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	<title>schwarzsicht &#187; Dumm&amp;Dümmer</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Das Prinzip Volksverarsche (Teil II)</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2010/01/das-prinzip-volksverarsche-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jan 2010 08:35:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ausbeutung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem im ersten Teil die theoretischen Grundlagen eines kapitalbasierenden Gesellschaftssystems umrissen wurden, soll heute die praktische Seite ein wenig genauer beleuchtet werden.&#160;
Man nehme exemplarisch einen Industriearbeiter, der in einer Endmontagehalle beispielsweise h&#246;herwertige Mikrowellenherde zusammenbaut. Pro Mikrowellenger&#228;t ben&#246;tigt er, wiederum &#228;u&#223;erst exemplarisch, eine Stunde Arbeit. Diese bringt ihm pers&#246;nlich 11 Euro netto ein. Seinen Arbeitgeber kostet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nachdem im ersten Teil die theoretischen Grundlagen eines kapitalbasierenden Gesellschaftssystems umrissen wurden, soll heute die praktische Seite ein wenig genauer beleuchtet werden.&nbsp;</strong></p>
<p>Man nehme exemplarisch einen Industriearbeiter, der in einer Endmontagehalle beispielsweise h&ouml;herwertige Mikrowellenherde zusammenbaut. Pro Mikrowellenger&auml;t ben&ouml;tigt er, wiederum &auml;u&szlig;erst exemplarisch, eine Stunde Arbeit. Diese bringt ihm pers&ouml;nlich 11 Euro netto ein. Seinen Arbeitgeber kostet diese Stunde Arbeitszeit, inklusive flexibler Kosten wie Strom, Heizung, Fehler, die der Arbeiter macht, Verwaltung und Logistik und allen sonstigen &nbsp;Nebenkosten rund 50 Euro. F&uuml;r das Basismaterial, das samt und sonders im aussereurop&auml;ischen Ausland fremdgefertigt wird, zahlt er inklusive Anlieferung 33 Euro. Die Gesamtproduktionskosten inklusive Verpackung belaufen sich somit auf, sagen wir einmal, 90 Euro.</p>
<p>F&uuml;r 140 Euro wird das Ger&auml;t nun an den Handel weitergegeben, der es schlie&szlig;lich f&uuml;r 169 Euro an den Endkunden weitergibt. Macht einen Reinerl&ouml;s f&uuml;r den Hersteller von 50 Euro, der H&auml;ndler erwirtschaftet nach Abzug seiner Auslagen noch einmal ca. 19 Euro.</p>
<p><strong>Anderes Beispiel, gleiches Thema</strong>:</p>
<p><span id="more-598"></span></p>
<p>Ein festangestellter IT-Experte ber&auml;t f&uuml;r seinen Arbeitgeber Kunden in seinem Fachgebiet. Er arbeitet nicht auf Provisonsbasis, sondern f&uuml;r ein Fixgehalt, &Uuml;berstunden werden anteilig ausbezahlt. Pro Stunde berechnet sein Arbeitgeber dem Kunden 175 Euro. Pro gefahrenem Kilometer mit dem eigenen Fahrzeug erh&auml;lt der Berater 55 Cent, dem Kunden werden 60 Cent in Rechnung gestellt. Weitere Nebenkosten fallen f&uuml;r den Arbeitgeber nicht an. Alles in allem fallen aber pro bezahlter Stunde beim Kunden ingesamt zwei Stunden Arbeitszeit f&uuml;r den Mitarbeiter und/oder Verwaltungsangestellte und Vertriebler an, die vom Kunden nicht verg&uuml;tet werden. Bei gro&szlig;z&uuml;gig veranschlagten Arbeitszeitkosten von 80 Euro bleiben dem Arbeitgeber also pro verkaufter Arbeitsstunde noch 95 Euro Reingewinn. Dem Arbeitnehmer bestenfalls 20.&nbsp;</p>
<p><strong>Im Fazit:</strong>&nbsp;Egal ob produzierendes, oder dienstleistendes Gewerbe, im Schnitt verdient der Kapitalgeber an der Leistung seines Leistungserbringers rund das F&uuml;nffache dessen, was er diesem als Lohn zugesteht, wobei die Leistung fast ausschlie&szlig;lich vom Leistungserbringer erbracht worden ist.</p>
<p><strong>Und warum?</strong> Weil er es kann!&nbsp;</p>
<p>Nur mit Kapital ist es m&ouml;glich, die f&uuml;r die Aufnahme einer Gesch&auml;ftst&auml;tigkeit erforderlichen Investitionen zu erbringen. Der Fabrikarbeiter w&auml;re also gar nicht in der Lage, die f&uuml;r eine wirtschaftlich sinnvolle Gr&ouml;&szlig;enordnung erforderliche Menge an Bauteilen einzukaufen, geschweige denn Fertigungsanlagen zur Verf&uuml;gung zu stellen. Dem IT-Berater w&uuml;rden, ohne namhaftes Unternehmen im Hintergrund, niemals Beratungsvertr&auml;ge angeboten.&nbsp;</p>
<p>Letztlich ist es also das Kapital, welches seinen Eigent&uuml;mer dazu bef&auml;higt, diejenigen, deren Arbeit Fr&uuml;chte er sich einverleibt, zu knechten und knapp zu halten. In einer sogenannten sozialen Marktwirtschaft ist dieses Vorgehen legitim, der Reingewinn eines Unternehmers im Verh&auml;ltnis zur Entlohnung des Produzierenden ist nicht geregelt. Sozial bleibt hier allein, das man auch einen Arbeitslosen noch nicht unmittelbar auf der Strasse verhungern und erfrieren l&auml;sst, sondern ihn notd&uuml;rftig am Leben erh&auml;lt. Sonst nichts.</p>
<p>Es liegt mir fern, den Kapitalsimus und die Marktwirtschaft zu verteufeln, hat sie doch auch den nicht mit Kapital gesegneten Mittelst&auml;ndlern vielfach ein angenehmes Leben erm&ouml;glicht. Es sei aber dennoch gestattet zu hinterfragen, ob der reine Besitz finanzieller Mittel es rechtfertigt, Millionen von Arbeitnehmern auf diese Weise auszubeuten.&nbsp;</p>
<p><em><strong>- Leistung muss da entlohnt werden, wo sie passiert -&nbsp;</strong></em></p>
<p>Mit einem solchen Slogan lie&szlig;en sich neue Wege finden, Kapital weiterhin gewinnbringend einzusetzen, aber auch die reine Leistungserbringung attraktiver zu gestalten. Wir besitzen heute die technischen Mittel, die Produktionskosten eines einzelnen Artikels bis auf den Cent hinunter unter Ber&uuml;cksichtigung aller Faktoren voraus zu berechnen. Ebenso abbildbar sind die Kosten und Zeitaufw&auml;nde aller Nebenproduktionsprozesse. Wieso hier nicht die Reingewinne nach einem fairen Schl&uuml;ssel gem&auml;&szlig; den geleisteten Aufw&auml;nden pro Produkt verteilen? Gerne kann dem Kapitalgeber hierbei auch ein Risikobonus anerkannt werden, ein Produkt, oder eine Dienstleistung m&uuml;ssen sich&nbsp;ja nicht zwingend verkaufen und nicht immer kann dem Kapitalgeber eine Managementfehlentscheidung vorgeworfen werden.</p>
<p>Warum ein derartiges Prinzip niemals Einzug halten wird? Weil kein Kapitalgeber jemals bereit sein wird, freiwillig seine Gewinne mit seinen Angestellten zu teilen. Und weil kein Politiker jemals ein Interesse daran haben k&ouml;nnen wird, es sich mit den Kapitalgebern zur verscherzen.</p>
<p><em>Aber fragen wird wohl noch erlaubt sein.</em></p>
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		<title>Das Prinzip Volksverarsche (Teil I)</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2010/01/das-prinzip-volksverarsche-teil-i/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 09:22:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die Erkenntnis, das ein Volk geradewegs verarscht werden muss, stammt nicht origin&#228;r von Politikern, denen man nur zu gerne die Schuld f&#252;r alles Schlechte zuschiebt, nein, diese Erkenntnis ist bedeutend &#228;lter und eine logische Konsequenz der menschlichen Natur und den Wirtschaftsinteressen einzelner, weniger humanistisch ausgelegter Pers&#246;nlichkeiten.
