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	<title>schwarzsicht &#187; verMALEdeit</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Ohne Rauch &#8211; Gehts auch!?</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 15:37:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach 20 Jahren erbärmlicher Qualmerei habe ich, nachdem mein so prächtig auf Zehn pro Tag reduzierter Konsum wieder auf Zwanzig angestiegen ist, einen Entschluss gefasst: Es muss ein Ende haben, mit dem Gequarzte. Nicht etwa, weil mit dem Rauchen aufzuhören gerade modern ist. Es sind eher geldbörsen-, blutdrucks-, sozialverhaltens- und geruchsinduzierte Beweggründe, die mich motivieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-519" title="150px-kippe" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/150px-kippe.jpg" alt="150px-kippe" width="150" height="188" /></p>
<p><strong>Nach 20 Jahren erbärmlicher Qualmerei habe ich, nachdem mein so prächtig auf Zehn pro Tag reduzierter Konsum wieder auf Zwanzig angestiegen ist, einen Entschluss gefasst: Es muss ein Ende haben, mit dem Gequarzte.</strong></p>
<p>Nicht etwa, weil mit dem Rauchen aufzuhören gerade modern ist. Es sind eher geldbörsen-, blutdrucks-, sozialverhaltens- und geruchsinduzierte Beweggründe, die mich motivieren. Ich hatte bis heute niemals gesundheitliche Missempfindungen, die ich zweifelsfrei dem Rauchen zur Last legen konnte. Aber meine Lebenseinstellung hat sich geändert, ich bin gewillt, meine selbstauferlegte Verantwortung so lange als möglich so leistungsfähig wie möglich zu tragen, dieses Vorhaben verträgt sich nur schlecht mit einem Lungenkarzinom.</p>
<p>Ich habe den Geruch gehasst, all die Jahre, aber bei fast jeder meiner zahlreichen Zigaretten Genuss empfunden. So krank das klingen mag, es ist mein voller Ernst: Ich habe immer gerne geraucht. Die negativen Begleiterscheinungen haben mich immer gestört, aber nie genug. Erst kürzlich kam die Erkenntnis in mir auf, dass es keinen Sinn macht über den Umstand zu jammern, trotz der <strong><em>MirdenArschabarbeiterei</em></strong> nie auf einen &#8220;grünen Zweig&#8221; zu kommen, aber monatlich Unsummen einfach in die Luft zu blasen.</p>
<p>Ich habe bereits mehrfache Abstinenzen hinter mir. Nur einmal habe ich die Monatsgrenze knapp gepackt, ansonsten meist nach einigen wenigen Tagen wieder einen Rückfall beschlossen. Ich habe mit Pflastern, Kaugummies und mit gar nichts substituiert, es war niemasls leichter, oder schwerer.</p>
<p>Dieses Mal versuche ich es mit einer elektronischen Zigarette. Vielmehr mit mehreren. Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten werden sich nach 3 monatiger Tabakabstinenz amortisiert haben, langfristig ist mein Plan, auch die Elektrische im Alltag zu entwöhnen und nur noch in typischen Gesellschaftssituationen als Genussmittel zu verwenden.</p>
<p><strong>Aktuell sind es 41,5 Stunden und es geht mir relativ gut.</strong> Ich drücke mir die Daumen.</p>
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		<title>Der Hände Arbeit &#8211; Ein Auto als Hobby</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als hoffnungslos frustrierter Brainworker an ausnahmslos Langzeitprojekten vermisst man mitunter etwas, ohne es bewusst zu bemerken: Erfolgserlebnisse. Es kann unglaublich gut tun, an einem erschöpften Abend das Werk der Hände Arbeit zu begutachten und ein Bier drauf zu trinken. Vor rund einem Monat bin ich ja nun minder stolzer Besitzer einer Mercedes E-Klasse T-Modell (Familie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-516" title="mercedess210front200710" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/11/mercedess210front200710-300x154.jpg" alt="mercedess210front200710" width="300" height="154" /></p>
<p><strong>Als hoffnungslos frustrierter Brainworker an ausnahmslos Langzeitprojekten vermisst man mitunter etwas, ohne es bewusst zu bemerken: Erfolgserlebnisse. Es kann unglaublich gut tun, an einem erschöpften Abend das Werk der Hände Arbeit zu begutachten und ein Bier drauf zu trinken.</strong></p>
<p>Vor rund einem Monat bin ich ja nun minder stolzer Besitzer einer Mercedes E-Klasse T-Modell (Familie und so) geworden. Steinalt und rostbröselig.</p>
<p>Kurzer Überblick über die bisherigen Mängel:</p>
<p><span id="more-511"></span></p>
<p>-<strong> Kotflügel vorne rechts</strong> vor der Tür komplett durch (10 mal 10 Zentimeter grosses Loch), unter den Scheinwerfern Rostblasen, aber noch intakte Lackierung.</p>
<p>- <strong>Klimaanlage und Park-Distance-Control:</strong> Bereits am ersten Tag fiel signifikant auf, das beide ihr Werk nicht verrichten. Die PDC spinnt schlicht und pfeifft unkontrolliert und irr, ob da nun ein Hindernis ist, oder auch nicht. Bei der Klimaautomatik ließ sich die MB-typische &#8220;EC&#8221; &#8211; Leuchte für den Restwärme-/Kältesparmodus nicht deaktivieren. Somit auch keine Kühlfunktion, logisch. Laut kurzem Check bei ATU war der Anlagenfüllstand ok, es wurde auf das Steuergerät getippt.</p>
