schwarzsicht auf Twitter

  • Welch erhabene "Krönung der Schöpfung", die sich da windet, gemartert und geknechtet von mikroskopisch kleinen, einzelligen Dösbaddeln. 1 day ago
  • Eltern bekommen heutzutage Briefe, in denen der Lehrer sich bestätigen lässt, dass die Kids allesamt blöd sind und er nichts dafür kann. 1 day ago
  • "Fertige Schabracken aus Deinem Plattenbau warten auf Dein Sozialhilfe-savoir-vivre. Stosse JETZT laut auf!" 2 days ago
  • Nach der Butan-Inhalation erst mal gut ausatmen, Kinder, bevor ihr Euch eine Kippe ansteckt, woll!? 2 days ago
  • Machen wir uns doch nichts vor! Wenn die richtig harten Sachen zu Neige gehen, heisst es eben: Kreativ sein! http://t.co/FksxYkHh 2 days ago

Retro – Spectat 2009

Das Jahr kann als gegessen betrachtet und damit auch schon analytisch betrachtet werden. War das Jahr 2008 noch von vielen Veränderungen geprägt, sind es in 2009 nur noch zwei. Zwei verdammt Grosse.

Januar, Februar und März standen ganz im Zeichen der dauerwürgenden, schwangeren Perle und unserer Suche nach einer geeigneten Unterkunft. Die Hausbaupläne wurden von nicht eingehaltenen Zusagen zerschlagen, die Suche nach einem Haus zum Kaufen gestaltete sich schwierig. Geeignete Objekte waren entweder zu teuer, zu verfallen oder zu weit aus unserem räumlichen Raster. Als die Hoffnung fast erloschen war, fanden wir das Objekt, das exakt zu uns passte. Und man schnappte es uns vor der Nase weg.

Ende März war dann eine Alternative aufgetan. Endlose Planungen, Unterredungen, Amtschimmelritte und Vertragsunterzeichnungen später erhielten wir am 01.04.2009 die Schlüssel zu unserem 30 Jahre alten Domizil.

Während die Schwangerschaft immer problemloser verlief, plagte ich mich durch Frühjahr und Frühsommer mit einem diabolisch unbefriedigenden Job, der Pubertät (nicht meiner) und mannigfachen Renovierungs- und Sanierungsarbeiten. Freitägliche Herrenabende, in denen ich allein biersaufend am Grillfeuer döste, stellten die einzige Zerstreuung dar.

Die Zeit raste und alsbald wurde im August unsere Tochter geboren. Seither rast die Zeit noch mehr, ein bislang nicht unspannendes Leben gerät anpassungsbedingt zum Thriller.

Im Fazit: Viel zu viel langweilige Arbeit, viel zu wenig Zeit für die wirklich wesentlichen Dinge, viel zu wenig Geld für die erbrachte Leistung und im Wesentlichen: Viel zu viel Selbstmitleid. Viel zu viele Infekte.

Meine guten Vorsätze für 2010: Die persönlichen Bedürfnisse der Einfachheit halber komplett abschaffen, Selbstmitleid nur noch bei schwerer Erkrankung (Schnupfen) aufkeimen lassen und möglichst nicht mehr nachdenken. So zur Abwechslung. Und das Immunsystem stärken, oder wahlweise komplett zerstören.

2 Kommentare zu “Retro – Spectat 2009”

  1. C. sagt:

    2010 wird alles viel besser, ganz bestimmt. 
    Wünsche Dir und Deiner Familie eine erträgliche  Weihnachtszeit und friss nicht soviel, sauf lieber.  Das macht es noch erträglicher!

  2. schwarzSicht sagt:

    Sie haben sicherlich Recht. Werde Ihren weisen Rat beherzigen und Sie auch dessen Einhaltung erinnern. In diesem Sinne: Prost!

Kommentieren