vorführen, die dumpfe Masse zum Denken anregen, so seinen Teil zu einer besseren, freieren Welt beitragen. Also gibt er offen zu, satirisch überspitzt formuliert zu haben um bewusst zu provozieren, er legt sogar seine Motive vollumfänglich offen.</p>
<p>30 % des eben noch tobenden Mobs geht nunmehr ein Licht auf, es wird sich an die Stirn geklatscht, verhalten gelächelt und sich zu Recht geschämt. Nur jämmerlichen 30 % .</p>
<p>Die restlichen 70 % sind noch zu vernagelt, auch dies nur ansatzweise zu begreifen, verlieren sich in an Brutalität kaum zu überbietenden Morddrohungen, belästigen unsere Justiz mit durch die Algemeinheit zu finanzierenden, sinn- und substanzlosen Prozessen und werden kriminell, in dem sie russischen Scriptkiddies ein paar erschnorrte Taler dafür geben, dass diese ihre Botnetze auf die Webseiten der Satiriker hetzten und diese dann unter den diversen dDOS-Attacken zusammenbrechen.</p>
<p>Letztlich schadet sich jeder, der die Meinungsfreiheit angreift, untergräbt, oder unter persönliche Regeln zu stellen versucht, selbst. Wenn schon das Volk die elementarsten Rechte einer Demokratie aus niederen, strunzendummen Gründen mit Füssen tritt, welchen Grund sollte eine Regierung auf Dauer haben, an diesen festzuhalten? Meinungsdiktion wäre um so Vieles einfacher&#8230;</p>
<p>Wer Sachverhalte nicht begreift, aber dennoch dagegen ankämpft, wer eine abweichende Meinung nicht zu tolerieren bereit ist, wer die Augen vehement vor der Wahrheit verschließt, weil er nicht sehen will, was ihn weniger hassen ließe, wem der Haß als einziger Antrieb dient, der hat sich wahrlich selbst die Eier abgeschnitten.</p>
<p><em>Saublödes, bedauernswertes, brothohles Proletenpack. Ihr seid zwar viele, aber da ist nichts, was ihr gewinnen könntet.</em></p>
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		<title>Gerontofaschismus</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 13:17:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alte Menschen besitzen Weisheit aus Erfahrung. Sie haben ein langes, oft beschwerliches Leben hinter sich und haben ein Anrecht auf ihnen gezollten Respekt, auch wenn sie mitunter wunderlich erscheinen. Blödsinn. Alte Menschen sind Menschen, sie haben lediglich ein Anrecht darauf, so behandelt zu werden, wie es ihrem Verhalten gebührt. Ein wenig Rücksicht auf beginnenden Alzheimer, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-119" title="else_kling" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/02/else_kling-300x244.jpg" alt="else_kling" width="300" height="244" /></p>
<p><strong>Alte Menschen besitzen Weisheit aus Erfahrung. Sie haben ein langes, oft beschwerliches Leben hinter sich und haben ein Anrecht auf ihnen gezollten Respekt, auch wenn sie mitunter wunderlich erscheinen.</strong></p>
<p>Blödsinn. Alte Menschen sind Menschen, sie haben lediglich ein Anrecht darauf, so behandelt zu werden, wie es ihrem Verhalten gebührt. Ein wenig Rücksicht auf beginnenden Alzheimer, fortschreitende Demenz oder physische Gebrechen seien ihnen gewährt, aber wohl kaum Narrenfreiheit und Vergötterung allein ob des Umstandes, die Zeiten überlebt zu haben.</p>
<p>Kaum einer der heute noch agilen Senioren hat das dritte Reich noch bewusst miterlebt, allenfalls als Kind waren sie dabei. Umso verwunderlicher, dass gerade die Generation 75+ oft eine Mentalität an den Tag legt, mit der sie es im Bund deutscher Mädel, oder der Hitlerjugend weit gebracht hätten.</p>