<p>Beide Mängel habe ich beim Verkäufer reklamiert und wurde, wen wunderts, an Mercedes verwiesen. Ich möge mir eine Fachwerkstatt suchen, denn man habe bei Renault nicht die benötigten Mess- und Kontrollgeräte, die Kosten für eine Reparatur übernähme man dann nach Rücksprache. Gesagt, getan. Mercedes diagnostizierte eine leere Klimaanalage, befüllte diese und stellte abschließend fest, der Klimalüfter samt Regelung und drei der vier PDC-Sensoren seien defekt. Wurde neu bestellt, Ersatzteile habe ich bereits (1800 Euro, aber nicht von mir), einbauen möchte Renault die selbst, Termin steht noch aus.</p>
<p>- <strong>Auspuff</strong> hing hinten rechts plötzlich runter. Zudem hatte ich massive Windzappelgeräusche. Das die vom flatternden Gummihalteband der vom Rost abgerissenen Endtopfaufhängung stammen, ja, darauf muss man auch erst mal kommen. MB hat mir den Pott beim Diagnosetermin kulanterweise ordentlich festgeschweisst.</p>
<p>- <strong>Stossfänger hinten</strong>. Die Perle ist im Dunkeln aus Versehen rückwärts leicht gegen den Hang gefahren. Das kann passieren und stellt üblicherweise kein Problem dar. Ist der Innenkotflügel jedoch derart durchgerostet, das beim leisesten Hauch gleich die Aufhängung für den Stossfänger komplett herausbröselt, sieht das schon ziemlich bescheuert aus. Renault hat mir den Stossfänger dann andernorts mit einer Karosserieschraube notdürftig befestigt, aber so kann das natürlich nicht bleiben. Für mich ein weiterer Gewährleistungsfall, wie Renault das abschließend beurteilt, steht noch aus.</p>
<p>- Arschbacken (hintere Innenkotflügel, innen) komplett durchgerostet, weiträumige Öffnung in den Innenraum. Da kommen natürlich, besonders im Stand oder Rückwärtsfahrt, ordentliche Rauchschwaden nach innen, bei einem alten 3 Liter Diesel. Das habe ich so allerdings gekauft, das ist leider kein Gewährleitungsfall. Stinkt aber.</p>
<p>- <strong>Radioverkabelung ausser Funktion</strong>. Radio rein, ISO-Stecker angeschlossen, Antenne verkabelt: Radio hat Strom, gibt aber keinen Mucks von sich. Auch so gekauft, selbst schuld.</p>
<p>- <strong>Automatikgetriebe schleif</strong>t. Er schaltet eigentlich sauber und immer dann, wann man es braucht, nur zwischen dem 2. und 3. Gang rutscht er fatal, sprich, dreht einmalig richtig hoch, bis er den Gang einlegt. Laut MB ein Verschleissanzeichen. Ich hoffe, das die Automatik noch im Rahmen der Gewährleistung komplett verreckt, ein neues Getriebe kommt locker auf 3 Scheine.</p>
<p>Gestern und heute habe ich mir den Bock dann mal vorgenommen. Als erstes wurde das Loch im vorderen Kotflügel komplett sauber ausgeschnitten (mit dem Dremel, ein Wunderwerkzeug!), grossflächig ausgeschliffen, mit Fertan (Rostumwandler) intensiv behandelt, anschließend Rostschutzbehandlung. In Ermangelung eines Schweissgerätes habe ich Kunststoffscheiben zur Hinterfüllung mittels Pattex-Klebeknete reingeklebt und dann grosszügig mit Alu-Spachtel aus- und aufgefüllt. Schließlich geschliffen (eine Wahnsinnsarbeit, wenn man es ordentlich macht), grundiert, wieder geschliffen und in drei Schichten mit Orginallack aus der Dose besprüht. Bereits vor dem Polieren sieht das aus, wie in der Werkstatt gemacht. Ich bin gutgehend verwundert über die Qualität meiner Arbeit, schließlich hatte ich mir derartigen Tätigkeiten bislang nichts am nicht vorhandenen Hut.</p>
<p>Heute habe ich dann sämtliche Kabelbäume freigelegt, die Türverkleidungen demontiert, Lautsprecher überprüft (mit ner kleinen Batterie kurzgeschlossen, wenns brummt, ist alles ok &#8211; Tip aus dem Internetz), zwei Kurzschlüsse aufgefunden und beseitigt, ein neues Radio eingebaut&#8230; Und siehe da: Sound! Und tatsächlich nicht mal schlecht! Das neue Radio versteht sich auch via Bluetooth und/oder wahlweise Kabel mit meinem iPhone, spielt dessen Musik und fungiert als Freisprechanalage. Grossartig, so wollte ich das schon immer.</p>
<p>Letztlich habe ich noch die drei Löcher (eines wurde noch zusätzlich aufgefunden) in den Arschbacken grosszügig mit dem Dremel ausgeschnitten, abgeschliffen, die kompletten Arschbackeninnenräume mit Fertan und schließlich Rostschutzgrundierung ausgekleistert und abschließend dreilagig Glasfasermatten mit Epoxydharz und Härter zur Abdichtung angebracht.</p>
<p>Das Ende vom Lied: Alle dramatischen Rostlöcher sind beseitigt, das Teil spielt Musik, telefoniert und fühlt sich gleich viel besser an. Ich bin sozusagen rechtzeitig vor der grossen Fahrt mit allem dringlichen fertig geworden.</p>
<p>Für die in zwei Tagen erledigten Arbeiten hätte ich bei ATU rund 2000 Euro bezahlt. Hatte ich zum Spass mal schätzen lassen.</p>
<p><strong>FAZIT</strong>: Auch heute noch lässt sich, sogar als Laie, richtig Geld sparen, wenn man sich nur mal traut, Werkzeug in die Hand zu nehmen und ein bisschen Freizeit zu opfern bereit ist.</p>
