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	<title>schwarzsicht &#187; Tool Time</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
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		<title>Der Hände Arbeit &#8211; Ein Auto als Hobby</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Nov 2009 19:53:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Als hoffnungslos frustrierter Brainworker an ausnahmslos Langzeitprojekten vermisst man mitunter etwas, ohne es bewusst zu bemerken: Erfolgserlebnisse. Es kann unglaublich gut tun, an einem erschöpften Abend das Werk der Hände Arbeit zu begutachten und ein Bier drauf zu trinken.
Vor rund einem Monat bin ich ja nun minder stolzer Besitzer einer Mercedes E-Klasse T-Modell (Familie und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-516" title="mercedess210front200710" src="http://www.schwarzsicht.at/wp-content/uploads/2009/11/mercedess210front200710-300x154.jpg" alt="mercedess210front200710" width="300" height="154" /></p>
<p><strong>Als hoffnungslos frustrierter Brainworker an ausnahmslos Langzeitprojekten vermisst man mitunter etwas, ohne es bewusst zu bemerken: Erfolgserlebnisse. Es kann unglaublich gut tun, an einem erschöpften Abend das Werk der Hände Arbeit zu begutachten und ein Bier drauf zu trinken.</strong></p>
<p>Vor rund einem Monat bin ich ja nun minder stolzer Besitzer einer Mercedes E-Klasse T-Modell (Familie und so) geworden. Steinalt und rostbröselig.</p>
<p>Kurzer Überblick über die bisherigen Mängel:</p>
<p><span id="more-511"></span></p>
<p>-<strong> Kotflügel vorne rechts</strong> vor der Tür komplett durch (10 mal 10 Zentimeter grosses Loch), unter den Scheinwerfern Rostblasen, aber noch intakte Lackierung.</p>
<p>- <strong>Klimaanlage und Park-Distance-Control:</strong> Bereits am ersten Tag fiel signifikant auf, das beide ihr Werk nicht verrichten. Die PDC spinnt schlicht und pfeifft unkontrolliert und irr, ob da nun ein Hindernis ist, oder auch nicht. Bei der Klimaautomatik ließ sich die MB-typische &#8220;EC&#8221; &#8211; Leuchte für den Restwärme-/Kältesparmodus nicht deaktivieren. Somit auch keine Kühlfunktion, logisch. Laut kurzem Check bei ATU war der Anlagenfüllstand ok, es wurde auf das Steuergerät getippt.</p>
<p>Beide Mängel habe ich beim Verkäufer reklamiert und wurde, wen wunderts, an Mercedes verwiesen. Ich möge mir eine Fachwerkstatt suchen, denn man habe bei Renault nicht die benötigten Mess- und Kontrollgeräte, die Kosten für eine Reparatur übernähme man dann nach Rücksprache. Gesagt, getan. Mercedes diagnostizierte eine leere Klimaanalage, befüllte diese und stellte abschließend fest, der Klimalüfter samt Regelung und drei der vier PDC-Sensoren seien defekt. Wurde neu bestellt, Ersatzteile habe ich bereits (1800 Euro, aber nicht von mir), einbauen möchte Renault die selbst, Termin steht noch aus.</p>
<p>- <strong>Auspuff</strong> hing hinten rechts plötzlich runter. Zudem hatte ich massive Windzappelgeräusche. Das die vom flatternden Gummihalteband der vom Rost abgerissenen Endtopfaufhängung stammen, ja, darauf muss man auch erst mal kommen. MB hat mir den Pott beim Diagnosetermin kulanterweise ordentlich festgeschweisst.</p>
<p>- <strong>Stossfänger hinten</strong>. Die Perle ist im Dunkeln aus Versehen rückwärts leicht gegen den Hang gefahren. Das kann passieren und stellt üblicherweise kein Problem dar. Ist der Innenkotflügel jedoch derart durchgerostet, das beim leisesten Hauch gleich die Aufhängung für den Stossfänger komplett herausbröselt, sieht das schon ziemlich bescheuert aus. Renault hat mir den Stossfänger dann andernorts mit einer Karosserieschraube notdürftig befestigt, aber so kann das natürlich nicht bleiben. Für mich ein weiterer Gewährleistungsfall, wie Renault das abschließend beurteilt, steht noch aus.</p>
