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	<title>schwarzsicht &#187; Kultur muss auch mal sein</title>
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	<description>Pessimismus ist Realsatire</description>
	<lastBuildDate>Thu, 26 Jan 2012 06:53:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Warum ich kein Blogger bin</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 20:03:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
		<category><![CDATA[Textblech]]></category>

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		<description><![CDATA[Prim&#228;r? Ganz ehrlich? Mir fehlt die Zeit. Und die Energie.&#160; Mir fehlt die Zeit, mich geradewegs manisch mit mir selbst und meinen Interessen zu besch&#228;ftigen. Mir fehlt die Energie, regelm&#228;ssig Tasten zu dr&#252;cken, nach all denen, die ich bereits zu dr&#252;cken gezwungen war.&#160; Ich teile mich unglaublich gerne mit, bevorzugt in schriftlicher Form. Die Persistenz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prim&auml;r? Ganz ehrlich? Mir fehlt die Zeit. Und die Energie.&nbsp;</strong></p>
<p>Mir fehlt die Zeit, mich geradewegs manisch mit mir selbst und meinen Interessen zu besch&auml;ftigen. Mir fehlt die Energie, regelm&auml;ssig Tasten zu dr&uuml;cken, nach all denen, die ich bereits zu dr&uuml;cken gezwungen war.&nbsp;</p>
<p>Ich teile mich unglaublich gerne mit, bevorzugt in schriftlicher Form. Die Persistenz des geschriebenen Wortes macht mich an. Aber ich habe absolut keine Zeit mehr, mich von IRGENDETWAS anmachen zu lassen. Ich bin Lohnsklave im IT-Sektor. Und ich bin &quot;Familienvater&quot;. Das schr&auml;nkt auch den w&uuml;stesten Freigeist gewisserma&szlig;en ein. Zeitlich. Und energetisch. Bevor mich drei wundervolle T&ouml;chter und eine grossartige Frau in einen &uuml;beraus angebrachten Zustand st&auml;ndiger Besch&auml;ftigung versetzten, sah ich mich in der Tat als &quot;Blogger&quot;. Als early-adopter einer sehr lange Zeit neuen Technologie, einem grandios egozentrischen Weltbild. Jeder kann jedem alles mitteilen, jederzeit. Faszinierend!</p>
<p>Grossartig auch das soziale Potenzial der Bloggerei. Man wird geradewegs auf ad&auml;quate Gespr&auml;chspartner gest&uuml;rzt, man kann sich kaum verfehlen. Aber man ben&ouml;tigt ein in meinem Dasein &uuml;beraus rar gewordenes Gut: Zeit. Schreibt man ein gerade &quot;aufschwingendes&quot; Blog, muss man dran bleiben. Der hungrigen, f&uuml;r sich gewonnenen Meute Futter bieten. Ansonsten ist man deutlich schneller wieder raus aus dem &quot;Gesch&auml;ft&quot; als man reinkam. </p>
<p>Ich muss, leider, f&uuml;r die Existenz meiner Familie und meinerselbst arbeiten bis zum Umfallen. Sechszigstundenwochen sind praktisch wie Urlaub, es existieren keine halben Stunden am Tage, an denen ich konzentriert an einer komplexen Sache arbeiten k&ouml;nnte. </p>
<p>Ich liebe es, mich nicht zu langweilen, aber ganz ehrlich, zum Betreiben eines privaten, nicht-kommerziellen Blogs bedarf einer ganzen Menge Langeweile. </p>
<p>Ich m&ouml;chte hier gerne weiterschreiben, aber zuk&uuml;nftig ohne den mir selbstauferlegten Druck. Einfach wann es mir passt, ungeachtet irgendwelcher Leserzahlen. Ich bin inzwischen stark genug daf&uuml;r, ich kann mich im Kleinen definieren, ich ben&ouml;tige keine Aufmerksamkeit mir eigentlich Fremder mehr zum Selbstbewusstsein.</p>
<p>Danke f&uuml;rs Zuh&ouml;ren! &nbsp;&nbsp;</p>
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		<title>(Filmkritik) &#8211; Red Rising Hood (2011)</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2011/07/filmkritik-red-rising-hood-2011/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 15:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
		<category><![CDATA[mattscheibe]]></category>

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		<description><![CDATA[Nebst &#34;SchBiss zum Morgengrauen&#34; und seinen zu zahlreichen Aufg&#252;ssen konzentriert sich Regisseure Catherine Hardwicke nun auf nurmehr eines ihrer immerhin zwei fantastischen Genrethemen und schickt sich nun an, den vermutlich noch pubertierenden Zuschauer fortan mit einem Werwautz-Only-M&#228;rchen zu qu&#228;len. Ob hierbei die meist erst entspringenden S&#228;fte &#228;hnlich in Wallung geraten k&#246;nnen, wie bei der Blutsaugerwerwolfsoftporno-Trillogie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2011/07/Red-Riding-Hood.jpg"><img alt="" class="aligncenter size-medium wp-image-841" height="225" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2011/07/Red-Riding-Hood-300x225.jpg" title="Red-Riding-Hood" width="300" /></a></p>
<p><strong>Nebst &quot;<strike>Sch</strike>Biss zum Morgengrauen&quot; und seinen zu zahlreichen Aufg&uuml;ssen konzentriert sich Regisseure Catherine Hardwicke nun auf nurmehr eines ihrer immerhin zwei fantastischen Genrethemen und schickt sich nun an, den vermutlich noch pubertierenden Zuschauer fortan mit einem Werwautz-Only-M&auml;rchen zu qu&auml;len. Ob hierbei die meist erst entspringenden S&auml;fte &auml;hnlich in Wallung geraten k&ouml;nnen, wie bei der Blutsaugerwerwolfsoftporno-Trillogie, hat sich schwarzsicht, -v&ouml;llig unvoreingenommen-, mal angesehen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ein kleines Dorf im Mittelalter, seit Generationen heimgesucht von einem b&ouml;sen Werwolf, der bei Vollmond die ihm stets zur Bes&auml;nftigung dargereichten Opfer abholt. Eines sch&ouml;nen Tages begn&uuml;gt er sich mit diesen nicht mehr, sondern reisst munter und scheinbar wahllos Dorfbewohner, was diese mit einer Kampfansage parieren. Schlie&szlig;lich unterst&uuml;tzt von einem katholischen Priester als Werwolfexperten macht man sich also auf die Jagt nach dem Ungeheuer. Allen voran die juvenile &quot;Valerie&quot;, die noch deutlich tiefer in die Geschehnisse verstrickt wird, als man ob ihres platten Possenspiels vermuten mag&#8230;</p>