<p>Erst kürzlich hatte ich eine Begegnung mit einer renitenten Vertreterin dieser Art, die glatt die Reinkarnation Hitlers Blondie in Menschengestalt hätte sein können: Bissig, griesgrämig, obrigkeitshörig, stur und nicht mit sonderlich bemerkenswerter Intelligenz geschlagen:</p>
<p><span id="more-116"></span></p>
<p>Ich befinde mich gerade mit zwei Hunden spielend  im vor der Türe liegenden Mickerpark. Dieser zeichnet sich durch zwei ungenutze Rasenflächen, die allenfalls der trunksüchtigen Dorfjugend als Abladeplatz ihrer leeren Bierdosen dienlich ist, und ein Gebüsch aus, in welchem das verstoffwechselte Gebräu schließlich seine letzte Bestimmung als alkalisches Pflanzenschutzmittel findet.</p>
<p><strong>NO (Nazi-Oma):</strong> Das ist aber nicht sc<strong>hön!</strong></p>
<p><strong>Ich (einfach ich)</strong>: Wie meinen? Nicht guten Morgen zu sagen? Guten Morgen!</p>
<p><strong>NO:</strong> Na, das mit den Hunden!</p>
<p><strong>Ich:</strong> Die Hunde stören sie?</p>
<p><strong>NO:</strong> Nein. Aber wenn die auf die Wiese scheißen.</p>
<p><strong>Ich:</strong> Die entleeren sich vorzugsweise in dem Gebüsch da. (Der eine Hund krümmt gerade wie gerufen den Buckel &#8211; Im Gebüsch) Falls ich dran komme, oder mal was daneben geht, hebe ich das auf.</p>
<p><strong>NO:</strong> Sie heben das auf? Nie im Leben! Womit denn, mit blanken Händen?</p>
<p><strong>Ich:</strong> Nein. Dazu habe ich Plastiktüten dabei. (Ich krame demonstrativ eine hervor, gehe zum Gebüsch und hebe die Kacke auf, da sie so liegt, dass man noch dran kommt).</p>
<p><strong>NO:</strong> Das machen sie jetzt!</p>
<p><strong>Ich:</strong> Das mache ich immer!</p>
<p><strong>NO:</strong> Und wenn der Hund Durchfall hat?</p>
<p><strong>Ich:</strong> Dann nicht. Dann sickert es ja weg. Nun liegt aber seit Tagen Schnee. sehen sie IRGENDWO einen Hundehaufen? Oder Hundedurchfall?  Wir gehen jeden Tag hier her!</p>
<p><strong>NO:</strong> Ja, aber gestern habe ich ihre Frau gesehen, die, wie heisst sie noch, die [*zensiert*] da! Die hat aber nichts aufgehoben! Schweinerei! Das muss ich mal der Gemeinde sagen!</p>
<p><strong>Ich:</strong> In der Tat. Gestern hatte der Hund auch wässrigen Durchfall. Wie sie meiner Lebengefährtin gegenüber ja auch bemerkt haben (ich werde nicht als einziger angesprochen&#8230;). Ihre Worte waren wohl &#8220;Hat Durchfall der Hund, nicht wahr? Kann man nicht aufheben, gell?&#8221;</p>
<p><strong>NO:</strong> Ich geh zur Gemeinde. Sie müssen mit den Hunden ja auch mal laufen. Da müssen sie mal weiter raus, mit denen.</p>
<p><strong>Ich:</strong> Das machen wir jeden Tag. Mittags, oder Abends. Ist halt morgens schlecht möglich, wenn beide arbeiten müssen. Aber gehen sie ruhig zum Rapport zu ihrem GAU-Leiter. Der hat sicher sonst nichts zu tun und ist dankbar für etwas Zerstreuung.</p>
<p><strong>NO:</strong> Arbeiten?</p>
<p><strong>Ich:</strong> Ja. Kennen sie nicht, gell? Das ist das, was Menschen tun müssen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, die nicht ihr ganzes Leben lang vom Gatten und später vom Staat durchgefüttert werden.</p>
<p><strong>NO:</strong> Unverschämtheit!</p>