<p>- Arschbacken (hintere Innenkotflügel, innen) komplett durchgerostet, weiträumige Öffnung in den Innenraum. Da kommen natürlich, besonders im Stand oder Rückwärtsfahrt, ordentliche Rauchschwaden nach innen, bei einem alten 3 Liter Diesel. Das habe ich so allerdings gekauft, das ist leider kein Gewährleitungsfall. Stinkt aber.</p>
<p>- <strong>Radioverkabelung ausser Funktion</strong>. Radio rein, ISO-Stecker angeschlossen, Antenne verkabelt: Radio hat Strom, gibt aber keinen Mucks von sich. Auch so gekauft, selbst schuld.</p>
<p>- <strong>Automatikgetriebe schleif</strong>t. Er schaltet eigentlich sauber und immer dann, wann man es braucht, nur zwischen dem 2. und 3. Gang rutscht er fatal, sprich, dreht einmalig richtig hoch, bis er den Gang einlegt. Laut MB ein Verschleissanzeichen. Ich hoffe, das die Automatik noch im Rahmen der Gewährleistung komplett verreckt, ein neues Getriebe kommt locker auf 3 Scheine.</p>
<p>Gestern und heute habe ich mir den Bock dann mal vorgenommen. Als erstes wurde das Loch im vorderen Kotflügel komplett sauber ausgeschnitten (mit dem Dremel, ein Wunderwerkzeug!), grossflächig ausgeschliffen, mit Fertan (Rostumwandler) intensiv behandelt, anschließend Rostschutzbehandlung. In Ermangelung eines Schweissgerätes habe ich Kunststoffscheiben zur Hinterfüllung mittels Pattex-Klebeknete reingeklebt und dann grosszügig mit Alu-Spachtel aus- und aufgefüllt. Schließlich geschliffen (eine Wahnsinnsarbeit, wenn man es ordentlich macht), grundiert, wieder geschliffen und in drei Schichten mit Orginallack aus der Dose besprüht. Bereits vor dem Polieren sieht das aus, wie in der Werkstatt gemacht. Ich bin gutgehend verwundert über die Qualität meiner Arbeit, schließlich hatte ich mir derartigen Tätigkeiten bislang nichts am nicht vorhandenen Hut.</p>
<p>Heute habe ich dann sämtliche Kabelbäume freigelegt, die Türverkleidungen demontiert, Lautsprecher überprüft (mit ner kleinen Batterie kurzgeschlossen, wenns brummt, ist alles ok &#8211; Tip aus dem Internetz), zwei Kurzschlüsse aufgefunden und beseitigt, ein neues Radio eingebaut&#8230; Und siehe da: Sound! Und tatsächlich nicht mal schlecht! Das neue Radio versteht sich auch via Bluetooth und/oder wahlweise Kabel mit meinem iPhone, spielt dessen Musik und fungiert als Freisprechanalage. Grossartig, so wollte ich das schon immer.</p>
<p>Letztlich habe ich noch die drei Löcher (eines wurde noch zusätzlich aufgefunden) in den Arschbacken grosszügig mit dem Dremel ausgeschnitten, abgeschliffen, die kompletten Arschbackeninnenräume mit Fertan und schließlich Rostschutzgrundierung ausgekleistert und abschließend dreilagig Glasfasermatten mit Epoxydharz und Härter zur Abdichtung angebracht.</p>
<p>Das Ende vom Lied: Alle dramatischen Rostlöcher sind beseitigt, das Teil spielt Musik, telefoniert und fühlt sich gleich viel besser an. Ich bin sozusagen rechtzeitig vor der grossen Fahrt mit allem dringlichen fertig geworden.</p>
<p>Für die in zwei Tagen erledigten Arbeiten hätte ich bei ATU rund 2000 Euro bezahlt. Hatte ich zum Spass mal schätzen lassen.</p>
<p><strong>FAZIT</strong>: Auch heute noch lässt sich, sogar als Laie, richtig Geld sparen, wenn man sich nur mal traut, Werkzeug in die Hand zu nehmen und ein bisschen Freizeit zu opfern bereit ist.</p>
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		<title>ToolTime (8): Pooltuning &#8211; Sandfilterpumpe</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/07/tooltime-8-pooltuning-sandfilterpumpe/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 08:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
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		<category><![CDATA[Heimwerken]]></category>
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		<category><![CDATA[Pool]]></category>
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		<description><![CDATA[Intex empfiehlt für den Betrieb seiner Aufstellpools die mitgelieferte Kartuschenfilteranlage mit Niedervoltpumpe. Das mag für vier Wochen Poolnutzung im Jahr auch ausreichend sein, aber bei saisonaler Normalnutzung darf von verstärkter Algenbildung ausgegangen werden.
