Archiv der Kategorie 'Foo'

Mann kommt ja zu nichts mehr

am 10. Juli 2010 unter Foo abgelegt

Vor ein paar Wochen habe ich vollmundig einen Wien-Beitrag angekündigt. Niemals umgesetzt. Letztes Jahr schon das Projekt "Alter Schuppen zu schickem, komfortablem Einfamilienhaus umbauen" begonnen, auf der Mitte des Weges steckengeblieben. Es kommt halt IMMER anders, als Mann denkt…

Die Sockelleisten in den oberen Wohnräumen habe ich mit viel Not noch im letzten Jahr geklebt bekommen. Danach war ich erst einmal dauermüde, anschließend daueranderweitigbeschäftigt. Es ist ein Trauerspiel, ein Jammertal, ein gnadenloser, allgegenwärtiger Spiegel der eigenen Erbärmlichkeit.

All die grossartigen Ideen und Projekte, die Mann sich als Single ausdenkt, aber aufschiebt, weil es sich für EINEN nicht lohnt, Mann sowieso vom High-Live zu geschwächt ist, ersaufen letztendlich im Familienleben.  Und wenn einen eben dieses nicht völlig verzehrt, ist es der Job. Auch der zufriedenste Low-Budget-Lebenskünstler mit geringer Karrieremotivation wird zum Work-a-holic, wenn es darum geht, den Lebensstandard, wenn nicht die Ernährungsgrundversorgung seiner Liebsten sicher zu stellen. Echte Not hat nur der erlebt, der sich unter echter Verzichtbereitschaft und -notwendigkeit im DrogerieMarkt für die Alnatura-Babynahrung entschieden hat, obwohl sie ganz und gar nicht ins Budget passte.

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Auf der Welle reiten

am 07. Mai 2010 unter Foo abgelegt

Die statische Welt geht ihrem Ende entgegen. Information-Overload ist zum dramatischen Schlagwort geworden, Informationen bedrängen uns geradezu überall.  Wer früher nur mit dem Tageszeitunglesen nicht hinterherkam, hetzt inzwischen Anrufen in Abwesenheit, Facebook-Statusupdates, Terminerinnerungen, unbeantworteten Emails, Twitternachrichten, RSS-Feeds und sonstigen Benachrichtungen welcher Web 2.0 Dienste auch immer hinterher. Gibt es ein Entkommen, aus der Flut?

Ganz klar: Ja.

Das Rezept beinhaltet bereits der Titel dieses Beitrages. Vor einer Welle kann man sich nicht verstecken, auch Untertauchen führt nicht zu ihrem Abebben. Sicherlich ist es wichtig, sich Auszeiten zu nehmen, sich gezielt temporär abzuschotten, um das Leben auch im privaten, familiären Bereich noch bewerkstelligen zu können, nur löst dies nicht das Problem, denn in jeder Auszeit stauen sich neue Informationen an, die für neuen Stress sorgen werden.

Man kann eine Welle nur reiten. Dabei lässt man sich mitreissen, genießt die Fahrt, so lange sie dauert, aber etwas das nie endet kann unmöglich vollumfänglich von außen beobachtet und analysiert werden.

In Zeiten vor dem Internet, vor dem Mobiltelefon haben wir uns unsere Informationen zum Konsum gezielt ausgewählt, in dem wir uns für EINE Zeitung, EINE Fernsehsendung, oder EIN Telefonat zur gleichen Zeit entschieden haben. Man hat sich selbst dazu erzogen, die verfügbaren Informationen so effektiv und vollumfänglich aufzunehmen, wie nur eben möglich. Inzwischen ertrinken wir geradezu in Redundanzen und Trivialitäten, die Selektion ist schwer bis unmöglich geworden. Hier heisst es: Mut zur Lücke beweisen! Man kann und muss nicht alles lesen, betrachten und belauschen, was das allgegenwärtige Medienangebot uns entgegenschleudert.

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Generation “Digital Natives” und die Idiosynkrasie des verkauften Internets

am 06. Mai 2010 unter Foo abgelegt

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Aktuell in aller Munde, treiben sie den "alten Säcken" der IT – Branche wahlweise Bewunderungssschauer über die Innenarme, oder den Angstschweiss ins Gesicht. Kaum jemand weiss allerdings viel mehr über die ins digitale Zeitalter Geborenen, als dass sie mit dem Medium Internet geboren wurden. Wer sind sie? Was machen sie? Was können sie?

Nach 1980 geboren, mit PC, Handy und Spielekonsole aufgewachsen, schon früh im Internet vernetzt und von völlig anderer Gedankenstruktur, das sind die offiziellen Voraussetzungen für einen "Digital Native". Realistisch betrachtet können aber mit dem Internet aufgewachsenen kaum vor 1990 geboren sein, gehen wir also davon aus, das ein waschechter "Native" keinesfalls älter als zwanzig Jahre sein mag, mit Stand heute.