<p><span id="more-832"></span></p>
<p><strong>Daten</strong></p>
<p><strong>Produktionsjahr:</strong> 2011</p>
<p><strong>Produktionsland:</strong> USA</p>
<p><strong>Regie:</strong> Catherine Hardwicke</p>
<p><strong>Cast:</strong> Amanda Seyfried, Gary Oldman, Billy Burke u.a.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Kritik</strong></p>
<p>Gleich in der ersten Szene des Haupthandlungsstranges erfreut die wie aus dem Ei gepellte, babystrichlike schmolllippig geschminkte&nbsp;<span class="Apple-style-span" style="line-height: 16px; color: rgb(0, 0, 0); font-family: arial, sans-serif; font-size: small; ">Amanda Seyfried</span><span class="Apple-style-span">&nbsp; in reinlichstem Gewand beim Durcht&auml;nzeln des mittelalterlichen Forstes das Auge des cineophilen P&auml;derasten, dicht gefolgt von ihrem InStyle-m&auml;ssig gelfrisierten Holzf&auml;ller-Helden, dem von der Maske offensichtlich beim Anschminken des &quot;rauen&quot; Drei-Tage-Bartes gleich noch die Augenbrauen feins&auml;uberlich gezupft wurden. Inklusive Vorspann und epilogisierendem Kindheitsr&uuml;ckblick hat es exakt 5 Minuten und 13 Sekunden gedauert, bis ich mich genervt &uuml;bergeben musste. Sp&auml;testens hier wird es dann f&uuml;r jeden &uuml;ber f&uuml;nfzehneinhalb und/oder mit gesundmenschlichem Unterhaltungsanspruch Geschlagenen &quot;AUSSCHALTEN&quot; heissen. &nbsp;</span></p>
<p>Die Dialoge erinnerten mich schon in den ersten Minuten stark an meine ersten Urlaube in den Niederlanden, ebenso flach, allerdings ohne jedwede hochgeistigen Highlights. Zugegebenerma&szlig;en ansehnlich eingefangene Naturszenen werden durch platte Dialoge, ein geradewegs dreist-dummes Skript und &uuml;berwiegend lustlos agierende Protagonisten kaputtgebl&ouml;delt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Sch&ouml;ne junge Menschen, die der Hund beisst. Anbetrachts der dargebotenen schauspielerischen Leistung ganz klar zu Recht. Das von David Johnson verbrochene Plot unterscheidet sich nur durch eines von seinen hundertfach ertragenen, themengleichen Geschwistern: Es ist definitiv noch erb&auml;rmlicher!</p>
<p>Hier hat sich ein Leonardo Di Caprio als Producer vermutlich keinen Gefallen getan: 99 vertane Minuten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Austrianische Sprachschule (Teil II)</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2010/04/austrianische-sprachschule-teil-ii/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 11:09:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
		<category><![CDATA[austrianisch]]></category>
		<category><![CDATA[Auswanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch im zweiten Teil besch&#228;ftigen wir uns mit den sprachlichen Unterschieden in den beiden panalpinischen Nachbarl&#228;ndern im Sinne einer besseren V&#246;lkerverst&#228;ndigung. Im ersten Schritt soll aber an dieser Stelle etwas&#160; tiefgr&#252;ndiger in die &#246;sterreichische Seele eingedrungen werden, denn gegenseitiges Verst&#228;ndnis ist Grundvoraussetzung jedweder Kommunikation. Die (wenigen) Eigenheiten des Alpenl&#228;nders f&#252;hren bei den einen zu einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img alt="Deutschland-Oesterreich" class="aligncenter size-full wp-image-638" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/02/Deutschland-Oesterreich.jpg" style="width: 327px; height: 260px;" title="Deutschland-Oesterreich" /></p>
<p><strong>Auch im zweiten Teil besch&auml;ftigen wir uns mit den sprachlichen Unterschieden in den beiden panalpinischen Nachbarl&auml;ndern im Sinne einer besseren V&ouml;lkerverst&auml;ndigung.<br />
	</strong></p>
<p>Im ersten Schritt soll aber an dieser Stelle etwas&nbsp; tiefgr&uuml;ndiger in die &ouml;sterreichische Seele eingedrungen werden, denn gegenseitiges Verst&auml;ndnis ist Grundvoraussetzung jedweder Kommunikation. Die (wenigen) Eigenheiten des Alpenl&auml;nders f&uuml;hren bei den einen zu einem leicht exzentrischen Gesamteindruck, der andere bem&uuml;ht den vielzitierten &quot;<a href="http://www.ostarrichi.org/wort-18623-at-Eintrag_ist_mehr_als_schlecht!.html" target="_blank">Morbus austriacus</a>&quot; um seine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste zu begr&uuml;nden. Wie man es jedoch auch immer nimmt: Der &Ouml;sterreicher an sich wird oftmals zu Unrecht bel&auml;chelt, auch wenn er es sich oft selbst nicht zuzugeben getraut: Er ist ein vollwertiger Mensch und liebenswert, wenn man ihn erst einmal verstanden hat.</p>
