ToolTime (8): Pooltuning – Sandfilterpumpe
Intex empfiehlt für den Betrieb seiner Aufstellpools die mitgelieferte Kartuschenfilteranlage mit Niedervoltpumpe. Das mag für vier Wochen Poolnutzung im Jahr auch ausreichend sein, aber bei saisonaler Normalnutzung darf von verstärkter Algenbildung ausgegangen werden.
Fakt ist: Der Kartuschenfilter muss bei einem Pool ab 15 000 Liter Inhalt praktisch täglich gereinigt werden und wöchentlich ausgetauscht. Eine Ersatzkartusche kostet rund 15 Euro, im Fazit: Teurer, nerviger Spaß, denn die ersoffenen Fliegen, Wespen und Hornissen aus einem Papierfilter zu kratzen, gehört nicht unbedingt zu den spaßigsten Aufgaben.
Nachdem die Brühe also trotz perfekter Wasserwerte, regelmäßigem Aussaugen, Schrubben und Gekäschere trüb wurde, musste eine Lösung her. Schnell!
Diese hat dann auch vergangene Woche in Form einer kleinen Sandfilteranalage für insgesamt 179 Euro (inklusive Filtersand) zu uns gefunden.
Selbstredend haben die Anschlüsse Pool -> Pumpe nicht gepasst, aber mit einem scharfen Messer und zwei Schellen konnte Abhilfe geschaffen werden.
Nach einer ausgiebigen Ausflockung und 12 Stunden Filterei durch den Sand war das Wasser klar wie nie zuvor. Zudem ist die Pumpe leiser, pflegeleichter (einmal wöchentlich BackWash genügt) und verbraucht auch nur 5 mal so viel Strom.
28 Juli 2009 um 1:06 pm
Da bietet sich doch die Adaption einer kleinen Solaranlage an, fuer die Sommerzeit? So als Bastelaufgabe fuer das Warten auf die erste Wehe…
28 Juli 2009 um 1:09 pm
Bedaure, aber ich bin kein Freund alternativer Energiesysteme. Wie könnte ich, als Misanthrop?
Alternativ erwäge ich aber, mein Projekt “schmutziger Reaktor für den Heim- und Hausgebrauch” wieder aufzunehmen. Bauanleitung dann demnächst hier. VOR der ersten Inbetriebnahme.
28 Juli 2009 um 2:41 pm
Ein Dieselgenerator mit der Aufschrift “burn, baby, burn!”?
28 Juli 2009 um 3:58 pm
Diesel? DIESEL???? Sind wir hier bei Greenpeace, ODER WAS???
Ich dachte Strontium 90 zu verbrennen, vielleicht im Gemisch mit Altöl und Napalm.