<p><strong>Ich:</strong> Finde ich gar nicht so. In manchen Kreisen ist es fast schon normal, sein Mittagessen nicht zu schnorren und in der Zeit, wo andere ihre Mitmenschen aus Langeweile und unerfüllter Boshaftigkeit sinnlos belästigen, Geld zu verdienen und für den eigenen Lebensunterhalt auch selbst aufzukommen. Können sie ja nicht wissen, ist jetzt wohl auch zu spät. Haben sie noch einen schönen Tag. Hoffe, sie haben sich ausgetobt und verschonen andere arbeitende Bevölkerer für heute. Nochmals: Schönen Tag!</p>
<p>Da war sie baff. Und ging wieder zurück in ihre Wohnbaracke. Just für diesen Anschiss hatte sich die Gute also in den Mantel geschmissen und das Haus verlassen. Auf den Rückweg begegnete mir noch der sprachlose Blockwart. Ein altes, verhutzeltes Männlein, das ich bis vor kurzem für stumm gehalten hatte, bis ich ihn einmal mit einer rüstigen Dame seines Alters über die &#8220;junge Leit&#8221; hab zetern und mordioen habe hören dürfen. &#8220;Guten Tag&#8221; kann er immer noch nicht wünschen. Dafür aber beinnahe mit seinen Blicken töten.</p>
<p>Woher kommt dieser senile Kontrollzwang, die Bitterkeit und die Ablehnung jedweder Offenheit? Ist es der neurologische Zellverfall, oder stecken da tatsächlich noch wirksame Reste arischer Führererziehung für das selbstkontrollierende Kleinbürgertum ganz tief im Wesen?</p>
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		<title>Generation &quot;Handaufhalter&quot;</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2008/12/57/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 08:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Studenten]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Sicherheiten sind ein Geschenk unserer Gesellschaft an sich selbst.  Solidarität und Füreinander da zu sein sind zwar überlebenssichernde, menschliche Grundeigenschaften, aber keineswegs Selbstverständlichkeiten. Westliche Zivilisationen leisten sich den Luxus, sich über das Evolutionsprinzip „survival of the fittest“ hinwegzusetzen, verlieren dabei aber gerne die Grenzen des Machbaren aus den Augen. Wir alle, die wir im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--><img class="aligncenter size-medium wp-image-58" title="istock_000002899908xsmall" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2008/12/istock_000002899908xsmall-300x198.jpg" alt="istock_000002899908xsmall" width="300" height="198" /><br />
<strong>Soziale Sicherheiten sind ein Geschenk unserer Gesellschaft an sich selbst. <span> </span>Solidarität und Füreinander da zu sein sind zwar überlebenssichernde, menschliche Grundeigenschaften, aber keineswegs Selbstverständlichkeiten. Westliche Zivilisationen leisten sich den Luxus, sich über das Evolutionsprinzip „survival of the fittest“ hinwegzusetzen, verlieren dabei aber gerne die Grenzen des Machbaren aus den Augen.</strong></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Wir alle, die wir im deutschsprachigen Europa geboren wurden, sind in Wohlfahrtsstaaten aufgewachsen. Echte Armut ist fast nicht zu erreichen, Mensch muss sich schon ernsthaft bemühen, durch das allgegenwärtige, soziale Netz zu rutschen und in Armut und Elend zu versinken. Jahrzehntelang haben sich unsere Väter und Mütter gar die Dekadenz gegönnt, allgemeinheitsfinanzierte Almosen an Unbedürftige zu verschenken. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Doch mitlerweise ist des Fasses Boden allerortens erreicht, die verfügbaren Mittel gehen zu Neige, die Grundsicherung gerät in Gefahr. Die heute fehlende Finanzpotenz wurde zu weiten Teilen für medizinisch nicht induzierte Luxuskurlaube für unsere Vorväter und deren wohlstandskranke Gespielinnen, nutzlose Medikamente für scheintote Faltenzombies, die Rentenabsicherung der bundesdeutschen Osterweiterung und krankengymnastische Abspeckungsexperimente schweinsbäuchiger Saufhelden verschossen. Und jeder hat es gewusst.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT"><span id="more-57"></span><br />