<p>Am ehesten l&auml;sst sich das &ouml;sterreichische Selbstbild als &quot;dialektisch&quot; benennen. Offenkundig unvereinbare Gegens&auml;tze zeichnen es aus, jedoch wird der &Ouml;sterreicher niemals m&uuml;de, diese Dialektik zu negieren: Sich einerseits stets dem gro&szlig;en Bruder Deutschland unterlegen zu f&uuml;hlen, aber dennoch einen beinahe pathologischen Nationalstolz zu zelebrieren, schlie&szlig;t sich nicht aus. Der &Ouml;sterreicher ist halt schlicht weltoffen, bleibt aber gerne unter sich. Der Deutsche ist als Tourist (zu Recht) verhasst, als Einwanderer gef&uuml;rchtet, aber man hat ihn halt lieb. Der &Ouml;sterreicher ist stolz ein &Ouml;sterreicher zu sein, aber er sch&auml;mt sich eben daf&uuml;r.</p>
<p>Wichtig zu begreifen ist noch, dass ein &Ouml;sterreicher niemals die Schuld tr&auml;gt. Diese kann jederzeit einem anderen &Ouml;sterreicher aufgeb&uuml;rdet werden, wo sie jedoch ebenso entr&uuml;stet abprallt. Er tr&auml;gt auch keine Verantwortung, konsequenterweise auch nicht f&uuml;r einen Erfolg. Das Schweigen eines &Ouml;sterreichers l&auml;sst sich am einfachsten als Zustimmung werten, alles andere f&uuml;hrt zu nichts. Wenn ein &Ouml;sterreicher schweigt, sch&auml;mt er sich meist, und wenn er sich sch&auml;mt, dann schweigt er.</p>
<p>Man hat in &Ouml;sterreich ganz sicher die Arbeit nicht erfunden, oftmals steht man sich mit s&uuml;dl&auml;ndischem Phlegma selbst im Weg, ist aber keineswegs faul. Was getan werden muss, das wird getan, ansonsten machts ein anderer. Konflikten ist grunds&auml;tzlich aus dem Weg zu gehen. Ganz wichtig: Ohne Titel ist man als &Ouml;sterreicher GAR NICHTS.</p>
<p>Doch zur&uuml;ck zu den sprachlichen Tricks und Kniffen der berg&uuml;berwindenden V&ouml;lkerverst&auml;ndigung, heute mit einem Fokus auf Redewendungen:</p>
<p><span id="more-681"></span><strong>- &quot;Host die faschiatn Laiberln, die gschimperten, aufn Mist g`haun, Du Wiarschtl, Du gschlamperts?&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Hier zeigt sich deutlich der bajuvarische Sprachstamm: Adjektive werden gerne als Relativsatz zu ihrer Verst&auml;rkung ausgelagert. Der Sprecher m&ouml;chte sich hier bei uns erkundigen, ob wir die schimmligen Frikadellen entsorgt haben, und dass er uns f&uuml;r einen liderlichen, schwer ernstzunehmenden Menschen h&auml;lt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Do konnst ka Leiberl mit reissn!&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Entspricht im Wesentlichen dem deutschen &quot;Da kann man keinen Blumentopf mit gewinnen&quot; und beschreibt ein Vorhaben mit geringen Erfolgsaussichten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Glei sp&uuml;hts Granada!&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Malerische Umschreibe der Tatsache, dass das aktuelle Verhalten alsbald negative Konsequenzen nach sich ziehen wird. Diese Redewendung begr&uuml;ndet sich aus der ebenso begr&uuml;ndeten Angst &ouml;sterreichischer Soldaten vor einem Granatenhagel.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Habe die Ehre!&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Mehrfach gebr&auml;uchlich, meist aber in verst&auml;rkender Intension nach einer gewagten Ansprache, oder in Form von &quot;Na, hobe die Ehre!&quot; im Sinne von &quot;Um Gottes Willen!&quot;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Ned deppert wern!&quot;</strong></p>
<p>Beruhigende Floskel im Eifer des Gefechts im Sinne von &quot;Nur die Ruhe bewahren!&quot;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Da Hearst is scho gschduabm&quot;</strong></p>
<p>Der &Ouml;sterreicher fordert gerne anonym adressiert zum Zuh&ouml;ren auf, in dem er beherzt &quot;HEAST!?&quot; (&quot;H&ouml;rst Du!?&quot;) br&uuml;llt. Die ad&auml;quate Antwort darauf lautet, der &quot;H&ouml;rst Du&quot; sei zwischenzeitlich verstorben, was den Sprecher auf seine Unh&ouml;flichkeit aufmerksam machen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Ka G&ouml;d, ka Musi!</strong>&quot;</p>
<p>Die alpine Entsprechung von &quot;Ohne Moos, nichts los&quot;. Der &Ouml;sterreicher weist den Bittsteller hiermit h&ouml;flich darauf hin, dass er seine Leistungen und Waren nicht unentgeltlich feilzubieten gedenkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Do kummst ins Schwitzn wie a Fiamg&ouml;d&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Der &quot;G&ouml;d&quot; bezeichnet den Onkel, hier ist also der Firmpate gemeint, der ob der zu erwartenden Kosten des zu leistenden Firmgeschenks in Bedr&auml;ngnis ger&auml;t.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Wer lang sudert, wird ned pudert&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Wer zu viel Zeit zum Beklagen seines Schicksals aufw&auml;ndet, darf nicht davon ausgehen, alsbald Geschlechtsverkehr zu haben. Will meinen: Wer nur jammert, kommt zu nichts.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Glick is a Vogerl&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Gl&uuml;ck ist fl&uuml;chtig und wandert stets leichtf&uuml;ssig vom einem zum andern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>- &quot;Bessa a wocklada Staumdisch, ois a feste Hockn&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Besser ein wackliger Stammtisch, als ein fester Arbeitsplatz. Hier wird die Grundmentalit&auml;t des &Ouml;sterreichers trefflichst beschrieben, verst&auml;rkt nur noch durch</p>
<p><strong>- &quot;Liaba an Bauch vom Saufn, ois a Buckl vom hockln&quot;<br />
	</strong></p>