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		<title>Nostalgie: Eine Dekade mobile Computing</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 15:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dem nerdigen Geek sein Steckenpferd sind und blieben die mobilen Gadgets. Ich habe mich mit zahlreichsten Exemplaren nutzloser bis blödsinniger Spielzeuge beschäftigt, über die Jahre, hier meine ganz persönliche (und zum größten Teil nicht mehr existente) Sammlung. Im Folgenden werden nur die Geräte aufgeführt, die in irgendeinerweise für mich hervorstachen, an die ich mich noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dem nerdigen Geek sein Steckenpferd sind und blieben die mobilen Gadgets. Ich habe mich mit zahlreichsten Exemplaren nutzloser bis blödsinniger Spielzeuge beschäftigt, über die Jahre, hier meine ganz persönliche (und zum größten Teil nicht mehr existente) Sammlung.</strong></p>
<p>Im Folgenden werden nur die Geräte aufgeführt, die in irgendeinerweise für mich hervorstachen, an die ich mich noch lebhaft erinnere. Ich habe teure Stunden meiner Lebenszeit damit zugebracht, auf entsprechende Bestellungen zu warten und bin dabei um Jahrzehnte gealtert, vor Stress. Von den Ausgaben für das ganze Spielzeug hätte man vermutlich ein Eigenheim kaufen können. Aber das hat ja auch so geklappt.</p>
<p><strong>1994: Mein allererstes Handy: <em>Das Motorola MicroTac  7500</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-481" title="motorola_7500_2" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/motorola_7500_2-300x184.jpg" alt="motorola_7500_2" width="300" height="184" /><br />
</em></strong></p>
<p>Ein wunderschönes Gerät, steinschwer, von gigantischen Ausmaßen, 2 Stunden Sprechzeit, 50 Stunden Standby. Oder so. Die Antenne musste noch manuell ausgezogen werden, SMS gab es damals in Deutschland noch nicht, bzw. wusste niemand davon. Ich war der absolut allererste, der in meinem gesamten Bekanntenkreis ein mobiles Telefon besaß und die Gebühren waren noch derart hoch, das ich es, soweit ich mich erinnere, niemals benutzt habe. Als ich einst jedoch von einer sehr haftenden kasachischen Verehrerin massiv telefonisch belästigt wurde, schmiss ich das gute Stück kurzerhand in den alten Vater Rhein und zahlte die restlichen anderthalb Jahre für nichts meine Telekom-Vertragsgebühren.</p>
<p><span id="more-478"></span></p>
<p><strong>1999: Mein zweites Handy: D<em>as Nokia 5110</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-483" title="nokia_5110" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/nokia_5110-300x222.gif" alt="nokia_5110" width="300" height="222" /><br />
</em></strong></p>
<p>Beruflich inzwischen gesattelt und weit weg von zuhaus, musste erneut ein Handy her und diesmal ernsthaft. Das Nokia erwies mir gute Dienste, war schier unkaputtbar und bot mir sogar beim Kacken Unterhaltung in Form des Kultspiels  Snake. Später fungierte es sogar als Mobilfunkmodem an meinem ersten Notebook. Ich besitze das Gerät heute noch, es telefoniert nach wie vor einwandfrei.</p>
<p><strong>2000: Mein erstes Firmennotebook: <em>Das Compaq Armada</em></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-485" title="compaqarmada" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/compaqarmada-225x300.jpg" alt="compaqarmada" width="225" height="300" /></p>
<p>Abgelegt von einer höherrangigen Kollegin war ich dennoch stolz. Trotz 128 MB Hauptspeicher, 4 GB Festplatte und einem 233er Pentium II. Bis Windows 2000 kam der kleine Kerl problemlos mit, ab Windows XP hakelt er schon gewaltig. Seit einem Sturz aus 1,5 Metern Höhe setzt das Display mitunter aus, was jedoch durch einen beherzten Rempler jederzeit zu beheben ist.</p>
<p><strong>2001: Mein erster Palm: <em>Der Palm M500</em></strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><strong><em><img class="aligncenter" src="http://img32.imageshack.us/img32/7307/lightoff.jpg" alt="" width="199" height="320" /></em></strong></p>
<p>Einsam auf Reisen, war der Palm wieder eine meiner Schnappsideen. Irgendwo in Ostberlin gekauft, taugte er, mich exakt zwei Nächte lang in einem Hotelbett wach zu halten, dann war er ausgespielt. Ich brauchte damals keinen Organizer, schon gar keinen offlineigen. Einmal war ich unter Verwendung des alten Nokias mit ihm online, was aber eine heillose Frickelei darstellte, ganz sicher nicht alltagstauglich.  Hatte ihn dann sehr gelegentlich als ebook-Reader in Verwendung, bis er den Weg fast all meiner Gadgets ging: Unter Verlust nach ebay. Nicht ohne mich geärgert zu haben, nicht das nur wenig teurere, aber deutlich wertstabiliere Farbmodell, den M505, erworben zu haben&#8230;</p>