</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Nichts desto trotz sind jene, die schon mit ungewisser Rentenversorgung geboren wurden, in der Dekadenz aufgewachsen und in ihr aufgegangen. Trotz alledem existieren wir jedoch in einer Leistungsgesellschaft, ohne Leistung, kein Gewinn. Wird nun allerdings die Motivation zur Leistung durch eine zu wohlmeinende Grundsicherung erstickt, geht eine Gesellschaft unweigerlich zu Grunde. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">In den vergangenen Jahren häufen sich die Zahlen derjenigen, die ihren 30igsten Geburtstag feierten, ohne je einer geregelten Arbeit nachgegangen zu sein. Nicht, dass es an Gelegenheiten gemangelt hätte, nur die „Guten“ waren nicht dabei. Augenscheinlich vermittelt diese Gesellschaft weiten Teilen seiner Mitglieder das Gefühl, dass man sich auch in beruflichen Dingen strikt selbstverwirklichen sollte, die Annahme einer Arbeit, die nicht zu 100% den kindlich-naiven Vorstellungen hinsichtlich Arbeitsumfeld, gesellschaftlichem Ansehen und Entlohnung entspricht, gehört offenbar nicht dazu. Die feistgefressene Wohlstandsmade wartet nach wie vor auf den richtigen Job, auf das er ihr wie eine gebratene Taube ins Schandmaul flöge, und verdingt sich derweil in Systemkritik und Sudereien, was den menschenunwürdigen Umfang der Stütze betrifft. Die, die wirklich jammern, sind selten die alleinerziehenden Mütter oder Schwerkranken, für die die Stütze eigentlich gedacht sein sollte. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">In einer leistungsorientierten Wissensgesellschaft ist es dem Bildungsproletariat nicht einfach gemacht, den Anschluss zu finden, zugegeben. Meist über Generationen ins Asoziale degeneriert, sind es die, die sich auf ihrer Herkunft ausruhen und mit der Zwecklüge „ich hatte nie eine Chance“ ihre trägheitsbedingte Untätigkeit rechtfertigen. Nun verhält es sich aber so, dass ja gerade die Asozialen die einzigen sind, die heutzutage noch populationserhaltende Nachkommenschaft produzieren, der Mensch mit Gehirn denkt drei mal zu lange nach, bevor er einem Kind diese Gesellschaft antut. Wo also kommen wir hin, wenn eine leistungsbereite Minderheit künftig dem Pöbel den Müssiggang zu finanzieren hat?</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Doch auch diejenigen, denen alle Chancen gegeben, bekleckern sind in erschreckender Mehrheit nicht gerade mit Ruhm. Langzeitstudenten, die Ihre Ausbildung lieber damit zubringen, gegen Studiengebühren zu demonstrieren, steuerfreien, aufwandsarmen Nebenjobs nachzugehen und sich ihr so teuer gebildetes Gehirn zu Schanden zu saufen, kosten den Steuerzahler Jahr für Jahr Milliarden.