schwarzsicht auf Twitter

  • Welch erhabene "Krönung der Schöpfung", die sich da windet, gemartert und geknechtet von mikroskopisch kleinen, einzelligen Dösbaddeln. 23 hours ago
  • Eltern bekommen heutzutage Briefe, in denen der Lehrer sich bestätigen lässt, dass die Kids allesamt blöd sind und er nichts dafür kann. 1 day ago
  • "Fertige Schabracken aus Deinem Plattenbau warten auf Dein Sozialhilfe-savoir-vivre. Stosse JETZT laut auf!" 1 day ago
  • Nach der Butan-Inhalation erst mal gut ausatmen, Kinder, bevor ihr Euch eine Kippe ansteckt, woll!? 1 day ago
  • Machen wir uns doch nichts vor! Wenn die richtig harten Sachen zu Neige gehen, heisst es eben: Kreativ sein! http://t.co/FksxYkHh 1 day ago

Nüchternheit

am 15. Juni 2009 unter Bierecke, Projekt Trockendock abgelegt

Während Frauen sich Ihre Sorgen und Nöte von der Seele zu quatschen pflegen, gehen Männer mit seelischen Druck meist stillschweigend um. Sie reagieren sich ab, beim Sport, im Gesicht eines Dahergelaufenen oder der eigenen Ehefrau, im Puff oder auch im Job. Oder sie saufen.

Stress beispielsweise ist eine kumulative Emotion. Sprich: Sie häuft sich an. Stressfaktoren multiplizieren sich, statt sich schnöde zu addieren, weshalb es in aller Regel auch viel länger dauert, Stress abzubauen, als ihn zu bekommen. Wer nicht über geeignete Strategien zur Verarbeitung verfügt, wird seinem Stress früher oder später erliegen, sofern er welchen hat.

Ich, in meiner Eigenschaft als stinkendfauler Workaholic (diese Ambivalenz ist das Pulver im Fass, auf dem ich sitze…), habe mich Freitagsabends schon immer sehr gerne bei Bier und Schnapps anästhesiert. Der Vorteil einer Trunkenheit ist beispielsweise auch, das man als ehrgeiziger Spinner gerade einmal nicht vom schlechten Gewissen heimgesucht wird, wenn man sich erdreistet, sich einmal beim Nichtstun zu entspannen. Alltagsängste fallen von einem ab, die Gedanken werden leicht und beflügelt vom Schwachsinn eines vergifteten Gehirns.

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Dekarnevalisiert

am 20. Februar 2009 unter Bierecke, Foo abgelegt

Titten, Tüten, Tätarä. Nein, das wird kein karnevalskritischer Beitrag. Im Gegenteil. Schickt den Rheinländer, egal wie abgeklärt, wie proletenfrohsinnsfeindlich und unkonventionell in der Selbstreflektion auch immer, ins Exil, und beobachtet, wie er trotz aller guten Fastelovensemmigrationsabsichten, schlicht zu Grunde geht.

mckarnevalhj3(Rosenmontag, Bolker Straße Düsseldorf, meine Wenigkeit im Kreise meiner ehrfürchtigen Fans. Die, die noch nicht umgehauen waren. Zumindest.)

Echt jetzt, ich hatte nie wirklich was mit Karneval zu tun. Im Gegenteil, ich verurteilte seine augenscheinliche Abhängigkeit von bewusstseinsverändernden Drogen und seiner aufgesetzt aufgeklärten Legitimierung von weiblichem Schlampentum allgemeiner Promiskuität zutiefst.

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Projekt Trockendock: Tag Null

am 25. Januar 2009 unter Projekt Trockendock abgelegt

alkoholismus

Wie in einem vorangegangenen Beitrag angekündigt, werde ich alkoholfrei werden. Aktuell verfüge ich noch über beruhigende ca. 2 Promille, aber die Zeit spielt gegen diesen Zustand.

Projektinhalt soll sein: Kein Alkohol mehr in 2009. Ab sofort. Knochenhart, ohne Kompromisse. Ausnahmen: Kochalkohol. Sprich: Ich werde mich keiner weinhaltigen Sauce verwehren, noch ein flambiertes Dessert ablehnen. Aber ich werde keine alkoholischen Getränke in der Intension mich zu beruhigen, zu berauschen, oder mir den Alltag erträglicher zu gestalten mehr konsumieren. Bis mindestens zum Ende dieses Jahres. So mir die Götter wohl gewogen sein mögen.

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Alkohol

am 24. Januar 2009 unter Projekt Trockendock abgelegt

alkohol

Warnhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Einfluss im Titel näher bezeichneter Substanzen verfasst. Der Autor übernimmt zu keiner Zeit Verantwortung über Sinn, Verstand und eventuelle Folgeschäden dieser Exzeberation intellelektueller Diarrhöe mit nicht unwesentlichem, geistigen Flatulenzaufkommen.

C2H5 OH. Ethanol. Alkohol. Die weltweit am häufigsten vorkommende Droge überhaupt. Und womöglich und wahrscheinlich die fatalste.

Ich selbst trinke Alkohol seit ich 14 bin. An meinen ersten Konsum vermag ich mich nicht mehr zu erinnern, ich weiss nur, dass er deutlich vor diesem Alter stattgefunden hat. In meiner Familie herrscht eine sogenannte “Prädisposition”. Will meinen: Uropa und Uroma mütterlicherseits waren dem Branntwein nicht abgeneigt, ebenso nicht Grossmuttern väterlicherseits. Sowohl Muttern als auch Vaddern tranken und trinken regelmäßig. Regelmäßig auch zu viel. Die restlichen leiblichen Familienmitglieder soffen entweder leberzirrhosen- oder selbstkasteiungsbedingt nicht. Gar nichts.

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