Doch man beginne am Anfang.Wir, die &#34;Mitglieder einer modernen Zivilisation&#34; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img alt="investment" class="aligncenter size-full wp-image-594" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/01/investment.gif" style="width: 381px; height: 292px;" title="investment" /></p>
<p><strong>Die Erkenntnis, das ein Volk geradewegs verarscht werden muss, stammt nicht origin&auml;r von Politikern, denen man nur zu gerne die Schuld f&uuml;r alles Schlechte zuschiebt, nein, diese Erkenntnis ist bedeutend &auml;lter und eine logische Konsequenz der menschlichen Natur und den Wirtschaftsinteressen einzelner, weniger humanistisch ausgelegter Pers&ouml;nlichkeiten.</strong></p>
<p>Doch man beginne am Anfang.Wir, die &quot;Mitglieder einer modernen Zivilisation&quot; klopfen uns gegenseitig die Schultern blau, ob der &Uuml;berwindung der Sklaverei, der Befreiung von der Lehensknechtschaft und unserer &quot;aufgekl&auml;rten&quot;, &quot;humanen&quot; Umgangsformen untereinander. Nur zu gerne lassen wir dabei die Realit&auml;t aus dem Sinn, denn frei sind wir alle nicht, die wir nicht freier Unternehmer sind und selbst zu Knechten in der Lage.</p>
<p>Existenz&auml;ngste begr&uuml;nden sich in westlichen Zivilisationen heutiger Tage nicht mehr auf den Verlust des Lebens selbst, sondern auf die Einbu&szlig;e von Lebensqualit&auml;t. Mach einer ist eher bereit zu sterben, als in Armut leben zu m&uuml;ssen. Wir werden nicht mehr von Diktatoren unterdr&uuml;ckt, die uns androhen uns zu ermorden, unsere Unterdr&uuml;ckung geht einzig vom Kapital aus. Unsere &quot;Strafe&quot; f&uuml;r zivilen Ungehorsam ist nicht Folter im physischen Sinne, uns nimmt man einfach den Flachbildfernseher, den C-Klasse Mercedes und den Rinderbraten am Wochenende.</p>
<p>So kommt es dann auch, dass die offiziellen F&uuml;hrer unserer Gesellschaft zu Marionetten verkommen sind, ihre Menschlichkeit sich einzig dem Kapital unterordnet und eben die Lenker und Leiter der Geldfl&uuml;sse &uuml;ber die Schicksale des P&ouml;bels bestimmen.</p>
<p>Das Prinzip ist sehr einfach: Wer bereits &uuml;ber Mittel verf&uuml;gt, vermag diese zu ihrer Mehrung einzusetzen. Wer nicht, nicht.</p>
<p>Wir unterscheiden dabei zwischenzeitlich eine Vier-Klassengesellschaft:</p>
<p><span id="more-588"></span></p>
<p><strong>01. Die Kapitalgeber<br />
	</strong></p>
<p>An Spitze der Verdummungspyramide, als prim&auml;re Operatoren und Schicksalsm&auml;chte, stehen eben jene, die frei verf&uuml;gbares Kapital ererbt oder erstohlen haben. Rechtm&auml;&szlig;ig ist schwerlich an Kapital zu geraten, denn die oberste Kaste teilt gewissenhaft unter sich auf und wacht mit Argusaugen auf durch sie kontrollierten Kapitalfluss. Ihre finanziellen Mittel setzten sie ausschlie&szlig;lich dazu ein, mittels Druck, Manipulation und Verdummung aus niederen Individuuen noch mehr Kapital zu pressen. Humanistische Ideale dienen Kapitalgebern ausschlie&szlig;lich als Fassade, hinter welcher sie ihre menschenverachtenden Gesch&auml;fte treiben.</p>
<p><strong>02. Adjutanten und M&auml;tr&auml;ssen der Kapitalgeber<br />
	</strong></p>
<p>Sie scharen sich, im vollen Bewusstsein der Schlechtigkeit ihrer M&auml;zenen, um einen Kapitalgeber, erf&uuml;llen delegierte Managementaufgaben f&uuml;r sie und halten sie bei Laune. Daf&uuml;r werden sie mit &uuml;berdurchschnittlichem Wohlstand entlohnt, der sie jedoch niemals dazu bef&auml;higen wird, selbst zu einem Kapitalgeber aufzusteigen, es sei denn, sie tr&auml;ten eine bewilligte, direkte Nachfolge an. Diese Klasse knechtet und wird selbst geknechtet, ist aber hinreichend mit Luxusg&uuml;tern narkotisiert, nur selten r&uuml;rt sich noch ihr Gewissen.</p>
<p><strong>03. Leistungserbringer</strong></p>
<p>Der vielger&uuml;hmte Mittelstand. Auf ihren Schultern wird die Welt getragen, ihre Anstrengungen mehren den Reichtum ihrer Kapitalgeber. Daf&uuml;r h&auml;lt man sie am Leben, nicht ohne jedoch ihre &Auml;ngste zu sch&uuml;ren, das dieser Zustand nicht von Dauer sein m&uuml;sse. Sie werden verbrannt, sind jedoch noch in gro&szlig;er Zahl gl&uuml;cklich dabei, denn sie d&uuml;rfen sich f&uuml;r etwas besseres halten, schlie&szlig;lich gibt man ihnen Flachbildfernseher und C-Klasse Mercedi. Auch Arbeiter geh&ouml;ren zwischenzeitlich diesem Stand an, denn auch sie f&uuml;hren heutzutage ein Leben in gem&auml;&szlig;igtem Wohlstand.</p>
<p>Ein gesundes Mittelma&szlig; aus Zuckerbrot und Peitsche h&auml;lt diese Mittelstandsmaschinerie am Laufen, der geschickte Adjutant vermag seine Lohnsklaven in einem Ausma&szlig; zu besch&auml;ftigen, dass sie gerade nicht zusammenbrechen, ihnen aber auch keine Zeit und Kraft mehr f&uuml;r einen klaren Gedanken bleibt.</p>
<p>Dem Mittelstand wird das gute Gef&uuml;hl gegeben, das sein Werk einen Sinn erf&uuml;llt, denn er darf alleine f&uuml;r die Belange der vierten Klasse aufkommen.</p>
<p><strong>04. Leistungsempf&auml;nger<br />
	</strong></p>
<p>Grunds&auml;tzlich aus Gr&uuml;nden der pers&ouml;nlichen Gesundheit, oder aber aus sozialer Ungerechtigkeit nehmen diese Menschen nur bedingt am Wirtschaftssystem teil. Sie konsumieren, ohne zu leisten. Im Wesentlichen gleichen sie damit auffallend den Kapitalgebern und Adjutanten, denn auch sie investieren die Mittel der Leistungserbringer, welche diese ansonsten nur sinnlos verspart h&auml;tten, zur&uuml;ck in den Kreislauf und erwerben Wirtschaftsg&uuml;ter wie Bier, Schnaps und Zigaretten vom Kapitalgeber. &Uuml;ber die Leistungsempf&auml;nger stellt der Kapitalgeber sicher, dass niemals ein Leistungserbringer selbst Kapital aufbauen und damit zur Konkurrenz werden k&ouml;nnte.</p>
<p>Objektiv betrachtet ein in seiner Perfektion und Ausgewogenheit geradezu kosmisch sch&ouml;n anmutendes Gesellschaftskonstrukt.</p>