Die Wissenschaft bescheinigt ihnen signifikante, neue Fähigkeiten im Umgang mit Informationen: Sie seien Multitaskingfähig, verfügten über ein deutlich beschleunigtes Auffassungsvermögen, gingen mit technischen Neuerungen wie selbstverständlich um, seien hochgradig vernetzt und vielseitigst interessiert. Im Gegenzug wird ihnen eine verkürzte Aufmerksamkeitsspanne, Unkonzentriertheit und Oberflächlichkeit attestiert.

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Austrianische Sprachschule (Teil II)

am 29. April 2010 unter Foo, Kultur muss auch mal sein abgelegt

Deutschland-Oesterreich

Auch im zweiten Teil beschäftigen wir uns mit den sprachlichen Unterschieden in den beiden panalpinischen Nachbarländern im Sinne einer besseren Völkerverständigung.

Im ersten Schritt soll aber an dieser Stelle etwas  tiefgründiger in die österreichische Seele eingedrungen werden, denn gegenseitiges Verständnis ist Grundvoraussetzung jedweder Kommunikation. Die (wenigen) Eigenheiten des Alpenländers führen bei den einen zu einem leicht exzentrischen Gesamteindruck, der andere bemüht den vielzitierten "Morbus austriacus" um seine Berührungsängste zu begründen. Wie man es jedoch auch immer nimmt: Der Österreicher an sich wird oftmals zu Unrecht belächelt, auch wenn er es sich oft selbst nicht zuzugeben getraut: Er ist ein vollwertiger Mensch und liebenswert, wenn man ihn erst einmal verstanden hat.

Am ehesten lässt sich das österreichische Selbstbild als "dialektisch" benennen. Offenkundig unvereinbare Gegensätze zeichnen es aus, jedoch wird der Österreicher niemals müde, diese Dialektik zu negieren: Sich einerseits stets dem großen Bruder Deutschland unterlegen zu fühlen, aber dennoch einen beinahe pathologischen Nationalstolz zu zelebrieren, schließt sich nicht aus. Der Österreicher ist halt schlicht weltoffen, bleibt aber gerne unter sich. Der Deutsche ist als Tourist (zu Recht) verhasst, als Einwanderer gefürchtet, aber man hat ihn halt lieb. Der Österreicher ist stolz ein Österreicher zu sein, aber er schämt sich eben dafür.

Wichtig zu begreifen ist noch, dass ein Österreicher niemals die Schuld trägt. Diese kann jederzeit einem anderen Österreicher aufgebürdet werden, wo sie jedoch ebenso entrüstet abprallt. Er trägt auch keine Verantwortung, konsequenterweise auch nicht für einen Erfolg. Das Schweigen eines Österreichers lässt sich am einfachsten als Zustimmung werten, alles andere führt zu nichts. Wenn ein Österreicher schweigt, schämt er sich meist, und wenn er sich schämt, dann schweigt er.

Man hat in Österreich ganz sicher die Arbeit nicht erfunden, oftmals steht man sich mit südländischem Phlegma selbst im Weg, ist aber keineswegs faul. Was getan werden muss, das wird getan, ansonsten machts ein anderer. Konflikten ist grundsätzlich aus dem Weg zu gehen. Ganz wichtig: Ohne Titel ist man als Österreicher GAR NICHTS.

Doch zurück zu den sprachlichen Tricks und Kniffen der bergüberwindenden Völkerverständigung, heute mit einem Fokus auf Redewendungen:

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Willkommmen zurück!

am 07. April 2010 unter Foo abgelegt

Herzlichen Dank, dass Sie meiner Umleitung gefolgt sind, Sie haben Ihr Ziel erreicht Sollten sie dies nicht und neu hierher gefunden haben: Ignorieren Sie alles, was Sie nicht verstehen.

Leider brachen auf dem alten Blog immer mehr und mehr Funktionen ohne erkennbaren Grund weg, die Erreichbarkeit war eine Katastrophe und der Support des Hosters nicht unbedingt der Willigste. Mich nerven Fehler, die ich nicht selbst beheben kann, mich nervt, wenn ich Ideen nicht spontan umsetzen kann. Also lag nur ein Schluss nahe: Auf einen selbstadministrierten Webspace umziehen!

Seit einigen Wochen habe ich wieder einen Rootserver angemietet, der ursprünglich eher für andere Aufgaben gedacht war, als dumpfer Werbserver zu sein. Jetzt übernimmt er diese Aufgabe eben auch noch. Und was mir vermutlich kaum einer glauben mag:

schwarzsicht.org läuft jetzt auf Windows.

