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Archiv des Monats Juli 2011

Das Los der Väter VI: Es geht schon wieder los

am 30. Juli 2011 unter Foo abgelegt

Gerade das erste Geburtstrauma als Vater mit breiten, noch immer bei schlechtem Wetter brennenden Seelennarben überstanden, stehen dem fast noch frisch Gevaterten Mitteleuropäer erzgewöhnlichen Lebensentwurfs  gerne neue Aufregungen ins Haus: Das zweite Kind.

Ganz entgegen jedweder ersonnenen Logik: Frauen gehen mit der zweiten Schwangerschaft in keinster Weise lässiger oder gar gelassener um: Jedes Ziepen, Zwicken, jeder falsch orientierte Furz wird noch immer genauestens analysiert und, das ist neu, mit der ersten Schwangerschaft verglichen. Was bei der ersten Runde noch in Unkenntnis akzeptiert wurde ist nun anders, und damit ganz klar: Beängstigend! 

Letztlich hat Mann es aber dennoch einfacher: Wir lernen. Wir lernen Konzentration auf das Wichtige, und noch viel besser: Das Ignorieren trivialer Hormoneruptionen, ohne dabei ignorant zu wirken. Letztlich rutscht für den bestehenden und doch wieder werdenden Vater die zweite Schwangerschaft einfach so durch. Ganz leicht. Die ersten Sorgen macht man sich nicht mehr, den Umgang mit einer Schwangeren ist man bereits und noch immer gewohnt, die Konzentration auf das Wesentliche, die Ernährung eines nunmehr ganzen Stalles an Plagen, fällt leicht und geht recht routiniert von der Hand.

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(Filmkritik) – Red Rising Hood (2011)

am 06. Juli 2011 unter Kultur muss auch mal sein, mattscheibe abgelegt

Nebst "SchBiss zum Morgengrauen" und seinen zu zahlreichen Aufgüssen konzentriert sich Regisseure Catherine Hardwicke nun auf nurmehr eines ihrer immerhin zwei fantastischen Genrethemen und schickt sich nun an, den vermutlich noch pubertierenden Zuschauer fortan mit einem Werwautz-Only-Märchen zu quälen. Ob hierbei die meist erst entspringenden Säfte ähnlich in Wallung geraten können, wie bei der Blutsaugerwerwolfsoftporno-Trillogie, hat sich schwarzsicht, -völlig unvoreingenommen-, mal angesehen.

 

Ein kleines Dorf im Mittelalter, seit Generationen heimgesucht von einem bösen Werwolf, der bei Vollmond die ihm stets zur Besänftigung dargereichten Opfer abholt. Eines schönen Tages begnügt er sich mit diesen nicht mehr, sondern reisst munter und scheinbar wahllos Dorfbewohner, was diese mit einer Kampfansage parieren. Schließlich unterstützt von einem katholischen Priester als Werwolfexperten macht man sich also auf die Jagt nach dem Ungeheuer. Allen voran die juvenile "Valerie", die noch deutlich tiefer in die Geschehnisse verstrickt wird, als man ob ihres platten Possenspiels vermuten mag…

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