Fakt ist: Der Kartuschenfilter muss bei einem Pool ab 15 000 Liter Inhalt praktisch täglich gereinigt werden und wöchentlich ausgetauscht. Eine Ersatzkartusche kostet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Intex empfiehlt für den Betrieb seiner Aufstellpools die mitgelieferte Kartuschenfilteranlage mit Niedervoltpumpe. Das mag für vier Wochen Poolnutzung im Jahr auch ausreichend sein, aber bei saisonaler Normalnutzung darf von verstärkter Algenbildung ausgegangen werden</strong>.</p>
<p>Fakt ist: Der Kartuschenfilter muss bei einem Pool ab 15 000 Liter Inhalt praktisch täglich gereinigt werden und wöchentlich ausgetauscht. Eine Ersatzkartusche kostet rund 15 Euro, im Fazit: Teurer, nerviger Spaß, denn die ersoffenen Fliegen, Wespen und Hornissen aus einem Papierfilter zu kratzen, gehört nicht unbedingt zu den spaßigsten Aufgaben.</p>
<p>Nachdem die Brühe also trotz perfekter Wasserwerte, regelmäßigem Aussaugen, Schrubben und Gekäschere trüb wurde, musste eine Lösung her. Schnell!</p>
<p>Diese hat dann auch vergangene Woche in Form einer kleinen Sandfilteranalage für insgesamt 179 Euro (inklusive Filtersand) zu uns gefunden.</p>
<p>[flickr album=72157621728314682 num=20 size=Thumbnail]</p>
<p>Selbstredend haben die Anschlüsse Pool -&gt; Pumpe nicht gepasst, aber mit einem scharfen Messer und zwei Schellen konnte Abhilfe geschaffen werden.</p>
<p>Nach einer ausgiebigen Ausflockung und 12 Stunden Filterei durch den Sand war das Wasser klar wie nie zuvor. Zudem ist die Pumpe leiser, pflegeleichter (einmal wöchentlich BackWash genügt) und verbraucht auch nur 5 mal so viel Strom.</p>
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		<title>ToolTime (07): Natursteinfensterverblendung</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/07/tooltime-07-natursteinfensterverblendung/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 11:35:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[Stein]]></category>
		<category><![CDATA[Wände]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich wurde das bislang aufwändigste Projekt im Eigenheim abgeschlossen: Der befensterte Durchbruch vom Badezimmer ins Treppenhaus musste verblendet werden. Leider hatte der Vorbesitzer das Fenster derart unsachgemäß  und roh in die Wand gewürgt, das der alte Putz stellenweise komplett abgeplatzt war und ein Neuer kaum aufbringbar, da der Rahmen gleich in zwei Ebenen schief montiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kürzlich wurde das bislang aufwändigste Projekt im Eigenheim abgeschlossen: Der befensterte Durchbruch vom Badezimmer ins Treppenhaus musste verblendet werden. Leider hatte der Vorbesitzer das Fenster derart unsachgemäß  und roh in die Wand gewürgt, das der alte Putz stellenweise komplett abgeplatzt war und ein Neuer kaum aufbringbar, da der Rahmen gleich in zwei Ebenen schief montiert wurde.</strong></p>
<p>Prinzipiell hätte das Fenster wieder ausgestemmt und neu eigebaut werden müssen, was jedoch erneut mit enormen Kosten einhergegangen wäre. Da man die schiefen Ebenen optisch praktisch kaum bemerkt, beschloss ich eine Natursteinverblendung anzubringen, die das Gepfusche zusätzlich kaschiert.</p>
<p>Der Verlauf der Arbeiten ist den einzelnen Bildkommentaren zu entnehmen, die Aufwände sind hier kurz umrissen:</p>
<p><strong>Finanziell: </strong></p>
<p>16 Euro für das Quarzit &#8220;Yellow Sun&#8221; vom megaBaumax, ca. 30 euro für weiße Wandfarbe und diversen Kleinkram</p>
<p><strong>Arbeitsleistung:</strong></p>
<p>2 h Gerüstbau (mehrfach an und wieder abgebaut)</p>
<p>2 h überflüssigen Putz abschlagen</p>
<p>2 h Kleber anrühren (mehrfach, da vielfache Arbeitsgänge)</p>
<p>12 h Steine passend schlagen und kleben</p>
<p>20 h verfugen der Steinzwischenräume</p>
<p>10 h Streichen des Treppenhauses</p>
<p>2 h Reinigungsarbeiten</p>
<p>___________________________</p>
<p><strong>Summe:</strong> 51 Stunden</p>
<p>[flickr album=72157621605433197 num=20 size=Thumbnail]</p>
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		<title>ToolTime (06): Planschbecken &#8211; Einebnen, aufbauen, befüllen</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/05/tooltime-06-planschbecken-einebnen-aufbauen-befullen/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 May 2009 08:40:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Hitze]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Pool]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Sommer naht eilenden Schrittes, die Temperaturen steigen rapide, was kann es da schöneres geben, als nach wohlverdientem Feierabend erschöpft in den heimischen Pool zu springen?