<p><strong>2002: Mein erster Pocket-PC: <em>Der HP Journada 568:</em></strong></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-487" title="jornada568" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/jornada568-151x300.jpg" alt="jornada568" width="151" height="300" />Ich fand das Teil ultracool, zumal es mit seiner optional abnehmbaren Hartplastikschale über der Front original wie ein Kommunikator aus Star Trek rüberkam. Nur ohne Kommunikation, eben. Das damals installierte Windows Pocket PC 2002 war eine katastrophale Bugwüste und überdies erbärmlichst langsam. Mit einer faltbaren Tatstatur machte sich der Kleine aber als Schreibmaschine für unterwegs überaus nützlich, Pocketword lief gerade noch so flüssig. Via IrDa konnte man dann mittels Nokia 5110 auch ins Internet. Auf diesem Gerät habe ich irgendwann angefangen, kleine mobile Anwendung mit Visual Studio zu schreiben. Ein Meilenstein.</p>
<p><strong>2002: Mein drittes Handy: <em>Das Siemens S45</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-full wp-image-488" title="siemens-s45" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/siemens-s45.jpg" alt="siemens-s45" width="300" height="300" /><span style="font-weight: normal; font-style: normal;">Das vermutlich beste Handy, das ich je besaß. Klein, leicht, schick, robust,  ewige Ausdauer und alle Funktionen, die man sich nur wünschen konnte. Leider wurde das klein/leicht/schick zu seinem Verhängnis: Einmal Waschmaschine überstand es noch (ausgeschaltet), einmal Bad in der Toilette (angeschaltet) nicht.</span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><strong>2003: Mein zweiter Windowsorganizer: <em>Der Toshiba e740</em></strong></span></em></p>
<p><strong><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-490" title="ppc_e740" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/ppc_e330-222x300.jpg" alt="ppc_e740" width="222" height="300" />Ein bildschönes Gerät. Machte zuhause nun auch so langsam Sinn, da es sich via eingebautem WiFi-Modul problemlos ins WLAN integrieren lies und unter Pocket PC 2003 mit seinen 400 Mhz ganz flott unterwegs war. Leider ist es mir nach zwei Wochen aus der Hemdtasche gesegelt und hat sich einen verunstaltenden Kratzer auf der Front geholt, weshalb ich es (unter Verlust) bei ebay verramschte. </span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-weight: normal; font-style: normal;"><strong>2004: Mein zweiter Palm: <em>Der Tungsten T5</em></strong></span></em></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-491" title="Tungsten T5" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/10/01425i9086500.jpg" alt="Tungsten T5" width="275" height="275" />Ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, wozu ich den gekauft habe, noch, was ich je damit angestellt hätte. Ich weiss nur noch, dass ich ihn bei ebay verkauft habe (unter Verlust).</p>
<p><strong>2004: Mein erstes Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA II</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-493" title="mdadock" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/mdadock-232x300.jpg" alt="mdadock" width="232" height="300" /></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Endlich machte es einen Sinn, derartige Backsteine mit sich herumzuschleppen. Nebst seltenst genutzten Organizerfunktionen, einer hakeligen Bildschirmtatstur und der Möglichkeit, mit viel Glück ein paar MP3s abzuspielen, konnte man mit diesem Elektrobrikett nämlich auch noch telefonieren und fotographieren. Leider kannte er noch kein WiFi, aber man wusste sich mit einer entsprechenden SD-Card zu behelfen. Für den MDA habe ich viele kleine Anwendungen unter .NET geschrieben, allesamt nutzlos und für niemanden interessant. Mit ganz viel Aufwand konnte man sich kleine Filmchen (Pornos) auf das Teil konvertieren, die aber immer nur dann halbwegs ruckelfrei liefen, wenn man frisch gebootet hatte.</span></span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>2005: Meine zweites Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA III</em></strong></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-494" title="mda3" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/mda3-126x300.jpg" alt="mda3" width="126" height="300" /><span style="font-weight: normal;"><span style="font-style: normal;">Jetzt also auch mit völlig unbrauchbarer Tastatur, dafür aber geringfügig schneller und mit eingebautem WLAN. Hatte meinen MDA II gegen geringen Verlust in einen solchen getauscht. Bei ebay. Er war halt deutlich schicker&#8230;</span></span></em></strong></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong>2007: Mein drittes Smartphone: <em>Der T-Mobile MDA Vario II</em></strong></span></em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-495" title="t-mobile_mda_vario_ii_links" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/t-mobile_mda_vario_ii_links-300x220.jpg" alt="t-mobile_mda_vario_ii_links" width="300" height="220" /><span style="font-style: normal;"><span style="font-weight: normal;">Mit der Länge der Produktbezeichnung wächst auch die Featureliste der MDAs aus dem Hause HTC. Dieser hier hatte erstmals eine als hervorragend zu bezeichnende Tastatur, eine gute Kamera, UMTS und eine halbwegs bedienbare Oberfläche (Windows Mobile 6 Professional). Dies war und wird