Ja, mir ist auch noch überaus mulmig, aber man wird sehen, wie es sich schlägt.

Als kleines Umzugsschmankerl habe ich dem Blog nun ein iPhone-Theme spendiert, welches das Blog auf mobilen Endgeräten optimiert darstellt.

 

Herr Schulz und ich…

am 27. März 2010 unter Foo abgelegt

Es ist eine lange Geschichte, inzwischen, die wir miteinander teilen, über jede Artgrenze hinaus. Ich bin beileibe kein Menschenfreund, noch weniger Tierfreund, von meinen Essgewohnheiten abgesehen. Es ist äusserst selten, dass ich eine Wesenheit "Freund" nenne, doch Herr Schulz muss sich das zwischenzeitlich fast täglich anhören.

Er ist etwas Besonderes, unbestritten. Für mich ist er lange Zeit der triftigste Grund gewesen, am Leben zu bleiben. Heute verdanke ich ihm schlicht, mein Glück noch erleben zu dürfen.

Wir sind im Jahre 2003. Dezember. Ich befinde mich in einer etwas beschwerlichen Lebensphase, meine Ehe ist gerade gescheitert, meine Gattin aus der gemeinsam gegründeten WG gerade ausgezogen. Ich fühle mich frei und erleichtert, doch ist ein Mangel bereits spürbar: Ich kann mich nur schlecht um mich selbst kümmern, umso besser um andere. Aber da ist gerade niemand. Meine WG Mitbewohner sind aktuell alle gut drauf, an meiner Fürsorge besteht kein Bedarf.

An einem grauen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr, nicht sonderlich kalt, aber feucht und niederdrückend, verlasse ich mein Bett, zum ersten Mal seit Tagen, um einen Spaziergang zu machen. Ich war niemals der Spaziergänger, aber die besondere Situation trug besondere Früchte. So begab es sich, das ich mich in meinem neu erworbenen, finanziell völlig unhaltbaren, Sportwagen von Dormagen, meinem damaligen Wohnort, zufällig nach Rommerskirchen begab, um dort meinem irrationalen Bewegungstrieb freien Lauf zu lassen. Ich war etwa eine Viertelstunde strammen Schrittes unterwegs, bereits am Ende meiner beschränkten Kräfte (ich hatte sehr schnell 40 Kilo abgenommen, was meine Kondition seinerzeit spürbar schwächte), als aus dem knirschenden Gebüsch plötzlich ein bösartiger Wolf mir entgegensprang und mich missgünstig musterte. Ich musterte um einiges missgünstiger zurück, was mein fletschendes Gegenüber jedoch kaum beeindruckte. Sicherheitshalber mit den Händen in der Hosentasche setzte ich meinen Weg, die Zaghaftigkeit schlecht überspielend, schnittig fort. Das Untier dicht an meinen Fesseln.

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Das Nerd-Dilemma

am 25. Februar 2010 unter Foo abgelegt

woz

Nie war es leichter, nie war es schöner, ein Computer-Nerd zu sein, als dieser Tage. Nerd-Ismus ist zwischenzeitlich gesellschaftlich akzeptiert und eher hoch angesehen, als ins Lächerliche gezogen. Sollte man meinen. In Wahrheit betreibt aber die IT-Industrie ein noch nie dagewesenes Nerd-Bashing der ganz anderen Art, das endlich einmal ans schmutzig-gelbe Tageslicht gezogen werden muss.

Ich war schon immer ein Nerd, irgendwie, auch wenn ich ich es selbst erst sehr spät realisierte. Meine für einen Nerd verhältnismäßig weit ausgeprägten sozialen Kompetenzen, sowie ein eher sub-akademisches Umfeld taten das Ihrige zu einer erfolgreichen Langzeitverschleierung.  Immer schon hatte ich das quälende Bedürfnis, technischen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen, sie zu erforschen, auch wenn es ihre Demolierung bedeutete. Immer schon habe ich Dinge auseinandergenommen, wenngleich früher auch selten wieder funktionierend remontiert. Erst als ich mein Hobby zum Beruf machte und fortan in der Softwareentwicklung mein täglich Brot verdienen durfte, erkannte ich mein wahres Ich.

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Die neuen Coolen

am 23. Februar 2010 unter Foo abgelegt

a_bud_hur

Sogenannte "Revoluzzer" zeichneten sich früherer Tage im Wesentlichen durch eine gezielt nonkonformistische Attitüde, im Wesentlichen aber durch den Transport einer Aussage aus. Es wurde frontal Kritik am System, der Gesellschaft, oder der Menschheit im Allgemeinen geübt, aber man hielt – zumindest theorethische – Alternativen bereit, nörgelte nicht nonkonstruktiv vor sich hin und stand letztlich mit seiner eigenen Identität für die eigene Meinung ein.