<p><em>Nach den Grundlagen, beleuchten wir im zweiten Teil die Prinzipien der Konzernwirtschaft etwas detaillierter und kreieren ein bereits dagewesenes Alternativmodell, das jedem Grossinvestor den Angstschweiss in die gepuderten Achselh&ouml;len treiben wird.<br />
	</em></p>
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		<title>Schwerter zu Pflückscharen&#8230;</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/06/schwerter-zu-pfluckscharen/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 09:31:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[austrianisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8230; muss auch nicht immer die richtige Strategie sein, zumindest nicht im Erdbeerland:

Ich wünsche jedenfalls allen verwanden und Freunden der Überpflügten meine herzliche Anteilnahme und den Betroffenen selbst rasche Genesung, auf das sie ihren Termin werden einhalten können!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8230; muss auch nicht immer die richtige Strategie sein, zumindest nicht im Erdbeerland:</strong></p>
<p><a class="tt-flickr tt-flickr tt-flickr-Thumbnail" title="IMG_0313" href="http://farm4.static.flickr.com/3626/3596965777_7ba986c3c3.jpg"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3626/3596965777_7ba986c3c3_t.jpg" border="0" alt="IMG_0313" width="75" height="100" /></a></p>
<p>Ich wünsche jedenfalls allen verwanden und Freunden der <em>Überpflügten</em> meine herzliche Anteilnahme und den Betroffenen selbst rasche Genesung, auf das sie ihren Termin werden einhalten können!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>SchneeBITCHchen und Hosentod</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[verMALEdeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<description><![CDATA[
Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-338" title="bitch_tod" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/05/bitch_tod-300x197.jpg" alt="bitch_tod" width="300" height="197" /></p>
<p><strong>Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich vielfältiger in zahlreiche Untergattungen. Den ersten beiden sei sich hiermit einmal detailierter angenommen.<br />
</strong></p>
<p>Es war einmal, vor gar nicht all zu langer Zeit, ein liderliches Frauenzimmer, das durch die finstren Spelunken der Großstadtwälder striff um Beute zu reißen.</p>
<p>Oft traf Sie dort auf ihre Mitstreiterin, die außer Konkurrenz jedoch ganz andere Beute im Visiere hielt, welches jedoch allermeist geschlossen war.</p>
<p>So unterschiedlich der beiden Motivation, so verschieden ihr Vorgehen, so vergleichbar doch das Ergebnis.</p>
<p><span id="more-332"></span>Während sich die eine die Nase grundsätzlich innen zu pudern pflegt, verzichtet die andere ganz auf naturfremde Hilfsmittel und setzt allein auf das Gute im Menschen. Meist sind es Männer, die mit Ersterer bereits schlechte Erfahrungen hinter sich bringen durften, die sich auf Zweitere einlassen, und vice versa.</p>
<p>Der natürliche Lebensraum der gemeinen Koksnutte ist die hochpreisige Bar im Medien- bist Künstlersegment. Hier hält das meist possierliche Weibchen, die drogeninduzierte Aufregung kaum zu verbergen in der Lage, aufgeregt Ausschau nach neuen Opfern. Die Terminologie &#8220;Koksnutte&#8221; ist im Übrigen kein Hinweis darauf, das die entsprechenden Genre-Vertreterinnen hauptberuflich im horizontalen Gewerbe tätig seien, es gibt lediglich Aufschluss darüber, dass diese sich für ein Näschen blindlings zu verkaufen bereit sind.</p>
<p>In oft aufwändigem Federkleid, das jedoch kaum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen zu bieten vermag, schleichen sie sich langsam und Schutzbedürftigkeit vorgaukelnd an ihre späteren Opfer an: Finanziell potent anmutende Männer mittleren Alters, die trotz eleganten Kleidungsstils abgefuckt genug aussehen, ihre meist hart erlogene Kohle für illegale Drogen zu verschleudern. Die Schneebitch hat in aller Regel wenig Zeit, denn die Natur der Droge verlangt häufiges und regelmäßiges Nachlegen. Ist die Zufuhr einmal unterbrochen, ist die Possierlichkeit recht bald dahin und aus dem ansehnlichen Thekenschmuck wird alsbald ein aggressiv/depressives Nervenbündel ohne Aussicht auf weiteren Jagderfolg.</p>
<p>Nach wenigen Augenaufschlägen, manuell arrangierter, großzügiger Dekolleteeausleuchtung und einigen Schlucken erschnorrter Cocktailplörre geht es dann recht schnell zur Sache. In eher mittelmäßigen Kreisen wird nach einer schnellen Line vom Scheißhausdeckel noch flott narkotisiert der Hintern hingehalten, die High Society spült die Koksreste im Hotelzimmer mit Schampuss vom Zahnfleisch, bevor der Brausespender seinen Lohn erhält.</p>
<p>Die Lebenserwartung einer Schneebitch ist äußert begrenzt, chronisches Untergewicht legt auch die balsamierteste Haut recht bald in schattenspendende Furchen, und irgendwann fällt so eine Nase auch mal ab. Mangels Beschaffungsmöglichkeiten verlangert sich der Konsum recht bald ins Crackmillieu, wo die Ärmsten nach kurzer und schmerzhafter Karriere auf der Bahnhofstoilette recht bald sang und klanglos in die Drogenstatistik einfließen und nichts weiter zurücklassen als ein Häufchen chemisch zersetzten Fleischs, das bestenfalls noch in der medizinischen Forschung Verwendung findet.</p>
<p>Ganz anders da die Beweggründe, wie auch die Vorgehensweise des redlichen Fräullein Hosentods. Nach jahrelanger Einsamkeit wurde sie initial einmalig von maximal entnervten, bereits gebundenen Freundinnen auf die Piste verschleppt um endlich einen abzugreifen, natürlich erfolglos, fand aber eine Art masochistischen Gefallens an dem sündigen Treiben des Nachtlebens und machte sich von hier an selbstständig und alleine auf die Jagt.</p>
