ToolTime (07): Natursteinfensterverblendung

Kürzlich wurde das bislang aufwändigste Projekt im Eigenheim abgeschlossen: Der befensterte Durchbruch vom Badezimmer ins Treppenhaus musste verblendet werden. Leider hatte der Vorbesitzer das Fenster derart unsachgemäß  und roh in die Wand gewürgt, das der alte Putz stellenweise komplett abgeplatzt war und ein Neuer kaum aufbringbar, da der Rahmen gleich in zwei Ebenen schief montiert wurde.

Prinzipiell hätte das Fenster wieder ausgestemmt und neu eigebaut werden müssen, was jedoch erneut mit enormen Kosten einhergegangen wäre. Da man die schiefen Ebenen optisch praktisch kaum bemerkt, beschloss ich eine Natursteinverblendung anzubringen, die das Gepfusche zusätzlich kaschiert.

Der Verlauf der Arbeiten ist den einzelnen Bildkommentaren zu entnehmen, die Aufwände sind hier kurz umrissen:

Finanziell:

16 Euro für das Quarzit “Yellow Sun” vom megaBaumax, ca. 30 euro für weiße Wandfarbe und diversen Kleinkram

Arbeitsleistung:

2 h Gerüstbau (mehrfach an und wieder abgebaut)

2 h überflüssigen Putz abschlagen

2 h Kleber anrühren (mehrfach, da vielfache Arbeitsgänge)

12 h Steine passend schlagen und kleben

20 h verfugen der Steinzwischenräume

10 h Streichen des Treppenhauses

2 h Reinigungsarbeiten

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Summe: 51 Stunden

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3 Kommentare zu “ToolTime (07): Natursteinfensterverblendung”

  1. Vizekönigin sagt:

    Ich bin sichtlich beeindruckt. Um genau zu sein erstarre ich gerade in Ehrfurcht (nicht zuletzt wegen des Schwebebalkens und den damit verbundenen Gefahren) – das sieht großartig aus!

  2. C. sagt:

    Ist ja ganz gut geworden, aber Dein “Gerüstbau” grenzt an Selbstverstümmelung. Hättest das Brett wenigstens mit einem Kantholz auf der Treppe sichern sollen. Im Rollstuhl ist schlecht Kinderwagen schieben!

  3. guest sagt:

    Beeindruckend finde ich die Dauer der Arbeiten! In 51 Stunden hättest du das Fenster schon fast selbst neu bauen können ;-]

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