[flickr album=72157618461155364 num=20 size=Thumbnail]
Ein eigener Pool war Zeit meines Daseins ein Lebenstraum, nur in den Mietlöchern, die bislang mein Zuhause zu mimen trachteten, schwer zu realisieren. Nach dem kürzlichen Erwerb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Sommer naht eilenden Schrittes, die Temperaturen steigen rapide, was kann es da schöneres geben, als nach wohlverdientem Feierabend erschöpft in den heimischen Pool zu springen?</strong></p>
<p>[flickr album=72157618461155364 num=20 size=Thumbnail]</p>
<p>Ein eigener Pool war Zeit meines Daseins ein Lebenstraum, nur in den Mietlöchern, die bislang mein Zuhause zu mimen trachteten, schwer zu realisieren. Nach dem kürzlichen Erwerb des Eigenheimes fehlen akut allerdings die finanziellen Mittel zu einem versenkten Festeinbau, also bot sich mit dem &#8220;EasyPool Set -oval-&#8221; der Firma Intex, das gerade bei Hofer zu 399 Euro im Angebot erhältlich ist (zwischenzeitlich vermutlich: war) eine Übergangslösung an. Mit einer <span class="adverttext">Größe von 610 x 366 x 122 cm müsste man darin hinreichend Platz haben.</span><span id="more-316"></span></p>
<p>Dieses Set enthält soweit erst einmal alles, was man für den Aufbau benötigt, außer einer Luftpumpe:</p>
<p>- Untergrundfolie</p>
<p>- Eigentliche Poolfolie</p>
<p>- Kartuschenfilteranlage mit allen Anschlüssen und Schläuchen</p>
<p>- Oberflächenskimmer</p>
<p>- Leiterbausatz</p>
<p>- Volleyballnetz</p>
<p>- Reparaturfolie</p>
<p>- Seitenstützen</p>
<p>- Abdeckfolie</p>
<p>Laut Anleitung benötigt man etwa 60 Minuten für die fachgerechte Aufstellung des Pools, was selbstredend völliger Blödsinn ist. 55 Minuten habe ich allein zur Montage der Seitenstützen benötigt, wobei 30 darauf entfielen zu grübeln, wo die beiden überschüssigen Stahlrohre wohl zu montieren wären. Der Pool stellt sich bei Befüllung selbst auf, man zeige mir nun den Hauswasseranschluss, der in gerade einmal 5 Minuten 17 000 Liter Wasser rauslässt&#8230;</p>
<p>Doch am Anfang stand die Plackerei: Der Pool muss auf einer ebenen, tragfähigen Fläche aufgestellt werden, was sich in einer Hanglage durchaus als Problem stellen kann. Ich hatte auf der ausgesuchten Stellfläche gute 30 cm Niveauunterschied, was soviel bedeutet wie 15 cm abzugraben und andernorts wieder aufzuschütten. Bei einer Gesamtfläche von 4 mal 7 Metern bedeutet dies, rein rechnerisch, einen beschissenen Haufen knochenharter Schufterei. So ganz ist es mir auch nicht gelungen, denn minimal schief steht das Trum immer noch. Aber es steht, dabei soll es bleiben.</p>
<p>Das Ausbreiten der Folien ist schnell von der Hand und stellt kein Problem dar. Zwar weist die Anleitung ausdrücklich darauf hin, man solle den Luftring manuell aufblasen, doch bei einem Ring dieser Ausmaße kann man da eine Menge Pumparbeit leisten, die ich mir lieber von einer kleinen Elektropumpe habe abnehmen lassen. In 10 Minuten war die Sache erledigt.</p>
<p>Die Befüllung dauert, je nach Wasserdruck, wirklich lange. In diesem Fall waren es 38,5 Stunden, glücklicherweise habe ich einen Hausbrunnen, das senkt die Wasserrechnung immens. Während der Befüllung habe ich mich bereits mit dem nicht inkludierten Wasserpflegeset beschäftigt, die PH-Neutralisation, die Chlorung und die Algenprävention sind bereits eine Wissenschaft. Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und mir nach vollständiger Füllung Wasser in die Augen geschöpft &#8211; Es riecht leicht nach Chlor, brennt aber nicht.</p>
<p>Nachdem etwa 2 bis 3 Zentimeter Wasser im Pool sind, soll man, laut Anleitung, die Bodenfalten herausstreichen, bzw. ziehen. Dabei war ich praktisch alleine, entsprechend ist das Ergebnis eher, naja, &#8220;restfaltig&#8221;. Die Bodenfolie hat bereits bei diesem geringen Füllstand ein derartiges Gewicht, das man da alleine nicht mehr viel ausrichtet. Besser macht man das zu dritt oder viert.</p>
<p>Geschwommen bin ich letztlich noch nicht, das Brunnenwasser hat schätzungsweise so zwischen 7 und 9 Grad und ich den Arsch offen. Aber das lange Wochenende soll warm werden&#8230;</p>