<p>Beide geben klar Richtung auf die beliebteste Freizeitt&auml;tigkeit des m&auml;nnlichen &Ouml;sterreichers: Das Saufen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Austrianische Sprachschule (Teil I)</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2010/02/austrianische-sprachschule-teil-i/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 10:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
		<category><![CDATA[austrianisch]]></category>
		<category><![CDATA[Auswanderung]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdsprachen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heisst zwar auch in &#214;sterreich die Amtssprache &#34;Deutsch&#34;, st&#246;&#223;t jedoch der preussische Einwanderer in der sch&#246;nen Alpenrepublik schnell auf Sprachschwierigkeiten, die sich nicht allein in der oftmals sehr exotischen Terminologie begr&#252;nden lassen, sondern vielmals auch in einer v&#246;llig unterschiedlichen Mentalit&#228;t der beiden Volksst&#228;mme ihre Ursachen haben. W&#228;hrend auf syntaktischer Ebene Werke wie Ostarichi exzellente Dienste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><img alt="Deutschland-Oesterreich" class="aligncenter size-full wp-image-638" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/02/Deutschland-Oesterreich.jpg" style="width: 327px; height: 260px;" title="Deutschland-Oesterreich" /></p>
<p><strong>Heisst zwar auch in &Ouml;sterreich die Amtssprache &quot;Deutsch&quot;, st&ouml;&szlig;t jedoch der preussische Einwanderer in der sch&ouml;nen Alpenrepublik schnell auf Sprachschwierigkeiten, die sich nicht allein in der oftmals sehr exotischen Terminologie begr&uuml;nden lassen, sondern vielmals auch in einer v&ouml;llig unterschiedlichen Mentalit&auml;t der beiden Volksst&auml;mme ihre Ursachen haben.<br />
	</strong></p>
<p>W&auml;hrend auf syntaktischer Ebene Werke wie <a href="http://www.ostarrichi.org/" target="_blank">Ostarichi</a> exzellente Dienste erweisen, stiftet die Semantik vielmals unbemerkt unn&ouml;tige Verwirrung. Diese lose Artikelserie soll Licht ins Dunkle der &ouml;sterreichischen Sprachpsychologie bringen und damit ihren Beitrag zur V&ouml;lkerverst&auml;ndigung leisten. Ich mag mich in vielen Interpretationen irren und dem ein, oder auch anderen damit Unrecht tun, ich versichere jedoch in meiner inzwischen eindreiviertelj&auml;hrigen Erfahrung nach bestem Wissen und Gewissen vorzugehen.</p>
<p><strong>- &quot;eh kloar!&quot; &#8211; <br />
	</strong></p>
<p>Eine Floskel des &Ouml;sterreichers, wenn ein Sachverhalt klar ist, er aber dennoch seichte Zustimmung signalisieren m&ouml;chte. Kann in einer angeregteren Diskussion allerdings auch aggressiv eingesetzt werden um ein den Adressaten langweilendes Thema zu unterbrechen, oder aber um zu implizieren, dass Gegen&uuml;ber halte einen selbst offensichtlich f&uuml;r &quot;deppat&quot;.</p>
<p><span id="more-630"></span><strong>- &quot;Bassd!&quot; &#8211; <br />
	</strong></p>
<p>Zustimmung bei Einverst&auml;ndnis zu einer Absprache, einer Gegebenheit, aber auch gegenst&auml;ndlich in Bezug auf das Passverhalten. Beispiele:</p>
<p>- &quot;Gummst om Obend ummi?&quot; &#8211; &quot;Bassd!&quot; &#8211; &quot;Bringsd a Bier mit, Du Wirschdel?&quot; &#8211; &quot;Bassd!&quot; (&quot;Kommst Du heute Abend vorbeI?&quot; &#8211; &quot;Sehr gerne!&quot; &#8211; &quot;Bringst Du Bier mit, bitte?&quot; &#8211; &quot;Kann ich gerne tun!&quot;)</p>
<p>- &quot;Mei Oide hod no a gonze H&uuml;ddn foi Kraud, mogst a Fassl?!&quot; &#8211; &quot;Bassd!&quot; (&quot;Meine Gattin hat noch das ganze Haus voller Krautsalat, soll sie Dir etwas abf&uuml;llen?&quot; &#8211; &quot;Aber gerne!&quot;)</p>
<p>- &quot;Wie duast in da neichen Krochdnledarnan?&quot; &#8211; &quot;Basst!&quot; (&quot;Wie passt denn die neue Lederhose?&quot; &#8211; &quot;Sehr gut, Danke!&quot;)</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Genetisch bedingt ist es den Austrianern nicht m&ouml;glich, harte Konsonanten als solche auszusprechen. So wird das &quot;T&quot; zum &quot;D&quot;, das &quot;P&quot; zum &quot;B&quot; und so weiter. Man sollte sich hier&uuml;ber nicht geh&auml;ssig erheitern und den &Ouml;sterreicher wiederhold &quot;Boargblods&quot; rezitieren lassen, er sch&auml;mt sich schnell, was nicht zu einem positiven Miteinander beitr&auml;gt!</p>
<p><strong>- &quot;Sofoad!&quot; -<br />
	</strong></p>
<p>Geht der n&ouml;rdliche Deutsche bei der zeitlichen Angabe &quot;sofort&quot; von einem unmittelbaren Beginn ohne zeitlichen Verzug aus, ist der austrianische Interpretationsspielraum hier ein deutlich weiterer. Es ist in keinem Falle gesagt, dass die mit &quot;sofoad&quot; angek&uuml;ndigte T&auml;tigkeit &uuml;berhaupt jemals ausgef&uuml;hrt wird, in der Regel wird diese Angabe nur verwendet, um einen l&auml;stigen Bittsteller abzufr&uuml;hst&uuml;cken und ruhig zu stellen, auf das man seine volle Konzentration zur&uuml;ck zur &quot;Jause&quot; lenken kann.</p>
<p><strong>- &quot;Gemma ummi auf a Seital?&quot; -<br />
	</strong></p>
<p>W&ouml;rtlich bedeutet dies die Einladung in einen nahegelegenen gastronomischen Betrieb um ein 0,3 Liter bemessendes Bier zu trinken. In der Praxis wird man die Kneipe erst wieder verlassen, wenn man des Stehens und Sprechens nicht mehr m&auml;chtig ist. Der &Ouml;sterreicher an sich geht NIEMALS auf nur EIN Bier.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> Das harte &quot;T&quot; in &quot;Seital&quot; ist das einzige, das tats&auml;chlich jeder &Ouml;sterreicher aussprechen kann. Die Ursache dieser Anomalie ist bislang ungekl&auml;rt.</p>
