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	<title>schwarzsicht &#187; Bett</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Tussi-Ness</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 20:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich. Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-153" title="wellness" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/03/wellness-300x178.jpg" alt="wellness" width="300" height="178" /></p>
<p><strong>Wellness ist die kostspielige Entspannung wohlstandsbekloppter Berufstussen von der Entspannung. Wenn Trägheit im persönlichen Luxus-Domizil zu langweilig wird, ist die fremdernährte Frau von heute gezwungen, es sich gegen des Gatten Bares in einem Wellness-Hotel fremdbesorgen zu lassen. Während sie der Trägheit frönt. Versteht sich.<br />
</strong></p>
<p>Regelmäßige Wellnessreisen sind ein MUSS für die wohlständige Arbeitslose von heute, die im bemitleidenswerten Stress, stets das aktuellste Manolo Blahnic Modell an den unbenutzen Füßen zu tragen, schier zu vergehen droht. Wenn die Aufregung über das minderbemittelte, aber hochbezahlte Kinderbetreuungspersonal wieder einmal überhand nimmt und sich der seelenlose Gatte vorzugsweise bei Sechzehnstundenbürotagen entspannt, ist der Wellness-Kurzurlaub mit den gleichermaßen &#8220;betroffenen&#8221; Silikontittenfreundinnen ganz klar zum Zwang geworden.</p>
<p>Wohin auch mit der Kohle?</p>
<p>Wellness ist für reiche Mädchen, denen die Ideen ausgehen, die zugefallene Kohle sinnvoller zu verprassen. Männer, die Wellnessurlaube antreten, sind entweder schwul, homosexuell, oder aber vom anderen Ufer.</p>
<p><span id="more-152"></span>Soweit meine Meinung bis letztens&#8230;</p>
<p>Aus eigener Erfahrung muss ich das bestehende Bild jedoch nunmehr geringfügig ergänzen: Es kann einem auch als nichtschwuler Mann passieren, dass man sich plötzlich in einer nicht bewusst provozierten Wellness-Situation befindet:</p>
<p>Beispielsweise kann Mann heutzutage derart erschöpft sein, dass er zu bestimmten Zeitpunkten zu allem ja und Amen sagt, schlicht um weiteren Diskussionen aus dem Weg zu gehen. Anstatt des ordnungsgemäßen Aktivabenteuerurlaubs mit den versoffenen Singlekumpels, kommt dann halt ein Massageaufenthalt mit Langeweilegarantie zur Buchung, jedoch hat Mann ihn dann vermutlich auch nötig.</p>
<p>Oder aber, Mann ist einfach derart im Arsch, dass er bereit ist, sämtliche Klischees überlastungsamnestisch über Bord zu werfen, im unbezwingbaren Hunger auf Ruhe und Entspannung sämtliche Resortiments abzulegen und sich einfach auf etwas einzulassen, was Mann nicht kennt, was aber zumindest nicht anstrengend klingt.</p>
<p>So geht es beispielsweise mir. Ich begebe mich morgigen Tages auf einen fremdinitialisierten, aber zu keinem Zeitpunkt abgelehnten Wellnessurlaub. Vier Tage lang.Wahrscheinlich rettet die Perle gerade mein Leben. Und ihrs.</p>
<p>Aber wir reden nicht drüber&#8230;</p>
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		<title>IKEA &#8211; nischer Matratzentriathlon</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 19:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Bett]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[Wasserbett]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Jahrzehnt Wasserbettenlagerung macht sensibel, was die nächtliche Unterlage anbetrifft. Was die Wahl einer Alternative keineswegs erleichtert, ist die Abkehr vom flüssigen Lager einmal beschlossen. Vier Nächte Sultan Finnvik (Nicht &#8220;Fin &#8211; Fick&#8221;!) ließen sowohl bei der Perle, als auch bei mir die Hoffnung reifen, dass das auch noch besser gehen müsste. Man liegt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter" src="http://img398.imageshack.us/img398/9076/0084645pe216275s3cj4.jpg" alt="" width="250" height="250" /></p>