<p><em>Hinweis: Ich bin gerade auf der Suche nach einer Brauerei, die mir den Pool kostenlos mit Bier füllt. Gerne darf das daraus resultierende Event zu Marketingzwecken vergewaltigt werden. Dann müssten allerdings auch noch Livebands, Badenixen und abschließend ein Reinigungstrupp mitgeliefert werden.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>ToolTime(05): Blut im Stuhl</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/04/tooltime05-blut-im-stuhl/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 10:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[medizinisch]]></category>
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		<description><![CDATA[
Ein Tisch ohne Stühle wirkt wie ein Arsch ohne Ritze: Irgendwie witzlos. Doch wer Stühle kauft, der kann auch was erleben&#8230;
XXLutz, ein austrianischer Möbelhändler, feiert gerade Geburtstag. Das ist schön. Und weil der Onkel Lutz ein netter Kerl ist, verschenkt er Stühle. Allerdings nur einen pro Person und auch nur dann, wenn diese sowieso schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">
<p><strong>Ein Tisch ohne Stühle wirkt wie ein Arsch ohne Ritze: Irgendwie witzlos. Doch wer Stühle kauft, der kann auch was erleben&#8230;</strong></p>
<p>XXLutz, ein austrianischer Möbelhändler, feiert gerade Geburtstag. Das ist schön. Und weil der Onkel Lutz ein netter Kerl ist, verschenkt er Stühle. Allerdings nur einen pro Person und auch nur dann, wenn diese sowieso schon fünf kauft. Immerhin.</p>
<p>Die wirklich nette Möbelfachverkäuferin antwortete auf meine, sicherlich berechtigte, Frage, wie es denn um die Qualität eines Stuhls bestellt sei, der nur 39 Euro koste, in etwa (sinngemäß):</p>
<blockquote><p>Die sind ja sowieso schon reduziert und haben mal das Vierfache gekostet. Die Füße (auf deutsch: StuhlBEINE!) sind aus Echtholz, der Rest natürlich nur aus Pressspan. Der ist genauso stabil wie Holz, aber halt günstiger in der Produktion. Die halten schon was, sind jetzt aber einfach von den Materialien und der Verarbeitung nicht so hochwertig, wie das bei einem Sessel für 500 Euro der Fall ist.</p></blockquote>
<p>[flickr album=72157617075950419 num=5 size=Square]</p>
<p>Damit kann ich leben, zumal die Biester wirklich bequem und optisch ansprechend sind.</p>
<p>Warum die nun aber derart abartig bescheuert zusammenzubauen sind, begreife ich einfach nicht: Neun Schrauben pro Stuhl, acht davon an den unzugänglichst möglichen Winkeln. Keine Schraube passt so wirklich in ihr Loch, allesamt sind nur mit enormem Kraftaufwand in ihren künftigen Verbleib zu zwängen. Pro Stuhl ist ein Inbusschlüssel beigepackt, den braucht es auch, denn nach einem ist der hin.</p>
<p>Nach zwei Tagen ist mein rechter Daumen immer noch wund (vom Schrauben, nicht vom Nasenbohren!), meine Finger leiden immer noch unter Muskelkater. Vielmehr ich, unter ihrem. Und ich habe Blut gelassen, in den Unterkästen dieser Stühle. Nicht viel, aber MEIN Blut!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ToolTime(04): Durchbruchsverschalung</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/04/tooltime04-durchbruchsverschalung/</link>
		<comments>http://www.schwarzsicht.org/2009/04/tooltime04-durchbruchsverschalung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 07:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Holzarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>
		<category><![CDATA[Zimmermann]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorbesitzer unserer Hütte war ein grosser Freund von Seefischen. Was man bei einem Österreicher mangels Meeranschluss auch noch verstehen mag. Wieso es dann aber gleich ein 4000 Liter Seewasseraquarium im Wohnzimmer sein musste, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Es resultierte also ein recht häßlicher Wanddurchbruch zwischen Ess- und Wohnzimmer, mit einem kapitalen Betonblock als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Vorbesitzer unserer Hütte war ein grosser Freund von Seefischen. Was man bei einem Österreicher mangels Meeranschluss auch noch verstehen mag. Wieso es dann aber gleich ein 4000 Liter Seewasseraquarium im Wohnzimmer sein musste, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Es resultierte also ein recht häßlicher Wanddurchbruch zwischen Ess- und Wohnzimmer, mit einem kapitalen Betonblock als Aquariumsfundament&#8230;</strong></p>