<p><strong>- &quot;Hob i eh!&quot; &#8211; <br />
	</strong></p>
<p>Meist als Antwort auf eine mit &quot;Hast Du&#8230;?&quot; gestellte Nachfrage bez&uuml;glich der Erledigung einer wichtigen Angelegenheit. Letztlich soll sie den Eindruck vermitteln, die Angelegenheit sei bereits erledigt worden, was sie aber nicht ist und auch nie wird, da der Beauftragte den Sinn nicht erkennt und sich protestfrei verweigert.</p>
<p><strong>- &quot;Wie duast in da Hockn?&quot; -<br />
	</strong></p>
<p>Zumeist aufrichtig gemeinte Erkundigung &uuml;ber die berufliche Befindlichkeit, w&ouml;rtlich &uuml;bersetzt &quot;Wie tust Du in der Arbeit?&quot;. Oftmals als Aufforderung zu wortreichen Detailerl&auml;uterungen der eigenen Arbeitsweise missverstanden, in diesem Falle aber gerne mit einem beherzten &quot;iss eh gloar!&quot; abgew&uuml;rgt.</p>
<p><strong>- &quot;Da wiasd zum Schwammerl!&quot;<br />
	</strong></p>
<p>W&ouml;rtlich: &quot;Da wirst Du zum Pilz!&quot;. Wird im Sinne von &quot;da wirst Du verr&uuml;ckt&quot; gebraucht, meist im Zusammenhang mit Sisyphos-Arbeiten oder geistig sehr anstrengenden T&auml;tigkeiten. Dr&uuml;ckt die tiefe Verbundenheit des &Ouml;sterreichers f&uuml;r seine zahlreichen, heimischen Speisepilze aus, die regelrecht kultisch veehrt und dennoch in gro&szlig;er St&uuml;ckzahl verzehrt werden.</p>
<p><strong>- &quot;Des gahd si nie aus!&quot;<br />
	</strong></p>
<p>F&uuml;r den Hochdeutschen unverst&auml;ndlich, bezeichnet dieser Ausspruch im &Ouml;sterreichischen den Umstand, dass etwas zeitlich oder r&auml;umlich nicht in die Vorgabe passt. Beispiele:</p>
<p>- &quot;Du w&uuml;sd moagn easd odln? Des gahd si miam Weda nie aus!&quot; (Du willst morgen erst die Jauche ausbringen? Es wird schon vorher geregnet haben!)</p>
<p>- &quot;Mei Garohschn is ahnsochzge bis zua Deckn. Des gahd si miam neichen Wogn nie aus!&quot; (Meine Garagenh&ouml;he betr&auml;gt einen Meter achtzig. Das neue Auto wird nicht hineinpassen!)</p>
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		<title>Islamophobie</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 08:14:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
		<category><![CDATA[Angst]]></category>
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		<description><![CDATA[Angst ist eines der urspr&#252;nglichsten, intensivsten und sinnvollsten menschlichsten Gef&#252;hle &#252;berhaupt, ohne die es eine Zivilisation gewiss nicht geben k&#246;nnte. Angst ist ein Fr&#252;hwarnsystem f&#252;r existentielle Bedrohungen, die uns erlaubt vernichtende Angriffe auf unser Leben abzuwehren, bevor sie erfolgen. Doch Angst kann auch l&#228;hmen, zerst&#246;ren und diskriminieren, wenn sie entartet und wuchert. &#160; In unseren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center; "><img alt="frightened" class="aligncenter size-full wp-image-568" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2010/01/frightened.jpg" title="frightened" /></p>
<p><strong>Angst ist eines der urspr&uuml;nglichsten, intensivsten und sinnvollsten menschlichsten Gef&uuml;hle &uuml;berhaupt, ohne die es eine Zivilisation gewiss nicht geben k&ouml;nnte. Angst ist ein Fr&uuml;hwarnsystem f&uuml;r existentielle Bedrohungen, die uns erlaubt vernichtende Angriffe auf unser Leben abzuwehren, bevor sie erfolgen. Doch Angst kann auch l&auml;hmen, zerst&ouml;ren und diskriminieren, wenn sie entartet und wuchert.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In unseren heutigen, mitteleurop&auml;ischen Zivilisationsbunkern, die wir uns mit unserer exorbitanten Anpassungsf&auml;higkeit geschaffen haben, besitzen existenzielle &Auml;ngste kaum mehr eine Berechtigung. Wir k&ouml;nnen uns in der &uuml;berbordenenden Mehrheit stets sicher sein, warmgehalten, gen&auml;hrt, gew&auml;ssert und medizinisch umsorgt zu sein, egal, wie ungeschickt wir uns im Alltag auch anstellen m&ouml;gen, gleichg&uuml;ltig, welch ungerechtes Schicksal uns ereilen m&ouml;ge. Eine Bedrohung durch wilde Tiere, Krieg oder Kriminalit&auml;t ist bestenfalls als marginal zu bezeichnen, ratifiziert man verl&auml;ssliches, statistisches Material.&nbsp;</p>
<p>Und doch ist Angst existenzieller Bestandteil unserer Pers&ouml;nlichkeit. Gibt es keinen Grund mehr, vor &auml;usseren Einfl&uuml;ssen berechtigt Angst zu haben, sucht sich unser Angstbed&uuml;rfnis alternative Ventile. Die stetig zunehmende Zahl der Angsterkrankungen mit zum Teil dramatischen Auswirkungen vermag diese These zu st&uuml;tzen.&nbsp;</p>
<p>Hinzu kommt die Kleingeisterei, die gerade dem Mittelwohlst&auml;ndler best&auml;ndig im Nacken sitzt: Er krallt sich verzweifelt an dem bisschen Materiellen, dass er sich selbst erwirtschaftet glaubt, fest und verliert hierbei leicht die Relation der Bedeutsamkeiten. Der &quot;gute Christ&quot; sch&auml;mt sich aber gerne dieser egozentrischen &Auml;ngste, weshalb er sie so lange in vorgesch&uuml;tzer Besorgnis um das christiche Gutmenschenwertesystem kleidet und mimt, die abendl&auml;ndische Kultur vor ihrem sicheren Untergang bewahren zu wollen. Letztlich fehlt hier doch nur ein Feindbild, welches sich jedoch leicht in den Reihen unserer muslimischer Einwanderer ausmachen l&auml;sst: Fremd anmutende Menschen, oft in verschleierndes Tuch geh&uuml;llt, mit imperialistischem Funkeln in den schwarzen Augen, die ganz offen nach der Weltherrschaft trachten. Oder zumindest exotische Gebetsh&auml;user mit T&uuml;rmen bauen wollen und unversch&auml;mterweise ihre Grundrechte auf freie Religionsaus&uuml;bung einfordern.&nbsp;</p>