auch für immer mein letztes Windows Smartphone bleiben, wenn sich nicht das Unmögliche ereignen wird (Microsoft baut eine bedienbare, mobile Oberfläche). Es ist und bleibt eine verdammte Frickelei mit dem Stift. </span></span></em></strong></span></em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal;"><strong>2008: Mein erstes i<em>Phone: Das 3G 16GB</em></strong></span></em></span></em></span></em></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-497" title="iphone_white" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/iphone_white-300x250.gif" alt="iphone_white" width="300" height="250" />Für mich der Anfang einer Ära jenseits der Windows-Dose. Mein erster Apple-Kontakt und gleich so fulminant! Das Gerät vereint alles, was ich immer schon dabei haben wollte: Einen MP3-Player mit Videofunktion, eine Kamera, einen Organizer, ein Webpad, eine mobile Spieleplattform und ein Telefon. Exzellent gelöst mit einem bahnbrechenden Bedienkonzept. Mein bislang mit Abstand bestes Gadget, so lange hatte ich noch mit keinem Spaß. Zwischenzeitlich ist es der Perle an der Hand festgewachsen, die es, wenig technik- und webaffin, nicht mehr missen möchte.</p>
<p><strong>2008: Mein erster Mac: <em>Das Macbook Air</em></strong></p>
<p><strong><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-498" title="macbook-air1" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/10/macbook-air1-300x199.jpg" alt="macbook-air1" width="300" height="199" /></em></strong></p>
<p><strong><em><span style="font-style: normal; font-weight: normal;">Inspiriert vom iPhone beschloss ich, auch hinsichtlich meines privaten Notebooks von einem 6 Jahre alten Dell Inspirion auf Apple umzusteigen. Ich habe es nie bereut. MacOSX ist DAS Betriebssystem schlechthin für alle, die arbeiten müssen und keine Zeit zum Basteln haben. Zum Rumspielen habe ich immer eine VM mit Windows und eine mit Linux dabei, falls mal Langeweile aufkommt. Meinen Plan, mit der Entwicklung von iPhone-Apps reich zu werden, habe ich noch immer nicht umgesetzt, aber das Air hat sich dennoch mehr als gelohnt. Mobiler kann ein Rechner einfach nicht mehr sein. Irgendwann steht dementsprechend auch ein Standgerät für zuhause an. 27 Zoll. Versteht sich.</span></em></strong></p>
<p><em><span style="font-style: normal;"><strong>2009: Mein zweites iPhone: <em>Das 3GS 32GB</em></strong></span></em></p>
<p>Es sieht aus wie das Alte, es fühlt sich an, wie das Alte, nur ist es schwarz, doppelt so schnell und bietet den doppelten Speicherplatz. Und es kann Video aufnehmen. Hier wurde Gutes schlicht noch besser gemacht.</p>
<p>Damit bin ich erst mal satt, was Gadgets angeht. Mann wird älter&#8230;</p>
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		<title>Antikmotorisiert</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Sep 2009 20:32:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwo auf meinem alten, inzwischen verblichenen Blog hatte ich ja bereits einmal die Freuden geschildert, die mir mein Mitsubishi Space Wagon, ausgerechnet zum Zeitpunkt meiner Auswanderung, zu bereiten vermochte. Heute, nach knapp einem weiteren Jahr, tritt er nun den endgültigen Ritt über die automobile Regenbogenbrücke an und hinterlässt einen mehr als schalen Beigeschmack an meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irgendwo auf meinem alten, inzwischen verblichenen Blog hatte ich ja bereits einmal die Freuden geschildert, die mir mein Mitsubishi Space Wagon, ausgerechnet zum Zeitpunkt meiner Auswanderung, zu bereiten vermochte. Heute, nach knapp einem weiteren Jahr, tritt er nun den endgültigen Ritt über die automobile Regenbogenbrücke an und hinterlässt einen mehr als schalen Beigeschmack an meiner ehemaligen Überzeugung von japanischer Automobilqualität&#8230;</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter" src="http://www.giacuzzo.com/shop/images/mitsubishi/space-wagon-seite.jpg" alt="" width="495" height="219" /></p>
<p>Der Herr des Blechs habe ihn seelig.</p>
<p>Nachdem er 2008 mit einem Motorschaden liegenblieb, der allerdings kostengünstig (2500 Euro) &#8220;repariert&#8221; werden konnte, nur um gleiches nur 260 Kilometer später erneut zu statuieren, spendierte ich diesem hochzweckmäßgen Familienfahrzeug mit ökonomischem Verbrauch um 14 Liter Super Plus noch seine Austauschmaschine, nach 145 000 Kilometer eigentlich eine Schande. 20 000 Kilometer später hat es nun das Getriebe zerrissen.</p>
<p>Und nein, ich habe ihn nicht kaputtgeheizt. Trotz des Chiptunings um 30 PS auf 180 bin ich stets pfleglich mit diesem Fahrzeug umgegangen. Zuvor hatte er eigentlich nie Probleme gemacht, einmal gabs einen Auffahrunfall in Düsseldorf, da der Minivan dummerweise exakt die gleiche Spurbreite wie die dortige Straßenbahn besaß, was mir bei einem Fahrbahnwechsel bei regennasser Fahrbahn zum Verhängnis wurde. Ausgerechnet jetzt, wo ich endlich ein &#8220;Familienfahrzeug&#8221; dringend benötige, geht er als wirtschaftlicher Totalschaden von mir. Arschlochauto.</p>