<p>Den Betonblock rauszuhauen, fehlte mir jedwede Motivation. Also entschlossen wir uns, das bestehende so gut es geht zu nutzen und eine Art kombiniertes &#8220;Büffet &#8211; Durchreiche&#8221; zu belassen.</p>
<p>Leider habe ich wieder einmal vor lauter Motivation vergessen, ein Vorher-Foto zu machen, bevor ich mich ans Werk machte. Hier ist also schon die abgesenkte Deckenverschalung mit auf dem Bild:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0041.jpg" alt="img-0041.jpg" width="480" height="359" /></p>
<p>Hierzu habe ich mit aus einer Bauholzplanke mit der Sticksäge vier 15 cm lange Stücke geschnitten, die ich dann mit Winkeln und Spaxschrauben an zwei bestende Holzleisten in der Decke montierte. Auf diese wurde dann eine auf 225 mal 80 cm zugeschnittene Leimholzplatte mit Aussparung für den Wandvorsprung &#8220;gespaxt&#8221;.</p>
<p><span id="more-207"></span></p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0043.jpg" alt="img-0043.jpg" width="480" height="640" /></p>
<p>Den Wandvorsprung habe ich schließlich nach vorne hin auch noch mit einer Leimholzplatte (160 cm mal 60 cm) verkleidet, diese habe ich mittels Augenmaß derart passgenau zugesägt, dass sie keiner weiteren Befestigung mehr bedurfte. Dementsprechend wird es die Platte vermutlich auch nicht überstehen, sollte sie einmal entfernt werden&#8230;</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0046.jpg" alt="img-0046.jpg" width="479" height="359" /></p>
<p>An die Seiten der Deckenverschalung habe ich dann 225 mal 20 cm Leimholzplatten gespaxt. Ich hoffe jeden Morgen vor dem Betreten des Wohnzimmers, dass sie noch gehalten haben. Bis jetzt erfolgreich&#8230;</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0060.jpg" alt="img-0060.jpg" width="479" height="359" /></p>
<p>Die Oberseite des Betonblocks wurde mit 2 225 mal 50er Leimhölzern beplankt, leider haben sich die beiden Drecksbiester über Nacht derart verzogen, dass ich sie am kommenden Vormittag auf dem Beton andübeln musste, um nicht kurzfristig eine Halfpipe im Wohnzimmer mein eigen nennen zu müssen:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0061.jpg" alt="img-0061.jpg" width="478" height="358" /></p>
<p>Die Fugen am Rand wurden anschließend mit weißem Acrylat sauber verfugt.</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0085.jpg" alt="img-0085.jpg" width="478" height="358" /></p>
<p>Aus verbleibenden Leimholzresten habe ich dann, einer spontanen Inspiration folgend, mit den übrig gebliebenen Winkeln diese &#8220;seichte Variation eines Regals&#8221; gezimmert, macht sich aber letztlich ganz gut:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0086.jpg" alt="img-0086.jpg" width="478" height="358" /></p>
<p>Zu guter Letzt wurden die bislang ausgefransten Wandfarbbereiche in Grün und Braun ordentlich begradigt, ausgebrochene Putzstellen und Dübellöcher verspachtelt und abschließend die ganze Konstruktion weiss umstrichen.</p>
<p>Arbeitsaufwand etwa 8 Stunden, Kosten knapp 200 Euro.</p>
<p>War ich nach meiner Kabelverlegerei im Prinzessinnengemach bereits stolz auf mich, halte ich mich inzwischen für den einzig wahren Heimwerkergott.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>ToolTime(03): Alter Tisch &#8211; ganz frisch</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Apr 2009 12:50:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA]]></category>
