Archiv des Monats Januar 2009

IKEA – nischer Matratzentriathlon

am 29. Januar 2009 unter Foo abgelegt

Ein Jahrzehnt Wasserbettenlagerung macht sensibel, was die nächtliche Unterlage anbetrifft. Was die Wahl einer Alternative keineswegs erleichtert, ist die Abkehr vom flüssigen Lager einmal beschlossen.

Vier Nächte Sultan Finnvik (Nicht “Fin – Fick”!) ließen sowohl bei der Perle, als auch bei mir die Hoffnung reifen, dass das auch noch besser gehen müsste. Man liegt nicht wirklich schlecht, auf der 18 cm Thermoschaum/Kaltschaumkombination, aber irgendwie doch recht hart…

Der Umstand, das der trächtige Perlenbauch zudem nicht ordnungsgemäß abgestützt wurde, trieb uns zurück in die Fänge der schwedischen Massenausstatter. Es hätte nicht unbedingt eine schwedische Matratze sein müssen, aber das dreimonatige Probeliegen und die 25 Jahre Garantie bieten einen gewissen Anreiz, wenn man immobilienerwerbsbedingt nicht gerade Motivationen für flexible Finanzplanungen verspürt.

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Projekt Trockendock: Tag zwei

am 26. Januar 2009 unter Projekt Trockendock abgelegt

Aus den zahlreichen Zuschriften muss ich schließen, dass hier ein falscher Eindruck entstanden ist: Es handelt sich bei meiner Wenigkeit mitnichten um einen schweren Alkoholiker, der die Dramen seines Entzuges im Internet zu dokumentieren trachtet, vielmehr bin ich ein Lebemann mit hoher Partyaffinität und einem nicht zu leugnenden Hang zum Exzess.

Zwar mag ich mehrmals nur knapp an einer Abhängigkeit vorbeigeschrammelt sein, doch VORBEI war es noch jedes Mal. Ich berauschte mich einfach gerne und bin nach wie vor gerne ausgelassen, musste nur zwischenzeitlich erkennen, dass für mich aktuell die negativen Nebenwirkungen die Positiven überwiegen.

Heute Nachmittag gabs Bier im Büro. Ich bin bei Leitungswasser geblieben, war auch lecker.

Projekt Trockendock: Tag eins

am 25. Januar 2009 unter Projekt Trockendock abgelegt

Die fünf Bier und geschätzten zehn Calvados des vergangenen Abends hingen mir den ganzen Tag schmerzhaft und entschlussstärkend nach. Zur Bekräftigung meiner Entscheidung habe ich gestern wohl noch meine zwei restlichen Biere durch den Abfluss gejagt. Soetwas habe ich noch nie getan, es fühlte sich pervers und falsch an.

Sonntags trinke ich sowieso nie, mir fehlte heute nichts. Außer Schlaf.

Projekt Trockendock: Tag Null

am 25. Januar 2009 unter Projekt Trockendock abgelegt

alkoholismus

Wie in einem vorangegangenen Beitrag angekündigt, werde ich alkoholfrei werden. Aktuell verfüge ich noch über beruhigende ca. 2 Promille, aber die Zeit spielt gegen diesen Zustand.

Projektinhalt soll sein: Kein Alkohol mehr in 2009. Ab sofort. Knochenhart, ohne Kompromisse. Ausnahmen: Kochalkohol. Sprich: Ich werde mich keiner weinhaltigen Sauce verwehren, noch ein flambiertes Dessert ablehnen. Aber ich werde keine alkoholischen Getränke in der Intension mich zu beruhigen, zu berauschen, oder mir den Alltag erträglicher zu gestalten mehr konsumieren. Bis mindestens zum Ende dieses Jahres. So mir die Götter wohl gewogen sein mögen.