<p>Schnell ist hier eine akute Bedrohung ausgemacht, schnell verbr&uuml;dert man sich mit dem &quot;Establishment&quot;, dem man noch zu trans- und postpubert&auml;ren Zeiten unbedingt den Kampf angesagt hatte. Mit allen Mitteln wird versucht, sich selbst zur Norm zu erkl&auml;ren, um ja seine abstrusen Phobien und Bef&uuml;rchtungen in ein wohlfeiles, v&ouml;lkisches Gewand zu kleiden. Der marktschreierisch christlich-traditionelle Demissionierungsinhibitationsbeauftragte aus eigenen Gnaden bezeichnet sich selbst gern als &quot;konservativ&quot;, &uuml;bersieht dabei aber, dass das Konservative den multikulturellen Charakter einer sich weiterentwickelnden Gesellschaft in einer vernetzten Welt, im Gegensatz zum agitatorischen Kulturmonopolisten, l&auml;ngst konstruktiv in sein Weltbild eingebunden hat, w&auml;hrend neofeudalistische Kleingartenp&auml;chter und Deutschrosenz&uuml;chter h&ouml;chst unkonservativ um ihr bisschen Habe bangen, nach welcher der diabolisierte Muselmann laut ihrer b&auml;uerlichen Denke einzig trachtet.</p>
<p>Der &quot;weltweite&quot; Terror hat dem braunen Gedankenhabitus unsagbaren Vorschub geleistet. Regierungen nutzen die Angst dankbar und wohlkalkuliert zur Kontrolle des P&ouml;bels. Niemand mag sich mehr an die Schandtaten des Christentums erinnern, wenn er aus seiner diesbez&uuml;glichen Glaubensorientierung das &quot;Recht des Besseren&quot; ableitet. Der bedingtbelichtete, geistige Mittelstand ist auf bestem Wege, den Humanismus einem neuen, christlichen Fundamentalismus zu opfern. Und regt sich dabei &uuml;ber die verschwindend geringe Anzahl islamistischer Trottel in Europa auf.</p>
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		<title>Was wäre die Welt nur ohne mich?</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/11/was-ware-die-welt-nur-ohne-mich/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Foo]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
		<category><![CDATA[Textblech]]></category>
		<category><![CDATA[Egoismus]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe bereits geniale Erfindungen f&#252;r einen lebenswerteren Alltag ersonnen, da konnten andere nicht einmal sprechen. Dennoch bin ich *GOTTSEIDANK* bodenst&#228;ndig geblieben, Untugenden wie Selbst&#252;bersch&#228;tzung, Blasiertheit oder gar Arroganz sind mir gl&#252;cklicherweise fremd. Dies muss an meinem &#252;beraus liebenswerten, geduldigen und toleranten Wesen liegen, ich konnte schon immer gut mit weniger Begabten. W&#228;re auch richtiggehend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe bereits geniale Erfindungen f&uuml;r einen lebenswerteren Alltag ersonnen, da konnten andere nicht einmal sprechen. Dennoch bin ich *GOTTSEIDANK* bodenst&auml;ndig geblieben, Untugenden wie Selbst&uuml;bersch&auml;tzung, Blasiertheit oder gar Arroganz sind mir gl&uuml;cklicherweise fremd. Dies muss an meinem &uuml;beraus liebenswerten, geduldigen und toleranten Wesen liegen, ich konnte schon immer gut mit weniger Begabten. W&auml;re auch richtiggehend angeschissen, sei dem anders&hellip; Nichts desto trotz bedarf auch ich zeitweilig der Anerkennung Dritter, darum hier eine kurze &Uuml;bersicht meiner Errungenschaften f&uuml;r die Menschheit. <br />
	</strong></p>
<p><strong>Am Anfang stand der D&uuml;bel</strong></p>
<p><img alt="Duebel" class="aligncenter size-full wp-image-528" height="285" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/Duebel.jpg" title="Duebel" width="285" /></p>
<p>Nat&uuml;rlich, D&uuml;bel existierten schon lange vor meiner Zeit, aber meine Ableitung, der N&uuml;bel, wurde von mir im Alter von etwa drei Jahren entwickelt. Rein theorethisch, versteht sich.</p>
<p>Aufgewachsen unter Frauen, kannte ich Bohrmaschinen nur vom H&ouml;rensagen. Immer wieder &auml;rgerte es mich, wenn mir das Familienfoto, unsachgem&auml;&szlig; mittels eines Nagels &uuml;ber meinem Bett befestigt, unmotiviert des N&auml;chtens auf meinen wertvollen Sch&auml;del prallte. Also erdachte ich eine st&auml;hlerne H&uuml;lse mit Spreizarmen, welche sich ausbreiten m&ouml;gen, sofern ein Nagel in sie geschl&auml;gen w&uuml;rde. Um ein Herausrutschen des Nagels zu verhindern, bes&auml;&szlig;e dieser eine ringf&ouml;rmige Nut, die in eine entsprechende Aussparung im N&uuml;bel einrasten k&ouml;nne. Einziges Manko: Ein derartiges Konstrukt w&auml;re nur noch unter nennenswerten Kolateralsch&auml;den wieder aus der Wand zu entfernen.</p>
<p>K&uuml;rzlich im Baumarkt ersp&auml;hte ich genau eine solche Konstruktion. Hie&szlig; nat&uuml;rlich nicht N&uuml;bel, aber ich war zu aufgebracht, mir den Namen des Plagiats zu merken. Ich h&auml;tte meine Tageb&uuml;cher niemals ins Altpapier geben d&uuml;rfen.</p>
<p><span id="more-522"></span><strong>Das Rad</strong></p>
<p><img alt="Rad" class="aligncenter size-full wp-image-530" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/Rad1.jpg" style="width: 301px; height: 254px;" title="Rad" /></p>
