schwarzsicht auf Twitter

  • Welch erhabene "Krönung der Schöpfung", die sich da windet, gemartert und geknechtet von mikroskopisch kleinen, einzelligen Dösbaddeln. 1 day ago
  • Eltern bekommen heutzutage Briefe, in denen der Lehrer sich bestätigen lässt, dass die Kids allesamt blöd sind und er nichts dafür kann. 1 day ago
  • "Fertige Schabracken aus Deinem Plattenbau warten auf Dein Sozialhilfe-savoir-vivre. Stosse JETZT laut auf!" 2 days ago
  • Nach der Butan-Inhalation erst mal gut ausatmen, Kinder, bevor ihr Euch eine Kippe ansteckt, woll!? 2 days ago
  • Machen wir uns doch nichts vor! Wenn die richtig harten Sachen zu Neige gehen, heisst es eben: Kreativ sein! http://t.co/FksxYkHh 2 days ago

Ohne Rauch – Gehts auch!?

150px-kippe

Nach 20 Jahren erbärmlicher Qualmerei habe ich, nachdem mein so prächtig auf Zehn pro Tag reduzierter Konsum wieder auf Zwanzig angestiegen ist, einen Entschluss gefasst: Es muss ein Ende haben, mit dem Gequarzte.

Nicht etwa, weil mit dem Rauchen aufzuhören gerade modern ist. Es sind eher geldbörsen-, blutdrucks-, sozialverhaltens- und geruchsinduzierte Beweggründe, die mich motivieren. Ich hatte bis heute niemals gesundheitliche Missempfindungen, die ich zweifelsfrei dem Rauchen zur Last legen konnte. Aber meine Lebenseinstellung hat sich geändert, ich bin gewillt, meine selbstauferlegte Verantwortung so lange als möglich so leistungsfähig wie möglich zu tragen, dieses Vorhaben verträgt sich nur schlecht mit einem Lungenkarzinom.

Ich habe den Geruch gehasst, all die Jahre, aber bei fast jeder meiner zahlreichen Zigaretten Genuss empfunden. So krank das klingen mag, es ist mein voller Ernst: Ich habe immer gerne geraucht. Die negativen Begleiterscheinungen haben mich immer gestört, aber nie genug. Erst kürzlich kam die Erkenntnis in mir auf, dass es keinen Sinn macht über den Umstand zu jammern, trotz der MirdenArschabarbeiterei nie auf einen “grünen Zweig” zu kommen, aber monatlich Unsummen einfach in die Luft zu blasen.

Ich habe bereits mehrfache Abstinenzen hinter mir. Nur einmal habe ich die Monatsgrenze knapp gepackt, ansonsten meist nach einigen wenigen Tagen wieder einen Rückfall beschlossen. Ich habe mit Pflastern, Kaugummies und mit gar nichts substituiert, es war niemasls leichter, oder schwerer.

Dieses Mal versuche ich es mit einer elektronischen Zigarette. Vielmehr mit mehreren. Die vergleichsweise hohen Anschaffungskosten werden sich nach 3 monatiger Tabakabstinenz amortisiert haben, langfristig ist mein Plan, auch die Elektrische im Alltag zu entwöhnen und nur noch in typischen Gesellschaftssituationen als Genussmittel zu verwenden.

Aktuell sind es 41,5 Stunden und es geht mir relativ gut. Ich drücke mir die Daumen.

3 Kommentare zu “Ohne Rauch – Gehts auch!?”

  1. Dein Gewissen sagt:

    Ich drücke die auch die Daumen, ganz fest. Und mir auch.

  2. German Psycho sagt:

    Ich habe ja mittlerweile meinen Entzug hinter mir. Ich hatte ähnliche Erfahrungen mit dem Rauchen wie Sie, es hat mir stets Spaß gemacht, ich habe fast alle Zigaretten genossen, etc. Allerdings roch ich den Rauch auch noch gerne.
    Nun bin ich soweit, daß ich eigentlich nicht mehr rauche, aber ab und an beim Bier eine qualme. Ich hoffe, daß das nicht zum Rückfall führt. In den ersten Monaten jedenfalls habe ich erstmal strikt gar nicht geraucht, bis die Entzugserscheinungen aufhörten (nach ca. 3 Monaten).
    Das nur als Erfahrungsbericht eines Mitleidenden.

  3. Krautwurst sagt:

    2012 werden wir ehh alle sterben … ich bin 19 jahre alt und rauhce etzt seit einem jahr ,habe angefangen wegen einer trennung ….
    machte alles keinen sinn mehr nun j … ich rauche nicht weil ich süchtig bin … sondern weil es mir schmeckt und ehrlich gesagt auhc spaß macht :D klingt doof is aba so …:D

    wie ich schon erwähnte da wir nächstes jahr ehh tod sind is das alels kein thema mit der gesundheit … die werden wir dann eh nichtmehr wirklich brauchen :D

    viel erfolg beim misserfolg euch allen xD

Kommentieren