		<category><![CDATA[Möbel]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[Es verhält sich keineswegs so, dass das Projekt Eigenheim nun sang und klaglos verstrichen wäre und ich dem lieblichen Müßiggang verfallen wäre, vielmehr habe ich derart viel zu tun, dass ich nur noch auf Kosten meines Arbeitgebers zum Schreiben und Berichten komme, meist aber nicht einmal das. Außerdem haben wir erst seit gestern wieder einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es verhält sich keineswegs so, dass das Projekt Eigenheim nun sang und klaglos verstrichen wäre und ich dem lieblichen Müßiggang verfallen wäre, vielmehr habe ich derart viel zu tun, dass ich nur noch auf Kosten meines Arbeitgebers zum Schreiben und Berichten komme, meist aber nicht einmal das. Außerdem haben wir erst seit gestern wieder einen Internetzanschluß. So. </strong></p>
<p>Munter ans Werk also nun. Man nehme: Einen steinalten Tisch aus der Garage des gerade gekauften Hauses, den die Perle schon zu Gunsten einer Neuanschaffung entsorgt wissen wollte, einen Exzen<span style="text-decoration: line-through;">trik</span>er-Schleifer mit Schleifscheiben fein, mittelfein und grob, sowie eine Flasche naturbelassenes Leinöl und einen alten Lappen. Und natürlich viel Geduld und einen vibrationsunanfälligen rechten Arm (darf auch ein linker sein, der ist aber bei mir vom vielen früheren Onanieren entsetzlich vibrationsanfällig).</p>
<p>Auf dem nun folgenden Bilddokument habe ich leider die Tischplatte bereits angeschliffen, schlicht die Notwendigkeit eines VORHER-Fotos übersehen. Aber man sei versichert, die Platte sah schon arg geschunden aus und war in einem geschmacklosen Pissgelb-Transparent lackiert. Schlimmer noch als die hier noch unbehandelten Beine (in Österreich: Füße!)</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0033.jpg" alt="img-0033.jpg" width="482" height="361" /></p>
<p><span id="more-195"></span></p>
<p>Mit des Schwiegervaters</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0034.jpg" alt="img-0034.jpg" width="482" height="361" /></p>
<p>(Für Heimwerkunkundige: Das ist ein Exzenterschleifer der Firma Bosch, hier mit einer groben Schleifscheibe, aber ohne Staubfangbeutel, letzterer ist nur was für kleine Mädchen und Schabracken mit Putzfimmel)</p>
<p>wurde dann die Tischplatte geschätzte 120 mal langsam, gleichmäßig und gefühlvoll abgeschliffen, bis auch die schlimmsten Furchen an Schrecklichkeit verloren hatten. In Frausprech: Tischplattenpeeling!</p>
<p>Anschließend noch jeweils weitere 40 Mal mit zuerst mittelfeiner, zuletzt feiner Schleifscheibe. Ich habs nicht so mit Zahlen, deshalb kann ich den Pedanten nun auch keine Auskunft über die Körnung erteilen. Die Letzte fühlte sich ungefähr an wie eine Nagelfeile, die erste wie ein Hornhauthobel für den Fussballen.</p>
<p>Das gleiche Spiel dann auch mit dem Gestell, allerdings weniger gründlich und die Ecken, in die der Exzentriker nicht passte, hatte ich wegen scheißegal halt eben Ecken sein lassen.</p>
<p>Hier noch ungeölt, abereits dekoriert, das Ergebnis dieser rund dreieinhalbstündigen Geduldsprobe, die ich ohne ein paar gute, kalte Zipfer wohl nicht klaren Verstandes überstanden hätte (nicht, das dies mit der Fall gewesen wäre, hat aber besser geschmeckt&#8230;)</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0037.jpg" alt="img-0037.jpg" width="481" height="360" /></p>
<p>Und zu guter Letzt, der Ordnung halber: Die bereits geölte Tischplatte in vollendeter Perfektion in Detailaufnahme:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/img-0062.jpg" alt="img-0062.jpg" width="479" height="359" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>ToolTime (01): Elektrischer Rolladenanschluss</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 13:26:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
		<category><![CDATA[Bau]]></category>
		<category><![CDATA[Flex]]></category>
		<category><![CDATA[Rolladen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlitze]]></category>
		<category><![CDATA[Staub]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgabenstellung: Mann schließe eine elektrische Jalousie, deren Anschlusskabel lieblos aus der Wand baumelt, an die gefühlte sieben Kilometer entfernte Steckdose dergestalt an, das man die ganze Installation visuell nicht mehr bemerkt, das Drecksding tatsäch auf und nieder fährt, wenn der formschöne Wandschalter betätigt wird und sich die Perlentochter bestenfalls dabei nicht einmal einen Stromschlag holt.
Zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aufgabenstellung:</strong> Mann schließe eine elektrische Jalousie, deren Anschlusskabel lieblos aus der Wand baumelt, an die gefühlte sieben Kilometer entfernte Steckdose dergestalt an, das man die ganze Installation visuell nicht mehr bemerkt, das Drecksding tatsäch auf und nieder fährt, wenn der formschöne Wandschalter betätigt wird und sich die Perlentochter bestenfalls dabei nicht einmal einen Stromschlag holt.</p>
<p><strong>Zur Ausführung:</strong></p>
<p>Primär habe  wasserbewaagt und zollbestockt den Verlauf der zu schneidenden Schlitzränder ermittelt und mittels Edding an der Wand permanent ablesbar markiert. Das war ganz einfach und tat auch überhaupt nicht weh. Im Anschluss dann die 230 mm Makita-Flex ans Stromnetz verbunden und erstmals gestartet. Das tat in selbiger (Tat) allerdings weh, und zwar in Arm und Ohr, da das Höllenmaschinchen derart losgeht, das man glaubt, entarmt zu werden, beziehungsweise getäubt. An die Wand gehalten verrichtet es dann allerdings wahre Wunder und schneidet Mauerwerk wie Butter.</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/elektrroll3.jpg" alt="elektrroll3.jpg" width="434" height="324" /></p>
<p><span id="more-180"></span></p>
<p>Hier hat die Flex Ihre Arbeit bereits fertig verrichtet:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/elektrroll2.jpg" alt="elektrroll2.jpg" width="428" height="319" /></p>
<p>Als sich die IMMENSE Staubwolke langsam lichtete, habe ich mit einem Maurerbeil die resultierenden Grate zwischen den Schlitzen herausgehauen. Ging sehr einfach und recht zügig. Anschließend noch das ehemalige Rolladengurtfach weggestemmt und eine leere Wanddose mit Bauschaum eingesetzt. Bauschaum ist die Hölle, er neigt dazu, ins Unermessliche zu wachsen, gerne drückt er dabei auch bereits aufgetragenen Spachtelmörtel in unschöne Wandbeulen&#8230; Merke: Sparsam dosieren, austrockenen lassen, vor dem Verputzen!</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/elektrroll5.jpg" alt="elektrroll5.jpg" width="426" height="320" /></p>
<p>Hier die Wanddose, noch ohne BastardmontageschaumFromHell:</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/elektrroll4.jpg" alt="elektrroll4.jpg" width="423" height="563" /></p>
<p>Im Anschluss wurde dann 20 mm Flexleerrohr, welches ich zuvor schon mit dem Kabel befüllt hatte, in den Schlitz gedrück und in zwei Arbeitsschritten mit dazwischenliegender Trocknungsphase das ganze wieder zugemörtelt.</p>
<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/elektrroll6.jpg" alt="elektrroll6.jpg" width="426" height="567" /></p>
<p>Schön sieht das aus. Nicht mehr fototechnisch dokumentiert habe ich den Anschluss an die Steckdose und den Jalousienschalter, da war es bereits zu finster und der Kameraakku zu leer.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Das Kabel ist verlegt, angeschlossen, verputzt und bereits wieder übertapeziert. Das Beste: Der Rolladen funktioniert und ist nicht lebensgefährlich. Bis jetzt. Ein wenig Stolz empfinde ich, wenn ich mein Werk betrachte, war doch dies meine erste, echte Heimwerkeraktion an meinem Eigentum&#8230; Also MIT Risiko! Der Arbeitsaufwand war geringer als gedacht, die Flex hat mich auch nur einen Arm gekostet, alles in allem eine gelungene Aktion, die sogar phasenweise Spaß gemacht hat. (Nicht der Teil, wo ich die Flex kaum noch halten konnte und die schnelldrehende Scheibe knapp vor meinem Gesicht unkontrolliert herumkreiselte&#8230;.).</p>
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		<title>ToolTime: Projekt Eigenheim</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 07:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tool Time]]></category>
		<category><![CDATA[austrianisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dumm&Dümmer]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheim]]></category>
		<category><![CDATA[Heimwerker]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>
		<category><![CDATA[Planlos im Weltall]]></category>
		<category><![CDATA[Umzug]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ab heute ist es so weit: Die Perle und ich sind nicht länger HausbesEtzer, wir sind HausbesItzer. Da unser Neuerwerb jedoch immerhin 29 Jahre auf dem Buckel hat und ich mich als Brainworker nun endlich den Freuden der wahren körperlichen Arbeiten zuwenden möchte, erhält dieses Blog eine neue Kategorie namens ToolTime.
Ich plane nämlich ernsthaft, mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/04/hi-tooltime3.jpg" alt="hi-tooltime3.jpg" width="307" height="230" /></p>
<p><strong>Ab heute ist es so weit: Die Perle und ich sind nicht länger HausbesEtzer, wir sind HausbesItzer. Da unser Neuerwerb jedoch immerhin 29 Jahre auf dem Buckel hat und ich mich als Brainworker nun endlich den Freuden der wahren körperlichen Arbeiten zuwenden möchte, erhält dieses Blog eine neue Kategorie namens ToolTime.</strong></p>
<p>Ich plane nämlich ernsthaft, mich zum neuen Stern am Heimwerkerhimmel aufzuschwingen. Eine Ahnung habe ich primär erst einmal von gar nichts. Aber immerhin zwei gesunde Hände, einen Internetanschluss und viel zu viel Kreativität, die geradezu nach Kanalisierung schreit.</p>
<p>Außerdem suche ich dringend nach einer Thematik, die diesem Blog zumindest zu ein wenig Leben verhilft. Immerhin ist die Domain bezahlt.</p>
<p>Nach der heutigen, offiziellen Hausübergabe geht es umgehend los: Ein Elektrokabel für den Rolladen im Prinzessinnen-Salon will verlegt werden. UNTER PUTZ, versteht sich. Und angeschlossen.</p>
<p>Die 230 mm Makita-Flex liegt schon im Kofferaum. Ich weiss bislang nur, dass es stauben wird. Verdammt, wird das stauben!</p>
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