<p>Vorwiegend in Bierkneipen trifft man sie, das Warten auf eine erträumte Verabredung vorschützend, in beinnahe exotisch normal anmutendem Outfit Verlegenheitshandlungen ausüben. Mit scheuen Blicken, versonnenem Lächeln und jovialem Zwinkern spinnt sie ein thekenumfassendes Netz aus trügerischer Sicherheit, dem früher oder später ein frisch getrennter Trottel, der einfach nur mal wieder unkompliziert saufen und vögeln will, ins Netz gehen muss. Sind die Absichten des Angelockten meist von Anfang an offen und ehrlich dargelegt, spielt die Protagonistin des sich anbahnenden Trauerspiels mit angedeuteten Reizen und verdeckten Zweideutigkeiten und erhält so die stumpfsinnige, alkoholschwangere Geilheit ihres Gegenübers auf kontrollierbarem Niveau aufrecht. Auf das irgendwann fallende &#8220;Jetzt laber mal nicht so viel, Süße, lass uns ficken gehen&#8221;, reagiert sie mit roten Wangen und verschämtem Hühnergegacker, verfolgt aber ihr definiertes Ziel, das &#8220;richtige Kennenlernen&#8221; ihres Gegenübers weiter vehement. Es kommt ihr gar nicht in den Sinn, mit einem Wildfremden durch die Laken zu rudern, vielmehr nutzt sie den Anschein, um den Kontakt zu halten und ihr praktisch nicht vorhandenes Selbstbewusstsein mit plumper Begierde aufzuwerten. Eigentlich will sie doch nur reden. Oder endlich &#8220;den Richtigen&#8221; kennenlernen.</p>
<p>Ihr Gegenüber erträgt den nicht erebbenden Redeschwall nur mit Hilfe zunehmender Alkoholdosierungen, wird irgendwann dann doch mit nach Hause geschleppt, aus Mitleid, bringt aber hier im Vollrausch sowieso nichts mehr zu Stande, oder wird, falls doch, mit Monologen über Kinderwunsch, Ehever<span style="text-decoration: line-through;">b</span>rsprechen und &#8220;Zusammenveranlagung&#8221; endgültig verbal entmannt.</p>
<p>Das Fräullein Hosentod verbringt meist ihre besten Jahre mit dieser Masche, um letztlich doch als verbitterte Jungfer einsam hinwegzuwelken. Nur zu oft findet man diesen Typ Frau in Berufen wie Lehrerin, Kinderkrankenschwester oder in Forschungstätigkeiten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mobilitätsarmageddon</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/04/mobilitatsarmageddon/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Apr 2009 13:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
		<category><![CDATA[H1N1]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Rache]]></category>
		<category><![CDATA[schwarzsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>
		<category><![CDATA[Tamiflu]]></category>
		<category><![CDATA[Unkenrufe]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der Mensch neigt dazu, neuen Errungenschaften ausschließlich das Positive abzugewinnen. Unkenrufe, die von einzelnen Gestörten auf eventuell unangenehme Folgen des zivilisatorischen Fortschritts hinweisen, werden beinnah unbewusst überhört. Doch die Realität holt die Phantastereien kleiner Geister immer ein. Diesmal in Form einer weltweiten Seuche, die gerade noch heruntergespielt, schon bald zu weit dramatischeren Folgen führen wird, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-268" title="h1n1" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/04/h1n1-281x300.jpg" alt="h1n1" width="281" height="300" /></p>
<p><strong>Der Mensch neigt dazu, neuen Errungenschaften ausschließlich das Positive abzugewinnen. Unkenrufe, die von einzelnen Gestörten auf eventuell unangenehme Folgen des zivilisatorischen Fortschritts hinweisen, werden beinnah unbewusst überhört. Doch die Realität holt die Phantastereien kleiner Geister immer ein. Diesmal in Form einer weltweiten Seuche, die gerade noch heruntergespielt, schon bald zu weit dramatischeren Folgen führen wird, als sich der zwanghafte Optimist vorzustellen gestattet.</strong></p>
<p>Mit massentauglicher Einführung des Verbrennungsmotors, verloren zumindest kontinentale Entfernungen an Bedeutung. Völker wurden zusammengeführt, Gesellschaften gingen ineinander über, es wurde über die eigenen Landesgrenzen hinaus reger Handel betrieben, der mit der Zeit für die individuellen Staaten lebenswichtig wurde. Als Flugreisen und -transporte erschwinglich wurden, weitete sich die kurzfristige Erreichbarkeit ferner Orte auf den ganzen Globus aus.</p>
<p>Selbstverständlich stellt dies für die Menscheit eine primär grossartige Entwicklung, geradezu ein Quantensprung in ihrer Evolution dar, ist doch damit der geistige Austausch um ein vielfaches ergiebiger und bietet sich die Möglichkeit, den eigenen Genpool aus einer massiv erweiterten Vielfalt zu mischen.</p>
<p><span id="more-267"></span></p>
<p>So ähnlich würden allerdings Influenzaerreger wohl auch denken, wären sie des bewussten Denkens fähig. Über die Geschwindigkeit des Transports erweiterte sich auch ihr &#8220;Einsatzgebiet&#8221; auf den kompletten Globus. Wären die mexikoreisenden Spanier auf ein Schiff angewiesen gewesen, wären sie vermutlich nur noch tot und dekontaminiert in Europa angekommen, so aber waren sie in der Lage, eine Vielzahl anderer Menschen zu infizieren. Mit einem Erreger, dessen tatsächliche Auswirkungen noch überhaupt niemand auch nur ansatzweise abzuschätzen vermag.</p>
<p>Ebola hat uns doch auch nur deshalb noch nicht alle dahingerafft, weil es in einem kleinen afrikanischen Buschdorf ohne Infrastruktur ausgebrochen war, das sich leichterdings mit einen angemessenen Dosis Napalm hat desinfizieren lassen.</p>
<p>Ich bin kein Virologe, aber weiss ich inzwischen, das kein Flug lang genug wäre, Influenzaviren, selbst ohne Wirt, versterben zu lassen. Wir sind also nicht einmal auf andere Menschen angewiesen, um uns anzustecken, theoretisch reicht jedes Konsumgut. Obst aus Mexiko? Verpackt von einem Mexikaner mit Schnupfen und Fieber? Ein echter Geheimtip, zur Zeit!</p>