<p><strong>Ein Jahrzehnt Wasserbettenlagerung macht sensibel, was die nächtliche Unterlage anbetrifft. Was die Wahl einer Alternative keineswegs erleichtert, ist die Abkehr vom flüssigen Lager einmal beschlossen.</strong></p>
<p>Vier Nächte Sultan Finnvik (Nicht &#8220;Fin &#8211; Fick&#8221;!) ließen sowohl bei der Perle, als auch bei mir die Hoffnung reifen, dass das auch noch besser gehen müsste. Man liegt nicht wirklich schlecht, auf der 18 cm Thermoschaum/Kaltschaumkombination, aber irgendwie doch recht hart&#8230;</p>
<p>Der Umstand, das der trächtige Perlenbauch zudem nicht ordnungsgemäß abgestützt wurde, trieb uns zurück in die Fänge der schwedischen Massenausstatter. Es hätte nicht unbedingt eine schwedische Matratze sein müssen, aber das dreimonatige Probeliegen und die 25 Jahre Garantie bieten einen gewissen Anreiz, wenn man immobilienerwerbsbedingt nicht gerade Motivationen für flexible Finanzplanungen verspürt.</p>
<p><span id="more-92"></span></p>
<p>Umfassendes Probeliegen führte zu einer Entscheidung für das weichste Modell aus Latex. Doch diese Rechnung war nicht mit der blonden Orginalschwedin inklusive &#8220;ist-dersüß&#8221;-Akzent gemacht&#8230; Ergo: Wir sind zu fett für eine weiche Matratze. Nein: ICH bin zu fett. Sie ist zu schwanger. (Und das gibt jetzt sicher Ärger&#8230;).</p>
<p>Also ließen wir uns von den Vorzügen des ebenfalls 18 cm messenden Kaltschaum/Latexgemischs namens Sultan Fossing zu zehn Euro weniger, also 249 Taler das Stück überzeugen.</p>
<p>Nach nur einer Nacht stand fest: Auf einem Plastiksack rostiger Nägel liegt es sich wohliger. Die Matte passt sich praktisch nicht den Körperkonturen an, gehabt sich störrischer als ein altes Bauernweib, und besteht zudem noch aus Komfortzonen, die ganz gewiss deshalb so benannt werden mussten, weil ihnen jedweder Komfort schlichtweg fehlt. Dafür spürt man aber jeden Übergang allzudeutlich.</p>
<p>Am gestrigen Tage hieß es also erneut Umtausch. Peinlich, aber sie haben es ja nicht anders gewollt. Ohne weitere Umstände habe ich mich für das teuerste Modell des Sortiments für 369 Euro das Stück entschieden und schon dürfen sich zwei 22 cm viscoelastische, kaltschaumverstärkte High-Tech-Matratzen unser Eigen nennen. Bereits beim Einsteigen macht sich der Unterschied signifikant bemerkbar: Im ersten Moment werden Betonplattenassoziationen wach, aber schon sinkt der Körper in den Memoryschaum, der sich wie eine maßgeschneiderte Schale um den Körper, egal in welcher Lage, schmiegt. Bei Stellungswechseln (schlaftechnisch!) dauert es wenige Sekunden und die Matratze hat erneut die optimale Form gefunden. Man schwitzt nicht, die Spezialfasern sorgen für eine optimale Unterdeckentemperatur, der Schlaf gleicht dem eines Steines. Aber ob das mit dem Sex dadrin was wird?</p>
<p><strong>Fazit: Jeden Cent wert, das gute Stück. Ich bin schon lange nicht mehr derart frei von Verspannungen und ausgeschlafen aufgestanden. Selbst zu Wasserbettzeiten nicht. Und das schon nach der ersten Nacht. Gott, ich schreibe wie ein alter Mann.<br />
</strong></p>
<p>Nein, IKEA hat für diesen Beitrag leider noch kein Geld gezahlt. Sollten die Marketingleute dies aber gerne tun wollen, antworte ich auf eine freundliche Anfrage umgehend mit meiner Kontoverbindung. Ich bin käuflich, greifen Sie zu!</p>
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