<span>  </span>Dabei sind es nicht allein die Kosten für die Bikldungseinrichtungen, die fast ausschließlich aus öffentlichen Gelder finanziert werden, es sind auch Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge, die der Studierende selbst seinen Mitmenschen, ohne mit der elität-arroganten Wimper zu zucken, auferlegt, oft noch ohne jemals einen Gedanken daran zu verschwenden. Sollte tatsächlich einmal ein Studierender der „schönen Wissenschaften“ zu einem Abschluss gekommen sein, werden weitere Gelder mit sinnlosen, staatlich subentionierten Forschungsspielereien verschossen. Forschungen ehemals arbeitsscheuer Studenten über die Gründe für die Arbeitscheu unter Studenten sollten doch nun wirklich keinen normaldenkenden Menschen auch nur im Ansatz interessieren. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Allgegenwärtig ist das Gejammer derer, denen alles geschenkt wird. Möglich gemacht wird dies noch von selbst arbeitsvermeidenden Politikern, die sich als Spitzengruppe unter den Schmarotzern den Wanst an des kleinen Mannes Hab und Gut nähren.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">Der Bürger, der im Schweisse seines Angesichts seinen Lebensunterhalt und den seiner Parasiten zu erwirtschaften hat, ist ein Trottel, wenn er nicht aufsteht, aufbegehrt und von jenen, die ihn schröpfen, endlich die Leistung einfordert, die er selbst zu erbringen gezwungen ist. Meist aus humanitären, hochmoralischen Gründen. Doch der Werteverfall grassiert schneller, als Kinder ethisch erzogen werden können. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE-AT">In einigen Jahrzehnten wird die Arbeitscheu unsere Gesellschaft endgültig zerfressen haben, Bürgerkriege die ehemalige Zivilisation weiter schädigen und wir alle werden im ewigen Chaos, Hunger, Leid und Schmerz ersaufen. Aber nicht, dass ich es Euch nicht gesagt hätte!</span></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>Idealismus vs. Pragmatismus</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 15:27:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="file:///C:/Users/mc/AppData/Local/Temp/2/moz-screenshot.jpg" alt="" /><img src="file:///C:/Users/mc/AppData/Local/Temp/2/moz-screenshot-1.jpg" alt="" /><img src="file:///C:/Users/mc/AppData/Local/Temp/2/moz-screenshot-2.jpg" alt="" /><img src="file:///C:/Users/mc/AppData/Local/Temp/2/moz-screenshot-3.jpg" alt="" /></p>
<p><img src="file:///C:/Users/mc/AppData/Local/Temp/2/moz-screenshot-4.jpg" alt="" /></p>
<p><img class="alignnone" src="http://img515.imageshack.us/img515/1740/nurse02bf7.jpg" alt="" width="149" height="224" /><img class="alignnone" src="http://img99.imageshack.us/img99/2295/businessman20leaning20oxf9.jpg" alt="" width="144" height="225" /></p>
<p><strong>Hinsichtlich ihrer beruflichen Motivation können im Groben drei Kategorien von Menschen verschubladet werden: Die, die da ohne Rücksicht auf persönliche, negative Rahmenbedingungen das Ding durchziehen, was sie selbst für sich und die Welt als am Wichtigsten definiert haben, jene, denen der persönliche Komfort, ihr Status und ihre Kaufkraft am wichtigsten sind und dafür auch zu Handlungen bereit sind, die sich nicht immer vollständig mit eventuellen Moralvorstellungen ihrerselbst decken müssen. Und letztlich jene, die sich evidenzbegründet zum zweiteren Typ ändern. Die vom &#8220;Saulus zum Pauls&#8221;-Geschichte kann mangels Realitätsbezug getrost vernachlässigt werden.<br />
</strong></p>