<p>Aktuell wird die gesundheitliche Gefährdung, welche vom Subtypus des H1N1 Influenzavirus namens &#8220;Mexiko-&#8221; oder &#8220;Schweinegrippe&#8221; ausgeht, als &#8220;eher&#8221; gering eingeschätzt. Nun weiss aber inzwischen auch fast jeder, das die kleinen Teufel sehr gut und sehr schnell dazu in der Lage sind, sich mit Artgenossen genetisch zu vermischen. Wer sagt denn, dass die nicht alsbald einen weniger cleveren, dafür aber umso tödlichen Kollegen bei einem Wirt treffen und zusätzlich auch noch eine Resistenz gegen das einzig noch wirksame Medikament, das Tamiflu, entwickeln? Die Wahrscheinlichkeit ist wohl höher, als das dies nicht geschieht.</p>
<p>Österreich hält beispielsweise Tamiflureserven für 1/4 der Bevölkerung vor. Das würde im schlimmsten Falle also bedeuten, das 6 Millionen Menschen jede Hilfeleistung verweigert werden muss. Die Entwicklung eines Impfstoffes dauert einige Monate&#8230; Viren können schneller sein.</p>
<p>Um die meisten von Euch Lumpen da draussen wäre es ja beim besten Willen nicht schade, aber die beschwichtigenden Verdummungsbestrebungen der Regierungen finde ich doch fast ein wenig unfair. Irgendjemand muss es doch einfach mal aussprechen: <strong>Wir werden alle sterben!</strong></p>
<p>Ich für meinen Teil koche jetzt zumindest nach jedem Fremdkontakt meine Hände ab. Und nur die Mobilität hat Schuld!</p>
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		<title>Verreck 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 14:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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Den Sinn eines Blogs meine ich inzwischen verstanden zu haben. Das gehört ja nun auch zu Web 2.0, wenn ich mich nicht irre, weil man da mit seinen Lesern &#8220;interaktiv&#8221; werden kann (was sich beinahe schon ein wenig schmutzig anhört &#8211; kackdrauf, ists ja auch!). Aber bis heute vermag ich nicht zu begreifen, für was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone" title="webzwonull" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/e/e6/Web20en.png" alt="" width="453" height="302" /></p>
<p><strong>Den Sinn eines Blogs meine ich inzwischen verstanden zu haben. Das gehört ja nun auch zu Web 2.0, wenn ich mich nicht irre, weil man da mit seinen Lesern &#8220;interaktiv&#8221; werden kann (was sich beinahe schon ein wenig schmutzig anhört &#8211; kackdrauf, ists ja auch!). Aber bis heute vermag ich nicht zu begreifen, für was ich nicht themengebundene &#8220;Social Networks&#8221; benötige. Ich begreife es einfach nicht!</strong></p>
<p>Wikis hingegen habe ich wieder begriffen, Fotocommunities nicht, Videoportale wieder schon. Hinsichtlich des Twitterns befinde ich mich noch immer in einer experimentellen Phase, sofern ich mich dazu überwinden kann, meinen Stumpfsinn dergestalt komprimiert von mir zu geben.</p>
<p>Letztlich, und so offen sollte man schon sein, geht es doch nur um eines: Aufmerksamkeit. Ein wenig aus der Masse hervorstechen, sich der Mitwelt als der Hecht (oder genderistisch: &#8220;Die Forelle&#8221;) zu präsentieren, der (&#8220;die&#8221;!) man gerne wäre. Wieso sonst sollte man sein Privatleben derartig obszön vor einer riesigen Masse unbekannter und zu 99 % völlig blödsinniger Artgenossen ausbreiten wollen? Ist es die Einsamkeit im Privatleben, in welche das Individuum durch die vorherrschende Leistungsgesellschaft gezwungen wird?</p>
<p><span id="more-243"></span></p>
<p>Blogs sind da ja noch ein Sonderfall, viele nutzen diese nicht nur zur persönlichen Aufplusterung, sondern als künstlerische Ausdrucksform, intellektuelle Plattform des Austauschs  oder als Möglichkeit, den Fluch des journalistischen Miteilungszwangs schadlos abzubauen. Letztlich bieten sie ihren Mitmenschen auch einen Wert: Unterhaltung, Information, Kommunikation.</p>
<p>Aber was macht das Individuum auf einer mySpace-Seite? Facebook? Wer-kenn-Wen? Ich begreife das nicht. Ich habe alles ausprobiert und noch immer nichts verstanden.</p>
<p><strong>Auf wer-kennt-wen regiert zweifelsfrei das geistige Proletariat. </strong>Wenn jemand gerade so lesen und schreiben kann und er nach der Frühschicht bei der Stadtreinigung, oder wenn der Friseursalon geputzt ist, noch Energien übrig hat, dann melde er/sie/es sich hier an und habe meinethalben seinen/ihren/? zweifelhaften Spaß der Verblödung daran.</p>
<p><strong>Versuchsaufbau:</strong> Man infiltriere mit einem gefakten Profil Themengruppen auf WKW und äußere dort eloquent eine dem Thema ablehnend gegenüberstehende These oder Meinung.</p>
<p><strong>Ergebnis:</strong> Schneller kann man gar nicht schauen, wie der Mob nach Zensur, Polizei, Gefängnis, Folter und Hinrichtung schreit. Da rufen Menschen (oder ähnliches) unter Angabe ihres vollen Namens, samt Geburtsdatum (wer weiss, von wem man was kriegt!?) zum Mord auf. Bedienen sich faschistoider Methoden, treten offen für die Abschaffung der Meinungsfreiheit ein. Und merken nicht einmal etwas dabei. Eine derart beängstigende Anzahl von Vollidioten und Asozialen, wie auf WKW, ist mir tatsächlich noch nirgends untergekommen.</p>
<p><strong>mySpace begreife ich einfach nicht. </strong>Ich bin keine Rotz- oder Poppband, und auch keine gewerbliche Prostituierte. Wozu also benötige ich eine kostenlose Litfassäule unter meinem Namen im Internet? Was macht man damit?</p>
<p><strong>Facebook ist im Prinzip das gleiche wie Wer-kennt-Wen, </strong>nur ohne User. Dementsprechend kann ich dort auch niemanden wegen seines erbärmlich kleingeistigen Neuronenfriedhofs zwischen den Ohren verhetzten. Irgendwie kann man dort auch alles machen, sich exibitionieren, schreiben, pöbeln, musikkrächzen. Macht nur wenig Sinn, wenns niemand mitbekommt.</p>
<p>Dann gibts da noch diese diversen VZs. Aber die sind sowieso als Bauernfänger gedacht, die Material für den Adresshandel in großem Stile heranschaffen. Meist von Minderwertigen. Äh, &#8230; Minderjährigen. Tschuldigung.</p>