<p><strong>Was also tun?</strong> Nach einem Hauskauf und dessen Renovierung komplett abgebrannt, muss mal ein mindestens riesiger Kombi her. Zwecks Hundsgetier ist Leasing eines Neufahrzeuges schwachsinnig. Der Große steigt einmal ein und mindert damit den Wert um 5000 Euro.</p>
<p>Nach umfassender Recherche, reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, das zu tun, was ich schon früher hätte tun sollen: Einen uralten, abgeranzten Diesel-Benz kaufen. Für diesen habe ich mich entschieden:</p>
<p><span id="more-408"></span></p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.kfz-kleinanzeigen.com/export/46878556.jpg" alt="" width="640" height="480" /></p>
<p>Ein W124 300td turbo automatik. 18 Jahre alt, mit 300 000 km auf der Uhr, also gerade mal eingefahren. Ohne Schnickschnack, ohne Extras, was nicht vorhanden ist, wird auch nicht kaputt gehen. Das sechzylinder, turbounterstützte Dieselaggregat mit 147 PS brüllt noch wie ein Löwe, respektive schnurrt wie eine am Bauch gekraulte Hauskatze. Je nach Belastung. Mit definitiv allen typischen Mängeln dieser Baureihe (Karosserierost, geplatzte Sitze, hängende Fenster, etc&#8230;.) fährt er sich allerdings immer noch wie ein Neuwagen. Zumindest deutlich besser als ein 10 Jahre alter Japaner.</p>
<p>Der Händler wollte 1900 Euro dafür, erklärte sich aber bereit das Pickerl (TÜV) mit allen dazu nötigen Reparaturen zu übernehmen, die Kiste zu entrosten und Mängel wie knarzende Türen, hängende Fensterheber und ölende Hydraulikleitungen (von der Niveauregulierung) zu beheben. Inklusive 12 Monate Gebrauchtwagenmobilitätsgarantie.</p>
<p>Nach einem &#8220;intensiven&#8221; Gespräch überlässt man mir das Fahrzeug für 950 Euro. Sollte die Kiste nach einem Jahr noch immer verkehrstauglich laufen, werden nochmals 950 Euro fällig. Das nenne ich fair. Oder bescheuert.</p>
<p>Nachdem das Auto heute erstmals vom Mechaniker begutachtet wurde und anscheinend Teilekosten von rund 2000 Euro anfallen, um die Plakette zu bekommen, hat man versucht, den bereits beiderseits unterzeichneten Kaufvertrag, der alle zugesagten Leistungen explizit aufführt, rückgängig zu machen. Aber ich bin ja nicht blöd&#8230;</p>
<p>Mit 8 Litern Durchschnittsverbrauch, wobei es fast egal ist, was man reinschüttet  (der läuft mit Diesel, Biodiesel, Salatöl und altem Frittenfett), ist dieses Automobil beinah &#8220;wirtschaftlich&#8221; zu nennen.</p>
<p>Nächste Woche dann also: Fahrbericht.</p>
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		<title>Jetzt im Ernst!</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 22:37:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bierecke]]></category>
		<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[verMALEdeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kenne den nicht persönlich, ich mag ihn auch nicht. Wen eigentlich? Wurscht. Fakt ist, morgen kommen wir in die 34igste Woche. Das ist also die Grenze und so fühlt sie sich also an. Mal unter uns maskulinen Klosterschwestern: Mann kann schon verflucht viel Unsinn treiben, Saufen, Rauchen, nicht mal Huren, aber irgendwann ist naturbedingt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich kenne den nicht persönlich, ich mag ihn auch nicht. Wen eigentlich? Wurscht. Fakt ist, morgen kommen wir in die 34igste Woche.</strong></p>
<p>Das ist also die Grenze und so fühlt sie sich also an.</p>
<p>Mal unter uns maskulinen Klosterschwestern: Mann kann schon verflucht viel Unsinn treiben, Saufen, Rauchen, nicht mal Huren, aber irgendwann ist naturbedingt genug. Sowieso.</p>
<p>Was definitiv nicht geht: Der Kindsmutter wahrheitsgemäß berichten, man könne sie nicht ins Krankenhaus fahren, weil Mann schon was gesoffen habe. Sowas gabs aber auch in der Geschichte der Menschheit sowieso noch nie, oder?</p>
<p>Ab sofort sind es nur noch maximal acht Wochen bis zur Ankunft meiner Tochter auf diesem traurigen Stück Stein in diesem Universum.</p>
<p>Und wir wissen alle: Diese Ungeborenen sind überaus unberechenbar. Nein, ich will nicht, auf keinen Fall im Suff überrascht werden. Ich werde da sein. Voll. Versprochen und geschworen, vor allem mir selbst.</p>
<p>Schlussfolgerung: Prost. Aber nur noch heute. Danach nicht mehr. Kein Alkohol. Definitiv, kein Rückfallspielraum, wie beim letzten Versuch.Es ist an der Zeit nüchtern zu werden. Und das werde ich.</p>
<p>Es existiert keine Entschuldigung. Und das ist gut so!</p>
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		<title>SchneeBITCHchen und Hosentod</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 08:56:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[verMALEdeit]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-338" title="bitch_tod" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/05/bitch_tod-300x197.jpg" alt="bitch_tod" width="300" height="197" /></p>