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Alkohol

am 24. Januar 2009 unter Projekt Trockendock abgelegt

alkohol

Warnhinweis: Dieser Beitrag wurde unter Einfluss im Titel näher bezeichneter Substanzen verfasst. Der Autor übernimmt zu keiner Zeit Verantwortung über Sinn, Verstand und eventuelle Folgeschäden dieser Exzeberation intellelektueller Diarrhöe mit nicht unwesentlichem, geistigen Flatulenzaufkommen.

C2H5 OH. Ethanol. Alkohol. Die weltweit am häufigsten vorkommende Droge überhaupt. Und womöglich und wahrscheinlich die fatalste.

Ich selbst trinke Alkohol seit ich 14 bin. An meinen ersten Konsum vermag ich mich nicht mehr zu erinnern, ich weiss nur, dass er deutlich vor diesem Alter stattgefunden hat. In meiner Familie herrscht eine sogenannte “Prädisposition”. Will meinen: Uropa und Uroma mütterlicherseits waren dem Branntwein nicht abgeneigt, ebenso nicht Grossmuttern väterlicherseits. Sowohl Muttern als auch Vaddern tranken und trinken regelmäßig. Regelmäßig auch zu viel. Die restlichen leiblichen Familienmitglieder soffen entweder leberzirrhosen- oder selbstkasteiungsbedingt nicht. Gar nichts.

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Aquaristik apokalypsiert

am 23. Januar 2009 unter Foo abgelegt

waterbed1

Wasserbetten sind hinsichtlich des Liegekomforts, ihrer thermischen Eigenschaften und der Hygiene unerreicht. So lange sie dicht sind.

In einem anderen Leben, als ich meinen Unterhalt desselben noch mit ehrlicher, körperlicher Arbeit zu erwirtschaften gezwungen war, bot ein Bandscheibenvorfall eine hervorragende Argumentation zur Anschaffung eines solchen, nicht ganz unkostspieligen Schlafsystems. Ich habe nie besser gelegen, meine Rückenschmerzen gehörten schon bald der Vergangenheit an.

Zu Singlezeiten bot auch der Besitz einer so exotischen Liegewiese mit den exorbitanten Maßen von 2,20 mal 2,40 Metern einen nicht zu verleugnenden Aufrisskoeffizienten,  Sex im Wasserbett stellt immer noch einen Mythos dar und persönlichen Statistiken zufolge wurde er von 95 % der auf dem freien Markt verfügbaren Singlefrauen noch niemals praktiziert, weckt aber Interesse.

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Snapshot (I): Totalverstrahlung

am 08. Januar 2009 unter Foo abgelegt

arbeitsplatz

Links das Dell Inspirion vom Arbeitgeber, danebst dessen zweites Display zur Desktop-Erweiterung, rechts daneben der Rechner, mit dem ich mal eben vielleicht so dies und das zwischendurch erledigen soll, weil der iss ja so schnell (eine kleine Dell WorkStation mit Lüftergeräuschen wie eine Jetturbine unter Vollast), rechts daneben mein Macbook, dass ich zur Surfen und Dokumentieren brauche, wenn die Windowsdosen mal wieder unter Vollast im Leerlauf nicht aus den Puschen kommen.

Echt jetzt, so kann doch kein Mensch arbeiten! Ich gehe abends mit 3000 Milli-Sievert nachhause. Mindestens!

Mein Antrag auf einen coolen Strahlenschutzanzug wurde abgelehnt. Wir sehen uns vorm Arbeitsgericht!

Retro – Spectat 2008

am 02. Januar 2009 unter Foo abgelegt

changesJahresrückblicke sind derweil allgegenwärtig und mir schon von daher unsympathisch. Mein persönliches Jahr 2008 war jedoch derart bewegt und von tiefschürfenden Änderungen geprägt, dass ich fast selbst befürchte, beizeiten den Überblick zu verlieren.

Wow. Es ist eine Menge geschehen. Das meiste davon wird signifikante Auswirkungen auf den Rest meines Lebens haben. Um ein Fazit jedoch gleich vorwegzunehmen: Es waren fast ausschließlich positive Änderungen. Kräftezehrend, aber überaus positiv.

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