<p>XING sehe ich noch ein. Begreife ich zwar auch nicht ganz und kenne auch niemanden, der sich darüber tatsächlich beruflich verändert hätte, aber bitte, das macht Sinn!</p>
<p>Ähnliche Seiten gibts dann noch für Seitenspringer (Vorsicht: Nur unter Nicknames und OHNE Foto registrieren, liebe WKW-User, gelle?), irgendwie sexuell schwerst Fixierte und was weiss ich noch für einen Vereinmeiereischeiß.</p>
<p><strong>Ach, leck mich doch am Arsch. Ich bin zu alt für den Dreck.</strong> Zwar neugierig, aber einfach zu alt. Ich halte ja auch Email noch für ein modernes Kommunikationsmittel. Bitte erschieß mich wer.</p>
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		<title>ToolTime: Projekt Eigenheim</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 07:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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Ab heute ist es so weit: Die Perle und ich sind nicht länger HausbesEtzer, wir sind HausbesItzer. Da unser Neuerwerb jedoch immerhin 29 Jahre auf dem Buckel hat und ich mich als Brainworker nun endlich den Freuden der wahren körperlichen Arbeiten zuwenden möchte, erhält dieses Blog eine neue Kategorie namens ToolTime.
Ich plane nämlich ernsthaft, mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/hi-tooltime3.jpg" alt="hi-tooltime3.jpg" width="307" height="230" /></p>
<p><strong>Ab heute ist es so weit: Die Perle und ich sind nicht länger HausbesEtzer, wir sind HausbesItzer. Da unser Neuerwerb jedoch immerhin 29 Jahre auf dem Buckel hat und ich mich als Brainworker nun endlich den Freuden der wahren körperlichen Arbeiten zuwenden möchte, erhält dieses Blog eine neue Kategorie namens ToolTime.</strong></p>
<p>Ich plane nämlich ernsthaft, mich zum neuen Stern am Heimwerkerhimmel aufzuschwingen. Eine Ahnung habe ich primär erst einmal von gar nichts. Aber immerhin zwei gesunde Hände, einen Internetanschluss und viel zu viel Kreativität, die geradezu nach Kanalisierung schreit.</p>
<p>Außerdem suche ich dringend nach einer Thematik, die diesem Blog zumindest zu ein wenig Leben verhilft. Immerhin ist die Domain bezahlt.</p>
<p>Nach der heutigen, offiziellen Hausübergabe geht es umgehend los: Ein Elektrokabel für den Rolladen im Prinzessinnen-Salon will verlegt werden. UNTER PUTZ, versteht sich. Und angeschlossen.</p>
<p>Die 230 mm Makita-Flex liegt schon im Kofferaum. Ich weiss bislang nur, dass es stauben wird. Verdammt, wird das stauben!</p>
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		<title>Totalitäre Humanismuseinsparung</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Apr 2009 12:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das &#8220;Sparen&#8221; ist nicht erst seit gestern Bürgerpflicht Nummer eins. Unmittelbar gefolgt von Produktivität im Sinne von Steuerpflicht und aktiver Bekämpfung des internationalen Terrorismusses im Sinne von Nachbardenunziationen. Doch so ganz allmählich rückt man die Sparpflicht bewusst derart ins Zentrum des völkischen Denkens, das es erstmals dem mittelständischen Individuum Schmerzen bereitet. 
Wenn das mal gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das &#8220;Sparen&#8221; ist nicht erst seit gestern Bürgerpflicht Nummer eins. Unmittelbar gefolgt von Produktivität im Sinne von Steuerpflicht und aktiver Bekämpfung des internationalen Terrorismusses im Sinne von Nachbardenunziationen. Doch so ganz allmählich rückt man die Sparpflicht bewusst derart ins Zentrum des völkischen Denkens, das es erstmals dem mittelständischen Individuum Schmerzen bereitet. </strong></p>
<p>Wenn das mal gut geht. Immerhin ist es der Mittelstand, von dem diese Gesellschaft, laut vollmundiger Beteuerung der Führ<span style="text-decoration: line-through;">er</span>ungsebene, lebt und den es nach bestem Wissen und Gewissen zu pflegen gilt. Nichts desto trotz ist aber auch gerade der Mittelstand die wehrfaulste Kaste unserer Zivilisation. Während die wirklich Betuchten längst einer unstillbarer Gier unterlegen sind, die wirkungsvoll die Akzeptanz des Nichtakzeptierbaren unterbindet, müssen die staatsgeschaffenen Hartzler nur einmal nüchtern werden, um auf die Barrikaden zu gehen. Was ganz gewiss kein Spaziergang werden wird. Doch der Mittelstand verharrt. Geduldig ertragend, in der ständigen Angst, die nächste Fälligkeit fürs kleine und bescheidene Eigenheim nicht fristgerecht abliefern zu können.</p>
<p><span id="more-156"></span></p>
<p>Der Mittelstand im Fertighäusle wurde staatlicherseits geradezu generiert: Eigenheimzulage, Kindergeld, Opium für das Volk. Wer sein eigene, klitzekleine Welt nicht verlieren will, weil sie ihn gerade so physisch und kulturell ernährt, der begehrt auch nicht auf, wenn sich die Demokratie, in der er zu leben glaubte, ganz plötzlich ins Totalitäre verkehrt. Doch zwischenzeitlich bröckelt der Mittelstand. Ein einfaches Einkommen auf durchschnittlichem Niveau trägt bei einer Euro-Inflation keine Durchschnittlichkeit mehr. Der Alleinverdiener mit Kind und Kegel gerät ins Straucheln, die geringste Unregelmäßigkeit im Planleben reisst ihn aus seiner kläglichen, bürgerlichen Idylle, nimmt ihm den Schuldensumpf Eigenheim und damit allermeist seine Familie, seinen Lebenswillen, damit seine Motivation, und seinen Job. Jetzt muss er nur noch nüchtern werden&#8230;</p>
<p>Irgendwo am Anfang stand die Gesundheitsreform. Diese zwang caritative Einrichtungen, plötzlich wirtschaftlich zu denken und ebenso zu agieren. Die gesicherte, medizinische Versorgung verlor an Qualität, der Bürger damit  an Sicherheitsgefühl. Schließlich griff der Sparwahn immer weiter um sich, bis schließlich arbeitslose Faulenzer plötzlich tatsächlich die bittere Härte des Existenzminimums zu schmecken bekamen, statt staatlich gesponsert zu dauerkurlauben, während alleinerziehende Mütter mit mehr als einem Kleinkind reihenweise zu verhungern begannen.</p>