Das Web hat vieles verändert. Zwar nicht den überbordenden Geltungsdrang des menschlichen Individuums selbst, wohl aber die Optionen, diesem ein Ventil zu schaffen. So genügen heute ein Internetanschluss und viel freie Zeit, aus einem arbeitslosen Sozialneurotiker einen Helden, einen Star, eine Gallionsfigur zu kreieren. Einziges Problem: Es gibt derer viele und die Masse trübt den so ersehnten Blick auf den Einzelnen. Alleinstellungsmerkmale sind also gefragt, Wege, aus der Masse an supercoolen Techies herauszustechen. Millionäre bietet das Netz inzwischen zu Milliarden, ein Helfersyndrom ist längst nicht mehr schick, Helden des Alltags transportieren Tag für Tag unseren Wollstandsmüll ab.

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Das Prinzip Volksverarsche (Teil II)

am 26. Januar 2010 unter Foo abgelegt

Nachdem im ersten Teil die theoretischen Grundlagen eines kapitalbasierenden Gesellschaftssystems umrissen wurden, soll heute die praktische Seite ein wenig genauer beleuchtet werden. 

Man nehme exemplarisch einen Industriearbeiter, der in einer Endmontagehalle beispielsweise höherwertige Mikrowellenherde zusammenbaut. Pro Mikrowellengerät benötigt er, wiederum äußerst exemplarisch, eine Stunde Arbeit. Diese bringt ihm persönlich 11 Euro netto ein. Seinen Arbeitgeber kostet diese Stunde Arbeitszeit, inklusive flexibler Kosten wie Strom, Heizung, Fehler, die der Arbeiter macht, Verwaltung und Logistik und allen sonstigen  Nebenkosten rund 50 Euro. Für das Basismaterial, das samt und sonders im aussereuropäischen Ausland fremdgefertigt wird, zahlt er inklusive Anlieferung 33 Euro. Die Gesamtproduktionskosten inklusive Verpackung belaufen sich somit auf, sagen wir einmal, 90 Euro.

Für 140 Euro wird das Gerät nun an den Handel weitergegeben, der es schließlich für 169 Euro an den Endkunden weitergibt. Macht einen Reinerlös für den Hersteller von 50 Euro, der Händler erwirtschaftet nach Abzug seiner Auslagen noch einmal ca. 19 Euro.

Anderes Beispiel, gleiches Thema:

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Das Prinzip Volksverarsche (Teil I)

am 22. Januar 2010 unter Foo abgelegt

investment

Die Erkenntnis, das ein Volk geradewegs verarscht werden muss, stammt nicht originär von Politikern, denen man nur zu gerne die Schuld für alles Schlechte zuschiebt, nein, diese Erkenntnis ist bedeutend älter und eine logische Konsequenz der menschlichen Natur und den Wirtschaftsinteressen einzelner, weniger humanistisch ausgelegter Persönlichkeiten.

Doch man beginne am Anfang.Wir, die "Mitglieder einer modernen Zivilisation" klopfen uns gegenseitig die Schultern blau, ob der Überwindung der Sklaverei, der Befreiung von der Lehensknechtschaft und unserer "aufgeklärten", "humanen" Umgangsformen untereinander. Nur zu gerne lassen wir dabei die Realität aus dem Sinn, denn frei sind wir alle nicht, die wir nicht freier Unternehmer sind und selbst zu Knechten in der Lage.

Existenzängste begründen sich in westlichen Zivilisationen heutiger Tage nicht mehr auf den Verlust des Lebens selbst, sondern auf die Einbuße von Lebensqualität. Mach einer ist eher bereit zu sterben, als in Armut leben zu müssen. Wir werden nicht mehr von Diktatoren unterdrückt, die uns androhen uns zu ermorden, unsere Unterdrückung geht einzig vom Kapital aus. Unsere "Strafe" für zivilen Ungehorsam ist nicht Folter im physischen Sinne, uns nimmt man einfach den Flachbildfernseher, den C-Klasse Mercedes und den Rinderbraten am Wochenende.

So kommt es dann auch, dass die offiziellen Führer unserer Gesellschaft zu Marionetten verkommen sind, ihre Menschlichkeit sich einzig dem Kapital unterordnet und eben die Lenker und Leiter der Geldflüsse über die Schicksale des Pöbels bestimmen.

Das Prinzip ist sehr einfach: Wer bereits über Mittel verfügt, vermag diese zu ihrer Mehrung einzusetzen. Wer nicht, nicht.

Wir unterscheiden dabei zwischenzeitlich eine Vier-Klassengesellschaft:

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