<p>Zu den sich ändernden gehöre ich. Meine frühere Karriere im Sozialwesen habe ich einer Schulabschlussdepression mit damit verbundener Orientierungslosigkeit zu verdanken, sowie dem Umstand, dass ich nicht mehr länger mit meiner Mutter zusammenwohnen wollte, da wir seinerzeit grundlegend voneinander abweichende Auffassungen hinsichtlich der Begriffsdefinition &#8220;Wohngemeinschaft&#8221; aufwiesen. Ich schmiss also die Schule hin und erwog, mich lebenslänglich bei der deutschen Bundeswehr zu verpflichten. Irgenwann musste ich allerdings doch mal zu feste an einer Purple-Haze-Tüte gezogen haben, denn mir wurde plötzlich klar, dass ich nicht fürs Töten, vielmehr für den Kampf gegen den Tod und das Leiden geboren war. Also machte ich erst mal meinen Zivildienst in der individuellen Schwerstbehindertenbetreuung.</p>
<p><span id="more-38"></span></p>
<p>Tiefer und tiefer verstrickte ich mich in dieses Idealismusding, weshalb ich beschloss, eine Ausbildung zum Krankenpfleger zu machen. Diese verlief, bis auf den Umstand, das meine männlichen  Kollegen fast ausnahmslos meinen Arsch wollten, recht spaßig und erfreulich. Bis ich ein halbes Jahr auf einer Onkologie jungen Menschen beim Sterben zusehen durfte. Ich war irgendwann, meist nach 10 oder 15 doppelten Diensten a 16 Stunden am Stück nicht mehr in der Lage, die dort erlebten Qualen und das Leid in der Klinik zu lassen und trug es nachhause. Meine Misanthropie zeigte sich erstmals, als ich beschloss, dass mir die Arbeit am Wohlergehen anderer für lächerliches Salär das beileibe nicht Wert  sei.</p>
<p>Nach Abschluss der Ausbildung kümmerte ich mich also ausschließlich nur noch um das Wohlbefinden unbeseelter Maschinen und das war verdammt gut so. Selten spreche ich heute noch mit alten Kollegen, allesamt psychisch am Ende, drogensüchtig, verratzt, im Arsch. Für ihr verdammtes Gutmenschentum, das sie in gerade mal zehn Jahren zu Grunde gerichtet hat, können sie sich heute nicht einmal eine Flasche anständigen Whiskeys leisten. Traurige Idioten.</p>
<p>Am Anfang meiner IT-Laufbahn besaß ich auch in diesem Feld einen gewissen Idealismus, so wäre ich zu früheren Zeiten bereit gewesen, einen Job abzulehen, wenn er mich von Microsoftwerkzeugen abhängig gemacht hätte, ich besaß so etwas wie &#8220;Programmiererehre&#8221;. Heutzutage ists mir doch scheißegal, woran ich in der Zeit, in der ich mich prostituiere, nicht anderes ist Erwerbstätigket nämlich, herumklicke, Hauptsache es hört irgendwann auf und die Kohle stimmt.</p>
<p>Wahrscheinlich geht es vielen früheren &#8220;Idealisten&#8221; so, nur wenige halten die freiwillige Selbstaufgabe zu Gunsten übelriechender, dummschwatzender Fremdmenschen ein Leben lang durch. Und ich zweifle offen an ihrem Geisteszustand. Dies ist meines Erachtens auch einer der Punkte, an denen das Gesundheitswesen kollabieren wird, stellt sich nicht bald ein Umdenken bei den Verantwortlichen ein: Es kann nicht auf Dauer funktionieren, idealistische Vollidioten nach alter Schule auszupressen bis sie nicht mehr laufen können, gleichzeit aber das Sozialwesen dergestalt zu kommerzialisieren, dass eben jene, die die Deppen pressen, sich eine güldene Nase daran verdienen. Irgendwann muss doch auch der letzte Trottel einmal aufwachen?</p>
<p>Ich habe kein Gewissensproblem mehr damit, nach einem Tag sinnloser Spielerei grinsend nachhause zu gehen, weil ich weiss, dass ich mehr als das Doppelte einer Krankenschwester an diesem Tag verdient habe, ohne mich in den Fäkalien somnolenter Alkoholiker gewälzt zu haben. Ich bin nur mir und den Meinen verpflichtet und fühle mich wohl damit. <strong>Und das regelrecht idealistisch!</strong></p>
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