<p>Sparen wurde als Verkaufsargument entdeckt und damit immer tiefer in das Bewusstsein der beinnahe Bewusstlosen transportiert: Geiz ist geil, wer hat den Kleinsten <span style="text-decoration: line-through;">Preis</span>?</p>
<p>Während Meier, Müller, Hinz und Kunz sich also die Hacken nach überteuerten Supersondersparangeboten abwetzen, kürzt man den einfachen Arbeitnehmern die Aussicht auf Rente, die anbetrachts ihrer Überschuldung durch jahrzehntelang nicht kontrollierte Finanzmärkte und aktive Abzockerunterstützung letztlich jeden Arbeitsanreiz verlieren und somit den wenigen Restmittelständlern zusätzlich zur Last fallen, weil sie lieber gar nicht mehr nüchtern werden wollen.</p>
<p>Doch kommen wir zum Punkt: Wer versucht, einer gesunden, demokratiegewöhnten Gesellschaft Bürgerrechte zu nehmen und ihren Informationsfluss zu zensieren, ist ein geisteskranker Idiot, denn das Unterfangen ist aussichtslos. Wer jedoch zuallererst einmal ein Sozialsystem vollständig ruiniert, künstlich Not und Elend generiert, die Leute derart mit der Erwirtschaftung ihres Lebensunterhaltes beschäftigt, dass sie einfach nur noch froh sind, eben diesen noch zu haben, um DANN die bestehende Demokratie anal zu vergewaltigen, Rechte einzusparen und die totale Kontrolle zu installieren, der ist genial. Ein wirklich erbärmliches, menschenverachtendes Arschloch, aber genial. Denn jetzt hat er den Pöbel genau da, wo er ihn haben muss, um ihn aus wirtschaftlichen Interessen bis zum Exzess zu schröpfen und seine Freiheit gewinnbringend an das Grosskapital zu verkaufen.</p>
<p>Wir sind alle dumme Schafe. Und Nazis obendrein.</p>
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		<title>Tussi-Ness</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich.

Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-153" title="wellness" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/03/wellness-300x178.jpg" alt="wellness" width="300" height="178" /></p>
<p><strong>Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich.<br />
</strong></p>
<p>Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, die im bemitleidenswerten Stress, stets das aktuellste Manolo Blahnic Modell an den unbenutzen Füßen zu tragen, schier zu vergehen droht. Wenn die Aufregung über das minderbemittelte, aber hochbezahlte Kinderbetreuungspersonal wieder einmal überhand nimmt und sich der seelenlose Gatte vorzugsweise bei Sechzehnstundenbürotagen entspannt, ist der Wellness-Kurzurlaub mit den gleichermaßen &#8220;betroffenen&#8221; Silikontittenfreundinnen ganz klar zum Zwang geworden.</p>
<p>Wohin auch mit der Kohle?</p>
<p>Wellness ist für reiche Mädchen, denen die Ideen ausgehen, die zugefallene Kohle sinnvoller zu verprassen. Männer, die Wellnessurlaube antreten, sind entweder schwul, homosexuell, oder aber vom anderen Ufer.</p>
<p><span id="more-152"></span>Soweit meine Meinung bis letztens&#8230;</p>
<p>Aus eigener Erfahrung muss ich das bestehende Bild jedoch nunmehr geringfügig ergänzen: Es kann einem auch als nichtschwuler Mann passieren, dass man sich plötzlich in einer nicht bewusst provozierten Wellness-Situation befindet:</p>
<p>Beispielsweise kann Mann heutzutage derart erschöpft sein, dass er zu bestimmten Zeitpunkten zu allem ja und Amen sagt, schlicht um weiteren Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Anstatt des ordnungsgemäßen Aktivabenteuerurlaubs mit den versoffenen Singlekumpels, kommt dann halt ein Massageaufenthalt mit Langeweilegarantie zur Buchung, jedoch hat Mann ihn dann vermutlich auch nötig.</p>
<p>Oder aber, Mann ist einfach derart im Arsch, dass er bereit ist, sämtliche Klischees überlastungsamnestisch über Bord zu werfen, im unbezwingbaren Hunger auf Ruhe und Entspannung sämtliche Resortiments abzulegen und sich einfach auf etwas einzulassen, was Mann nicht kennt, was aber zumindest nicht anstrengend klingt.</p>
<p>So geht es beispielsweise mir. Ich begebe mich morgigen Tages auf einen fremdinitialisierten, aber zu keinem Zeitpunkt abgelehnten Wellnessurlaub. Vier Tage lang.Wahrscheinlich rettet die Perle gerade mein Leben. Und ihrs.</p>
<p>Aber wir reden nicht drüber&#8230;</p>
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		<title>Untergang der Meinungsfreiheit &#8211; Wieso sich der Prolet selbst kastriert</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/02/untergang-der-meinungsfreiheit-wieso-sich-der-prolet-selbst-kastriert/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Feb 2009 10:44:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Die Freiheit der persönlichen Meinung und das Recht, diese öffentlich kund zu tun, ist mit Sicherheit eine der größten Errungenschaften im zivilisatorischen Prozess. Sie ist noch lange nicht in jedem Staat garantiert, zählt zu den wertvollsten Privilegien der westlichen Zivilisation, ist Kriegsttreibern und Demokratiefeinden ein Dorn im Auge und sichert damit in einem sozialen System [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-130" title="imprisoned_speech" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/02/imprisoned_speech-300x279.jpg" alt="imprisoned_speech" width="300" height="279" /></p>
<p><strong>Die Freiheit der persönlichen Meinung und das Recht, diese öffentlich kund zu tun, ist mit Sicherheit eine der größten Errungenschaften im zivilisatorischen Prozess. Sie ist noch lange nicht in jedem Staat garantiert, zählt zu den wertvollsten Privilegien der westlichen Zivilisation, ist Kriegsttreibern und Demokratiefeinden ein Dorn im Auge und sichert damit in einem sozialen System Frieden, Menschenrechte und individuelles Glück.</strong></p>
<p>Und doch tritt sie der denkscheue Bildungspöbel mit ungewaschenen, aber stahlkappenbestiefelten Faschistenstiefeln.</p>