<p>Auch das Rad war schon eine Weile bekannt, bevor ich jedoch mit vier Jahren, motiviert durch eine famili&auml;re Reifenpanne erdachte, dass es doch m&ouml;glich sein m&uuml;sse, &uuml;ber ein elektronisches Ger&auml;t jederzeit w&auml;hrend der Fahrt den Reifendruck eines Fahrzeuges zu &uuml;berwachen. Im Falle eines Falles k&ouml;nne dann doch ein vulkanisierender Schaum in den defekten Reifen eingespritzt werden, so dass dieser weiter als Pannenrad verwendbar bliebe. Lange Zeit str&auml;ubte sich die Ersatzreifenindustrie gegen eine Umsetzung meines Konzeptes.</p>
<p>Heutzutage baut Mercedes-Benz ein exakt so ausgelegtes System in seine Oberklassenflotte ein. Ich glaube ein Kindergartenbekannter ist seinerzeits nach Stuttgart ausgewandert&hellip;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Windows/MacOS<br />
	</strong></p>
<p><img alt="macintosh" class="aligncenter size-full wp-image-531" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/macintosh.jpg" style="width: 330px; height: 269px;" title="macintosh" /></p>
<p>Leider besa&szlig;en meine Eltern nicht das erforderliche Verm&ouml;gen, mir den lange und hei&szlig; ersehnten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Xerox_Alto" target="_blank">Alto</a> von Xerox PARC zu Weihnachten zu schenken, also ersann ich meine eigene graphische Oberfl&auml;che durch Skizzen im Sandkasten und nannte sie &quot;Fensterbank&quot;. Diese war damals bereits mutiuser- und -sessionf&auml;hig, beherrschte Multitasking und besa&szlig; eine bis heute nicht erreichte Aufl&ouml;sung und Farbtiefe, je nach verwendeter Sandk&ouml;rnung und -f&auml;rbung.&nbsp; Da war ich f&uuml;nf und geriet h&auml;ufig wegen br&ouml;seligen Desktopr&uuml;ckst&auml;nden in der Unterw&auml;sche mit meiner Mutter in Konflikt.</p>
<p>Nach wie vor bin ich davon &uuml;berzeugt, das Steve Jobs seine Inspiration f&uuml;r den Macintosh keineswegs im PARC erfuhr, sondern der elende kleine Austauschsch&uuml;ler des Nachbarjungen aus Cupertino sich, kaum wieder zuhause, gutgehend verplappert hat. Soviel ich weiss, hat er aber auch noch nie einen m&uuml;den Taler von Jobs gesehen. Der Drecksack. Beide, jetzt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wave<br />
	</strong></p>
<p><img alt="wave" class="aligncenter size-full wp-image-532" height="128" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/wave.jpg" title="wave" width="150" /></p>
<p>Ich war etwa neun, als ich mir &uuml;berlegte, dass Medien wie Email, Internetforen, colaborative working und Multimedia doch in einem allumfassenden Konzept auch synerigistisch zusammenfassbar sein m&uuml;ssten. Ich entwarf also ein entsprechendes Objektmodell (damals noch mit Filzstiften auf Disneypapier) und nannte es <em>Blup</em>. Sicher, das Internet f&uuml;r die breite Masse existierte damals noch nicht, somit auch weder Email, noch Foren oder youtube, aber ich war eben schon immer meiner Zeit voraus.</p>
<p>Heute, 25 Jahre sp&auml;ter, testet Google gerade mein Konzept, ohne jemals meinen Namen genannt zu haben. Ich k&ouml;nnte schw&ouml;ren, der amerikanische Touristenjunge, der mir seinerzeit im Phantasialand meine Roger-Rabbitt-Aktentasche geklaut hat, sah <span class="Apple-style-span" style="border-collapse: separate; color: rgb(0, 0, 0); font-family: arial,sans-serif; font-size: small; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: normal; orphans: 2; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px;"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Larry_Page" target="_blank">Larry Page</a> zum Verwechseln &auml;hnlich&#8230;<br />
	</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Web 2.0<br />
	</strong></p>
<p><img alt="facebook" class="aligncenter size-full wp-image-533" height="118" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/facebook.jpg" title="facebook" width="118" /></p>
<p>Als Teenager entdeckte ich die soziale Interaktion mit Artgenossen langsam und allm&auml;hlich f&uuml;r mich. Mir leuchtete aber nicht ein, wieso alle Personen, mit denen ich mich austauschen wollte, ebenfalls zu mir in meine Stammkneipe kommen sollten? Im Informationszeitalter musste es einfach andere, effektivere Wege dazu geben! Ich entwickelte also eine Skizze eines Social Networks und erfand gleichzeitig das mobile Internet als Dreingabe, denn was n&uuml;tzt einem ein soziales Netz, wenn es einen an einen einsamen Ort fesselt?</p>
<p>Dummerweise sa&szlig; der Gr&uuml;nder von &quot;Wer-kennt-wen&quot; am Nebentisch, als ich, juvenil bierberausch vielleicht ein wenig zu laut sprach. Entweder hat dieser zuvor auch an seine Kontakte in den USA gesungen, oder aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Zuckerberg" target="_blank">Mark Zuckerberg</a> befand sich seinzeits auch in Koblenz, an diesem Abend.</p>
<p><strong>CERN<br />
	</strong></p>
<p><img alt="15cern.xlarge1" class="aligncenter size-full wp-image-534" src="http://www.schwarzsicht.org/wp-content/uploads/2009/11/15cern.xlarge1.jpg" style="width: 319px; height: 186px;" title="15cern.xlarge1" /></p>
<p>Zu guter Letzt habe ich wohl auch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CERN" target="_blank">CERN</a> ma&szlig;geblich initiiert, als ich nicht einsehen wollte, wieso man Erbsen in einem Blasrohr nicht derart beschleunigen k&ouml;nne, dass sie beim Gegneranprall auch ordnungsgem&auml;&szlig; zwiebelten und ich einen Erbsenbeschleuniger konstruierte, der nach und nach immer kleinere Partikel verlangte und so manch Erkenntnis abwarf, die die Forscher in Genf bis heute nicht zu begreifen verm&ouml;gen.</p>