<p><strong>Individuen nach definierten Mustern zu kategorisieren und in Schubladen zu verstauen ist unsozial, ungerecht, spießig und überhaupt total arsch. Aber logisch. Und Logik ist das einzige das zählt, in einer Welt, die allein auf Mathematik gebaut scheint. Während tatsächlich nur zwei Typen von Männern existieren, nämlich verwaschlappte Frauenversteher und Arschmachos, verzweigt die Spezies &#8220;Frau&#8221; deutlich vielfältiger in zahlreiche Untergattungen. Den ersten beiden sei sich hiermit einmal detailierter angenommen.<br />
</strong></p>
<p>Es war einmal, vor gar nicht all zu langer Zeit, ein liderliches Frauenzimmer, das durch die finstren Spelunken der Großstadtwälder striff um Beute zu reißen.</p>
<p>Oft traf Sie dort auf ihre Mitstreiterin, die außer Konkurrenz jedoch ganz andere Beute im Visiere hielt, welches jedoch allermeist geschlossen war.</p>
<p>So unterschiedlich der beiden Motivation, so verschieden ihr Vorgehen, so vergleichbar doch das Ergebnis.</p>
<p><span id="more-332"></span>Während sich die eine die Nase grundsätzlich innen zu pudern pflegt, verzichtet die andere ganz auf naturfremde Hilfsmittel und setzt allein auf das Gute im Menschen. Meist sind es Männer, die mit Ersterer bereits schlechte Erfahrungen hinter sich bringen durften, die sich auf Zweitere einlassen, und vice versa.</p>
<p>Der natürliche Lebensraum der gemeinen Koksnutte ist die hochpreisige Bar im Medien- bist Künstlersegment. Hier hält das meist possierliche Weibchen, die drogeninduzierte Aufregung kaum zu verbergen in der Lage, aufgeregt Ausschau nach neuen Opfern. Die Terminologie &#8220;Koksnutte&#8221; ist im Übrigen kein Hinweis darauf, das die entsprechenden Genre-Vertreterinnen hauptberuflich im horizontalen Gewerbe tätig seien, es gibt lediglich Aufschluss darüber, dass diese sich für ein Näschen blindlings zu verkaufen bereit sind.</p>
<p>In oft aufwändigem Federkleid, das jedoch kaum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen zu bieten vermag, schleichen sie sich langsam und Schutzbedürftigkeit vorgaukelnd an ihre späteren Opfer an: Finanziell potent anmutende Männer mittleren Alters, die trotz eleganten Kleidungsstils abgefuckt genug aussehen, ihre meist hart erlogene Kohle für illegale Drogen zu verschleudern. Die Schneebitch hat in aller Regel wenig Zeit, denn die Natur der Droge verlangt häufiges und regelmäßiges Nachlegen. Ist die Zufuhr einmal unterbrochen, ist die Possierlichkeit recht bald dahin und aus dem ansehnlichen Thekenschmuck wird alsbald ein aggressiv/depressives Nervenbündel ohne Aussicht auf weiteren Jagderfolg.</p>
<p>Nach wenigen Augenaufschlägen, manuell arrangierter, großzügiger Dekolleteeausleuchtung und einigen Schlucken erschnorrter Cocktailplörre geht es dann recht schnell zur Sache. In eher mittelmäßigen Kreisen wird nach einer schnellen Line vom Scheißhausdeckel noch flott narkotisiert der Hintern hingehalten, die High Society spült die Koksreste im Hotelzimmer mit Schampuss vom Zahnfleisch, bevor der Brausespender seinen Lohn erhält.</p>
<p>Die Lebenserwartung einer Schneebitch ist äußert begrenzt, chronisches Untergewicht legt auch die balsamierteste Haut recht bald in schattenspendende Furchen, und irgendwann fällt so eine Nase auch mal ab. Mangels Beschaffungsmöglichkeiten verlangert sich der Konsum recht bald ins Crackmillieu, wo die Ärmsten nach kurzer und schmerzhafter Karriere auf der Bahnhofstoilette recht bald sang und klanglos in die Drogenstatistik einfließen und nichts weiter zurücklassen als ein Häufchen chemisch zersetzten Fleischs, das bestenfalls noch in der medizinischen Forschung Verwendung findet.</p>
<p>Ganz anders da die Beweggründe, wie auch die Vorgehensweise des redlichen Fräullein Hosentods. Nach jahrelanger Einsamkeit wurde sie initial einmalig von maximal entnervten, bereits gebundenen Freundinnen auf die Piste verschleppt um endlich einen abzugreifen, natürlich erfolglos, fand aber eine Art masochistischen Gefallens an dem sündigen Treiben des Nachtlebens und machte sich von hier an selbstständig und alleine auf die Jagt.</p>
<p>Vorwiegend in Bierkneipen trifft man sie, das Warten auf eine erträumte Verabredung vorschützend, in beinnahe exotisch normal anmutendem Outfit Verlegenheitshandlungen ausüben. Mit scheuen Blicken, versonnenem Lächeln und jovialem Zwinkern spinnt sie ein thekenumfassendes Netz aus trügerischer Sicherheit, dem früher oder später ein frisch getrennter Trottel, der einfach nur mal wieder unkompliziert saufen und vögeln will, ins Netz gehen muss. Sind die Absichten des Angelockten meist von Anfang an offen und ehrlich dargelegt, spielt die Protagonistin des sich anbahnenden Trauerspiels mit angedeuteten Reizen und verdeckten Zweideutigkeiten und erhält so die stumpfsinnige, alkoholschwangere Geilheit ihres Gegenübers auf kontrollierbarem Niveau aufrecht. Auf das irgendwann fallende &#8220;Jetzt laber mal nicht so viel, Süße, lass uns ficken gehen&#8221;, reagiert sie mit roten Wangen und verschämtem Hühnergegacker, verfolgt aber ihr definiertes Ziel, das &#8220;richtige Kennenlernen&#8221; ihres Gegenübers weiter vehement. Es kommt ihr gar nicht in den Sinn, mit einem Wildfremden durch die Laken zu rudern, vielmehr nutzt sie den Anschein, um den Kontakt zu halten und ihr praktisch nicht vorhandenes Selbstbewusstsein mit plumper Begierde aufzuwerten. Eigentlich will sie doch nur reden. Oder endlich &#8220;den Richtigen&#8221; kennenlernen.</p>