<p>In Zeiten, in denen die persönlichen Freiheitsrechte aus kapitalpressenden Motiven regierungsseitig immer weiter beschnitten werden, in denen mediale Zensur auch in Mitteleuropa wieder ein Thema ist, wo Telefongespräche ohne dringenden Verdacht einer gravierenden Straftat mitgeschnitten und ausgewertet werden, wo private Emails der Belustigung observierender Beamter dienen, in eben diesen Zeiten rafft sich der dummgesoffene Abschaum auf und schreit nach Zensur, wenn eine Meinung nicht die seine ist, oder von seinem persönlichen Geschmack differiert.</p>
<p>Wie geistlos muss ein Mensch eigentlich sein, selbst die Abschaffung seiner Freiheitsrechte zu fordern, nur weil er nicht begreift, das er selbst nur für sich als Individuum sprechen kann und Beschneidungen, die er für die Rechte anderer verlangt, auch die Seinigen mindern werden?</p>
<p>Wie unerhört retardiert ist eine Person, die, nachdem sie  seitens des Staates darüber aufgeklärt wurde, dass man sich an die geltende Meinungsfreiheit halten werde und nicht bereit sei, mediale Inhalte zu verbieten, weil einzelne Interessensgemeinschaften diese als anstössig empfinden, den sagenhaften Schritt wagt, sich selbst zu kriminalisieren, indem sie Verbrechen begehet und mittels fehlgeleiteter Selbstjustiz eigenmächtig Zensur betreibt?<span id="more-129"></span>Zu abstrakt? Konstruieren wir ein Beispiel:</p>
<p>Angenommen, es existierten Menschen, die sich gefährliche Maschinen als Lebensgefährten betrieben. Diese Maschinen kämen immer wieder dadurch ins Gespräch, dass sie häufiger Menschen ohne nachvollziehbare Ursache verletzten, sofern sie unsachgemäß gesichert waren, und das sie ihr Öl auf öffentlichen Wegen, in Parks und auf Privatgrundstücken verteilten, sofern die verantwortlichen Menschen dieses nicht entfernten. Da immer wieder Menschen verletzt würden und immer wieder herumliegendes Öl aufgefunden würde, wäre schnell klar, das nicht alle Besitzer dieser Maschinen verantwortungsbewusst mit ihrem Hobby umgingen.</p>
<p>Gesetzt den Fall, es gäbe nun schwarzhumorige Menschen, die aus diesen Umständen eine bösartige und völlig überspitzte Satire erschüfen: Man verallgemeinert die verantwortliche Insuffizienz der Einzelfälle auf alle Maschinenbesitzer, ausgehend von der Vermutung, das sich die Maschinenbesitzer selbst als Personengruppe empfinden, skizzierte man nun ein abstossendes Bild dieser tatsächlich nicht existierenden Gruppierung und verleumdete diese aufs Übelste und rufe öffentlich zum Zerstören der Maschinen und dem Verbot des Besitzes auf. Der Witz an der Sache wäre schließlich, dass man sich dieser nicht existierenden Gruppierung gegenüber volksverhetzender Methoden befleissigte, obwohl die nicht existierende Gruppe gar nicht Ziel einer Volksverhetzung sein kann, da sie ja erstens so nicht existiert und zweitens keine völkische Gemeinschaft oder ethnische Gruppierung darzustellen vermag.</p>
<p>Der Mindestbegabte erkennt hier bereits eine Vielzahl an offensichtlichen Widersprüchlichkeiten, die die intensionierte Satire klar als solche kennzeichnen sollten. Um es aber auch den geistig Schwächeren leicht zu machen, verbreite man völlig an den Haaren herbeigezogene Nachrichten von illegalen, hahnebüschenen Aktionen und stelle diese als heldenhafte Taten gegen die Maschinenbesitzer und ihre die Allgemeinheit belästigenden Maschinen dar.</p>
<p>Wer jetzt so dumm ist, all diesen Unsinn für bare Münze zu nehmen, sich als &#8220;volksverhetzt&#8221; zu betrachten, ja dem sei mein grossmütiges Mitleid sicher. Aber dann soll er/sie/es doch bitte seinem Hirne angemessene Brötchen backen und sich still und leise verhalten. Das Problem mit der Dummheit ist nun aber, dass sie ja jedem bewusst ist, nur nicht dem Betroffenen selbst.</p>
<p>Dieser wird sich also mit geistig ähnlich behinderten Vollpfosten zusammenschließen und genau das tun, was der satirische Mensch mit seiner Aktion bezweckt: Er wird nach einem Verbot dieser speziellen Meinungsäußerung rufen und damit die individuelle Freiheit für ein persönliches Missempfinden zu opfern bereit sein. Genau dieses Verhalten will nun aber der Satiriker vorführen, die dumpfe Masse zum Denken anregen, so seinen Teil zu einer besseren, freieren Welt beitragen. Also gibt er offen zu, satirisch überspitzt formuliert zu haben um bewusst zu provozieren, er legt sogar seine Motive vollumfänglich offen.</p>
<p>30 % des eben noch tobenden Mobs geht nunmehr ein Licht auf, es wird sich an die Stirn geklatscht, verhalten gelächelt und sich zu Recht geschämt. Nur jämmerlichen 30 % .</p>
<p>Die restlichen 70 % sind noch zu vernagelt, auch dies nur ansatzweise zu begreifen, verlieren sich in an Brutalität kaum zu überbietenden Morddrohungen, belästigen unsere Justiz mit durch die Algemeinheit zu finanzierenden, sinn- und substanzlosen Prozessen und werden kriminell, in dem sie russischen Scriptkiddies ein paar erschnorrte Taler dafür geben, dass diese ihre Botnetze auf die Webseiten der Satiriker hetzten und diese dann unter den diversen dDOS-Attacken zusammenbrechen.</p>
<p>Letztlich schadet sich jeder, der die Meinungsfreiheit angreift, untergräbt, oder unter persönliche Regeln zu stellen versucht, selbst. Wenn schon das Volk die elementarsten Rechte einer Demokratie aus niederen, strunzendummen Gründen mit Füssen tritt, welchen Grund sollte eine Regierung auf Dauer haben, an diesen festzuhalten? Meinungsdiktion wäre um so Vieles einfacher&#8230;</p>
<p>Wer Sachverhalte nicht begreift, aber dennoch dagegen ankämpft, wer eine abweichende Meinung nicht zu tolerieren bereit ist, wer die Augen vehement vor der Wahrheit verschließt, weil er nicht sehen will, was ihn weniger hassen ließe, wem der Haß als einziger Antrieb dient, der hat sich wahrlich selbst die Eier abgeschnitten.</p>
<p><em>Saublödes, bedauernswertes, brothohles Proletenpack. Ihr seid zwar viele, aber da ist nichts, was ihr gewinnen könntet.</em></p>
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