Das Los der Väter (IV): Laktationsintoleranz
am 25. Februar 2011 unter Foo, Textblech abgelegt
Die Ernährung eines Neugeborenen mittels Muttermilch gleich aus der Drüse ist unstrittig die natürlichste und gesündeste Form. Unter nicht zu vernachlässigender Kostenersparnis wird die Brut auf diese Weise optimal ernährt, das Urvertrauen gestärkt, die Mutter-Kind-Bindung optimiert und Allergien vorgebeugt. Nicht zu letzt sinkt auch das Risiko der Stillenden, an Brustkrebs zu erkranken.
Dennoch sollte sich der Kindsvater bewusst sein, was da auf Ihn zukommt, um ein böses Erwachen und ernste Beziehungskrisen zu vermeiden.
Die Sexualität des Mannes ist, unter anderem, stark brustzentriert. Er entwickelt in aller Regel ein sehr inniges und besitzergreifendes Verhältnis zu den Brüsten seiner Partnerin. Diese dürfen indes meist ausschließlich von ihm berührt, liebkost, geküsst und bestenfalls auch betrachtet werden.
Damit ist bei einer stillenden Mutter vorerst Schluss. Beide Brüste gehören ausschließlich dem Kind, Liebkosungen führen grundsätzlich zu mitunter befremdlichem Milchfluss und betrachtet werden die ehemaligen "Lusthügel" von so ziemlich jedermann, denn öffentliches Stillen ist bei einem halbwegs aktiven Lebenstil kaum zu vermeiden. So ist dem Manne nicht nur sein Liebstes genommen, nein, er teilt den Anblick auch noch mit der gesamten Umwelt. Nebst dem Verlustgefühl stellt sich gerne also auch noch Eifersucht ein.