<p>Ihr Gegenüber erträgt den nicht erebbenden Redeschwall nur mit Hilfe zunehmender Alkoholdosierungen, wird irgendwann dann doch mit nach Hause geschleppt, aus Mitleid, bringt aber hier im Vollrausch sowieso nichts mehr zu Stande, oder wird, falls doch, mit Monologen über Kinderwunsch, Ehever<span style="text-decoration: line-through;">b</span>rsprechen und &#8220;Zusammenveranlagung&#8221; endgültig verbal entmannt.</p>
<p>Das Fräullein Hosentod verbringt meist ihre besten Jahre mit dieser Masche, um letztlich doch als verbitterte Jungfer einsam hinwegzuwelken. Nur zu oft findet man diesen Typ Frau in Berufen wie Lehrerin, Kinderkrankenschwester oder in Forschungstätigkeiten.</p>
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		<title>Zwangsfeminisierung</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2008/11/zwangsfeminisierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 09:18:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[verMALEdeit]]></category>
		<category><![CDATA[Emanzipation]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmetik]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Männer stinken nun einmal. Das liegt an der höheren Pheromonausschüttung, dem effizienteren Metabolismus und an dem Umstand, das ehrliche Arbeit nunmal schweißtreibender wirkt als von morgens bis Abends nur das Sprechwerkzeug zu strapazieren. Doch in einer zwischenzeitlich weiblich dominierten Waschlappengesellschaft tolerieren die ach so feinen Tussennasen keinen echten, männlichen Geruch mehr. Drum kann sich Mann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Männer stinken nun einmal. Das liegt an der höheren Pheromonausschüttung, dem effizienteren Metabolismus und an dem Umstand, das ehrliche Arbeit nunmal schweißtreibender wirkt als von morgens bis Abends nur das Sprechwerkzeug zu strapazieren. </strong></p>
<p>Doch in einer zwischenzeitlich weiblich dominierten Waschlappengesellschaft tolerieren die ach so feinen Tussennasen keinen echten, männlichen Geruch mehr. Drum kann sich Mann heute kaum mehr ohne Deo auf die Straße wagen, wenn er gezwungen ist, für seinen Lebensunterhalt erwerbstätig zu sein, wo nicht allein Seinesgleichen Steine schleppen.</p>
<p><span id="more-17"></span></p>
<p>Ich verwende zu diesem Zwecke seit Jahren erfolgreich ein großartiges Produkt: Das praktisch neutral riechende Rexona Cotton Dry als Roll on. Mehr als 24 Stunden besänftigt es meine Achselschweissdrüsen auch bei höchster Belastung in tropischen Temperaturverhältnissen. Doch was müssen meine weit aufgerissenen Augen schmerzlich erkennen:</p>
<p><strong>Das unveränderte Produkt trägt seit kurzem dem Untertitel &#8220;For Women&#8221;. IN ROSA!<br />
</strong></p>
<p>Die Frage nach dem Warum drängt sich geradezu auf: Wirkt das Deo plötzlich nur noch bei Frauen? Wohl kaum. Ich vermute Marketingaspekte hinter dieser fatalen Entscheidung: Der Markt der Kosmetikprodukte für Frauen ist, trotz der medial verordneten Metrosexualität des &#8220;<em>modernen Mannes</em>&#8221; immer noch ergiebiger. Und Frauen gönnen sich gerne etwas &#8220;<em>Spezielles</em>&#8220;, &#8220;<em>nur für sie</em>&#8220;. Letztlich eine Folge der Emanzipierung, während der Frauen jahrzehntelang eingeredet wurde, etwas Besonderes, etwas <em>Besseres</em> zu sein. Da kann es kaum angehen, dass frau sich ein so intimes Produkt wie einen Deoroller mit dem Manne teilt.</p>
<p>Als Mann ist man zwischenzeitlich dazu verdonnert, entweder wie ein alkoholisierter Moschusochse zu dünsten, oder aber den Flair eines Kölner Schwulenpuffs zu verströmen. Geruchsneutrale, hochwertige Produkte für den Mann, oder noch lieber UNISEX, mit <em>Understatement </em>sterben aus, mehr und mehr reißen sich Marketingfachfrauen alles unter den Nagel und feminisieren gnadenlos auch noch den letzten Funken Individualität in einer erstickenden Duftkerzenpopulation. Individuell ist es nämlich zwischenzeitlich, NICHT zu riechen.</p>
<p>Ich will nicht wie ein Wunderbaum odierend durch die Welt taumeln, von Alkohol meiner Düfte geradezu zurechnungsunfähig. Ich will meinen Achselgeruch unter Kontrolle halten und ansonsten einfach so riechen wie ich.</p>
<p>Und mal ehrlich: Solange Weibsvolk rülpsend und furzend in Männerhemden durch die Gemarkung vandaliert, gebe ich einen Scheiß auf derlei Aufschriften. Sollen sie meinethalben &#8220;<em>Für Weiber und Schwule</em>&#8221; drauf schreiben, ich schmiers mir immer noch unter die Arme. Wäre ja noch schöner</p>
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