<p>Statt mich einfach zu fragen, bauen sie ein ein trilliardenteures Monstrum, das nicht einmal funktioniert, w&auml;hrend ich seinerzeits nicht einmal 25 Euro f&uuml;rs Material ausgegeben habe&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im<strong> Fazit </strong>muss ich die Frage nach meiner Verbitterung ob meiner noch immer persistierenden Armut verneinen. Ich war nie an dem grossen Geld oder internationaler Anerkennung interessiert, f&uuml;r mich z&auml;hlten stets der blo&szlig;e Dienst an der Menschheit. Ich weiss um meine Errungenschaften, ich muss sie nicht an die gro&szlig;e Glocke h&auml;ngen. Manchmal eine kleine Anerkennung durch die, die mir wichtig sind, und schon bin ich zufrieden. <strong>Bin halt einfach bescheiden geblieben.</strong></p>
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		<title>Andie Gabauers The Earth, Wind &amp; Fire Projekt</title>
		<link>http://www.schwarzsicht.org/2009/04/andie-gabauers-the-earth-wind-fire-projekt/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 09:41:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>schwarzSicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur muss auch mal sein]]></category>
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		<category><![CDATA[Funk]]></category>
		<category><![CDATA[Fusion]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
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		<description><![CDATA[Earth Wind and Fire Covers gibt es ja nicht erst drei. Umso größer die Erwartungen an ein Projekt, das in dieser Richtung noch Alleinstellungsmerkmale aufweisen will. Am Samstag hatte ich im Forum Neuhofen / Krems Gelegenheit, mir selbst ein Bild zu machen. Mit einer rockstarallürisierten Verspätung von einer halben Stunde betrat die Band die kleindimensionierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p><strong>Earth Wind and Fire Covers gibt es ja nicht erst drei. Umso größer die Erwartungen an ein Projekt, das in dieser Richtung noch Alleinstellungsmerkmale aufweisen will. Am Samstag hatte ich im Forum Neuhofen / Krems Gelegenheit, mir selbst ein Bild zu machen.</strong></p>
<p>Mit einer rockstarallürisierten Verspätung von einer halben Stunde betrat die Band die kleindimensionierte Bühne des künstlich halbierten Musiksaales des Neuhofener Forums. Bei näherer Betrachtung einiger Bandmitglieder beschleicht einen spontan der Verdacht, es könne sich um eine Art musikalisches Integrationsprojekt für körperlich und geistig Behinderte handeln. Doch das ist oberflächlich und definitiv falsch, wie sich herausstellt, wenn man den Künstlern bei ihrer Arbeit zuhört. Nach ein paar Takten fetzigen Funks ließ sich Herr Gabauer unter frenetischem Tussengejohle regelrecht auf die Bühne feiern.</p>
<p>Betrachtet man die geifernde Begeisterung der anwesenden Damen im leicht überschrittenen, besten Alter, darf man berechtigt den Verdacht hegen, den Österreicherinnen seien die Männer ausgegangen. Wenn schon ein alterndes Männlein mit selten dämlicher Haarfrisur derart sturzbachartige Dopaminausschüttungen zu verursachen vermag&#8230;</p>
<p><span id="more-254"></span></p>
<p>Instrumental gehört die Combo aus vier Bläsern, zwei Percussionisten, einem genialen Bassisten, einem weniger motivierten Gittaristen, einem Drummer, einem Keyboarder und zwei Backgroundstimmen im Bereich Fusion/Funk mit zu dem Besten, was ich je vernommen habe. Die Bläser rocken, was die Lunge hergibt, das ist durchaus jazzfähig, nur leider zu nah am orginalen Arrangement. Des Bassisten Drogen möchte man blind kaufen, er agiert hochgenial auf dem Fünfsaiter und sieht dabei einfach nur ins All geschossen aus. Auf das Falsetto des männlichen Backgrounders stehe ich einfach nicht, aber seine Kollegin ist stimmlich definitiv frontfrauentauglich. Drummer und Percussions ergeben zusammen eine hochpräzise Taktmaschine, an der sich ALLE Musiker vortrefflich orientieren. Das Ensemble arbeitet mehr als sauber und auf den Punkt.</p>
<p>Bedauerlicherweise hat der Soundmischer mehr als nur einen Einsatz verschlafen, so dass die Mikrophone erst nach Beginn diverser Solos aufgingen. Insgesamt war mir der Sound für so einen kleinen Raum mit Clubbing-Atmosphäre definitiv zu steril, höhen- und knackbetont, allgemein zu bassarm. Die Wärme ging der Mixtur komplett ab, so einen Sound erwartet man im Studio, aber nicht bei einem Livekonzert.</p>
<p>Aber nun zum Hauptkritikpunkt: Andie Gabauer himself. Seine gewiss nicht schlechte, aber überaus raue und &#8220;schmutzige&#8221; Stimme passt zu Funk, Fusion und Jazz, wie mein nackter Arsch in einen Reinraum. Mit seinen regelrecht ERZWUNGENEN Falsetti (wenn er so drauf steht: Kastration kann helfen authentischer zu klingen) ging er mir nicht nur fürchterlich aufs Nervenkostüm, er kreischte auch praktisch jeden Song in Grund und Boden und schließlich kaputt. Eine Schande. Der Mann kann definitiv singen, aber das hier ist nicht seine Richtung. Auch wenn er sich in seinem weissen Statt-Glitter-Knitter-Tuntenkostümchen noch so wohl zu fühlen scheint.</p>
<p><strong>Im Fazit: The Earth Wind &amp; Fire Projekt &#8211; Jederzeit gerne, ein topmusikalisches Erlebnis. Aber den komischen, kleinen, alten Mann mit der dummen Frisur brauche ich dazu wirklich nicht.</strong></p>
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